Jährliche Sonderabgabe bis 20 Euro pro qm auf Immobilien in Griechenland

15. September 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 7.760

Das Finanzministerium in Griechenland erhöhte die Sätze der neuen Sonderabgabe auf Immobilien auf bis zu 20 Euro pro Quadratmeter und Jahr.

Die neue Sonderabgabe auf Immobilien in Griechenland fällt letztendlich bis doppelt so hoch wie anfänglich am vergangenen Sonntag (11.09.2011) angekündigt aus. Gemäß dem endgültigen Plan des Finanzministerium, der am Mittwoch (14.09.2011) bekannt gegeben wurde, beträgt die neue Sondersteuer auf Immobilien (Wohnungen und gewerbliche Räume) zwischen 3 bis 16 Euro pro Quadratmeter. Für Immobilien, die nicht älter als 25 Jahre sind, erhöhen sich diese Beträge jedoch um bis zu 25% und erreichen somit bis zu 20 Euro pro Quadratmeter.

Von der neuen Immobilien-Sondersteuer sind über 5 Millionen Immobilienbesitzer betroffen. Sofern der Eigentümer einer Immobilie einer der sogenannten „empfindlichen gesellschaftlichen Gruppen“ angehört (Arbeitslose, Behinderte usw.), ermäßigt sich die Sonderabgabe auf 0,50 Euro pro Quadratmeter. Außerdem stellte das Finanzministerium ausdrücklich klar, dass im Fall der Nichtentrichtung der über die Stromrechnung erhobenen Sonderabgabe für die jeweilige Immobilie der Strom abgeschaltet wird.

Die entsprechende Novelle wird am Donnerstag (15.09.2011) dem Parlament vorgelegt und weist die folgenden allgemeinen Charakteristika auf:

  • Es wird eine Sonderabgabe in durchschnittlicher Höhe von 4 Euro pro Quadratmeter auf die elektrifizierten bebauten Flächen erhoben, die auch die Basis für die Erhebung der Immobilienabgabe an die Kommunen (TAP) nach Artikel 24 des Gesetzes N.2130/1993 darstellen.
  • Diese Abgabe wird mittels der nächsten Rechnungen der Elektrizitätsgesellschaft (DEI) eingezogen werden, um die unmittelbare Einnahme und die Realisierung der Ziele des Haushaltsplans 2011 zu erreichen.
  • Die Abgabe betrifft 5,079 gewerbliche und Wohnungsanschlüsse, die sich wiederum auf bebaute Flächen von insgesamt 562 Millionen Quadratmetern beziehen, deren sachwertorientiert bestimmter Wert (= Steuerwert) sich gemäß den Daten der Steuerverwaltung auf 560 Milliarden Euro beläuft, während ihr Marktwert von der Griechischen Bank auf 1 Billion Euro geschätzt wird.
  • Die erhobene Abgabe entspricht folglich 2 ‰ (zwei Promille) des realen Wertes der Immobilien und somit einer absolut akzeptablen und verhältnismäßigen Belastung in Bezug auf den tatsächlichen Wert des Immobilienvermögens, dessen Gewährleistung beabsichtigt ist.
  • Zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit werden Neubauten im Verhältnis zu älteren Bauten und mit einer über 25 Jahre erstreckten Staffelung höher belastet. Es ist anzumerken, dass 64% der Wohnungen in Griechenland älter als 25 Jahre sind und nur 2% während der letzten fünf Jahre erbaut wurden.

Zu wessen Lasten wird die Immobilien-Sonderabgabe erhoben?

Die Abgabe wird zu Lasten des Eigentümer oder Nutznießer erhoben. Im Fall von Gemeinschaftseigentum entfällt die Belastung auf die Gemeinschaftseigentümer analog zu dem Verhältnis der Beteiligung eines jeden von ihnen. Zur Abführung der Abgabe ist der Nutzer der Immobilie verpflichtet, der den Betrag zusammen mit der Stromrechnung entrichtet. Falls der Nutzer Mieter ist, tritt ohne weiteres eine Verrechnung mit fälligen oder zukünftigen Mietzahlungen ein.

Wurde Vorsorge für empfindliche gesellschaftliche Gruppen, Kinderreiche, Empfänger von Arbeitslosengeld und Behinderte getroffen?

Es ist offensichtlich, dass mit den vorgeschlagenen Regelungen jede mögliche Bemühung unternommen worden ist, damit die Abgabe absolut verhältnismäßig ist. Speziell für empfindliche gesellschaftliche Gruppen wird ein spezieller Koeffizient (0,5 € / qm) zur Bestimmung der Abgabe eingeführt, unabhängig von dem Baujahr der Immobilie (und sofern sich diese in einem Gebiet mit einem Zonenpreis unter 3.000 € / qm befindet), sofern es sich um eine Immobilie handelt, die von einem Kinderreichen, Empfänger von Arbeitslosengeld des OAED (01/01 – 31/08 für 2011 oder 01/01 – 30/04 für 2012) oder einer behinderten Person oder einer steuerlich mit einem Behinderten belasteten Person selbst genutzt wird.

Wie wird die Höhe der Immobilien-Sonderabgabe berechnet?

Zur Berechnung der Abgabe wird die Höhe des Zonenpreises (auf dessen Basis auch die kommunale Immobilienabgabe / TAP erhoben wurde), die Fläche der Immobilie, der Koeffizient zur Bestimmung der Abgabe in Euro pro Quadratmeter und der zum Alter der Immobilie umgekehrt analoge Alters-Koeffizient berücksichtigt:

Koeffizient der Sonderabgabe (€/qm) Zonenpreis Alter der Immobilie (Alters-) Koeffizient
0,5 Sondersatz 0 – 4 Jahre 1,25
3 bis 500 € 5 – 9 Jahre 1,20
4 € 501 – 1.000 10 – 14 Jahre 1,15
5 € 1.001 – 1.500 15 – 19 Jahre 1,10
6 € 1.501 – 2.000 20 – 25 Jahe 1,05
8 € 2.001 – 2.500 26 Jahre + mehr 1,00
10 € 2.501 – 3.000
12 € 3.001 – 4.000
14 € 4.001 – 5.000
16 ab € 5

Welche Immobilien sind von der Sonderabgabe befreit

Die subjektiven und objektiven Befreiungen von der außerordentlichen Sonderabgabe sind mit den gesetzlich vorgesehenen Befreiungen identisch (Par. 7 Art. 24 Gesetz N.2130/1993).

Auf welche Art von Immobilien wird die Abgabe erhoben?

Die Abgabe wird auf bebaute Flächen erhoben, die zu Wohn- oder gewerblichen Zwecken mit elektrischen Strom versorgt werden und die Basis auch für die Immobilienabgabe zugunsten der Kommunen darstellen (Art. 24, Gesetz N.2130/1993).

Wie erfolgt die Berechnung der Höhe der Abgabe?

Unter Anwendung von zehn Koeffizienten, von 0,5 Euro / Quadratmeter (für empfindliche Gruppen) bis zu 16 Euro / Quadratmeter (für sehr teure Gebiete), analog zu dem Preis der Zone, in der sich die Immobilie befindet, und der Anwendung eines Zuschlagkoeffizienten für die neu erbauten Gebäude.

Wie wird die Einnahme der Abgabe sichergestellt?

Das Thema der Einnahme der Abgabe machte die Notwendigkeit ihrer Erhebung auf Basis der EDV-Aufstellungen der DEI erforderlich.

Wie wird die Sonderabgabe entrichtet?

Die außerordentliche Sonderabgabe wird von der DEI und den alternativen Stromlieferanten folgendermaßen mit eingenommen:
– für 2011 in zwei gleichhohen Raten ab Oktober 2011 bis Januar 2012,
– für 2012 in vier gleichhohen Raten ab Mai bis Dezember 2012.

Gibt es Sanktionen, wenn die Abgabe nicht entrichtet wird?

Falls die Abgabe nicht entrichtet wird, schreiten die DEI oder die alternativen Stromlieferanten zur Unterbrechung der Stromversorgung und werden diese nicht wiederherstellen, solange die Abgabe nicht Beglichen worden ist. Wird keine Wiederherstellung der Stromversorgung beantragt, informieren die DEI und die alternativen Stromlieferanten – nachdem sie den zahlungspflichtigen Verbraucher streichen – an den griechischen Fiskus, damit dieser für die Einnahme der geschuldeten Abgabe gemäß den Bestimmungen der Verordnung über die Eintreibung öffentlicher Einnahmen (KEDE) Sorge trägt. Der Wechsel des Lieferanten elektrischen Stroms ist untersagt, wenn nicht vorher die Sonderabgabe beglichen wird.

(Quelle: To Vima)

Relevante Informationen: Immobilien-Sondersteuer in Griechenland 2011-2014

  1. ouzo
    15. September 2011, 14:37 | #1

    Bravo! Ich würde mal sagen, das ist modernes Raubrittertum. Ich könnte mich auch an eine Straßenkreuzung stellen und jemand unter Waffengewalt zwingen Geld rauszurücken. Unausgegoren, undurchdacht und vor allem straft es diejenigen, die diese Krise nicht verschuldet haben während diejenigen, die ihr Vermögen ins Ausland geschhaft haben, nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Ich hoffe, Papandreou und seinem gesamten Kabinett fliegt der Laden bald um die Ohren und Griechenland verläßt die Eurozone möglichst schnell. Unter dem Druck der Troika wird das Land ansonsten vollends zerstört und ein Bürgerkrieg wäre nicht mehr zu verhindern. Haben die Griechen keinen Stolz mehr, dass sie sich so demütigen lassen?
    PS: es wird nicht bei dieser Abgabe bleiben. Es werden weitere folgen, denn setzt man Schulden und Wirtschaftsleistung in Verhältnis, kann es für Griechenland momentan nur eine Richtung geben: den Absturz in den Keller und die Ausplünderung.

  2. Apateonas
    15. September 2011, 17:21 | #2

    Wie hieß es schon zu DDR Zeiten: Der letzte macht das Licht aus!!
    Auf die Fehler der TAP bin ich gespannt! (TAP = total apathische Piraten?)

    Tipp = Wie ich dieser Tage im deutschen Fernsehen gesehen habe, ziehen griechische Firmen jetzt nach Bulgarien um und die Reichen kaufen dort Luxusimmobilien um ihr Geld vor dem griechischen Fiskus in Sicherheit zu bringen! Und der griechische Staat mit seinen Millionen unfähigen Beamten schnarcht tief und fest!

    @ouzo
    „Als Raubritter bezeichnet man diejenigen Angehörigen des ritterlichen Standes, die sich durch Straßenraub, Fehden und Plünderungszüge bereicherten. Diese Entwicklung soll im Spätmittelalter eingesetzt haben und vor allem eine Folge der Verdrängung der Naturalwirtschaft durch die Geldwirtschaft gewesen sein.“
    Yammas!

  3. Andreas
    15. September 2011, 20:06 | #3

    Wie hiess es schon in der DDR? Das waren alles die Andern und dann stellt sich herraus, 10% waren inoffizielle Mitarbeiter fuer die Stasi. Wenn ich mal davon ausgehe, das 30% der Bevoelkerung als Beamte fuer den Staat arbeiten, heisst das doch das Jeder Jemanden kennt, der einem irgendwann mal irgendwie hilft… (Gerade hat ein guter Freund seinen Fuehrerschein abgenommen bekommen – fuer rasen 130kmh in einer 60 Zone – und ein Onkel soll es mal wieder fixen) Jeder hat diesen Schlamassel mit angerichtet! Und dieses Gejammer macht mich echt krank.

  4. Xristos
    16. September 2011, 22:22 | #4

    @ Andreas
    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen – aber dass den Griechen mal jemand auf die Finger schaut und haut, damit hatten sie einfach nicht gerechnet (sic!).

  5. Julia
    1. Oktober 2011, 12:31 | #5

    @Andreas

    Bei 80 Millionen Deutschen ist es schier unmoeglich, das jeder jeden kennt…Aber das dort kein Schmu betrieben wird, bezweifel ich rigoros..Wer in Deutschland Bekannte hat, einer Partei angehoert hat auch bessere Karten..und einen Strafzettel loeschen, dass koennen die Deutschen auch!!!Zoellner bestechen…das auch…griechische Politiker bestechen..das koennen sie auch….Bauaemter, Auslaenderbehoerden….ueberall wird in der BRD bestochen!Es wird nur nicht darueber gesprochen!!!

    Diese Immobiliensteuer ist Ausbeute!!Wir haben schon alle ETAK bezahlt (Grundsteuer)Bitte was fuer eine Steuer soll das sein????

    Es reicht also nicht, dass die Deutsch-Griechen ihr Geld nach Griechenland bringen…Nein…jetzt muessen wir auch noch Strafgelder fuer diejenigen zahlen, die uns dieses eingebrockt haben!!Politiker, Industrielle und all die anderen die ihr Unwesen in Griechenland betreiben wollen!!!Schoen einmarschiert sind sie bei uns…nicht mal ein Panzer wurde benutzt!!

    Ich hoffe, dass die Griechen endlich mal Stop, zu alldem sagen!!!

    Es reicht naemlich!!!

  6. 3. Oktober 2011, 09:19 | #6

    @ Julia
    Wer mit dem Zeigefinger auf andere Leute zeigt, sollte nie vergessen, dass drei Finger seiner Hand auf ihn selbst zeigen. (Gustav Heinemann).
    Übrigens zahle ich in Deutschland jährlich 220 Euro Grundsteuer und habe mich in Griechenland sehr gewundert, nur einmalig beim Kauf meines Hauses Steuer zahlen zu müssen. Der Betrag wurde übrigens unabhängig vom Wert des Hauses vom Finanzamt festgelegt und war doppelt so hoch wie bei einem einheimischen griechischen Käufer. Doch wie soll man sich gegen einen korrupten Staat wehren.
    Doch Griechen, die sich darüber aufregen, dass der Staat zum Allgemeinwohl Geld benötigt und ausschließlich die eigenen Interessen vertreten, sind es nicht wert in der EU zu verbleiben. Beim Abkassieren von EU-Mitteln immer dabei, mindestens die Hälfte in die eigenen Taschen, aber wenn es ums Bezahlen geht wird „Ausbeute!!“ geschrien.
    Und immer sind es die Anderen, die Schuld sind. Nun dieses Verhalten haben Griechen leider genauso wie die Türken anerzogen bekommen.
    Griechenland ist nicht pleite wegen der Ausländer sondern wegen der Griechen.

  7. admin
    3. Oktober 2011, 17:33 | #7

    @Jermanos
    Derartige zumindest fahrlässig wenn nicht gar böswillig verbreiteten unwahre Thesen fördern in keiner Weise das Verständnis für die aktuelle Lage.

    Die neue („Sonder“-) Abgabe hat definitiv nichts mit der regulären (jährlichen) Immobiliensteuer zu tun, bei der in Griechenland der Basisfreibetrag nur noch 200.000 Euro beträgt, sondern wird zusätzlich zu allen bereits bestehenden Belastungen erhoben (siehe auch FMAP – Grundsteuer auf Immobilien in Griechenland).
    Wird ein Immobilienbesitzer nicht zur Immobiliensteuer veranlagt, liegt der Wert seines Immobilienvermögens entweder unter dem persönlichen Freibetrag oder der Besitzer betreibt auf die eine oder andere Weise Steuerhinterziehung.

    In allen Gebieten, in denen das System der „objektorientierten Wertbestimmung“ zur Anwendung kommt, wird die Immobilientransaktionssteuer auf Basis konkreter Kriterien und Sätze festgestellt, während in den übrigen Gebieten entweder gemischte Taxierungssysteme zur Anwendung kommen oder vergleichbare Transaktionen als Veranlagungsreferenz herangezogen werden (siehe auch Immobilien-Erwerbssteuer in Griechenland). Speziell im letzteren Fall können subjektive Aspekte nicht ausgeschlossen, jedoch auf jeden Fall angefochten werden.

  8. Nektarios
    10. Oktober 2011, 21:10 | #8

    Guten abend euch allen!

    Habe mit großen Interesse Eure Beiträge gelesen.

    Habe aber, da Ihr von vielem ne Ahnung habt,eine Frage……

    Das neue Steuergesetz (FAP), dass in den kommenden Tagen wohl anlaufen wird, ist mir ein wenig suspekt.

    Soll man jetzt auch noch Wohnflächensteuer zahlen, wenn ja, wie ist dies arrangiert?
    bezogen auf qm und zone?

    wäre für jede Information sehr dankbar

    Danke

  9. admin
    10. Oktober 2011, 22:57 | #9

    @Nektarios
    F(M)AP ist die Abkürzung für Φόρος (Μεγάλης) Ακίνητης Περιουσίας = Immobiliensteuer.

    Eine „Wohnflächensteuer“ im Sinn des Begriffs gibt es nicht. Die Fläche (gleich ob im im eigenen Eigentum befindlicher oder nicht) genutzter Wohnungen und Hilfs- / Wirtschaftsräume wird allerdings als „Einkommensindiz“ (τεκμήριο) zur Feststellung der Einkommensteuer herangezogen. Nach der letzten Erhöhung im vergangenen Sommer mit rückwirkender Wirkung ab Januar 2011 belaufen sich die Sätze je nach Art, Größe und Zonenpreis ab 40 € bis über 700 € pro qm.

    Mit dem erwarteten neuen Steuergesetz soll erneut eine kräftige Erhöhung der „Einkommensindizien“ erfolgen, jedoch liegen bisher keine sicheren Infotmation zu dem Umfang der Erhöhungen und dem rückwirkenden oder zukünftigen Inkrafttreten vor.

  10. Nektarios
    11. Oktober 2011, 00:15 | #10

    Das hört sich beängstigend an.
    Könnte für viele Griechen die im Ausland leben, eine ziemlich fiese Angelegenheit werden.
    Vor allem für die jenigen die in Deutschland auch ein leben führen und hartverdientes Geld, mehr oder weniger sowieso schon versteuern.

    Ok, Griechenland sollte man nicht fallen lassen, so ist es nicht aber wie zahlreich oben erwähnt, geht die Hälfte des Geldes nicht in die Taschen des Landes, sondern in der von Privatpersonen, die in Großer Anzahl sehr schädlich sind.

    Danke vielmals für die Information und warten wir mal ab was passiert

  11. admin
    11. Oktober 2011, 05:03 | #11

    @Nektarios
    Speziell bezüglich des Wohneigentums wurden „Steuerausländer“ inzwischen mit Wirkung ab Anfang 2011 / für das Fiskaljahr 2012 von der Zwangsveranlagung ausgenommen, sofern sie in Griechenland keine weiteren deklarations- bzw. steuerpflichtigen Einkommen (wie beispielsweise auch aus der Vermietung der Immobilie) erzielen.
    Hinsichtlich der in Rede stehenden (per Stromrechnung erhobenen) neuen Sondersteuer auf Immobilien erfolgt dagegen nach dem derzeitigen Stand der Dinge keinerlei Differenzierung zwischen Steuerinländern und -ausländern. Klartext: Alle Eigentümer einer (elektrifizierten) Immobilie in Griechenland müssen blechen.

  12. Aeroporos
    5. Dezember 2011, 16:12 | #12

    Was heisst eigentlich „elektrifizierte Immobilie“ ? – Versteht man darunten nur Immobilien mit Stromanschluß durch einen öffentlichen Stromlieferanten wie DEI ?
    Was ist mit alterantiven Immobilien, die durch Eigenstrom versorgt werden , also mit Generator, Photovoltaik, Windkraft … ?
    Brauchen diese die Steuer nicht zu bezahlen , da die ja auch keine Stromrechnung erhalten ?

  13. admin
    5. Dezember 2011, 16:49 | #13

    @Aeroporos
    Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wird die Sondersteuer auf Immobilien erhoben, die an das öffentliche Stromversorgungsnetz angeschlossen sind bzw. am Stichtag des 17.09.2011 waren.

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