Elektrizitätsgesellschaft dementiert Blackout-Gefahr in Griechenland

7. Juni 2012 / Aufrufe: 362

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland dementiert Berichte über die angebliche Gefahr eines drohenden Black-outs in der Stromversorgung ab Juni 2012.

Die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) in Griechenland schreitet zur Ergreifung von Maßnahmen zur Deckung des Bedarfs an elektrischer Energie während der Sommerperiode sowohl auf dem Festland (Verbundsystem) als auch auf den Inseln.

Spitzenfunktionäre des Unternehmens erklärten gegenüber der Athener Nachrichtenagentur (APE), „Berichte, in denen über die unmittelbare Gefahr von Stromunterbrechungen die Rede ist, entsprechen nicht der Realität„. Speziell auf den Inseln, wo die Bedürfnisse während der touristischen Periode erhöht sind, existieren bereits Kraftstoffvorräte, die für wenigstens zwei Monate ausreichen, und ihre Belieferung geht regulär weiter.

Konkret führten Kreise der Unternehmensleitung der DEI gegenüber der APE auf die Frage bezüglich eventueller Stromausfälle während des Sommers an, das Unternehmen habe im Rahmen seiner Möglichkeiten und und in dem ihm entsprechenden Maß alle notwendigen Maßnahmen getroffen, damit der erhöhte Bedarf des Elektrizitätssystems des Landes – einschließlich auch der Inselwelt – während der Dauer der Sommer- und Tourismus-Periode gedeckt wird.

Die selben Kreise betonten:

  • Die Vorräte an Braunkohle sind im Verhältnis zum Vorjahr um 20% höher, was bedeutet, dass die Produktionsmöglichkeiten der Kohlekraftwerke erheblich verstärkt sind.
  • Die Wasservorräte für den Betrieb der Wasserkraftwerke der DEI sind maximiert worden.
  • Die vorhandenen Treibstoffvorräte der Kraftwerke der DEI auf den nicht an das Verbundnetz angeschlossenen Inseln decken vollständig deren Bedarf für wenigstens die nächsten zwei Monate, während parallel die Eingänge neuer Kraftstofflieferungen regulär weitergehen.

Wie bekannt ist, werden die nicht über Seekabel mit dem Festlandnetz verbunden griechischen Inseln aus autonomen lokalen dieselbetriebenen Kraftwerkstationen versorgt.

(Quelle: Zougla.gr)

  1. Tokii
    7. Juni 2012, 22:17 | #1

    Wann wacht Ihr endlich einmal auf, da scheint an 250 Tagen im Jahr die Sonne in unserem Land, und anstatt in erneuerbare Energien zu investieren, was eine Lawine an Arbeitskräften, Investitionen etc. und vor allem ein besseres Image auslösen würde … wird in Braunkohle investiert … schlaft und verschlaft alles, liebe Landsleute

  2. Xanthippe
    8. Juni 2012, 01:08 | #2

    @Tokii
    Speziell PV-Strom ist trotz des rapiden Preisverfalls bei dem Basis-Equipment (sprich den Panels) wirtschaftlich nach wie vor bestenfalls in Nischenbereichen konkurrenzfähig und schafft erst recht keine (neuen) Arbeitsplätze, außer vielleicht im Fernen Osten … .

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