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Artikel Tagged ‘wahlversprechen’

SYRIZA leert Griechenlands Kassen

21. Juni 2019 / Aufrufe: 466 Kommentare ausgeschaltet

Vor ihrem voraussichtlich anstehenden Abtritt leerte in Griechenland die Bagage der SYRIZA mit einem Regen von Wahlkampfgeschenken die Kassen!

In Griechenland wurden im Mai 2019 zum ersten Mal seit fünf Jahren Mittel in Höhe von 5 Mrd. Euro für die wahlkampfgeprägten Leistungen der Regierung an die Wirtschaft ausgezahlt, während ebenfalls zum ersten Mal in den letzten vier Jahren bei der Ausführung des Haushaltsplans eine Überschreitung des Ausgabenlimits verzeichnet wurde.

In einem Zug, mit den Gläubigern (neue) „Rechnungen zu eröffnen“, legte die griechische Regierung, um nun die – völlig irreführend – sogenannte 13. Rente zu zahlen, sogar an den Posten „Hand an“, der im Haushaltsplan des vergangenen Jahres für die Begleichung von Erstattungen bei den Sonderbesoldungsordnungen vorgesehen worden war.
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Griechenland fällt in alte Gewohnheiten zurück

10. November 2018 / Aufrufe: 694 Kommentare ausgeschaltet

In ein Wahlkampfjahr eintretend scheint Griechenland zu zeigen, diverse alte schlechte Gewohnheiten nicht vergessen zu haben.

Griechenland kam aus dem 3. Programm heraus, dabei ungefähr 25% seines Wirtschaftsprodukt verloren habend. Nachdem es nun praktisch in ein Wahlkampfjahr eintritt, zeigt es jedoch, diverse alte schlechte Gewohnheiten nicht vergessen zu haben.

Wenn die Familien Kanellopoulou und Papalexopoulou beschließen, den Sitz der Titan aus Griechenland ins Ausland zu verlegen, was nicht einmal in Kriegsperioden geschehen war, und zwei große Unternehmerfamilien des Landes sich benehmen als ob sie sich in einer Bananenrepublik befänden, bedeutet dies, dass wir die ‚letzten Tage Pompejis‘ durchleben„, meinte jüngst ein Marktfunktionär (eines Funds) zu uns.
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Märkte misstrauen Griechenland

7. Oktober 2018 / Aufrufe: 426 Kommentare ausgeschaltet

Laut CNBC befürchten die Finanzmärkte, Griechenlands Premier Alexis Tsipras könnte zu einseitigen Wahlkampfhandlungen schreiten.

CNBC berichtet in einem Artikel, „Athen hat der Reform des Rentensystems zugestimmt, jedoch beunruhigen sich die Märkte darüber, ob die Regierung die Vereinbarungen einhält oder im weiteren Verlauf ihre Meinung ändern wird„.

Den bezüglich der Renten in zwei Versionen präsentierten Vorentwurf des Haushaltsplans kommentierend betont das internationale Nachrichtennetz, Griechenland teste mit dem Haushaltsplan 2019 die Märkte und die Gläubiger.
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Griechenland erschreckt die EZB

13. September 2018 / Aktualisiert: 20. August 2019 / Aufrufe: 852 1 Kommentar

Die europäischen Zentralbanker beunruhigt das Szenarium eines lang anhaltenden Ausschlusses Griechenlands von den internationalen Finanzmärkten.

Inmitten einer stetigen Verschlechterung der Umstände auf den internationalen Finanzmärkten und einer Investitionskapitalflucht aus Ländern mit einem hohen Risiko befürchten die Frankfurter Zentralbankiers mittlerweile eine Verlängerung des Ausschlusses Griechenlands von dem Zugang den Märkten, was eine Kette von Nebenwirkungen im griechischen Banksystem hervorrufen wird.

Die innerhalb weniger Tage aufeinanderfolgenden öffentlichen Interventionen seitens des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann und des für die Beobachtung der griechischen Angelegenheit zuständigen Mitglieds des Exekutivrats der Europäischen Zentralbank (EZB), Benoit Coeuré, verraten die Beunruhigung der Zentralbanker über den Kurs Griechenlands nach dem Ausgang aus dem Memorandum und ohne präventive Kreditlinie.
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Warum Dijsselbloem Griechenlands Premierminister bewundert

6. Juni 2016 / Aufrufe: 911 4 Kommentare

Warum Eurogruppen-Chef Dijsselbloem Griechenlands Premier Alexis Tsipras und dessen italienischen Amtskollegen Matteo Renzi bewundert.

Bei einem gemeinsamen Interview an sechs europäische Zeitungen brachte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, seine Bewunderung für den griechischen Premierminister Alexis Tsipras, aber auch den italienischen Premierminister Matteo Renzi zum Ausdruck.

Über Alexis Tsipras sprechend meinte er charakteristisch: „Ich bewundere den griechischen Premierminister, der im vergangenen September die Parlamentswahlen gewann, nachdem er vorher dem neuen Hilfspaket zustimmte, das harte Bedingungen enthält.
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Berlin muss Griechenlands Regierung gewinnen lassen

14. März 2015 / Aufrufe: 2.952 10 Kommentare

Der Leiter des DiW vertritt, Berlin müsse Griechenlands neuer SYRIZA-Regierung im Interesse Deutschlands und Europas einen Gewinn zugestehen.

Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DiW) bzw. eines der größten Think Tanks Deutschlands, signalisiert, es liege im Interesse Europas und Deutschlands, Griechenlands SYRIZA-Regierung aus der Verhandlung über die Verschuldung als Sieger hervorgehen zu lassen.

Mit seinem Artikel in der Financial Times fordert Marcel Fratzscher Berlin auf, Alexis Tsipras zu unterstützen, und betont, die neue griechische Regierung habe sehr viel mehr Möglichkeiten als die alte politische Elite des Landes, tatsächliche Reformen zu erzielen.
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Griechenland: Tsipras wird erwachsen

5. Mai 2014 / Aufrufe: 832 2 Kommentare

Der SYRIZA-Vorsitzende Alexis Tsipras in Griechenland scheint im Rahmen einer Wende zur Realität seine politische Volljährigkeit zu erreichen.

Die SYRIZA verlor bei den griechischen Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 den ersten Platz, weil die gegensätzlichen Positionen ihrer Funktionäre In Bezug auf den Euro viele Wähler verängstigten. Dies sagen zumindest die meisten Analytiker der Meinungsumfragen.

Die Lehre aus dieser Niederlage ziehend hätte die Parteiführung all die Funktionäre zurückpfeifen müssen, die zu anzweifelnden Erklärungen bezüglich der Währung schreiten und damit die Verwirrung aufrechterhalten. Offensichtlich tat sie es nicht, weil sie keine parteiinternen Unruhen möchte. Die Verteidiger der Rückkehr zu einer nationalen Währung sind eine beachtenswerte Größe innerhalb der Partei und ihre Führung will sie nicht hinauswerfen. Die nächsten Wahlen werden zeigen, ob sie einen Fehler begeht oder nicht.
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Soziale Wahlversprechen in Griechenland kosten Milliarden Euro

12. Juni 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 1.212 15 Kommentare

Die Kosten der sozialen Wahlversprechen im Vorfeld der Parlamentswahlen im Juni 2012 summieren sich auf bis zu 8 Milliarden Euro, ohne dass ihre Finanzierung gesichert ist.

Am Folgetag der Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 in Griechenland müssen zur regulären Zahlung der Renten 1,4 Mrd. Euro für den gesetzlichen Versicherungsträger IKA, 822 Mio. Euro für den gesetzlichen Versicherungsträger der Selbständigen (OAEE) und bis zu 300 Mio. Euro für die Arbeitslosenhilfen der Arbeitsbehörde (OAED) gefunden werden.

Bis zu 8 Mrd. Euro (also 4% des BIP) zusätzlich müssen dagegen die Parteien auftreiben, welche die Wiederherstellung der Renten und der Arbeitslosenhilfe nach den Wahlen versprechen. Diesen – für die volkswirtschaftlichen Gegebenheiten des Landes, aber auch die Versicherungsträger, die bereits nach zusätzlichen Einnahmen von 3 Mrd. Euro suchen um in der Lage zu sein, bis Ende 2012 die „massakrierten“ Renten und die Arbeitslosenhilfen zu zahlen – enormen Betrag „verbergen“ die Wahlkampfprogramme der Parteien, welche nach den Wahlen am 17 Juni 2012 die erste Rolle in der Regierung beanspruchen.
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