Zunahme der Tollwut-Fälle in Griechenland

17. Dezember 2012 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 1.221

In Griechenland wurden 2012 zum ersten Mal nach 25 Jahren wieder Fälle von Tollwut verzeichnet, die sich von Nordgriechenland auszubreiten droht.

Nach den beiden Fällen von Tollwut bei Tieren in den Regionen Kozani und Kastoria wurden zwei weitere von der tödlichen Krankheit befallene Füchse im Gebiet von Kato Potamia in Kilkis gefunden. Die Gesetzgebung sieht die Ergreifung von Maßnahmen in einem Umkreis von 50 Kilometern vor, in den Teile der Präfekturen Thessaloniki und Imathia fallen.

Die Tollwut, eine Viruskrankheit, die über den Speichel infizierter Tiere übertragen wird, trat in Griechenland seit 1987 zum ersten Mal wieder gegen Ende 2012 auf. „Wir sollten uns Sorgen zu machen beginnen, weil das Thema der Tollwut uns alle und nicht nur die Viehzüchter oder die Jäger betrifft„, betonte bei einer Konferenz der Veterinär-Direktor des Verwaltungsbezirks Zentralmakedonien, Giorgos Vafiadis.

Aufruf zur Impfung von Hunden und Katzen gegen Tollwut

Giorgos Vafiadis appellierte an die Bevölkerung, hauptsächlich Hunde, Katzen und Schäferhunde zu impfen, die in Kontakt mit Füchsen und anderen Nachttieren geraten können, welche das Virus übertragen. Abgesehen von der Impfung der Haustiere und streunender Tiere sind die in diesen Fällen vorgesehenen Maßnahmen die Aufstellung von Warnschildern an den Zugangsstraßen eines jeden Gebietes.

Je tiefer wir in den Winter geraten, um so mehr wird sich der Rotfuchs auf der Suche nach Nahrung den Dörfern nähern. Deswegen müssen die Besitzer von Tierzuchteinheiten und alle, welche Haustiere haben, ihre Maßnahmen treffen, damit gegen die Tollwut mit den erforderlichen Impfungen eine biologische Barriere geschaffen wird„, betonter Herr Vafiadis.

Das Thema der Tollwut beschäftigte ebenfalls eine Konferenz, die im Verwaltungsbezirk Westmakedonien – in Kozani – unter Teilnahme von Vertretern des KEELPNO erfolgte. Laut dem zuständigen stellvertretenden Gouverneur, Athanasios Kosmatopoulos, entsprachen nach den beiden Tollwutfällen, die bei Tieren der Regionen Voio und Kastoria verzeichnet wurden, die Leute zufriedenstellend den Aufrufen zur Impfung.

Was den Plan betrifft, im Freiland Köder mit Impfstoff auszulegen, um die Infektion von Füchsen, Wölfen und anderen Fleischfressern abzuwenden, merkte Herr Kosmatopoulos an, die geeignete Periode für eine solche Aktion sei der Frühling.

(Quelle: in.gr)

Relevanter Beitrag:

Kommentare sind geschlossen