Versteigerungsverbot für Hauptwohnungen in Griechenland

19. Dezember 2012 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 698

Das bereits seit drei Jahren bestehende vorläufige Verbot der Zwangsversteigerung von Hauptwohnungen in Griechenland wurde bis Ende 2013 verlängert.

Auf Initiative des Entwicklungsministeriums schreitet die griechische Regierung mittels eines „Akts gesetzgeberischen Inhalts“ zur Verlängerung der Aussetzung der Versteigerungen für die Hauptwohnung um ein weiteres Jahr bis zum 31 Dezember 2013 sowie auch der Aussetzung der Räumungen bei gewerblichen Mietungen bis zum selben Datum.

Das bereits seit drei Jahren in Kraft stehende Versteigerungsverbot bezieht sich auf die Hauptwohnung (des Schuldners) mit einem sachwertorientiert bestimmten Wert von bis zu 200.000 Euro und gilt sowohl für natürliche als auch juristische Personen. Es sei angemerkt, dass es auch Gedanken bezüglich einer zweijährigen Verlängerung gab, diese Ansicht sich jedoch nicht durchsetzte.

Mit dem selben Akt wird ebenfalls der freiwillige Betrieb der Unternehmen und Geschäfte an den beiden letzten Sonntagen des laufenden Jahres 2012 vorgesehen.

Außerdem haben auf Beschluss der Staatsekretärs im Finanzministerium, Georgios Mavraganis, zur Entlastung der Finanzämter die Steuerzahler ab dem 01 Januar 2013 die festgestellten Verbindlichkeiten an das Finanzamt obligatorisch bei den Banken und Poststellen (ELTA) einzuzahlen. Bis dahin erfolgt die Entrichtung von Steuern und anderen Verbindlichkeiten wie bisher alternativ entweder bei den Finanzämtern (DOY) oder bei Banken und ELTA. Dieser Beschluss tritt wie vorgesehen ab dem Tag seiner Veröffentlichung im Regierungsanzeiger (FEK) in Kraft.

(Quellen: in.gr)

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