Allianz der Radikalen Linken in Griechenland gründet Partei

23. Mai 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 321

Die bisher formal ein Parteienbündnis darstellende Allianz der Radikalen Linken in Griechenland ist zur Registrierung als Partei geschritten.

Das SYRIZA-Bündnis deklarierte bei der Staatsanwaltschaft des Obersten Gerichtshofs (Areopag) die Gründung als politische Partei anstatt eines Parteibündnisses. Laut der Gründungsdeklaration führt die neue Partei den Namen „SYRIZA Soziales Unionsbündnis“ (ΣΥΡΙΖΑ Ενωτικό Κοινωνικό Μέτωπο) mit dem selben wie bisher geführten Emblem und soll von einem 19-köpfigen Präsidium geleitet und vertreten werden, welches sich zusammensetzt aus:

  • Alexios Tsipras (Αλέξιος Τσίπρας), Vorsitzender der Partei und des Präsidiums
  • Emmanouil Glezos (Εμμανουήλ Γλέζος
  • Konstantinos Athanasiou (Κωνσταντίνος Αθανασίου)
  • Nikolas Manios (Νικόλας Μανιός)
  • Georgios Nikolakakis (Γεώργιος Νικολακάκης)
  • Antonios Davanellos (Αντώνιος Νταβανέλλος)
  • Anastasia Ctristodoulopoulou (Αναστασία Χριστοδουλοπούλου)
  • Gerasimos Spathis (Γεράσιμος Σπαθής)
  • Nikolaos Bouzanis (Νικόλαος Μπουζάνης)
  • Ioannis Theonas (Ιωάννης Θεωνάς)
  • Panagiotis Lamprou (Παναγιώτης Λάμπρου)
  • Georgios Sapounas (Γεώργιος Σαπουνάς)
  • Evgenios Angelopoulos (Ευγένιος Αγγελόπουλος)
  • Konstantinos Poulakis (Κωνσταντίνος Πουλάκης)
  • Alexandros Kalidis (Αλέξανδρος Καλίδης)
  • Sofia Sakorafa (Σοφία Σακοράφα)
  • Evstathia Kotsaki (Ευσταθία Κωτσάκη)
  • Spyridonas Kotsias (Σπυρίδωνας Κότσιας)
  • Dimitrios Vitsas (Δημήτριος Βίτσας)

Die formale Umbildung wurde als notwendig erachtet, um im Fall eines Wahlsiegs bei den Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 den im derzeitigen griechischen Wahlrecht vorgesehenen Bonus der 50 zusätzlichen Mandate für die stärkste Partei beanspruchen zu können. Allianzen und Wahlbündnissen wird dieser Bonus dagegen nicht gewährt.

(Quelle: Naftemporiki)

  1. Holger Lippert
    23. Mai 2012, 13:42 | #1

    …recht so – wem diente bisher dieser politische Jackpot – doch wohl den Falschen! – gut 18,5 Prozent als Geschenk – und obendrauf resignierte Wahlenthaltung -, das ist zuviel Wasser im Wein…bleibt zu hoffen, dass den Richtigen richtig eingeschenkt wird ….

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