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Artikel Tagged ‘überbesteuerung’

Griechenlands Fiskus greift 90 Prozent des Zigarettenpreises ab

22. Juni 2016 / Aufrufe: 1.759 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland sackt sich 90 Prozent des durchschnittlichen Einzelhandelspreises der Zigaretten ein.

Mit der neuen Erhöhung der Steuer auf Zigaretten entspricht diese Belastung rund 90% des durchschnittlichen Einzelhandelspreises pro Päckchen, welcher Umstand das Produkt zu dem am höchsten besteuerten macht.

Anstatt der 26 Cent, von denen in der entsprechenden Multi-Gesetzesvorlage seitens des griechischen Finanzministeriums die Rede war, werden die Zigaretten ab dem 01/01/2017 um bis zu einem Halben Euro pro Päckchen teurer!
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Absturz der Mehrwertsteuer-Einnahmen in Griechenland

20. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.340 3 Kommentare

Nicht nur auf Mykonos, sondern auch auf den anderen mondänen Inseln Griechenlands wird ein rapider Rückgang der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer verzeichnet.

Einen enormen Rückgang verzeichnen die Einnahmen aus Steuern und speziell aus der Mehrwertsteuer auf den touristischen, kosmopolitischen Inseln Griechenlands.

Es ist bezeichnend, dass der Rückstand von Einnahmen aus den touristischen Gebieten des Landes, die auch als die „krisenfestesten“ gelten, alle Rekorde brach.
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Steuern machen Griechenland teuer

16. Juni 2016 / Aufrufe: 1.364 Kommentare ausgeschaltet

Die wiederholten Steuererhöhungen machen Griechenland zu einem teuren Land.

Obwohl das Niveau der Preise allgemein sinkt, bleibt Griechenland für seine Bürger ein teures Land. Hauptgründe stellen der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ zufolge die interne Abwertung bei den Löhnen und die Erhöhungen der indirekten und direkten Steuern dar.

Gemäß den Daten der OECD für den Monat April 2016 ergibt sich, dass Griechenland inzwischen leicht teurer als Portugal und um Einiges teurer als ehemalige Ostblockstaaten wie Polen und Ungarn ist.
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Griechenland: Ich würde besteuert werden wollen, wenn …

13. Juni 2016 / Aufrufe: 2.134 Kommentare ausgeschaltet

Horrende Steuern und Sozialabgaben drängen in Griechenland Tausende in die Illegalität.

Jedes Mal, wenn sie auf dem Display ihres Telefons einen Anruf mit unterdrückter Rufnummer sieht, lehnt sie ihn aus … Sicherheitsgründen ab. „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste„, meint gegenüber der griechischen Zeitung „Kathimerini“ (K) bedeutungsvoll die 40-jährige Friseuse Elvira, die in den letzten Jahren mit einem Köfferchen voll mit Bürsten, Haarspangen und … Föhnen Athen durchkämmt.

Elvira zählt zu den Tausenden in Griechenland, die in einer Bemühung, wirtschaftlich zu überleben, in der „Grauzone“ der Legalität arbeiten und dabei teilweise oder vollumfänglich Steuerhinterziehung begehen.
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Verbraucher füllen in Griechenland die Kassen

1. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.229 1 Kommentar

Eine Studie der PwC offenbart, dass in Griechenland hauptsächlich die Verbraucher die Kassen des Fiskus füllen.

94% der Steuereinnahmen in Griechenland rühren aus Verbrauchssteuern, also aus indirekten Steuern und der Mehrwertsteuer her, welcher Umstand die existierende Verzerrung zeigt.

Gemäß einer Studie der PwC und im weiteren Verlauf des Berichts „Worldwide Tax Summaries – Corporate Taxes 2015/16“ ist das griechische Steuersystem von hohen Steuersätzen gekennzeichnet, mit denen jedoch keine entsprechend hohen Steuereinnahmen einhergehen.
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Mehr Steuern brachten Griechenland geringere Einnahmen und Umsätze

28. Mai 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.425 3 Kommentare

Die andauernden Erhöhungen der Mehrwertsteuer in Griechenland brachten nicht die erhofften Mehreinnahmen und stürzten die Wirtschaft in eine noch tiefere Rezession.

Die im Rahmen der Sanierung der öffentlichen Finanzen Griechenlands auf die Lebensmittel (Lebensmittelgeschäft-Produkte) verhängten andauernden Erhöhungen der Mehrwertsteuer erweisen sich in einem hohen Grad als mehrfach ineffizient.

Und dies, wie in einer Untersuchung des Forschungsinstituts für Einzelhandelsgüter (IELKA) betont wird, weil sie eine größere Rezession in der Wirtschaft verursachten und zum Resultat hatten, dass sie nicht die Erwarteten Einnahmen abwarfen und die Erwartungen ihrer Initiatoren Lügen straften. Zur selben Stunde belasteten sie signifikant die Familienetats, und zwar trotz der Bemühungen, welche die Unternehmen unternahmen, die Preiserhöhungen selbst aufzufangen und die Preise bei den Endprodukten stabil zu halten.
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Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden erneut abgezockt

22. Mai 2016 / Aufrufe: 3.899 5 Kommentare

Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden mit rückwirkenden Erhöhungen der Zusatzsteuer zur sogenannten zur ENFIA um bis zu 200 Prozent konfrontiert.

Die sogenannte Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA), die nicht nur nicht abgeschafft, wie es die Funktionäre der (jetzigen SYRIZA-) Regierung vor den Wahlen vollmundig versprachen, sondern dauerhaft etabliert wird und noch größere Belastungen mit sich bringt, setzt die Portemonnaies der Eigentümer von Immobilien Griechenland „in Brand“.

Das griechische Finanzministerium schreitet zu einer – rückwirkend ab Anfang 2016 in Kraft tretenden! – Angleichung der Sätze der Hauptsteuer auf Grundstücke und der Staffelung der Zusatzsteuer und bestätigt damit die seit geraumer Zeit bekannt gewordenen Informationen, denen zufolge die diesjährige Immobiliensteuer einfach nur eine leicht modifizierte Variante der ENFIA des Vorjahres 2015 sein werde.
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Griechenland ist Europa-Champion bei indirekten Steuern

17. Mai 2016 / Aufrufe: 1.720 3 Kommentare

Mit inzwischen 16 Prozent des BIP tangierenden Verbrauchsteuern hat Griechenland die höchste indirekte Besteuerung in ganz Europa.

Griechenland erweist sich bei den indirekten Steuern als Europas Champion, da in den kommenden Tagen mit einer von dem Parlament (noch) zu ratifizierenden Gesetzesvorlage ein neues „Steuergewitter“ die privaten Haushalte heimsuchen wird.

Innerhalb der sechs Jahre der Krise handelt es sich um das fünfte Mal, dass die Mehrwertsteuer mit dem Ziel erhöht wird, die Vereinbarung mit den Gläubigern zum Abschluss zu bringen, wobei diesmal der MwSt.-Regelsatz von 23% auf 24% steigt.
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Belastungen eliminieren Selbständige in Griechenland

13. Mai 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.366 4 Kommentare

Die neuen Bestimmungen über Besteuerung und Sozialabgaben in Griechenland bringen für Freiberufler und Selbständige schockierende Belastungen.

Gemäß der in Griechenland am vergangenen Sonntag (08 Mai 2016) im Parlament ratifizierten Vorlage zum Versicherungsgesetz werden die Freiberufler zu Geschäftspartnern mit dem Staat, da die Änderungen bei den Steuersätzen, der sogenannten – inzwischen jedoch alles andere als – „außerordentlichen“ Solidaritätsabgabe und den Abzügen (sprich speziell Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung) eine explosive Landschaft schaffen.

Erwirtschaftet beispielsweise ein Freiberufler einen Reingewinn (vor Steuern) von 70.000 Euro, bleibt ihm nach Abzug direkter Steuern und Abgaben fast das selbe Geld als ob er Reingewinne von 50.000 Euro gehabt hätte.
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Was wird nach Griechenlands „Bewertung“ geschehen?

23. April 2016 / Aufrufe: 1.093 3 Kommentare

Was wird geschehen, wenn Griechenlands Bewertung durch die Gläubiger zum Abschluss gebracht und die dringend benötigte Tranche freigegeben werden wird?

Machen wir eine optimistische Annahme. Dass die Verhandlungen heute vollendet werden, die Bewertung zum Abschluss kommt und Griechenland die seit Monaten anhängige Tranche (der Hilfsgelder) bekommt. Nehmen wir ebenfalls an, die Europäische Zentralbank gliedert Griechenland vollständig in das Programm der Quantitativen Lockerung ein.

Ist all dies positiv? Grundsätzlich, ja. Was wird sich jedoch in der Essenz ändern?
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