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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Griechenlands Bürger sind Plastikgeld-Champions

19. Dezember 2019 / Aufrufe: 213 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird über die Hälfte der bargeldlosen Zahlungen mit Karten getätigt.

Immer mehr Griechen wählen, Zahlungen per Internet zu tätigen, wobei die besagten Transaktionen 2018 im Verhältnis zum direkten Vorjahr einen Anstieg um 59,4 % verzeichnen.

Wie aus einem Bericht des Europäischen Zahlungsverkehrsrats mit Titel „Die griechische Zahlungsverkehrslandschaft“ hervorgeht, gewinnt in Griechenland auch das Web-Banking kontinuierlich an Boden und stellte im vergangenen Jahr 3 % des Anteils der bargeldlosen Transaktionen dar, gegenüber 3,6 % im übrigen Europa.
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„Anlagewürdige“ Zombies auch in Griechenland

14. Dezember 2019 / Aktualisiert: 24. Dezember 2019 / Aufrufe: 188 Kommentare ausgeschaltet

Die steigende Anzahl marginal als anlagewürdig bewerteter Unternehmen kann jederzeit einen Albtraum auslösen, der jedoch vielleicht auch einmalige Chancen bietet.

Die Verschuldung nimmt zu und zusammen mit ihr auch die Anzahl problematischer Firmen, welche die Rating-Agenturen (noch) der Investment-Kategorie zuordnen. Als sie diesen das letzte Mal „den Stecker herauszogen“, war es bereits zu spät.

Die Verschuldung ist ein Vermögenselement des Gläubigers und hat einen variablen Wert. Eine maßgebliche Rolle bei der Gestaltung des Preises spielt das Vertrauen des Gläubigers in die Fähigkeit des Schuldners, seine Schuld zu tilgen. Nimmt der Gläubiger an, das Tilgungsrisiko sei gemindert, wird er einen niedrigeren Zinssatz verlangen, und umgekehrt.
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Türkischer Finger und Griechenlands Risiko

12. Dezember 2019 / Aktualisiert: 24. Dezember 2019 / Aufrufe: 399 1 Kommentar

Das Volk sagt, Mariori hatte alles, es fehlte ihr der Fes. Jedoch bezieht der Fes sich weniger auf die Türkei als auf Griechenland.

Wie wir in den letzten Tagen in der griechischen Presse lasen, war also die Zustimmung des libyschen Parlaments nicht notwendig, damit die Vereinbarung der Türkei mit der international anerkannten Regierung Libyens genehmigt wird.

Offensichtlich waren die Amtsträger und nicht, die diese Informationen an die Medien gaben, nicht gut informiert. Wenn man jedoch über ein solches, sich im Mittelpunkt des griechisch-türkischen Zwistes befindendes Thema nicht gut informiert ist, wie kann man dann schlussfolgern, diese Entwicklung vorausgesehen zu haben und als Land seine Maßnahmen ergriffen zu haben?
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Griechenland begünstigt Investitionen

3. Dezember 2019 / Aufrufe: 291 Kommentare ausgeschaltet

Vier grundlegende Faktoren, die Investitionen in Griechenland positiv beeinflussen.

Niedrigere Besteuerung für die Unternehmen im Verhältnis zu der Vergangenheit, Rückgang des wirtschaftspolitischen wie auch des finanzwirtschaftlichen Risiko des Landes, Verbesserung des Regierungseffizienz-Indexes sind vier Faktoren, die für die Ansicht sprechen, dass Griechenland tatsächlich von einem armen Verwandten in einer Braut mit guter Mitgift verwandelt werden kann.

Die Dinge scheinen begonnen zu haben, einen konkreten Weg zu nehmen. Der Plan der Regierung unter Premierminister Kyriakos Mitsotakis, Griechenland als Land der Chancen für Investitionen aufzuzeigen, konzentriert das Interesse der Ausländer auf sich, große Investment-Häuser nehmen Griechenland wieder in ihre Pläne auf, während das Klima sich noch mehr ändern wird, wenn die jüngsten steuerlichen Erleichterungen für die Unternehmen sich in der Praxis abzuzeichnen beginnen werden.
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Griechenland könnte Irland sein

1. Dezember 2019 / Aufrufe: 394 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland wird von Etlichen für das beste Grundstück der Welt gehalten und könnte bei seinen wirtschaftlichen Leistungen wie Irland oder Singapur sein, ist es aber nicht.

Ist es für Griechenland wirklich so schwer, viele große ausländische Direktinvestitionen (ADI) anzuziehen, damit es innerhalb eines relativ logischen Zeitraums eine starke Exportbasis aufbaut und viele gutbezahlte Arbeitsplätze für seine jungen Leute – innerhalb und außerhalb – des Landes schafft?

Wenn wir das Beispiel Irlands nehmen, hat die Antwort negativ zu lauten.
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Griechenland wird wieder „marktfähig“

29. November 2019 / Aufrufe: 256 Kommentare ausgeschaltet

Die Kommission nimmt Griechenland mit Wirkung ab Anfang 2020 wieder in den Katalog der Länder mit marktfähigen Risiken auf.

Laut ihrer Bekanntmachung vom 26 November 2019 setzt die Europäische Kommission Griechenland wieder auf die Liste der Länder mit „marktfähigen Risiken“ und merkt an:

Nach der erfolgreichen Vollendung des Hilfsprogramms des Europäischen Stabilitätsmechanismus im August 2018, der völligen Eingliederung Griechenlands in das Europäische Halbjahr und der Fortsetzung der vereinbarten Reformen im Rahmen der verstärkten Beaufsichtigung beschloss die Europäische Kommission, Griechenland hinsichtlich der Versicherung kurzfristiger Exportfinanzierungen ab dem 01 Januar 2020 wieder in den Katalog der (Länder mit) ‚marktfähigen Risiken‘ aufzunehmen.
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Griechenland tilgte teuren IWF-Kredit

27. November 2019 / Aktualisiert: 28. November 2019 / Aufrufe: 408 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Finanzministerium gab die vorzeitige Abzahlung des teuren Kredits des Landes beim IWF bekannt.

Auf Beschluss des Finanzministers wurde das Prozedere für die vorzeitige Begleichung des teuren Teils der Kredite vollendet, die Griechenland von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gewährt worden waren.

Der einschlägige Vorgang wurde auf offiziellen Antrag des griechischen Finanzministeriums am 16 September 2019 aktiviert.
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Griechenland will Kassenschulden verhökern

16. November 2019 / Aufrufe: 410 Kommentare ausgeschaltet

Laut Reuters plant Griechenlands Regierung, Forderungen der Versicherungskassen an private Investoren zu verkaufen.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters plant Griechenlands Regierung den Verkauf von Schulden in Höhe vieler Mrd. Euro an die Versicherungskassen an private Investoren.

Laut dem exklusiven Reuters-Bericht strebt die griechische Regierung die Anziehung von Investitionen und die Bewältigung die Wachstumsperspektiven des Landes beeinträchtigender Probleme wie die „roten“ Kredite an, während sie sich einen Modus zu finden bemüht, die Tragfähigkeit ihres Versicherungssystem zu stärken.
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Griechenland schränkt Bargeschäfte weiter ein

11. November 2019 / Aufrufe: 1.422 Kommentare ausgeschaltet

Der Entwurf für das neue Steuergesetz in Griechenland sieht eine weitere Senkung der Grenze für Bargeschäfte auf 300 Euro vor.

Der in Griechenland am Donnerstagabend (09 November 2019) von dem Finanzministerium zur öffentlichen Beratung gestellte Gesetzentwurf mit Titel „Steuerreform mit Wachstumsdimension für das Griechenland von Morgen“ sieht eine weitere Senkung der Grenze für Bargeschäfte von derzeit 500 Euro auf fortan 300 Euro vor.

Mit Änderungen der letzten Minute speziell bei der sich auf die elektronischen Transaktionen beziehenden Bestimmung sieht der bis zum 14 November 2019 zur öffentlichen Beratung gestellte Gesetzentwurf unter anderem die Senkung der Bargeschäftsgrenze für alle Käufe und Dienstleitungen vor, die ausschließlich mittels elektronischer Transaktionen oder (Debit- / Kredit-) Karten abzuwickeln sind, wenn die Kosten 300 Euro übersteigen.

Griechenland beschränkt Bargeschäfte mit Privatleuten auf 300 Euro

Ab dem 01 Januar 2020 dürfen demnach in Griechenland alle Verkaufsläden sowie auch Unternehmen und Gewerbetreibende jedweder Natur fortan keine Bargeschäfte von über 300 Euro mehr akzeptieren.

Gemäß der einschlägigen Bestimmung sind für Warenverkäufe oder die Erbringung von Dienstleistungen an Privatpersonen die steuerlichen Belege (Rechnungen, Quittungen) im Wert von 300 Euro und mehr von ihren Empfängern (sprich Käufern der Waren oder Dienstleistungen) ausschließlich unter Nutzung von (bargeldlosen) Zahlungsmitteln mit Debit- / Kreditkarte oder einem anderen elektronischen Zahlungsmittel zu begleichen, wie beispielsweise – jedoch nicht einschränkend – Banküberweisung, Zahlung per Girokonto, Nutzung elektronischer Geldbörsen usw..

Für Zuwiderhandlungen ist abgesehen von allen weiteren möglichen Konsequenzen eine Geldstrafe vorgesehen. Die Höhe der derzeit geltenden Geldstrafe beträgt 100 Euro je Geschäftsvorgang, kann jedoch angeglichen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Griechenland bleibt ewige Schuldenkolonie des ESM

7. November 2019 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 405 Kommentare ausgeschaltet

Klaus Regling gestand zynisch ein, Griechenland werde sich noch für viele Jahrzehnte im Mikroskop des Europäischen Stabilitätsmechanismus befinden.

Der Leiter des ESM, Klaus Regling, bestätigte jüngst, Griechenland werde noch für viele Jahrzehnte eine Schuldenkolonie bleiben, damit eine klare Botschaft – auch an die neue Regierung – schickend, dass das Land sich weiterhin langfristig im Mikroskop des Europäischen Stabilitätsmechanismus  (ESM) befinden wird.

Für die wichtigste Sache für den ESM wird für viele Jahre sein, dass wir die Entwicklungen in Griechenland beobachten. Der ESM lieh Griechenland mehr als 200 Mrd. Euro und wir wollen sicherstellen, dass Griechenland diese Kredite tilgen wird„, äußerte charakteristisch der ESM-Leiter gegenüber dem Informationsblatt des Europäischen Rechnungshofs („ECA Journal“).
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