Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland

4. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 2.303

In Griechenland wird gegen Mitte Juli 2012 mit einer Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Straße in einer Größenordnung von 20 Prozent gerechnet.

Die Abzocke der Bürger in Griechenland auch auf den Straßen hat kein Ende. Für die Strecke der Nationalstraße Korinth – Tripolis – Kalamata auf der Peloponnes wird von Tag zu Tag die Bekanntgabe der Inbetriebnahme einer weiteren Mautstation bei Kalamata erwartet.

Auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland werden dagegen die Fahrer ab dem kommenden Monat aufgefordert sein, um 20% erhöhte Straßengebühren an den (bisher) fünf Mautstationen zu entrichten, welche sich entlang der Egnatia-Straße befinden – eines Projekts, welches das griechische Volk mehr als 6.5 Mrd. Euro gekostet hat und inzwischen auf der Liste der Objekte steht, die vollständig privatisiert werden sollen!

Mautgebühren für Egnatia-Straße fließen direkt an die Banken

Das grüne Licht zur Erhöhung der Gebühren an den Mautstellen der Egnatia-Straße gab der gemeinsame Ministerialbeschluss der Ministerien für Infrastrukturen und Finanzen, der am 31 Mai 2012, also von der im übrigen kommissarischen Regierung unterzeichnet wurde. Die Erhöhung wird in der Größenordnung von 20% liegen, womit die Kosten von derzeit jeweils 2 Euro auf 2,40 (Pkw-Tarif) steigen werden, und höchstwahrscheinlich ab dem 17 Juli 2012 in Kraft treten.

Es sei angemerkt, dass die in Rede stehende Erhöhung erfolgt, noch bevor seit der Inbetriebnahme der Mautstationen an der Egnatia nicht einmal ein Jahr verstrichen ist (siehe auch Neue Mautstellen auf der Egnatia-Autobahn in Griechenland). Ursprünglich war die Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren sogar bereits für April 2012 geplant, dann jedoch – wie im übrigen auch andere Einnahmemaßnahmen – offensichtlich wegen des Wahlkampfs verschoben worden … .

Gleichzeitig kann gemäß dem selben Ministerialbeschluss ab dem 01 Oktober 2012 die neue (sechste) Mautstation an der Strecke der Egnatia-Autobahn in Höhe von Moustheni bei Kavala (für Streckenabschnitt Kerdylia / Strymonas – Chrysoupolis) in Betrieb genommen werden, die wegen der Reaktionen der lokalen Träger und der Protestaktionen der lokalen Bevölkerung vorläufig „eingefroren“ worden war.

Es sei angemerkt, dass die Egnatia Odos AG aus den Mautgebühren bisher 15,9 Millionen Euro einnahm, die jedoch insgesamt direkt an die Banken und nicht in die Kassen der Gesellschaft flossen, da die Einnahmen der Egnatia A.G. für den Abschluss von Kreditverträgen mit einer Hypothek belastet worden sind!

Derweilen läuft das Verfahren zur Privatisierung der 12 Service- und Raststationen weiter, die sich entlang der 670 Kilometer der Egnatia-Autobahn befinden. Derzeit ist eine Station in der Nähe von Veria in Betrieb und drei andere sind zugeschlagen worden. Die Arbeiten schreiten jedoch nicht voran, weil die Egnatia Odos AG kein Geld hat, um die erforderlichen Infrastrukturen zu erstellen. Die Ergebnisse der abgeschlossenen Ausschreibungen für acht weitere Station liegen derzeit zur Kontrolle bei der Rechnungskammer.

(Quelle: Rizospastis)

  1. Werner Ernst
    4. Juli 2012, 13:10 | #1

    „eines Projekts, welches das griechische Volk mehr als 6.5 Mrd. Euro gekostet hat“

    Ein Paradebeispiel für realitätsfremde Wahrnehmung. Begonnen damit, dass bis heute keine wirklich belastbare Summe für den Bau der Egnatia Odos gennant werden kann, Schätzungen gehen bis zu 10 Mrd. (!!!) Euro für die bis zum heutigen Tag nicht komplett fertig gestellte Autobahn. Veranschlagt waren ursprünglich einmal 2,5 Mrd. EUR, auch das schon eine sehr stolze Summe angesichts der tatsächlichen Nutzung.

    Weiter über die übliche mehr als dreijährige (!!!) Verzögerung der zumindest ansatzweisen Fertigstellung, damit die örtliche Fakelaki-Wirtschaft noch ausreichend lange weiter verdienen konnte und bis heute kann.

    Bis heute sind weder die komplette Raststätten-Infrastruktur noch die geplanten Mautstationen in Betrieb. Nach wie vor wird an Teilstücken gebaut.

    Das „griechische Volk“ dürfte an diesem landestypischen Schlendrian bei Bauverzögerung und Kostenexplosion den geringsten Schaden erleiden. Denn finanziert wurde das Projekt zum allergrößten Teil aus Mitteln des EU-Strukturfonds und der Europäischen Investitionsbank. Sprich: aus den Taschen der EU-Steuerzahler.

  2. Elgreco
    4. Juli 2012, 15:51 | #2

    @Werner Ernst

    Und wer sind die EU-Steuerzahler ihrer Meinung, die deutschen alleine? Griechen, Italiener, Spanier, Portugiesen, etc. … gehören etwa nicht dazu? Welche Banken haben sich in erster Linie, jahrelang horrende Gewinne eingestrichen, und letztendlich, weil diese den Hals nicht voll bekommen haben, verzockt?
    Und jetzt durch alle EU-Steuerzahler gerettet werden, nicht Griechenland ist es der gerettet wird. Soviel zu, Deutschland will nicht für die Schulden anderer Staaten haften. Aber Rest Europa darf für deutsche und französische Banken haften.
    Und Mittel des EU-Strukturfonds und der Europäischen Investitionsbank gibt es nicht umsonst. Ein Eigenanteil ist erforderlich und Strukturfonds sollen als Ausgleich zwischen den Defizit und Überschußländern dienen. Für Griechenland eher ein schlechtes Geschäft, unterm stich zahlt Griechenland drauf. Aber ein gutes Geschäft für Deutsche Unternehmen, haben diese etwa nicht mit verdient?
    Stimmt ich vergaß, Verzögerungen, Mehrkosten, Korruption gibt es im deutschen Bauwesen nicht, leben sie weiter in ihrer scheinheiligen Phantasiewelt. Ohne auf Kosten anderer Europäischer Staaten wäre Deutschland heute nicht da, wo es jetzt steht. Langsam kommt das schmerzhafte Erwachen ihn Griechenland. Lieber spät als nie.

  3. Maria P.
    4. Juli 2012, 21:56 | #3

    Soweit ich verstanden habe, geht es hier um Mautgebühren! Das bezahlt wird ist vollkommen in Ordnung auch wenn das Geld wieder an den „Geldgeber“ zurück geht aber, dass nur bestimmte Strcken „kassieren“, ist nicht in Ordnung!
    Nicht bezalht wird zB zwischen Ioannina und Metsovo und umgekehrt. Warum nicht? Weil die Metsoviten sehr reich sind un sich so „freigekauft haben“?

  4. V99 %
    5. Juli 2012, 02:16 | #4

    Wenn meine Infos stimmen ist der griechische Steuerzahler mit ~21% an der Finanzierung beteiligt. Wie sich die gesamte Finanzierung zusammensetzt waere interessant und besonders auch die 6.5 Mrd. Euro (von Elgreco „..unterm strich zahlt Griechenland drauf“ ?). Dass die Gebuehrenerhoehungen im April kommen sollten wundert mich nicht, da ist gewoehnlich Πάσχα (Ostern) und eine maechtige Reisewelle im Gang. Die Egnatia ist 670 km lang und hat nur 6 Mautstationen? Ich war da noch nicht und kann nur z.B. von der Strecke Athen – Kalamata (Messinien) berichten, wo ich an 5 Mautstationen, bei nur ~240 km, um inzwischen 12,80 € erleichtert werde. Ich kann die Leute verstehen, die das nicht bezahlen wollen. Als ich letzes Jahr an einer dieses Stationen stand und gerade bezahlt hatte, die Schranke war gerade hoch, ist zwischen meinem Wagen und der rechten Betonmauer ein Biker mit betraechtlicher Geschwindigkeit durchgeheizt. Wenn er mich gefragt haette, haette ich fuer ihn mitbezahlt. Waere mir lieber, als dass er sich den Hals bricht. Die Autobahnen sollten dem Volk gehoeren und die Gebuehren muessten gerechter angepasst werden. Z.B. fuer Familien mit Kindern, Arbeitslose oder Gewerbetreibende , oder nach Personen im Fahrzeug (desto mehr, desto guenstiger). Das sollen nur Beispiele sein… 😀

  5. Athanasios Papapostolou
    5. Juli 2012, 09:00 | #5

    Meine Kritik dass Griechenland stärker die Korruption bekämpfen muss und ich das Land als „gescheitert“ halte, reicht also um meine Meinung hier zu zensieren? Diesen Kommentar brauchen Sie nicht zu veröffentlichen.

  6. Odysséas Oplítis
    5. Juli 2012, 10:23 | #6

    V99 % :
    Wenn meine Infos stimmen ist der griechische Steuerzahler mit ~21% an der Finanzierung beteiligt. (…) Die Autobahnen sollten dem Volk gehoeren und die Gebuehren muessten gerechter angepasst werden.

    Wenn die Autobahnen dem Volk gehören sollen, muss das Volk (bzw. der Staat) sie auch selbst bezahlen. In dem Moment, wo ein Investor, öffentlich oder privat, mit drin hängt, ist es mehr als verständlich, dass er Rendite erzielen will.
    Die gerechten Gebühren sind eine lobenswerte Idee. Aber ist diese auch praktisch umzusetzen? Man bräuchte in jedem Falle rund um die Uhr Personal. Das erhöhte wiederum die Mautgebühren, weil die Betreiberkosten höher sind.

  7. admin
    5. Juli 2012, 11:18 | #7

    @Athanasios Papapostolou
    Der Artikel bezieht sich auf die Mautgebühren der Egnatia, der (gelöschte) stereotype Spamkommentar nicht.

  8. Heinz
    5. Juli 2012, 15:55 | #8

    @Elgreco

    Werner Ernst hat nichts davon geschrieben, dass nur die Deutschen zahlen, sondern er schrieb, dass die EU-Steuerzahler zur Kasse gebeten werden. Das sind alle, auch die Griechen. Allerdings bei denen, wie man überall lesen kann, nur die Dummen. Die Anderen haben sich vom Acker gemacht und / oder den Staat nach Strich und Faden betrogen.

    Sie sollten also immer wieder zur Kenntnis nehmen, dass der eine oder andere Forist Kritik am System, jedoch nicht an den Menschen ausübt. Kriminelle und Steuerbetrüger ausgenommen. Denn Steuerbetrug ist eigentlich strafbar. Oder sehen Sie das anders?

  9. Elgreco
    5. Juli 2012, 17:01 | #9

    @Heinz

    „eines Projekts, welches das griechische Volk mehr als 6.5 Mrd. Euro gekostet hat”
    Ein Paradebeispiel für realitätsfremde Wahrnehmung.“

    Ich glaube nicht das an dieser Aussage etwas falsch zu deuten gibt. Somit finde ich meine Aussage zutreffend.

  10. Willi F. Gerbode
    5. Juli 2012, 18:35 | #10

    Elgreco :

    Mit „realitätsfremder Wahrnehmung“ dürfte Heinz zu recht meinen, dass Sie nur einen Aspekt herauspicken, hier: dass GR sich mit 6,5 Mrd. am Projekt beteiligt hat (beteiligen musste, weil ohne diese Beteiligung keine Mittel aus dem EU-Strukturfond fließen!), während Sie den Rest der Wahrheit, dass die EU (d.h. ALLE Staaten der Gemeinschaft, nicht nur die der Eurozone!!) sich mit Gemeinschaftsmitteln massiv beteiligt hat, nonchalant übergehen. Üblich sind 50 % der Kosten eines geförderten Projekts. Wie hoch der Anteil an diesem Projekt war, weiß ich nicht.

    Mit der reflexartigen Abwehr jeglicher Kritik tut man sich auch als Grieche keinen Gefallen, sondern gefährdet die eigene Glaubwürdigkeit. Weil der obige Gegenstand auch mal wieder die klammen Finanzen des Landes und seiner Bürger tangiert, noch eine Bemerkung: SYRIZA hatte in ihrem Wahlkampfprogramm übrigens völlig zu recht auf die absurd hohen Rüstungsausgaben verwiesen und Gespräche mit der Türkei angekündigt, um da einiges an Animositäten auszuräumen. Hier könnte soviel Kapital frei werden, dass viele der anstehenden Verbindlichkeiten GRs (im Inland!!) locker befriedigt werden könnten. Warum setzt die ND hier nicht an? Ich sage das übrigens, ohne insgesamt hinter der Politik von Tsipras zu stehen. Aber wo die Leute recht haben, haben sie nun mal recht.

  11. V99 %
    6. Juli 2012, 00:20 | #11


    Odysséas
    Oplítis
    :

    Wenn die Autobahnen dem Volk gehören sollen, muss das Volk (bzw. der Staat) sie auch selbst bezahlen. In dem Moment, wo ein Investor, öffentlich oder privat, mit drin hängt, ist es mehr
    als verständlich, dass er Rendite erzielen will.

    Waere es nicht besser, wenn man dem Investor irgendwie vertraglich vorschreibt, welche Gebuehrenerhoehungen er maximal vornehmen darf? Ich faende es nur Gerecht, dem Volk (Staat) und den EU Mithelfern gegenueber, wenn man die Autobahnen in Staatlicher Hand belaesst. Zumal das meiner Erinnerung nach auch nicht von der TROIKA gefordert wurde. Die Autobahnen sind ein echter Schritt nach vorne, was die Infrastruktur angeht, aber nur, wenn sie vom Volk auch bezahlt/benutzt werden koennen. Man koennte z.B. die Maut fuer den Raum Attiki, wie eine Art Busfahrschein gestalten, dass man innerhalb einer bestimmten Zeit ein bestimmtes Gebiet so oft wie noetig befahren kann (auch wieder nur ein Beispiel), oder ein Ticket fuer Berufstaetige besonders guenstig machen u.s.w.

  12. contrainfo
    6. Juli 2012, 03:09 | #12

    @Willi F. Gerbode
    Bewußt übersehen wird, daß diese Infrastrukturen von ganz Europa benutzt werden, sei es das Asphaltieren von Bergpässen für Touris, Anbindung Bulgariens für seinen Dumpingschrott ans Mittelmeer oder Warenverkehr quer durch’s Land von Türkei nach Albanien. Strassen werden mit Steuergelderr gebaut und dann anschliessend an Hoch-Tief, Strabag und Bilfinger und Berger verschachert, damit die aus die Steurrgelder das doppelte machen können.

  13. Ottfried Storz
    6. Juli 2012, 12:18 | #13

    Etwas über 3 Mrd. Euro der A2/E90-Gesamtkosten stammen aus EU-Mitteln, so die Info einer EU-Parlamentsanfrage.
    Bestandteil der Zuschußverträge ist eine Mautpflicht für den Autobahn-Unterhalt. Der nämlich wird vernachlässigt, deshalb gibt es Rückforderungen von EU-Seiten. Bezeichnend, das der griechische Staat hier jährlich auf über 100 Mio Einnahmen verzichtete.
    Die bisherigen 2 Euro Pauschale für die Benutzung einer relativ großen Teilstrecke deckt nicht annährend die Unterhaltungskosten ab. Zudem liegen sie ja bei einem Bruchteil der Autobahnmautkosten anderer Länder, wie Spanien (8 Euro/100 km) oder Italien/Frankreich (5,5 Euro/100 km).

  14. γιαούρτι γιαουρτάκι
    6. Juli 2012, 14:59 | #14

    @Ottfried Storz
    Ach, wie doof nur, daß die Leute, die kein Geld dafür haben, diese Verträge nicht abgeschlossen haben, sondern irgendwelche korrupten Heinzelmännchen und -weibchen des kapital-sozialen Freiheitsschleims.
    Nur, weil Spanien noch teurer ist, heisst das noch lange nicht, daß das jetzt billig wäre. Es gibt zudem Pendler und Kleinunternehmer, die mehrmals täglich Maut bezahlen müssen, weil gierige Baukonsortien die Ab- und Auffahrten zu mautfreien Landstrassen kappen.
    Interessant ist vor allem, in Deutschland gibt es keine Maut und es steckt Abermilliarden in den Strassenbau und das zudem noch völlig überflüssig, weil eigentlich inzwischen Feldwege reichen, weil sich das deutsche Volk zu Bauern entwickelt hat, die mit ihren aufgemotzten Geländetreckern auf dicke Eier machen.

  15. Bavaria
    6. Juli 2012, 21:30 | #15

    @admin
    Ich wüßte gern, was solche üblen Beschimpfungen in diesem Blog zu suchen haben. es geht steil abwärts mit dem Niveau.

  16. admin
    6. Juli 2012, 21:52 | #16

    @Bavaria
    Wir sind es auch satt und ziehen ernsthaft in Erwägung, die Kommentarfunktion global zu deaktivieren.

  17. Xristos
    1. August 2012, 01:03 | #17

    @Bavaria
    Bavaria, solche Kommentare nicht zuzulassen, wäre leider eher ein Schritt in die falsche Richtung. ICH möchte schon gern erfahren, wie γιαούρτι γιαουρτάκι und andere die Wahrheit verbiegen. Dass das Niveau dabei sinkt, ist doch verständlich – wer gibt schon gern zu, nichts verstanden zu haben und nicht der beste Yogurt zu sein. Also wird γιαούρτι γιαουρτάκι weiterhin seine merkwürdigen Kommentare schreiben, und ich spreche dann mit Griechen, die ihn auch nicht verstehen. Aber: wir schauen dem Volk aufs Maul. Und genau das möchte ich auch.

  18. Xristos
    1. August 2012, 01:13 | #18

    @admin
    Wäre aber schade, denn genau da spiegelt sich das Denken und Leben der Menschen – und sind manche Kommentare wirklich miserabel, denke ICH mir meinen Teil über den Verfasser. Aber: ich möchte es schon lesen können, sei es noch so daneben.

  19. Heinz
    1. August 2012, 14:06 | #19

    @γιαούρτι γιαουρτάκι

    Ja, das mit dem Verbiegen der Wahrheit, da hat Xristos recht, das beherrscht unser Forist YY in Perfektion.

    1. In Deutschland besteht eine Maut und mittlerweile sogar für viele 4-spurigen Bundesstraßen. Mit Recht, denn ganz Europa fährt hier durch. Die Straßen sehen entsprechend aus.
    2. Und Deutschland, also der Staat, steckt schon lange nicht mehr Abermilliarden in den Straßenbau, weil er sie nicht hat. Die meisten Autobahn-Neubauten werden durch Konsortien gebaut, die dann über einen gewissen Zeitruam die Maut kassieren dürfen. Meist sind es dreißig Jahre.

    Über den Rest der wertvollen Zeilen muss man nichts schreiben, die spiegeln nur.

  20. Heinz
    1. August 2012, 14:19 | #20

    @admin

    Man muss nicht, nur weil ein paar geistige Amokläufer unterwegs sind, die globale Kommentarfunktion schließen. Wie denn sonst sollen wir denn sonst an echte Informationen aus Griechenland kommen? Sie würden dem Land damit einen Bärendienst erweisen. Und die meisten der Foristen hier wissen sich doch auch zu benehmen.

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