In Griechenland drohen Versorgungsengpässe wegen Streiks

13. Februar 2010 / Aufrufe: 519

Für die kommende Woche werden in Griechenland wegen des dreitägigen Streiks der Zollbeamten landesweite Versorgungsengpässe bei der Versorgung mit Treibstoff befürchtet.

Aus Protest gegen die angekündigte Kürzung ihrer Bezüge und Gehaltszulagen haben die Zollbeamten in direktem Anschluss an das (arbeitsfreie!) verlängerte Karnevals-Wochenende einen dreitägigen Streik ab Dienstag, dem 16. Februar 2010, bis einschließlich Donnerstag, den 18. Februar 2010 beschlossen. Angesichts des in der Regel deutlich erhöhten Verbrauchs anlässlich der Karnevalstage ist damit zu rechnen, dass in Griechenland ab Beginn kommender Woche der Treibstoff knapp werden wird.

Die gesamte nächste Woche über, also ab Dienstag bis einschließlich Freitag (19. Februar 2010) werden aus Protest gegen die geplanten Kürzungen der Bezüge und Gehälter auf dem öffentlichen Sektor auch die Angestellten der zentralen Dienststellen des griechischen Wirtschaftsministeriums streiken. Von dem Streik betroffen sind konkret die Datenverarbeitungszentrale des Wirtschaftsministeriums (KEPYO), das staatliche chemische Labor, die staatliche Buchhaltungsstelle, zentrale Dienststellen des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, das Amt für Statistik, der staatliche Rechtsausschuss, die staatlichen Hinterlegungsstellen, der Ausschuss für den Kapitalmarkt, das Amt für Verwaltung staatlicher Sachwerte und die partiarische Kasse der Zivilbeamten.

Einen erneuten 24-stündigen Streik für Freitag, den 19. Februar 2010, haben die Taxi-Besitzer angekündigt, und am Mittwoch, dem 24. Februar 2010 wird ein von den Gewerkschaften ausgerufener Generalstreik Griechenland praktisch sogar völlig lahmlegen.

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