Griechenland tut viel mehr als im Ausland wahrgenommen wird

11. September 2012 / Aktualisiert: 09. November 2015 / Aufrufe: 580

Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter erklärte, in Griechenland geschehe viel mehr als im Ausland wahrgenommen werde.

Ihre Einschätzung, dass in Griechenland mehr geschieht als im Ausland wahrgenommen wird, brachte die österreichische Finanzministerin Maria Fekter in einem Interview am 09 September 2012 mit der weitverbreiteten österreichischen Zeitung „Österreich“ zum Ausdruck und differenzierte sich damit ein weiteres Mal von ihrer bis neulich bekannten harten Linie gegenüber Griechenlandland, wie die Agentur Nachrichtenagentur APE-MPE meldet.

Bereits Ende vergangener Woche und bei einer Rede vor dem Haushaltsausschuss des österreichischen Parlaments hatte Frau Fekter „die Bemühungen, welche Griechenland zur Erfüllung der Bedingungen für die Fortsetzung der Hilfe unternimmt“ unterstrichen und wies gleichzeitig die Forderungen der beiden rechtsextremen Parteien der Opposition nach einem Ausschluss Griechenlands zurück.

Entscheidung über Auszahlung der nächsten Rate nach Troika-Bericht

In ihrem vorgestrigen Interview führte die österreichische Finanzministerin an, die Entscheidung über die Auszahlung der nächsten Rate des Hilfspakets an Griechenland werde auf Basis des Berichts der Troikas getroffen werden.

Auf die Frage antwortend, ob Griechenland mehr Zeit zu geben sei, merkt sie an, „mehr Zeit heißt im Allgemeinen mehr Geld, und das ginge in den nationalen Parlamenten nicht durch. Die Griechen müssen ein Programm fahren, wo sie mit dem bereits beschlossenen Geld wieder auf die Beine kommen„, merkt sie charakteristisch an und ergänzt: „Der Zeitraum ist nicht ausschlaggebend – die Hauptsache ist, dass es nicht noch mehr Milliarden kostet. Wir haben einen Vertrag mit den Griechen, den sollen sie einhalten. Technischen Support leisten wir gemeinsam mit der EU-Kommission gerne mehr, etwa für den Aufbau eines Steuersystems.

Es sei angemerkt, dass die österreichische Finanzministerin in ihrer jüngsten Rede im österreichischen Parlament unterstrichen hatte, ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone würde keine Vorteile haben, und fügte an, die Hilfe an dieses Land mag teuer sein, jedoch seien alle anderen Szenarien „teurer“.

(Quelle: Voria.gr)

Olli Rehn: Griechenland hat Vieles getan, was unterschätzt wird

Auch Olli Rehn sprach in einem Interview mit dem CNBC von schwierigen Entscheidungen, welche Griechenland treffe, aber auch von signifikanten Schritten, die erfolgt seien, jedoch unterschätzt werden.

Im Gespräch mit dem amerikanischen TV-Netz unterstrich der europäische Kommissar für Wirtschaft und Währung ebenfalls, die in Zusammenhang mit einem möglichen Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro geführte Diskussion sei reine Zeitverschwendung.

In Bezug auf Spanien und ob es ein Memorandum geben werde, damit das Land von dem Programm zum Aufkauf von Anleihen durch die EZB könne, erklärte er: „Der Rahmen ist sehr klar, somit muss erst ein Antrag des Mitgliedstaats existieren und danach werden die Eurogruppe oder die anderen Mitglieder der Eurozone gemeinsam mit der EZB – und offensichtlich dem IWF – konkrete Bedingungen bestimmen.“

(Quelle: 24h.gr)

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  1. Lockez
    12. September 2012, 10:21 | #1

    Ihr Griechen macht schon alles was möglich ist und müßt Leiden!
    Während das griechische Volk ausblutet, kommt Spanien daher und will solche Restriktionen rigoros Ablehnen und kommen damit auch noch durch!
    In Europa kommen immer mehr menschenverachtende Gesetze durch, aber die Abzocker (Bankster, Politker und Firmenbonzen) werden nicht belangt!
    Arme Menschen werden ärmer gemacht und die nimmersatten Reichen werden reicher !!!
    ERGO: Die Minusmenschen wollen uns gegeneinander aufhetzen damit die ihre widerliche Agenda durchsetzen können wenn es zum Bürgerkrieg kommt.

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