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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Griechenland soll wegen Coronavirus Unternehmen verstaatlichen

8. April 2020 / Aufrufe: 524 Keine Kommentare

In Griechenland präsentierte die SYRIZA ihr eigenes Wirtschaftsprogramm gegen die Pandemie des Coronavirus, mit Maßnahmen und Kosten von 26 Milliarden Euro.

Griechenlands ehemaliger Premierminister Alexis Tsipras schlägt die Verstaatlichung der großen Unternehmen strategischer Bedeutung vor, die während der Dauer der Krise eventuell von „Zwillingsrisiken“ gefährdet werden könnten.

Es ist offensichtlich, dass Griechenland weder einen Zusammenbruch, aber auch keine aggressiven Aufkäufe großer Unternehmen strategische Bedeutung zulassen darf„, unterstrich der Parteivorsitzender der SYRIZA auf nachdrückliche Weise.
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Fluggesellschaften in Griechenland droht Ruin

29. März 2020 / Aufrufe: 1.163 Keine Kommentare

In Griechenland stehen sechs Fluggesellschaften am Rand der Katastrophe und verlangen nach sofortiger staatlicher Hilfe.

Sechs griechische Fluggesellschaften verlangen nach umgehender staatlicher Hilfe um nicht infolge des Schlags zusammenzubrechen, den sie wegen des Coronavirus erleiden.

Mit ihrem Schreiben an das Finanzministerium und die mitzuständigen Ministerien richteten die Gesellschaften Air Mediterranean, Blue Bird, Ellinair, GainJet, Lumiwings und Orange2Fly einen Appell bezüglich ihrer umgehenden wirtschaftlichen Unterstützung an die Regierung, damit nicht sehr viele Arbeitsplätze verloren gehen.
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Griechenland wanzt sich als Steueroase an

1. März 2020 / Aktualisiert: 01. März 2020 / Aufrufe: 549 Kommentare ausgeschaltet

Schwerreiche Personen können in Griechenland den Status des Steuerinländers erwerben und ihre ausländischen Einkommen ohne Nachweispflicht pauschal versteuern.

In Griechenland unterzeichneten der Staatssekretär im Finanzministerium, Apostolos Vesyropoulos, und der Leiter der Unabhängigen Behörde für Öffentlich Einnahmen (AADE), Giorgos Pitsilis, den gemeinsamen Ministerialbeschluss (KYA), der die Bedingungen und Voraussetzungen zur Anwendung einer alternativen Besteuerung von Einkommen ausländischer Herkunft natürlicher Personen vorsieht, die ihren Steuerwohnsitz nach Griechenland verlegen. (Siehe auch: Griechenland will reiche Rentner … akquirieren)

Der Beschluss wird im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlicht werden und die Realisierung einer Investition von mindestens 500.000 Euro für alle wirtschaftlich hoch potenten Ausländer als Voraussetzung stellen, die wählen, steuerliche Einwohner Griechenlands zu werden, wobei sie für ihre Einkommen in Griechenland (regulär) Steuern und für ihre Einkommen im Ausland einen pauschalen Steuerbetrag von jährlich 100.000 Euro zahlen.
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Schweiz zeigt Griechenland den Weg

26. Februar 2020 / Aufrufe: 539 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden bezeichnenderweise nicht ausgeschüttete Unternehmensgewinne viel höher als Dividenden besteuert.

Ioannis Kapodistrias, der das föderalistische System der Schweiz konstruierte, in Griechenland aber ermordet wurde, verbindet die beiden Länder. Die Unterschiede wie beispielsweise bei der Besteuerung von Gewinnen und Dividenden trennen sie jedoch.

Die Schweizer sind nicht wie die Griechen. Sie anerkennen und würdigen selbst auch die Ausländer, die ihrem Land entschlossen halfen. Ioannis Kapodistras, der ermordete erste Regierungschef Griechenlands, ist einer von diesen.
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Wie Griechenlands Mittelschicht zusammenbrach

22. Februar 2020 / Aufrufe: 452 Kommentare ausgeschaltet

Gesunkene Einkommen und mehr Steuern brachten in Griechenland die Schicht der mittleren Einkommen zum Zusammenbruch.

In Griechenland zahlt die Mittelschicht heute 51 % der Steuereinnahmen, während sie vor der Krise 39,3 % aufbrachte. Entsprechend entrichtet heute die – sowohl zahlenmäßig als auch hinsichtlich der Einkommen – geschrumpfte gehobene Einkommensschicht 38,1 % der Steuereinnahmen, gegenüber 50 %, die sie vor der Krise zahlte.

Diese Angaben sind in dem monatlichen Bulletin wirtschaftlicher Entwicklungen des Unternehmens- und Industrieverbands (SEV) umfasst, der einschätzt, dass die Entwicklungen in der Mittelschicht entweder das Absinken von Haushalten auf niedrigere Einkommensstufen oder ihre Nichterfassung in den Statistiken wegen Abwanderung ins Ausland, Aufgabe unternehmerischer Aktivitäten usw. wiedergibt.
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Ausnahme griechischer Agrarprodukte von US-Zöllen

18. Februar 2020 / Aufrufe: 71 Kommentare ausgeschaltet

Eine Reihe diverser Agrarprodukte aus Griechenland bleiben erneut von den Strafzöllen der USA gegen die Europäische Union ausgenommen.

Aus Griechenland in die USA exportiertes griechisches (Oliven-) Öl, Olivenprodukte, Käse, Weine und verwandte Produkte bleiben erneut von der aktualisierten Liste der den amerikanischen Sanktionen unterstellten Produkten ausgenommen. Ebenfalls von der Liste der Zollabgaben ausgenommen wurde auch Pflaumensaft.

Es ist das zweite Mal, dass auf Beschluss des amerikanischen Handelsministerium am 15 Februar 2020 Produkte aus Griechenland von den amerikanischen Strafzöllen im Rahmen des Handelskriegs mit der EU ausgenommen wird.
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Griechenland braucht … Spardose

13. Februar 2020 / Aufrufe: 147 Kommentare ausgeschaltet

Guthaben und Spareinlagen des privaten Sektors Griechenlands reichen nicht aus um die Schließung der Investitionslücke zu stützen.

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands bleibt sehr hoch, jedoch sind die Tilgungsraten für das nächste Jahrzehnt und mehr auf niedrige Niveaus reguliert worden. Für etwas anderes, das über die Zukunft des Landes entscheiden wird, gilt das allerdings nicht.

Gleich ob wir über höhere Einkommen, niedrigere Arbeitslosigkeit und Armutsquote oder abschreckende militärische Macht reden, damit der Aggressivität der Türkei begegnet wird, gelangen wir bei dem selben Nenner an. Nämlich einer – hauptsächlich auf Exporte und Investitionen gestützten – mit hohen Rhythmen wachsenden starken Wirtschaft.
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Europäische Einlagensicherung ohne Griechenland?

10. Februar 2020 / Aufrufe: 180 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Sparer könnten von der versprochenen europaweiten Einlagensicherung ausgeschlossen bleiben.

Die drastische Reduzierung sogenannter „roter“ Kredite behindert in Griechenland nicht nur die Finanzierung der Wirtschaft. Unter den heutigen Gegebenheiten vermag sie ebenfalls die Möglichkeit einer europäischen Absicherung der griechischen Bankguthaben zu entziehen.

Könnte wegen unzulänglicher Reduzierung der „roten“ Kredite bis 2024 den griechischen Sparern die paneuropäische Einlagensicherung vorenthalten werden? Unter den heutigen Gegebenheiten lautet die Antwort, dass es nicht unwahrscheinlich ist.
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2 von 3 Griechen fehlen Rücklagen

9. Februar 2020 / Aufrufe: 170 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland haben zwei von drei Bürgern nicht einmal 1000 Euro auf der hohen Kante und 13 Prozent der Bevölkerung leben in Armut.

Daten der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OWZE / OECD) auswertend präsentierte der Unternehmens- und Industrieverband (SEV) eine sehr interessante Untersuchung über die wirtschaftliche Lage der Bürger Griechenlands.

Ein hoher Anteil der Bevölkerung (12,9 %) hat Einkommen unterhalb der Armutsgrenze (die bei 50 % des gemittelten Einkommens liegt, das wiederum das Einkommen ist, oberhalb dessen die einkommensstärkeren 50 % der Bevölkerung liegen).
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Griechenlands Sparer sollen risikofreudiger werden

6. Februar 2020 / Aufrufe: 100 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland lancieren Banken und Versicherungen einen Hagel neuer Produkte, die konservative Anleger und Sparer zu riskanteren Anlagen drängen sollen.

Die Banken und Versicherungsgesellschaften in Griechenland betreiben die Markteinführung neuer Produkte mit dem Ziel  der Veränderung des Verhaltens der Sparer und deren Anpassung an die neuen Gegebenheiten, welche die marginalen (oder auch negativen) Zinssätze herbeigeführt haben.

Die Banken haben ihre eigenen Gründe, die Höhe ihrer Einlagen zu reduzieren (sie verfügen über einen Liquiditätsüberfluss, vermeiden die Zahlung von Zinsen an die Sparer und Gebühren an die EZB), während die Versicherungsgesellschaften ihrerseits nicht mehr in der Lage sind, ihren Kunden speziell in dem strengen Umfeld der (die Beaufsichtigungs-Indizes belastenden) Richtlinie Solvabilität II für einen langfristigen Zeitraum die befriedigenden jährlichen Renditen zu garantieren, die sie während der Vergangenheit boten.
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