Griechenland: Wende im Skandal um Schweizer Bankkonten

5. Oktober 2012 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 679

In dem Skandal um die nicht ausgewertete Liste der Personendaten griechischer Inhaber schweizerischer Bankkonten hat sich eine überraschende Wende ergeben.

Der ehemalige griechische Finanzminister und heutige Vorsitzende der PASOK-Partei, Evangelos Venizelos, unternahm eine titanische Anstrengung, seinen Blick von der sogenannten „Liste Lagarde“ abzuwenden, als er feststellte, dass diese ihm eine satanische Botschaft zu übermitteln versuchte!

(Anmerkung: gemeint ist die Liste, die im Herbst 2010 der damalige griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou in digitaler Form von der damaligen französischen Finanzministerin und heutigen Präsidentin des IWF, Christine Lagarde, erhalten haben und die Daten fast 2.000 griechischer Inhaber von Bankkonten in der Schweiz enthalten soll.)

Evangelos Venizelos exorziert Daten-CD mit schweizerischen Kontodaten
Foto-Dokument, welches den Kampf des Evangelos Venizelos zeigt, den Satan aus der Liste mit den Kontodaten auszutreiben, um sie verwerten zu können (Digital Artwork: Makis Anasiadis)

Venizelos: „So schaute ich die CD des Teufels nicht an

Mit dem Kreuz in der Hand focht Evangelos Venizelos einen viele Stunden dauernden Kampf mit dem USB-Stick bzw. der Daten-CD der Christine Lagarde aus um zu verhindern, von dem Inhalt infiltriert und beherrscht zu werden!

Konkret begann – wie der Parteiführer der PASOK-Partei enthüllte – bei seinem ersten Versuch, den Inhalt der Liste anzuschauen und seine Pflicht zu tun, die CD von allein rückwärts zu laufen, wobei immer wieder das Wort „Satan“ erklang!

Auch aufgrund seiner religiösen Kenntnisse, die Evangelos Venizelos erworben hat (als er in der Position des Finanzministers die Kirche von der Sonderabgabe befreite), wurde ihm sofort bewusst, dass es sich bei der konkreten CD um einen weiteren Trick des Teufels handelt, die Seelen der Griechen mit seinen satanischen Botschaften zu vergiften.

Ungeachtet der Gefahr, den Inhalt möglicherweise zu sehen zu bekommen und selbst kontaminiert zu werden, schritt Evangelos Venizelos zu einem Exorzismus um den satanischen Geist aus der CD zu vertreiben, damit er sie dann verwenden kann, um die bösen Steuerhinterzieher zu fassen und die Arbeitnehmer und Rentner von den adäquaten Belastungen zu entlasten.

Um dies zu erreichen, kopierte er die Daten sogar auf einen USB-Stick. Im weiteren Verlauf platzierte er den Stick in einem gegen Dämonen geschützten verschlossenen Umschlag und übergab diesen seiner Sekretärin mit der Anweisung, ihn unter dem Heiligenschrein aufzubewahren.

(Anmerkung: Dieser Artikel ist das Produkt einer frei ausgedachten Idee, mit Ziel die Satire, und entspricht auf keinen Fall der Realität. Konsumieren Sie es verantwortungsvoll.)

(Quelle: Moufanet)

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