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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Griechenland will Kassenschulden verhökern

16. November 2019 / Aufrufe: 219 Keine Kommentare

Laut Reuters plant Griechenlands Regierung, Forderungen der Versicherungskassen an private Investoren zu verkaufen.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters plant Griechenlands Regierung den Verkauf von Schulden in Höhe vieler Mrd. Euro an die Versicherungskassen an private Investoren.

Laut dem exklusiven Reuters-Bericht strebt die griechische Regierung die Anziehung von Investitionen und die Bewältigung die Wachstumsperspektiven des Landes beeinträchtigender Probleme wie die „roten“ Kredite an, während sie sich einen Modus zu finden bemüht, die Tragfähigkeit ihres Versicherungssystem zu stärken.
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Griechenland schränkt Bargeschäfte weiter ein

11. November 2019 / Aufrufe: 526 Keine Kommentare

Der Entwurf für das neue Steuergesetz in Griechenland sieht eine weitere Senkung der Grenze für Bargeschäfte auf 300 Euro vor.

Der in Griechenland am Donnerstagabend (09 November 2019) von dem Finanzministerium zur öffentlichen Beratung gestellte Gesetzentwurf mit Titel „Steuerreform mit Wachstumsdimension für das Griechenland von Morgen“ sieht eine weitere Senkung der Grenze für Bargeschäfte von derzeit 500 Euro auf fortan 300 Euro vor.

Mit Änderungen der letzten Minute speziell bei der sich auf die elektronischen Transaktionen beziehenden Bestimmung sieht der bis zum 14 November 2019 zur öffentlichen Beratung gestellte Gesetzentwurf unter anderem die Senkung der Bargeschäftsgrenze für alle Käufe und Dienstleitungen vor, die ausschließlich mittels elektronischer Transaktionen oder (Debit- / Kredit-) Karten abzuwickeln sind, wenn die Kosten 300 Euro übersteigen.

Griechenland beschränkt Bargeschäfte mit Privatleuten auf 300 Euro

Ab dem 01 Januar 2020 dürfen demnach in Griechenland alle Verkaufsläden sowie auch Unternehmen und Gewerbetreibende jedweder Natur fortan keine Bargeschäfte von über 300 Euro mehr akzeptieren.

Gemäß der einschlägigen Bestimmung sind für Warenverkäufe oder die Erbringung von Dienstleistungen an Privatpersonen die steuerlichen Belege (Rechnungen, Quittungen) im Wert von 300 Euro und mehr von ihren Empfängern (sprich Käufern der Waren oder Dienstleistungen) ausschließlich unter Nutzung von (bargeldlosen) Zahlungsmitteln mit Debit- / Kreditkarte oder einem anderen elektronischen Zahlungsmittel zu begleichen, wie beispielsweise – jedoch nicht einschränkend – Banküberweisung, Zahlung per Girokonto, Nutzung elektronischer Geldbörsen usw..

Für Zuwiderhandlungen ist abgesehen von allen weiteren möglichen Konsequenzen eine Geldstrafe vorgesehen. Die Höhe der derzeit geltenden Geldstrafe beträgt 100 Euro je Geschäftsvorgang, kann jedoch angeglichen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Griechenland bleibt ewige Schuldenkolonie des ESM

7. November 2019 / Aufrufe: 275 Keine Kommentare

Klaus Regling gestand zynisch ein, Griechenland werde sich noch für viele Jahrzehnte im Mikroskop des Europäischen Stabilitätsmechanismus befinden.

Der Leiter des ESM, Klaus Regling, bestätigte jüngst, Griechenland werde noch für viele Jahrzehnte eine Schuldenkolonie bleiben, damit eine klare Botschaft – auch an die neue Regierung – schickend, dass das Land sich weiterhin langfristig im Mikroskop des Europäischen Stabilitätsmechanismus  (ESM) befinden wird.

Für die wichtigste Sache für den ESM wird für viele Jahre sein, dass wir die Entwicklungen in Griechenland beobachten. Der ESM lieh Griechenland mehr als 200 Mrd. Euro und wir wollen sicherstellen, dass Griechenland diese Kredite tilgen wird„, äußerte charakteristisch der ESM-Leiter gegenüber dem Informationsblatt des Europäischen Rechnungshofs („ECA Journal“).
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Griechenland darf IWF-Kredite ablösen

30. Oktober 2019 / Aufrufe: 209 Keine Kommentare

Der EMS gestattete Griechenland die vorzeitige Tilgung eines Teils der Kredite des IWF, ohne gleichzeitig entsprechende Zahlungen an ESM und EFSF leisten zu müssen.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (EMS) gestattete Griechenland am 28 Oktober 2019  die vorzeitige Tilgung eines Teils der Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Laut der einschlägigen Bekanntmachung des ESM „vereinbarte heute der Rat der Vorstände des Europäischen Stabilitätsmechanismus und der Europäischen Finanzstabilitätsfazilität (ESM / EFSF), die mit der teilweisen vorzeitigen Tilgung seitens Griechenlands an den Internationalen Währungsfonds (IWF) gekoppelte obligatorische Tilgung an ESM / EFSF aufzuheben„.
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Steuervermeidung der Multis in Griechenland

29. Oktober 2019 / Aufrufe: 264 Keine Kommentare

Mit ihren Praktiken zur Steuervermeidung bringen multinationale Konzerne Griechenlands Fiskus jährlich um mehrere hundert Millionen Euro.

In dem Zeitraum ab 1985 bis 2018 sank weltweit der durchschnittliche Firmensteuersatz von 49 % auf 24 %, wobei die USA den Satz allein 2018 von 35 % auf 21 % senkten.

Es handelt sich um einen internationalen Wettlauf um die Anziehung von Kapital und Gewinnen, in dem die Hauptrolle diverse Steuerparadiese spielen, die den multinationalen Firmen eine günstige steuerliche Behandlung bieten.
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S&P stuft Griechenland herauf

28. Oktober 2019 / Aufrufe: 159 Keine Kommentare

Griechenlands Wirtschaft und Kreditwürdigkeit wurden von der Ratingagentur S&P um eine Stufe auf BB- bei positivem Ausblick hochgestuft.

Die internationale Rating-Agentur Standard an Poor’s schritt zur Heraufstufung der griechischen Wirtschaft und der Kreditwürdigkeit des Landes von B+ auf BB-, bei einem positiven Ausblick. Diese – wie im übrigen erwartete – Aufwertung stellt ein Vertrauensvotum an die neue Regierung Griechenlands und die griechische Wirtschaft dar.

Außerdem brach in Erwartung der Hochstufung Griechenlands durch die S&P die Rendite der griechischen 10-Jahres-Anleihe am Freitagnachmittag (25 Oktober 2019) einen neuen Rekord, indem sie auf 1,20 % zurückging, gegenüber den 1,23 %, auf die sie bereits am Donnerstag gesunken war.
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Gebührenschock bei der Netbank

26. Oktober 2019 / Aufrufe: 681 3 Kommentare

Die deutsche Netbank gab eine harsche Anpassung der Konditionen für Girokonten mit Wirkung ab 2020 bekannt.

Die 1998 als reine Onlinebank in Deutschland gegründete „Hamburger netbank AG“ akquirierte im Lauf der Jahre nicht zuletzt zahlreiche im Ausland, also auch in Griechenland ansässige (Privat-) Kunden. Die netbank wurde in einschlägigen Testberichten zwar nie zum „Marktsieger“ gekürt, bot jedoch analog zu den Marktentwicklungen durchaus interessante Konditionen und Leistungen wie unter anderem eine kostenlose Kontoführung.

Letzteres begann sich allerdings nach dem 2015 eingeleiteten Aufkauf der netbank durch die Augsburger Aktienbank schrittweise zu ändern und gipfelte jüngst in einer äußerst harschen Anpassung der Konditionen zum 01.01.2020.
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Griechenlands Banken planen neue Abzocken

25. Oktober 2019 / Aktualisiert: 25. Oktober 2019 / Aufrufe: 520 Keine Kommentare

In Griechenland schicken die Banken sich trotz aller Proteste gegen ihre unverschämte Tarifpolitik an, schon wieder neue Gebühren und Provisionen auszuhecken.

Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis hatte am Donnerstag (24 Oktober 2019) ein Treffen mit den Bankiers um den absurden Belastungen seitens der Kreditinstitute eine Bremse zu setzen.

Nach den massenhaft bekundeten Protesten verlangt die Regierung von den Banken, die neuen Belastungen zurückzunehmen, die sie den Bürgern aufbürden. Nur dass laut einer Reportage des TV-Senders OPEN die Institute sich anschicken, mit Provisionen sogar auch für Geschäftsvorgänge per Internet noch größere Belastungen einzuführen.
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Griechenlands Olivenöl entgeht Zöllen der USA

20. Oktober 2019 / Aufrufe: 250 Keine Kommentare

Die USA werden im Handelskrieg mit der EU weiterhin keine Strafzölle auf Olivenöl und Oliven aus Griechenland erheben.

Bei einem Treffen mit dem amerikanischen Botschafter in Griechenland, Geoffrey Pyatt, der von dem amerikanischen Wirtschaftsattaché der Botschaft begleitet wurde, brachte der Minister für Agrarentwicklung und Lebensmittel, Makis Voridis, die Befriedigung der griechischen Regierung darüber zum Ausdruck, dass von amerikanischer Seite keine Zölle auf Olivenöl und Tafeloliven aus Griechenland erhoben werden.

Der Minister bat ebenfalls darum, dass die Erhöhungen um 25 % auf (griechische Pfirsich-) Kompotte nicht gelten, da – wie er anführte – die Produktion bereits auf Basis der Normen des amerikanischen Markts eingebracht (verarbeitet) worden war und der wirtschaftliche Schlag groß sein wird.
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Griechenlands Banken verdienen sich mit Gebühren goldene Nasen

17. Oktober 2019 / Aufrufe: 376 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland verdienten 2018 auf dem Rücken ihrer Kunden über 1 Milliarde Euro aus räuberischen Gebühren und Provisionen.

2018 teilten die vier systemischen Banken Griechenland über 1 Mrd. Euro unter sich auf, indem sie fast ein Fünftel ihrer Einnahmen den Kunden aus der Erhebung überdimensionaler Gebühren bei Dienstleistungen aufbürdeten.

Auf Basis der verfügbaren Angaben des (ehemaligen) Ministeriums für Migrationspolitik nehmen die griechischen Banken sogar weitere zighundert Millionen mittels der Provisionen von den Flüchtlingen ein, die aus dem Programm ESTIA mit EU-Mitteln und dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge und den „philanthropischen“ sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NRO) als Verwalter finanziert werden, und weiten so ihre Wuchertaktiken auf neue Bereiche aus.
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