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Artikel Tagged ‘überbesteuerung’

Überbesteuerung erstickt Griechenlands Wirtschaft

11. November 2016 / Aufrufe: 1.225 1 Kommentar

Die anhaltende Überbesteuerung in Griechenland stranguliert das Unternehmertum und den Neustart der Wirtschaft des Landes.

Die Redner bei dem 8. Tax Forum in Thessaloniki / Griechenland vertraten, die „chronische Überbesteuerung“ sei einer der Faktoren, der die unternehmerische Aktivität, die Re-Investition, die Stärkung der Beschäftigung und allgemein das Wachstum und die Wirtschaft beeinflussen.

Sie merkten jedoch ebenfalls an, für die Anziehung von Investitionen und das Wachstum seinen ebenfalls auch andere Faktoren bedeutsam, wie unter anderem beispielsweise das stabile Steuer- und Unternehmensumfeld, die Mechanismen zur Kontrolle der Steuerhinterziehung, die Bekämpfung der Bürokratie.
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In Griechenland liegen eine halbe Million Wohnungen auf Halde

6. November 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.156 2 Kommentare

Auf dem praktisch toten Immobilienmarkt in Griechenland stehen wenigstens 500000 Wohnungen leer und warten auf Mieter oder Käufer.

In Griechenland stehen wenigstens eine halbe Million Wohnungen stehen leer und warten auf einem praktisch „toten“ Immobilienmarkt auf Käufer. Dies betont Babis Charalampöopoulos, ehemaliger Leiter eines griechischen Schätzinstituts und wissenschaftlicher Berater der SOLUM Property Solutions.

Eine Einschätzung der auf dem griechischen Immobilienmarkt herrschenden Lage anstellend unterstrich Babis Charalampopoulos, der große Rückgang der Bautätigkeit habe schrittweise ab 2007 verzeichnet zu werden begonnen und setzte sich bis heute fort, so dass der kumulative Rückgang bei 95% liegt!
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Griechenland: Löhne Bulgariens und Steuern Schwedens!

23. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.481 4 Kommentare

Das einzige der Regierung Griechenlands vertraute Rezept ist, kontinuierlich die direkten und indirekten Steuern zu erhöhen.

Jüngst gestand in Griechenland der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis im Parlament ein, „es besteht keinerlei Zweifel, dass die steuerliche Belastung der konsequenten und ehrbaren Haushalte und Unternehmen tatsächlich groß ist, und das birgt Gefahren„.

Vorgestern erklärte ein anderer Minister, nämlich Tryfon Alexiadis (ebenfalls stellvertretender Finanzminister), er treibe eine Regelung voran, damit die Bürger Immobilien an den Staat abtreten können, wenn sie die Erbschaftssteuer nicht zu bezahlen vermögen!
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Griechenlands Fiskus nimmt Bankguthaben ins Visier

17. Oktober 2016 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 3.072 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland tauft völlig legale Bankguthaben kurzerhand zu Schwarzgeldern um und fordert willkürliche Strafsteuern in Höhe von 50 minimal Prozent.

Das Finanzministerium in Griechenland schickt sich an, Benachrichtigungen an zigtausende (einer anderen Quelle zufolge sogar rund 250.000!) Steuerpflichtige zu verschicken, bei denen Abweichungen zwischen ihren deklarierten Einkommen und ihren Bankguthaben ausfindig gemacht wurden.

Diese Steuerpflichtigen wurden mit der ersten Recherche „erwischt“, die auf Basis des neuen elektronischen Systems zur Analyse und Recherche von Daten durchgeführt wurde. Dieses System enthüllt innerhalb weniger Stunden Steuerpflichtige mit Abweichungen zwischen deklarierten Einkommen und Guthaben, also einem ungerechtfertigten Vermögenszuwachs.
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Kleindienstleister in Griechenland werfen das Handtuch

11. Oktober 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.098 Kommentare ausgeschaltet

Infolge der irrwitzigen Überbesteuerung sehen in Griechenland zahllose Kleindienstleister und sogenannte Selbständige keinen anderen Ausweg mehr als ihr Gewerbe abzumelden.

Bei den Finanzämtern in Griechenland wird in diesen Tagen ein Andrang ähnlich wie in den letzten Jahren jeweils zum Jahresende beobachtet, wenn sich zigtausende Fahrzeughalter sputen, ihre Fahrzeuge „abzumelden“.

Diesmal geht es jedoch um die sogenannten „Blokakides“ (Plural von „Blokakias“, siehe auch Die unsichtbaren Arbeitnehmer in Griechenland), also Jene, die – im Wesentlichen meistens nur mit einem (Dienstleistungs-) Quittungsblöckchen (= „μπλοκάκι / Blokaki“) ausgerüstet – als mehr oder weniger „selbständige“ (Klein-) Dienstleister tätig sind und die absurden finanziellen Belastungen einfach nicht mehr zu stemmen vermögen.
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Drei Voraussetzungen für Investitionen in Griechenland

5. Oktober 2016 / Aktualisiert: 05. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.123 Kommentare ausgeschaltet

Die Rückkehr der Investitionen nach Griechenland hängt von der Erfüllung drei grundsätzlicher Voraussetzungen ab.

Rückkehr zum Wachstum, Umsetzung des Memorandums und Aufnahme des Landes in das sogenannte Programm der „Quantitativen Lockerung“ (QE) der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die drei Voraussetzungen, welche die Investoren während der Dauer der gegen Ende September 2016 in London geführten Gespräche über Griechenland den Vertretern der griechischen Regierung stellten.

Michel Danechi von der Duet Asset Management betonte im Gespräch mit Bloomberg, „wenn Griechenland in das Programm der quantitativen Lockerung aufgenommen wird, wird die Stimmung sich automatisch ändern„.
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Griechenland ist OECD-Champion bei Steuern

25. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.263 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Bericht der OECD ist Griechenland das einzige von 34 untersuchten Ländern, das 2015 die Besteuerung der Unternehmen erhöhte.

Griechenland war 2015 das einzige OECD-Land, dass zu einer Erhöhung der Besteuerung der Unternehmen schritt, und zwar zu einer Stunde, wo die allgemeine Tendenz weltweit dahin geht, der Besteuerung konjunkturelle Charakteristika zu verleihen.

Laut dem Bericht der OECD über die Steuerpolitik in der Periode der Krise (2010 – 2014) erhöhten die Länder in ihrer Mehrheit (untersucht werden 34 Länder) die Beststeuerung und konkret ihre Steuereinnahmen im Verhältnis zum BIP. Wie die griechische Zeitung Kathimerini schreibt, ergibt sich allerdings seit vergangenem Jahr, dass die OECD-Länder ihre Politik ändern und ihre Steuermaßnahmen nunmehr in die Richtung der Stärkung ihrer konjunkturellen Aussichten wenden.
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Schockierender Anstieg der Schulden an Griechenlands Fiskus

6. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.242 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland verzeichnete 2016 in den ersten sieben Monaten neue fällige Verbindlichkeiten von über siebeneinhalb Milliarden Euro und 125000 neue Schuldner.

Infolge der brutalen Überbesteuerung der Privatpersonen und Unternehmen in Griechenland, die inzwischen finanziell weitgehend völlig ausgemergelten sind, blähten sich im Juli 2016 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt, aber auch die Anzahl der Steuerpflichtigen auf, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht mehr zu entsprechen vermochten.

Die im Juli 2016 unbezahlt gebliebenen Steuern erreichten 811 Mio. Euro, womit die seit Anfang des Jahres 2016 aufgelaufenen „frischen“ fälligen Verbindlichkeit auf insgesamt 7,618 Milliarden Euro stiegen. Im selben Monat kamen zu der Liste der Schuldner des Fiskus weitere 125.590 Personen hinzu, da ihre Anzahl von 4.003.372 Personen im Juni 2016 bis Ende Juli 2016 auf 4.128.962 Personen anstieg.
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Griechenlands Ausgang aus der Krise ist gefährdet

2. September 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.243 1 Kommentar

Rückgang der Exporte, Absturz der Umsätze und die unverändert hohe Arbeitslosigkeit bedrohen den Ausgang der Wirtschaft Griechenlands aus der Rezession.

Der Kurs der Wirtschaft Griechenlands zum Ausgang aus der langjährigen Rezession wird von einer dreifachen „Bombe“ bedroht.

Angesichts eines bevorstehenden schwierigen Winters für die griechische Wirtschaft schaffen der dramatische Rückgang der Exporte, der Absturz der Umsätze und die auf hohen – den höchsten der Eurozone – Niveaus verbleibende Arbeitslosigkeit eine trübe Szenerie.
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Griechenland: Welche Bekämpfung der Steuerhinterziehung?

26. August 2016 / Aufrufe: 1.314 3 Kommentare

In Griechenland wurde und wird viel über Bekämpfung der Steuerhinterziehung fabuliert, bisher halten jedoch die neuen Steuern aus dem Memorandum den Fiskus über Wasser.

In Erwartung der detaillierten Angaben über das „Loch“ bei den öffentlichen Einnahmen in Griechenland im Juli 2016 wirft der Sonderbericht des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) Licht darauf, wie der Haushaltsplan bis zum Juli aufrecht erhalten wurde.

Die unbefangen anzustellende Schlussfolgerung ist, dass der „Rettungsring“ die – dem sogenannten „Memorandum“ entspringenden – neuen Steuern, die im Sommer 2015 und im Frühjahr 2016 verabschiedet wurden, und nicht etwa die Bekämpfung der Steuerhinterziehung oder die Steigerung der Beitreibungsfähigkeit der Verbindlichkeiten an den Fiskus sind.
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