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Archiv für die Kategorie ‘Verkehrswesen’

Freigabe des Lkw-Transportwesens in Griechenland ab 2012

5. Oktober 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 691 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland soll die völlige Freigabe des Lkw-Transportwesens bereits ab Januar 2012 und nicht wie anfänglich vorgesehen schrittweise bis Mitte 2013 erfolgen.

Der griechische Minister für Transportwesen, Infrastrukturen und Netze Giannis Ragkousis gab am Montag (03.10.2011) den Vertretern der Transportunternehmer die völlige Freigabe des Spedition- und Straßentransportwesens ohne jegliche Übergangsfristen und -regelungen ab dem 01. Januar 2012 bekannt.

Laut Informationen eröffnete der Minister den Vertretern des Berufszweigs, dass die völlige Freigabe des konkreten Sektors bereits ab Anfang 2012 und nicht wie von den gesetzlichen Regelungen seines Amtsvorgängers Dimitris Reppas vorgesehen erst ab Juli 2013 erfolgen wird. Außerdem wird auch die Standortbindung abgeschafft, was in der Praxis bedeutet, dass die (lizenzierten) Lastwagen innerhalb des gesamten Staatsgebiets Transporte durchführen können, während die Erteilung neuer Lizenzen nur noch mit Verwaltungsgebühren in der Größenordnung von etwa 1.500 Euro zu Buche schlagen soll.
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Eisenbahn in Griechenland lockt mit Angeboten und Innovationen

10. August 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 677 3 Kommentare

Die Eisenbahn in Griechenland will mit Sonderangeboten, einer neuen Entschädigungspolitik und weiteren innovativen Dienstleistungen das Geschäft beleben.

Die Betriebsgesellschaft der Eisenbahnen in Griechenland (TRAINOSE) will ab der nächsten Woche (also ab dem 15. August 2011) mit dem Vertrieb von verbilligten Fahrkarten für die Bahnstrecke Athen – Thessaloniki per Internet beginnen. Wie der Präsident und geschäftsführende Vorstand der TRAINOSE Athanasios Ziliaskopoulos unterstrich, sind diese Fahrkarten ab dem 21. August 2011 gültig.

Konkret sollen von dem monatlichen Kontingent der insgesamt 210.000 Plätze auf der besagten Strecke jeden Monat 15.000 Plätze zum Preis von je 9 Euro, 15.000 Plätze zum Preis von je 19 Euro und weitere 15.000 Plätze zum Preis von je 29 Euro angeboten werden.
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Strafverfahren gegen Taxifahrer in Griechenland

29. Juli 2011 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 598 5 Kommentare

In Griechenland wurden wegen der Ausschreitungen der streikenden Taxibesitzer inzwischen 82 Ermittlungsverfahren eingeleitet, in die mehrere tausend Personen verwickelt sind.

Von Dienststellen der Verkehrspolizei in ganz Griechenland sind bereits zweiundachtzig Verfahren gegen Taxibesitzer eingeleitet worden, während der Präsident des Berufsverbands der Taxifahrer Athen (SATA / ΣΑΤΑ) sich ausdrücklich von den Ausschreitungen distanzierte, zu denen am 28. Juli 2011 in Piräus, Thessaloniki und anderen Orten Griechenlands randalierende Taxibesitzer speziell auch zu Lasten von Touristen geschritten waren.

Wie die griechische Polizei (ELAS / ΕΛΑΣ) bekannt gab, wurden die Verfahren, in welche 6.415 Personen verwickelt sind, in dem Zeitraum vom 18. – 27 Juli 2011 eingeleitet. 35 Akten wurden inzwischen an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet und betreffen 6.415 Personen. Die Strafbestände beziehen sich auf Verkehrsbehinderungen und andere Vergehen.
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Freigabe der Taxi-Lizenzen in Griechenland

4. Juli 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 819 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen der Liberalisierung der sogenannten geschlossenen Berufe wurden in Griechenland die Beschränkungen bei der Vergabe von Taxi-Lizenzen aufgehoben.

Laut dem neuen Minister für Transportwesen Giannis Ragkousis kann fortan jeder Interessent bei der zuständigen Bezirksverwaltung ohne weiteres eine Taxi-Lizenz beantragen. Gleichzeitig betonte der Minister, dass er nicht den Präsidialerlass bezüglich der Freigabe des Taxi-Gewerbes unterzeichnen werde, der von seinem Amtsvorgänger Dimitrios Reppas vorbereitet worden war und die Liberalisierung des Berufszweig an eine Reihe diverser Voraussetzungen knüpfte.

Giannis Ragkousis fügte an, dass im Rahen des Gesetzes N. 3919/2011 über „Grundsatz der beruflichen Freizügigkeit, Abschaffung ungerechtfertigter Einschränkungen bei Zugang und Ausübung von Berufen“ die Freigabe der Taxis bereits seit dem 02. Juli 2011 in Kraft trat und das Ministerium im Lauf der Woche die Art und Weise bestimmen werde, auf die sich die Interessenten zum Erwerb einer Taxi-Lizenz an die Bezirksverwaltung zu wenden haben.
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Wracks müssen in Griechenland innerhalb von 3 Monaten gehoben werden

8. Juni 2011 / Aufrufe: 372 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Beschluss des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland müssen gesunkene Schiffe innerhalb von 3 Monaten gehoben werden.

Gemäß den Auflagen der Verfassung und mit dem Schutz der Umwelt als Leitlinie müssen Schiffwsracks von der Besitzergesellschaft innerhalb von drei Monaten ab dem Untergang geborgen werden, und zwar auch ohne einen begründenden Beschluss. Dieses Urteil verkündete der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland (StE) in Untersuchung des Falls eines mit Baumaterial beladenen Frachters, der 2004 im saronischen Golf gesunken war.

Sollte sich der Schiffseigentümer nicht daran halten, hat laut dem Urteil des StE die Bergung durch den zuständigen öffentlichen Träger zu erfolgen und die Reederei die Kosten zu tragen. Ebenfalls wurde betont, dass für die Bergung von Wracks keinerlei Begründung hinsichtlich der Verschmutzungsgefahr erforderlich sei.

In den Fällen, in denen die Bergung erwiesenermaßen unmöglich oder besonders schwierig ist, sind begründete Alternativmaßnahmen wie die Neutralisierung der gesunkenen Fracht und die Zerlegung des Wracks auf dem Meeresboden zu berücksichtigen.
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Griechenland senkt Tarife in der Küstenschifffahrt

2. Juni 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 344 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kommen ab Anfang Juni 2011 Preissenkungen von bis zu 10 Prozent bei den Beförderungstarifen in der Küstenschifffahrt zum Tragen.

Dank der Ratifizierung einer einschlägigen Novellierung durch das griechische Parlament bezüglich der Abschaffung einer Reihe von Abgaben, Provisionen und Steuern, die bisher zugunsten Dritter auf Beförderungsentgelte in der nationalen Küstenschifffahrt erhoben wurden,  gestalten sich die Tarife ab dem 01. Juni 2011 um ungefähr 8 – 10 Prozent günstiger.

Das Ministerium für maritime Angelegenheiten, Inseln und Fischerei hat den entsprechenden Runderlass bereits an die Küstenschifffahrtsverbände und die Schifffahrtskammer zugestellt, woraufhin inzwischen die Gesellschaften Attica Group, Aegean Speed Lines und Hellenic Seaways mit Wirkung ab dem 01. Juni 2011 entsprechende Preissenkungen bekannt gegeben haben. Grundsätzlich sind erst einmal alle Unternehmen zur Senkung der Beförderungstarife verpflichtet, auch wenn einige Gesellschaften danach unter Berufung auf die gestiegenen Treibstoffpreise möglicherweise wieder zu Tariferhöhungen schreiten werden.

Es sei angemerkt, dass anlässlich der Streichung der bisher zugunsten Dritter erhobenen Steuern und Provisionen neulich die beiden Küstenschifffahrtsverbände EEN und SEEN mit dem zuständigen Minister zu einem „Gentleman-Agreement“ bezüglich der Reduzierung der Beförderungstarife geschritten waren.

(Quelle: in.gr / 31.05.2011)

Autobahnausbau und Mautminderung in Griechenland zweifelhaft

29. Mai 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 674 Kommentare ausgeschaltet

Finanzzierungsprobleme gefährden den weiteren Ausbau der Autobahnen in Griechenland und machen auch die erwartete Minderungen der Mautgebühren unwahrscheinlich.

Wie Funktionäre des griechischen Ministeriums für Infrastrukturen zugaben, hängen die Autobahnbauprojekte derzeit praktisch in der Luft, da die Banken die Finanzierung der laufenden Projekte gestoppt haben und sich die Verhandlungen an einem kritischen Punkt befinden. Angesichts dieser Entwicklung erscheint auch die erwartete Senkung der Mautgebühren nicht erfolgen zu können. „Während der letzten Zeit haben sich die Banken auf die Hinterbeine gestellt, weil sie die Projekte als nicht überlebensfähig beurteilen„.

Falls sich zwischenzeitlich nicht doch noch etwas ändern wird ist somit kaum damit zu rechnen, dass die von Seite des Ministeriums für Ende Juni 2011 in Aussicht gestellten Senkungen der Mautgebühren auf den Autostraßen Griechenlands stattfinden werden. Geplant war, dass für die nächsten 3 Jahre der Fiskus die Kosten der Mautsenkungen übernimmt und parallel in einer ersten Phase den Betrag von 500 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt sicherstellt um über die nächsten 6 – 8 Monate für die Finanzierung der Projekte zu bürgen. Innerhalb dieses Zeitraums soll die Gesellschaft „Griechische Autobahnen“ (Ελληνικοί Αυτοκινητόδροµοι) gegründet werden, die als „Mitgift“ die Anrechte an den zukünftigen Mauteinnahmen (etwa 20 Milliarden Euro) erhält und die Bürgschaften für die Finanzierungen übernehmen wird. 
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Kurzfristige Sperrung der Nationalstraße im Tempi-Tal in Griechenland

21. April 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 440 Kommentare ausgeschaltet

Die Nationalstraße 1 / E 75 Athen – Thessaloniki in Griechenland wird im Tempi-Tal am Dienstag und Mittwoch der letzten Aprilwoche 2011 vorübergehend für den Verkehr gesperrt.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung der Aegean Motorway SA wird wegen erforderlicher Sicherungsarbeiten die Nationalstraße 1 / Europastraße 75 Athen – Thessaloniki im Tal von Tempi (Tempe) am kommenden Mittwoch (27.04.2011) ab 06:00 Uhr für den Verkehr gesperrt und am darauffolgenden Donnerstag (28.04.2011) ab 21:00 Uhr wieder freigegeben werden.

Wie die Betriebsgesellschaft bekannt gab, wurde bei der Auswertung der periodischen halbjährlichen Überprüfung der Hänge im Tempi-Tal festgestellt, dass aufgrund der geologischen Entwicklungen in dem Gebiet an einer konkreten Stelle erneut die Ausführung von Sicherungsarbeiten erforderlich geworden ist, um einem eventuellen Felssturz vorzubeugen. Da jedoch keine unmittelbare Gefahr bestehe, wurden zur Vermeidung von Behinderungen des Osterverkehrs die Arbeiten auf die Woche nach Ostern angesetzt.

Während der Sperrung des in Rede stehenden Straßenabschnittes wird der Verkehr über die bekannten Umgehungsstrecken umgeleitet werden (siehe auch Langfristige Sperrung der Nationalstraße Athen – Thessaloniki bei Tempe), konkrete Regelungen wird die Verkehrspolizei kurzfristig bekannt geben. Weitere Informationen werden über das Callcenter (Rufnummer: +30 2410 741440) und die Homepage der Aegean Motorway SA erteilt.

Trunkenheit am Steuer führt in Griechenland nicht obligatorisch zu Mitschuld

21. April 2011 / Aufrufe: 500 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Urteil des Obersten Gerichtshofs in Griechenland ist ein unter Alkoholeinfluss stehenden Autofahrer nicht obligatorisch an jedem Verkehrsunfall mitschuldig.

Der Areopag befasste sich mit einer Verkehrsunfallsache, in der ein unter Alkoholeinfluss stehender Autofahrer mit seinem Fahrzeug regulär bei grüner Ampel in eine Straßenkreuzung einfuhr und dort von einem anderen Fahrzeug gerammt wurde, dessen Fahrer die in seiner Fahrtrichtung rote Verkehrsampel missachtet hatte. Der Fahrer des gerammten Fahrzeugs verlor bei dem Unfall sein Leben.

Konkret missachtete im Januar 2001 an einer Kreuzung auf der Nationalstraße bei dem Gemüsegroßmarkt in Thessaloniki ein Autofahrer die in seiner Fahrtrichtung rote Verkehrsampel und raste mit seinem Wagen mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h seitlich in ein anderes Fahrzeug, das zu diesem Zeitpunkt bei grüner Ampel und mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h die Kreuzung überquerte und dessen Fahrer durch den Aufprall getötet wurde.
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Griechenland eröffnet Jagd auf Schwarzfahrer in Nahverkehrsmitteln

30. März 2011 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland beginnt ab April 2011 die Umsetzung der Initiative des Ministeriums für Infrastrukturen zur Bekämpfung des Schwarzfahrens in den Massenverkehrsmitteln.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima tritt ab dem 04. April 2011 die neue Sondereinheit der Kontrolleure der Athener Nahverkehrsbetriebe (OASA) ihren Dienst an. Die Kontrolleure werden uniformiert und mit Laptops ausgestattet sein, die einen direkten Datenaustausch mit dem Finanzamt ermöglichen.

Ziel der Kontrolleure sind Vorbeugung und Kontrolle„, erklärte der Generalsekretär des Ministeriums für Infrastrukturen Haris Tsiokas und enthüllte, dass das Ministerium Vereinbarungen über die Kooperation der Kontrolleure mit der Polizei und den kommunalen Ordnungshütern abgeschlossen habe. Die Kontrolleure sind demnach nicht berechtigt, selbst zu Festnahmen zu schreiten, können jedoch bei Beedarf polizeiliche Unterstützung anfordern.
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