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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Neue Erhöhungen der Mautgebühren in Griechenland

24. Januar 2011 / Aufrufe: 1.237 2 Kommentare

Trotz energischer Proteste der Bevölkerung treten in Griechenland erneut Erhöhungen der Mautgebühren, diesmal auf den Nationalstraßen Athen – Peloponnes, in Kraft.

Ab Dienstag, dem 25. Januar 2011, treten auf den Nationalstraßen Athen – Tripolis und Athen – Patras sowie Korinth – Kalamata erhöhte Straßengebühren in Kraft. Die Erhöhungen der Mautgebühren auf diesen Strecken waren von den Betriebsgesellschaften, denen der griechische Staat als Gegenleistung für den erfolgten oder noch anstehenden Ausbau der Nationalstraßen langfristig die wirtschaftliche Nutzung der Strecken überlassen hat, bereits zu Anfang des Monats angekündigt worden.

Im Einzelnen gestalten sich die erhöhten Mautgebühren wie folgend:
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Bahnlinie Pyrgos – Kalamata auf Peloponnes in Griechenland wird stillgelegt

21. Januar 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 2.236 1 Kommentar

Im Rahmen der Sanierung der Griechischen Bahn wird der Personenzugverkehr auf der Eisenbahnstrecke Pyrgos – Kalamata auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland eingestellt.

Wie bereits in einem früheren Beitrag über die geplante Stilllegung von Eisenbahnstrecken in Griechenland global angekündigt gab die griechische Bahnbetriebsgesellschaft TRAINOSE die Einstellung des Zugverkehrs auf der peloponnesischen Bahnstrecke Pyrgos – Kalamata ab Montag, dem 24. Januar 2011 bekannt. Betroffen sind konkret die Züge Nr. 1350, 1351, 1352 und 1353. Ob und gegebenenfalls in welchem Umfang der Personenzugverkehr auf dieser Bahnstrecke jemals wieder aufgenommen werden wird, steht bisher völlig offen.

Der Beschluss zur Stilllegung der Bahnlinie Pyrgos – Kalamata erfolgte im Rahmen der neuen Politik, zu deren Umsetzung die Unternehmensführung der TRAINOSE in Realisierung der Bestimmungen des Gesetzentwurfs zur Sanierung der griechischen Eisenbahn (OSE) angehalten ist. Der Sanierungsplan sieht unter anderem die Einstellung des Zugbetriebs auf defizitären Strecken vor, um die Betriebskosten der Griechischen Bahn zu senken.

Kräftige Preiserhöhungen bei öffentlichen Nahverkehrsmitteln in Griechenland

20. Januar 2011 / Aktualisiert: 31. Januar 2011 / Aufrufe: 782 Kommentare ausgeschaltet

Ab Februar 2011 treten in Griechenland bei den öffentlichen Nahverkehrsmitteln im Großraum Athen erhebliche Preiserhöhungen von bis zu 80 Prozent in Kraft.

Ab dem 01. Februar 2011 gelten für die öffentlichen Personenbeförderungsmittel der Nahverkehrsbetriebe im Großraum Athen neue Beförderungstarife, die um bis zu 40% höher liegen als die bisherigen Fahrpreise, während sich bei Dauerkarten die Preiserhöhungen sogar auf bis zu 80% belaufen!

Im städtischen Nahverkehr wird es fortan einen Einzelfahrschein zum Preis von 1,20 Euro geben, der für eine einfache Fahrt mit den Stadtbussen (ETHEL), den O-Bussen oder der Straßenbahn (Tram) gilt. Der Einheitsfahrschein zum Preis von bisher 1,00 Euro wird dagegen nun 1,40 Euro kosten und gilt ab der ersten Entwertung über eine Dauer von 90 Minuten für Fahrten mit allen Athener Nahverkehrsmitteln bis Koropi, jedoch nicht für die Express-Linien der ETHEL zum Flughafen und nach Saronida. Falls die 90 minütige Frist vor Beendigung der letzten Fahrt verstreicht, muss der Fahrschein erneut entwertet werden, um bis zum Abschluss der Fahrt zu gelten.
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Anwälte in Griechenland streiken gegen Liberalisierung des Berufsstands

18. Januar 2011 / Aufrufe: 1.269 Kommentare ausgeschaltet

Aus Protest gegen die anstehende Liberalisierung ihres Berufsstands werden in Griechenland die Rechtsanwälte erneut für mehrere Tage ihren Pflichten fernbleiben.

Auf Beschluss der Vollversammlung der Präsidenten der griechischen Anwaltskammern werden unter Ausnahme der Anwälte der Rechtsanwaltskammer Athen ab Mittwoch (19.01.2011) bis einschließlich Freitag (21.01.2011) dieser Woche in ganz Griechenland alle Anwälte ihren Pflichten fernbleiben. Die griechischen Rechtsanwälte wollen damit zum wiederholten Mal ihrem Protest gegen diverse Bestimmungen des Gesetzentwurfs zur Lockerung der bestehenden beruflichen Beschränkungen Nachdruck verleihen.

Es ist anzumerken, dass der Vorsitzende der Vollversammlung und Präsident der Anwaltskammer Athen die Versammlung verließ und nicht an der Abstimmung teilnahm. Der Vorstand der Anwaltskammer Athen wird am Mittwoch (19.01.2011) zusammentreten und über die Teilnahme an den Protestaktionen entscheiden.
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Apotheker in Griechenland streiken gegen Freigabe des Apothekenmarkts

17. Januar 2011 / Aufrufe: 588 Kommentare ausgeschaltet

Die Apotheker in Griechenland beschlossen aus Protest gegen die angstrebte Liberalisierung des griechischen Apothekenmakts mehrtägige Streiks.

Aus Protest gegen die angestrebte Öffnung des Apothekenmarkts in Griechenland beschloss der panhellenische Pharma-Verband zwei jeweils dreitägige Streiks vom 19. bis 21. und vom 26. bis 28. Januar 2011. Abgesehen von dem Notdienst werden somit sowohl in der laufenden als auch in der kommenden Woche alle Apotheken ab Mittwoch bis einschließlich Freitag geschlossen sein. In Piräus bleiben die Apotheken sogar die ganze Woche über geschlossen, da hier die Apotheker bereits ab heute (Montag, 17.01.2011) in den Ausstand getreten sind.

Gegen Ende Januar 2011 wird der panhellenische Berufsverband der Apotheker eine neue Sitzung einberufen und über seine weitere Haltung beschließen. Der Verbandsvorsitzende Th. Ampatzoglou charakterisierte den Gesetzentwurf zur Liberalisierung des Berufsstands als „Konstrukt“, welches zur Schließung der kleineren Apotheken führen wird.
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Rauchersteuer anstatt Rauchverbot in Griechenland

14. Januar 2011 / Aktualisiert: 02. Oktober 2011 / Aufrufe: 986 2 Kommentare

In Griechenland sollen bestimmte Gaststätten und Vergnügungsbetriebe gegen Zahlung einer monatlichen Sondersteuer die Ausnahme von dem allgemeinen Rauchverbot erkaufen können.

Die griechische Regierung beabsichtigt, bestimmten Kategorien von Gaststätten- und Vergnügungsbetrieben die Befreiung von dem globalen Rauchverbot in Griechenland zu ermöglichen, und will in der kommenden Woche einschlägige Änderungen des derzeitigen Gesetzes über das allgemeine Rauchverbot in der Öffentlichkeit bekannt geben. Nach den bisherigen Informationen soll speziell in Betrieben, in denen hauptsächlich alkoholische Getränke serviert werden, nämlich konkret in Vergnügungsstätten (Tanzlokalen, Musikhallen, Diskotheken usw.), Bars jeder Art und Kasinos das Rauchen gegen Zahlung einer monatlichen Sondersteuer fortan wieder gestattet werden könne.

Die Höhe dieser „Rauchersteuer“ soll nicht in Abhängigkeit von der Höhe der Umsätze, sondern auf Basis der Fläche des jeweiligen Etablissements bemessen werden. Nach Erteilung der entsprechenden Lizenz ist von den Inhabern die Abgabe jeden Monat und unabhängig davon zu entrichten, an wie vielen Tagen oder zu welchen Stunden der Betrieb überhaupt geöffnet hat. Nach dem bisherigen Stand der Informationen soll sich die Regelung auf Betriebe mit einer Fläche ab 300 – 400 Quadratmetern beziehen.
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Ernsthafte Versorgungsengpässe bei Medikamenten in Griechenland

11. Januar 2011 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 779 1 Kommentar

In Griechenland stellen sich zunehmend ernsthafte Versorgungsengpässe selbst bei enfachen Medikamenten wie Aspirin und sonstigen Präparaten des täglichen Bedarfs ein.

In den griechischen Apotheken werden die Regale von Tag zu Tag leerer, da während der letzten Zeit enorme Versorgungsengpässe sowohl bei Basismedikamenten und Produkten wie Aspirin und sogar Alkohol, aber auch Insulinpräparaten, Herz- und Kreislaufmedikamenten und starken Psychopharmaka zu verzeichnen sind – was die Apotheker auf Spekulation und Wucherei der Pharma-Industrie und des einschlägigen Zwischenhandels zurückführen.

Die griechischen Apotheker beschuldigen die großen Pharma-Unternehmen, die billigen Medikamente und Präparate zur Erzielung höherer Gewinne in Länder zu exportieren, in denen die konkreten Pharmazeutika erheblich teurer gehandelt werden als in Griechenland. Bei anderen Präparaten wiederum, deren Export verboten ist oder gesetzlichen Beschränkungen unterliegt, werden laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung Eleftherotypia diese Produkte auf dem inländischen Markt gezielt verknappt, um auf diese Weise der Forderung nach Preiserhöhungen Nachdruck zu verleihen.

Weiter behaupten die Apotheker, dass preiswert nach Griechenland importierte Medikamente in konkrete Länder (re-) exportiert werden, wo sich die Preise der Präparate gut und gerne auf das Zehnfache betlaufen. Zur Unterbindung dieser Praxis wurde dem griechischen Gesundheitsministerium der Vorschlag unterbreitet, die Pharma-Unternehmen zur elektronischen Registrierung jeder einzelnen von ihnen exportierten Medikamentenschachtel zu verpflichten.

Anstieg der Benzinpreise in Griechenland um 50 Prozent im Jahr 2010

7. Januar 2011 / Aufrufe: 1.356 1 Kommentar

Im Lauf des Jahres 2010 stiegen in Griechenland die Benzinpreise um rund 50 Prozent, was zu einem rapiden Einbruch der Umsätze im Treibstoffhandel geführt hat.

Laut der Jahresauswertung der Preiserhebungen des Ministeriums für Umwelt stieg in Griechenland im Jahr 2010 der durchschnittliche Preis für einfaches bleifreies Benzin um mehr als 50 Cent bzw. rund 50% an. Konkret erhöhte sich – immer auf den statistischen Durchschnittspreis für einfaches Bleifrei bezogen – der Verbraucherendpreis um 51,7 Cent pro Liter, wozu im Wesentlichen die wiederholten drastischen Steuerhöhungen mit insgesamt rund 38 Cent pro Liter und der Anstieg der internationalen Treibstoffpreise mit weiteren 10 Cent pro Liter beitrugen.

Gemäß der Preiserhebung des Ministeriums belief sich am 31. Dezember 2009 der ermittelte Durchschnittspreis auf 1,076 Euro pro Liter einfaches Bleifrei, während am 31. Dezember 2011 der Durchschnittspreis bereits 1,593 Euro pro Liter betrug und regionale Höchstpreise von bis zu knapp 1,80 Euro verzeichnet wurden. Im Lauf des Jahres 2010 …
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Kopfsteuer, Zwangsbesteuerung und Spielgeldwährung in Griechenland

4. Januar 2011 / Aktualisiert: 31. März 2011 / Aufrufe: 2.124 3 Kommentare

Ab 2011 treten in Griechenland im Rahmen der Steuerreform neue Einkommensteuersätze, Zwangsveranlagungen und obligatorisch bargeldloser Zahlungsverkehr in Kraft.

Das Jahr 2011 bringt stürmische Änderungen bei der Besteuerung von Einkommen in Griechenland mit sich, da sowohl die im Lauf des Jahres 2010 ratifizierten als auch weitere – noch strengere – Regelungen rückwirkend in Kraft treten, die bis Ende Januar 2011 mit dem neuen Steuergesetz verabschiedet werden sollen.

Abgesehen von den bereits in Kraft getretenen Bestimmungen, in deren Rahmen unter anderem der bargeldlose Zahlungsverkehr obligatorisch wird, sieht das neue Steuergesetz drakonische Geld- und Haftstrafen von bis zu 10 Jahren für jede Art von Steuervergehen, organisatorische Umstrukturierungen der Steuerbehörden und Kontrollmechanismen sowie nicht zuletzt auch unverhohlene „Rechtsbeugungen“ zugunsten des Fiskus vor.
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Erhöhung der Taxi-Tarife in Griechenland ab 2011

30. Dezember 2010 / Aufrufe: 1.661 Kommentare ausgeschaltet

Ab Januar 2011 treten in Griechenland Erhöhungen der Taxi-Tarife in Kraft, die mit der erneuten Erhöhung der Mehrwertsteuer begründet werden.

Infolge der ab dem 01. Januar 2011 in Kraft tretenden Erhöhung des ermäßigten Satzes der Mehrwertsteuer von derzeit 11% auf fortan 13%, dem unter anderem Nahrungsmittel  und Gebrauchsgüter des allgemeinen Grundbedarfs unterliegen, wurden auch Erhöhungen der Taxi-Tarife bekannt gegeben, die seit Mitte 2010 ebenfalls unter diesen MwSt.-Satz fallen.

Ab Neujahr 2011 erhöht sich somit die Grundgebühr („Flagge“) auf 1,19 Euro, während sich der Kilometerpreis fortan auf 0,68 Euro (einfacher Tarif) bzw. 1,19 Euro (doppelter Tarif) beläuft und das Mindestentgelt außer in den Stadtgebieten von Athen und Thessaloniki allgemein 3,39 Euro pro Fahrt beträgt.

Laut dem Berufsverband der Taxifahrer von Attika (SATA) hatte die Branche von dem Finanzministerium verlangt, die Beförderungstarife nicht mit einer weiteren Erhöhung der Mehrwertsteuer zu belasten, sondern mit dem (niedrigsten) Sondersatz zu besteuern, der sich ab Anfang 2011 auf 6,5% belaufen wird. Dem Antrag wurde jedoch nicht statt gegeben. Es ist anzumerken, dass die Beförderungstarife der Taxi in Griechenland bereits auch im Sommer 2010 angehoben wurden, weil die bis dahin bestehende Ausnahme der Branche von der Mehrwertsteuer mit Wirkung ab dem 01. Juli 2010 gestrichen wurde.

Einzelheiten bietet der Artikel „Griechenland-Informationen für Reise und Urlaub“ unter dem Absatz Tarife der Taxi in Griechenland.