Griechenland an erster Stelle bei Teuerung in Eurozone

26. Oktober 2009 / Aufrufe: 136

Gemäß den Daten der EUROSTAT und konkret dem Verbraucherpreisindex hat sich Griechenland als Spitzenreiter bei der Teuerung innerhalb der Eurozone erwiesen. Wie gemeldet wird, sind Grundbedarfs- und Massenkonsumgüter im Vergleich zu September 2008 um etwa 2,5% teurer geworden. Bei Lebensmitteln betrug die Teuerungsrate 1,4% (zweitteuerstes Land nach Malta), bei Bekleidung und Schuhen sogar 2,9% (erstes Land unter den Staaten der Eurozone).

Was die Inflationsrate betrifft, sank diese in Griechenland zwar auf das Niveau von 0,7%, bleibt jedoch die höchste innerhalb der Eurozone, da sich hier der Mittelwert auf dem Niveau von minus 0,3% bewegt. Angesichts der Tatsache, dass die Einkommenserhöhungen der Konsumenten 2009 praktisch bei Null lagen, verringert sich ihre Kaufkraft noch mehr und die in Rede stehenden Massenkonsumgüter werden noch teurer.

  1. Xenofontas
    27. Oktober 2009, 22:45 | #1

    Die statistischen Daten sagen kaum etwas über die realen Verhältnisse aus. Bei etlichen Grundnahrungsmitteln, Basisgütern und alltäglich benötigten Dienstleistungen lag die Teuerungsrate nämlich in einigen Fällen sogar im zweistelligen Bereich. Zahllose Rentner können sich inzwischen von ihren Bezügen nicht einmal mehr eine elementare Ernährung leisten, von menschenwürdigen Lebensbedingungen einmal ganz zu schweigen.

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