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Artikel Tagged ‘unbedenklichkeitsbescheinigung’

Bürokratischer Wahnsinn in Griechenland

22. April 2019 / Aufrufe: 1.062 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde einem 75 Jahre alten bettlägerigen Rentner eine Schuld an den Fiskus in Höhe von fast 3 Milliarden Euro angelastet.

In Heraklion ist eine ganze Familie in unerhörte Geschichte des bürokratischen Wahnsinns in Griechenland verwickelt worden, indem sie mit einer 3 Milliarden Euro erreichenden Schuld an das Finanzamt konfrontiert wurde!

Als die Kinder des 75-jährigen Giannis Vergis versuchten, für ihren an multipler Sklerose leidenden und bettlägerigen Vater eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten, stellten sie fest, dass dessen Steuer-ID wegen einer Schuld an das Finanzamt (DOY) Heraklion blockiert war.
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Griechenland: Steuerbeträge bis 5 Euro werden nicht fällig gestellt

5. August 2014 / Aufrufe: 275 Kommentare ausgeschaltet

Steuerbeträge von bis zu 5 Euro werden in Griechenland fortan nicht fällig gestellt, sondern mit zukünftigen Ansprüchen oder Verbindlichkeiten verrechnet werden.

Gemäß einer am 04 August 2014 dem griechischen Parlament vorgelegten Novelle wird das Finanzamt fortan Steuerbeträge in Höhe von bis zu 5 Euro nicht mehr fällig stellen, sondern entweder von Amts wegen mit Forderungen des Steuerpflichtigen (wie beispielsweise Steuerrückzahlungen) verrechnen oder zukünftigen Verbindlichkeiten des Steuerpflichtigen aus der Feststellung der selben Steuer in den kommenden Jahren hinzurechnen.

Es versteht sich von selbst, dass nicht fällig gestellte Verbindlichkeiten bis zu dem obigen Betrag bis zu ihrer Begleichung oder Verrechnung keinen Zinsen und Säumniszuschlägen unterliegen und auch keinen Grund zur Verweigerung der Erteilung einer steuerlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung darstellen. Wie in der Novelle angeführt wird, versteht es sich ebenfalls von selbst, dass diese in Rede stehenden (Bagatell-) Schulden in sich auf Beitreibungsforderungen des Fiskus beziehende eventuellen Bekanntmachungen oder anderen gerichtlichen Akten einbezogen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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Strafverfahren gegen Bildungskonzern XYNI in Griechenland

5. Januar 2013 / Aktualisiert: 03. November 2018 / Aufrufe: 397 Kommentare ausgeschaltet

Gegen den Bildungskonzern XYNI in Griechenland wurde ein Strafverfahren unter anderem wegen Urkundenfälschung und Hinterziehung von Sozialabgaben eingeleitet.

Wegen einer Sache mit gefälschten Versicherungs-Unbedenklichkeitsbescheinigungen, die dem Fiskus einen Schaden von tausenden Euro zufügte, leitete die Staatsanwältin Popi Papandreou gegen die Verantwortlichen des Konzerns Privater Bildungseinrichtungen XYNI ein Strafverfahren wegen des Verbrechens der Fälschung von Urkunden und deren Verwendung ein.

Das Verfahren richtet sich gegen Sofoklis Xyni, seine Ehefrau Athina und seine Tochter Äkaterini, die Mitglieder des Vorstands des Xyni-Konzerns sind, während parallel die Veröffentlichung der Namen der Angeklagten angeordnet und ihnen verboten wurde, das Land zu verlassen. Der Unternehmensgruppe gehören unter anderem die in ganz Griechenland bekannten und staatlich anerkannten privaten Berufsausbildungsinstitute IEK XYNI an.
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