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Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Hotels in Griechenland kämpfen um das Überleben

20. Juli 2013 / Aktualisiert: 12. November 2019 / Aufrufe: 2.616 4 Kommentare

Trotz der diesjährigen Rekordzahlen bei den Ankünften ausländischer Touristen kämpfen in Griechenland 80 Prozent der Hotels um ihr Überleben.

Es erweist sich, dass auf dem Boden der Krise fast alles gedeihen kann – und zwar gleichzeitig. Zu einer Stunde, wo der griechische Tourismus bei der Anziehung ausländischer Touristen einen Rekord nach dem anderen bricht, sind hunderte Hotels von der Schließung bedroht. Einige Zielgebiete und Hotels haben zu wenig Betten um der explodierenden Nachfrage entsprechen zu können, während man in anderen Regionen jedes Mal jubelt, wenn überhaupt eine Buchung getätigt wird.

In einer zeitlichen Periode, in der davon ausgegangen wird, dass der griechische Tourismus einen neuen Rekord von 17 Mio. ausländischer Besucher und Einnahmen von 11 Mrd. Euro tangieren wird, erklärt der Präsident der Hotelkammer Griechenlands /XEE bzw. Hellenic Chamber of Hotels / HCH), Giorgos Tsakiris, gegenüber Euro2day.gr: „8.000 der insgesamt 10.000 griechischen Hotels begegnen bereits jetzt Überlebensproblemen oder werden ihnen begegnen, während sogar selbst in der Hauptstadt die illegalen Hotels Orgien feiern …
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Insel-Hopping in Griechenland

13. Juli 2013 / Aufrufe: 3.262 1 Kommentar

Griechenland in 7 Tagen – eine in Athen beginnende Rundreise zu den Inseln der Ägäis bietet einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Landes und seinen Leuten.

Griechenland verbindet Antike, Moderne und die ausgesprochene Schönheit der Natur. Die Geschichte des Mittelmeerstaates reicht 4000 Jahre zurück. Die griechische Antike war reich an Kultur, was Urlauber noch heute an den zahlreichen antiken Stätten, Ausgrabungsorten und Sehenswürdigkeiten entdecken können. Einen umfangreichen Eindruck von Land und Leuten erhält man bei einer Rundreise durch Griechenland.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich speziell bei Individualtouristen das sogenannte „Insel-Hopping“, da es analog zu dem persönlichen Zeitrahmen und Budget vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Kombination favorisierter Ziele und Zwischenaufenthalte bietet.

Fira - Santorin, Griechenland
Panoramablick auf Fira, Santorin (Photo: Wikimedia Commons, Mstyslav Chernov)


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Schrott-Tourismus in Griechenland

9. Juli 2013 / Aktualisiert: 03. April 2014 / Aufrufe: 4.976 18 Kommentare

Die euphorischen Medienberichte über steigende Buchungszahlen in Griechenland verschweigen, dass der billige Massentourismus der Wirtschaft mehr schadet als nutzt.

Wenn die Welt der Medien mit süßsauren, inkorrekten und … realitätsfremden Nachrichten schäkert, beweist sich auf tragische Weise, dass die Dummheit nicht nur gefährlich, sondern auch schädlich ist. Fernsehen, Zeitungen und Rundfunk sprechen von einem Tourismus, der Griechenland und speziell die Inseln überschwemmt, jedoch führen sie nicht an, von welcher Qualität der Tourismus ist, von dem sie sprechen.

Neulich befand ich mich an einem Strand, über den – mit der bekannten Taktik der widerrechtlichen Aneignung – ein Hotelbetrieb mit sechshundertfünfzig Betten „verfügt“ und auf dem sich Liegestühle, eine Bar, Kübel mit Speisen, Eis usw. befinden. Die Armband-Methode ist bekannt: für die Hotelgäste ist alles gratis und 15 oder 20 Euro kostet der Coupon, den der Besucher ersteht und der ihm Liegestuhl, Essen, Getränk, Kaffee ohne Ende ab 10 Uhr morgens bis 20 Uhr abends gewährt, wenn die Angestellten ihre Stände schließen.
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Positive Entwicklung des Tourismus in Griechenland

8. Mai 2013 / Aktualisiert: 01. November 2016 / Aufrufe: 3.574 6 Kommentare

Der sich für 2013 abzeichnende Verlauf der Buchungen touristischer Ziele in Griechenland ist vielversprechend, steht jedoch auch unter gewissen Vorbehalten.

Die Prognosen der Markt-Insider bezüglich des touristischen Betriebs im Jahr 2013 scheinen sich zu bestätigen, da inzwischen signifikante Zunahmen sowohl auf den traditionellen Märkten Europas als auch auf neuen Märkten in der ganzen Welt verzeichnet werden.

In Deutschland wird bereits ein Anstieg um 10% verzeichnet, in Österreich bewegt sich der Anstieg bei 33%, während in Polen die Buchungen im Verhältnis zum Vorjahr um 39% angestiegen sind. Parallel haben in Großbritannien die Buchungen für Griechenland weiter zugenommen, und eine ansteigende Bahn verzeichnen auch die Buchungen aus Russland, USA und Kanada.
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Fuchtel: Deutsche sollen Urlaub in Griechenland machen

27. März 2013 / Aufrufe: 1.874 20 Kommentare

Staatssekretär Fuchtel ermuntert die Deutschen, auch in diesem Jahr ihren Urlaub in Griechenland zu verbringen.

Anlässlich seines Besuchs im griechischen Ministerium für Tourismus am Dienstag (26 März 2013) schickte der deutsche Arbeitsminister Hans Joachim Fuchtel (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) an die Deutschen die Botschaft, auch in der diesjährigen touristischen Saison Griechenland zu besuchen.

Herr Fuchtel unterstrich, Griechenland sei ein „fantastisches Land für Urlaub während der gesamten Dauer des Jahres“ und erklärte weiter: „Es hat viele Schritte des Fortschritts getan und ist ein absolut sicheres Land, das es wert ist, dass es die Deutschen besuchen.

(Quelle: Ta Nea)

Krisen-Tourismus in Griechenland

25. Februar 2013 / Aufrufe: 2.732 9 Kommentare

Nach Religionstourismus, Agrotourismus und sogar Sextourismus gibt es in Griechenland nun auch einen organisierten Krisen- und … Erniedrigungstourismus.

Es handelt sich um eine völlig neue Art von Tourismus, der die edelsten Instinkte des Menschen befriedigt, wie jene, welche das Elend um uns herum als Bestätigung unseres eigenen Glücks nutzen. Und je größer dieses Elend, je größer der Abstand ist, um so größer ist auch die „Befriedigung“ darüber, dass … „wir – Gott sei Dank – nicht so wie jene sind„.

Solcherlei perverse Ideen benötigen natürlich einen „seriöseren“ Anstrich, wie beispielsweise eine „Thematik“ der Tour und im Vorliegenden „die Informierung über die wirtschaftliche und kulturelle Situation in Griechenland„. Dieses tolle „Business“ fiel als Idee auch einem amerikanischen Reisebüro ein – also eine Tour durch das Zentrum von Athen, die es sogar „Greek Crisis Walk“ nannte!
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Griechenland führt Kurs- und Verweilabgabe für Freizeitboote ein

16. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 2.303 7 Kommentare

Griechenland führt für Fahrt und Aufenthalt aller Freizeitboote in griechischen Gewässern eine neue Abgabe ein, die an Stelle der bisherigen Luxussteuer treten soll.

Nachdem die im Rahmen der neu eingeführten permanenten Besteuerung einer „luxuriösen Lebensführung“ augenscheinlich völlig überhastet und unkoordiniert angekündigte zusätzliche Besteuerung privater Freizeitboote umgehend wieder zurückgenommen wurde, machte das Finanzministerium in einer Bekanntmachung nun sowohl erläuternde Erklärungen als auch die Einführung einer neuen Abgabe auf alle Freizeitboote publik, die griechische Gewässer durchqueren oder sich darin aufhalten.

Wie angemerkt wird, soll der Besteuerung dieser Boote mit einer neuen Bestimmung begegnet werden, die unmittelbar demnächst die Ministerien für Finanzen und Handelsschifffahrt dem griechischen Parlament vorlegen werden. (Nicht angemerkt wird, dass mit der in Rede stehenden Bekanntmachung außerdem augenscheinlich sowohl dem prompt geflissentlich geschürten populistischen Aufschrei als nicht zuletzt auch dem Eindruck begegnet werden sollte, das Land werde von Idioten regiert … .)

Spezieller wird eine sogenannte „Kurs- und Verweilabgabe“ eingeführt werden, die ergänzend zu den Bestimmungen der in Bearbeitung befindlichen Gesetzesvorlage über den Meerestourismus fungieren und sich allein auf den Kurs und das Verweilen aller privaten Vergnügungsboote in Griechenland und unabhängig von deren Flagge beziehen wird.

Ein alter Flop wird durch einen neuen ersetzt

Bei der geplanten neuen Abgabe handelt sich um eine derzeit von niemandem entrichtete – da von der Gesetzgebung nicht vorgesehene – „Kursabgabe“, die parallel auch eine Abgeltung für das bisher kostenlose Verweilen dieser Boote in nicht privaten Yachthäfen darstellt.

Die Abgabe wird gleichzeitig zu der Abschaffung der – praktisch niemals eingenommenen – Luxus- und Sondersteuer eingeführt und bezweckt die Zusammenlegung der steuerlichen Regelungen und die Abschaffung nutzloser Bestimmungen, die bisher so wie so absolut nichts eingebracht, dagegen jedoch signifikante Verluste bei den öffentlichen Einnahmen verursacht haben.

Von der Einführung der sogenannten „Kurs- und Verweilabgabe“ wird erwartet, dass ein Strom der Rückkehr der Boote in die griechischen Gewässer und Yachthäfen geschaffen und die Wirtschaft der Inseln und der Küstengebiete stimuliert wird und tausende neue Arbeitsplätze entstehen werden, da die Unsicherheit hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der Freizeitboote aufhören wird.

Luxussteuer führte zu Verlust von Einnahmen und Arbeitsplätzen

Laut dem Finanzministerium (YPOIK) verursachte die Umsetzung der bisher geltenden Luxussteuer den Verlust von Arbeitsplätzen und Einnahmen bei der Mehrwert- und Einkommensteuer in allen Sparten der Berufe und Gewerbetreibenden, die sich mit dem konkreten Zweig befassen (z. B. bewachte Bootsaufbewahrung, Crews, Mechaniker, Wartungs- und Reparaturkräfte, Handelsfirmen für Ausrüstung und Ersatzteile usw.), während die Luxussteuer auf Jahresbasis finanziell so gut wie nichts einbrachte.

Wie das Finanzministerium betont, erwies sich die verhängte Steuer zusätzlich auch für die griechischen Import- und Handelsfirmen für kleine und große Freizeitboote als katastrophal, da sich ihre Umsätze – bei gleichzeitigem Verlust tausender Arbeitsplätze – im wahrsten Sinne des Wortes „verflüchtigten“. Kein Grieche oder Ausländer führt noch Schiffe nach Griechenland ein, da die Einfuhrkosten unerschwinglich geworden sind (23% MwSt. + 19% Luxussteuer auf den Wert des Bootes).

Unter dem Strich erlitt der Fiskus einen höchst signifikanten Einnahmeverlust, da angesichts der Tatsache, dass anhängige Importe storniert wurden, weder die erhoffte Luxussteuer (10%) noch die veranschlagte MwSt. (23%) eingenommen wurde. Obendrein addiert sich zu all diesem wegen der gesunkenen Umsätze und Gewinne der griechischen Handelsvertretungen auch noch der Verlust aus der Nichteinnahme von Einkommensteuern.

(Quelle: Berichte diverser griechischer Medien)

(Quelle: Voria.gr)

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Kirche in Griechenland steigt in Tourismus ein

24. November 2012 / Aufrufe: 516 Kommentare ausgeschaltet

Die orthodoxe Kirche in Griechenland wird auf dem Sektor des religiösen Tourismus aktiv.

Die Griechische Kirche schreitet zur Zusammenarbeit mit der offiziellen Reiseagentur des Vatikans, aber auch der orthodoxen Kirche in Bulgarien, Zypern, Rumänien und Albanien, um den Religions-Tourismus voranzutreiben.

Die Kooperationsvereinbarung ist bereits unterzeichnet worden und die ersten Zusammenarbeiten der orthodoxen Kirchen und der Reiseagentur des Vatikans laufen an. Die Synodalstelle für Pilgerreisen der Griechischen Kirche nahm ihren Betrieb auf und hat zum Ziel, dass der religiöse, historische und kulturelle Reichtum bekannt gemacht wird.

Der Oberbürgermeister von Thessaloniki, Giannis Mpoutaris, enthüllte die Absicht der Gemeindeverwaltung, ein Büro der Mönchsrepublik Athos in Sankt Petersburg zu eröffnen, und die einschlägigen Gespräche sind bereits aufgenommen worden.

Wie der Präsident des Verbands der Touristik-Unternehmen (SETE), Andreas Andreadis, anführte, wird für 2013 mit einem Rekord bei den Ankünften von 17 Mio. Touristen und Einnahmen von 11 Mrd. Euro gerechnet.

Die Anzahl der Religions-Touristen erreicht weltweit 300 Millionen Personen, wobei der Umsatz des konkreten Marktsegments sich weltweit bei 15 Mrd. Euro bewegt.

(Quelle: CRETA LIVE)

USA sprechen Reisewarnung für Griechenland aus

17. November 2012 / Aktualisiert: 26. Juni 2019 / Aufrufe: 1.151 3 Kommentare

Die amerikanische Botschaft in Athen sprach am 16 November 2012 eine Reisewarnung für Griechenland aus.

Die Botschaft der USA in Athen publizierte eine Bekanntmachung, mit der sie die Amerikaner, welche Griechenland besuchen, davor warnt, rassistischen Angriffen zum Opfer fallen zu können.

In der Bekanntmachung wird angeführt, dass „ein Anstieg der nicht provozierten Belästigungen und gewaltsamen Angriffe gegen Personen verzeichnet wird, die aufgrund ihres Aussehens für ausländische Immigranten gehalten werden. Die am meisten gefährdeten US-Staatsbürger sind jene, die afrikanischer, asiatischer, spanischer oder mittelöstlicher Abstammung sind und Athen und andere große Städte besuchen.

Gleichzeitig ruft die Botschaft der USA in Athen die Bürger des Landes auf, alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und sich kontinuierlich zu informieren, um in Sicherheit zu bleiben.

Die Antwort des griechischen Außenministeriums

Die US-amerikanische Reisewarnung für Griechenland kommentierend, führte der Sprecher des Außenministeriums Grigoris Delavekouras Folgendes an:

Griechenland war und bleibt ein sicheres Land. Ein Rechtsstaat, in dem jeder Bürger oder Besucher den Schutz des Gesetzes genießt. Die wenigen verzeichneten Vorfälle rassistischer Gewalt sind den Griechen, unserer Kultur und der langen Tradition der griechischen Gastfreundschaft fremd.

Der Staat und konkret das Ministerium für Zivilschutz befolgt eine Politik der Null-Toleranz solcher Phänomene und ergreift alle notwendigen Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung solcher Verhaltensweisen, die wir unmissverständlich verurteilen.

(Quelle: in.gr, Security Message for U.S. Citizens: Safety and Security in Greece)

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Wucher bei Kaffe, Toasts und Wasser in Griechenland

17. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.687 6 Kommentare

Obwohl in Griechenland für bestimmte Verkaufsstellen gesetzliche Höchstpreise für Kaffe, Tee, belegte Brote und Wasser gelten, werden Reisende systematisch abgezockt.

Das griechische Entwicklungsministerium, aber auch die entsprechenden Direktionen der Verwaltungsdistrikte intensivieren die Kontrollen in Cafeterien der Schiffe, Flughäfen, Bahnhöfe, archäologischen Stätten usw., wo umtriebige Geschäftsleute Kaffee, belegte Brote und Flaschenwasser um bis zu 150% überteuert verkaufen.

Der erhöhte Verkehr in den vorstehenden Lokalitäten wegen der Sommerferien regt den … Appetit gewisser Unternehmer an, die sich mit verschiedenen Tricks zu bereichern versuchen.

Die Konsumenten haben zu wissen, dass für Toasts und Sandwichs mit Käse bzw. Schinken und Käse, Kaffe, Wasser und andere Getränke, die von oligopolischen Verkaufsstellen (Cafeterien, Kantinen, Cafés auf Schiffen, in Flughäfen, Busbahnhöfen, Eisenbahnhöfen und archäologischen Stätten) verkauft werden, Höchstpreise festgesetzt worden sind.
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