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Artikel Tagged ‘troika’

Lagarde gesteht Verbrechen gegen Griechenland ein

7. September 2019 / Aufrufe: 1.254 2 Kommentare

Christine Lagarde gestand zynisch die Hintergründe bezüglich der Memoranden für Griechenland ein und drohte, nicht die Büchse der Pandora öffnen zu wollen.

Christine Lagarde schritt jüngst zu dem entwaffnenden Eingeständnis, die Mitglieder der Troika – Europäische Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) – haben gemeinschaftlich die Verhängung des Stabilitätsprogramm beschlossen, das die Griechen ins Elend stürzte, und seien folglich alle dafür verantwortlich.

Den finsteren Vorhang der dunklen Hintergründe etwas weiter lüftend enthüllte Frau Lagarde sogar indirekt eine bewundernswerte Welt sich gegenseitig zerreißender Fraktionen, wo „viele Entscheidungen von vielen Involvierten getroffen wurden“ und schließlich – wie sich erwies – alle zusammen gemeinsam die Verurteilung und schwere Geiselhaft Griechenlands beschlossen.
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MeRA25 zur Verschuldung Griechenlands

3. Juli 2019 / Aktualisiert: 03. Juli 2019 / Aufrufe: 438 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorschlag der Partei MeRA25 zur Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands.

Die nicht tragfähige öffentliche Verschuldung Griechenlands ist die treibende Kraft für seine andauernde Schuldknechtschaft. Damit die Heuchelei aufrecht erhalten wird, die Verschuldung des Landes sei tragfähig und könne getilgt werden, verpflichtet der griechische Staat sich, jährlich überdimensionale Beträge zu zahlen.

Wie? Indem die Differenz zwischen den (überwiegend aus Steuern herrührenden) öffentlichen Einnahmen und den öffentlichen Aufwendungen, sprich der sogenannte Primärüberschuss des Staatshaushalts bei 3,5% des nationalen Gesamteinkommens (BIP) gehalten wird.
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Griechenland soll sich nichts vormachen

17. Juni 2019 / Aufrufe: 440 1 Kommentar

Der dritte Bericht verstärkter Beaufsichtigung lässt Griechenland keinen Spielraum, Illusionen bezüglich seiner vermeintlichen Freiheiten zu hegen.

Griechenlands Machtparteien flüchten sich zu den Leistungen um Stimmen zu fischen. Häufig ignorieren sie jedoch die Botschaften der Gläubiger und meinen, alles unter Kontrolle zu haben. Sie irren sich jedoch.

Es ist gut, gewisse Dinge aus der Vergangenheit zu berücksichtigen, damit wir die heutigen Zustände besser bewerten.
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Wehe den Besiegten!

17. März 2019 / Aufrufe: 478 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands heutige Situation ruft Marcus Furius Camillus in Erinnerung, der den Römern die Gallier mit dem Schwert vom Hals schaffte.

Der Alltag der wirtschaftlich Schwachen in Griechenland erinnert an die bittere Erfahrung der Römer, als sie 387 v. Chr. von den Galliern besiegt wurden.

Die antike griechische Version der Phrase „wehe den Besiegten“ ist „ουαί τοις ηττημένοις„. Auf Lateinisch lautet sie „vae victis“ und wurde von dem Gallierkönig Brennus während der Dauer der „Verhandlungen“ über den Abzug seiner Streitkräfte aus Rom gesagt.
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Profitierte Griechenland von der EU?

14. November 2018 / Aufrufe: 639 Kommentare ausgeschaltet

Profitierte Griechenland letztendlich von der Europäischen Union?

In Osteuropa bezahlten sie ihren Sozialismus in bar. Ihre Armut war von Anfang an offenkundig. Die Austerität war relativ allgemein, einheitlich und kontinuierlich. In Griechenland hatten wir jedoch die Möglichkeit, eine sozialistische Produktion und einen kapitalistischen Konsum zu haben.

Der Transfer von Mitteln aus der Europäischen Union und die mit dem Übergang zum Euro möglich gewordene überdimensionale Verschuldung gaben einer politischen Klasse, deren Tage eigentlich schon vorüber waren, die Möglichkeit, ihren Einfluss und ihre Macht in der griechischen Gesellschaft zu steigern.
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Griechenland in der „Schlinge“ der Memoranden

16. September 2018 / Aufrufe: 427 Kommentare ausgeschaltet

Unter dem Regime der Troika hat sich in Griechenland im Zeitraum 2010 – 2015 die mit rund 3000 Fällen verzeichnete Anzahl der registrierten Selbstmorde fast verdoppelt.

Laut den offiziellen Angaben der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) und der Selbstmord-Warte des Tageszentrums für Suizidprävention haben sich in Griechenland die Selbstmorde in den Jahren der sogenannten Troika fast verdoppelt.

Im selben Moment begehen in den letzten Jahren in Griechenland jährlich über 600 unserer Mitmenschen Selbstmord, wobei ab 2010 bis 2015 fast 3.000 Selbstmorde mit häufigster Methode das Erhängen verzeichnet wurden.
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Troika blockiert Wohnbeihilfe in Griechenland

17. Mai 2018 / Aufrufe: 1.198 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF beharrt darauf, die von Griechenlands Regierung geplante Wohnbeihilfe nur unterhalb der absoluten Armutsgrenze lebenden Familien zu gewähren.

Die sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger Griechenlands) setzen den Planungen der griechischen Regierung bezüglich der post-memorandischen Periode eine (weitere) „Blockade“ entgegen, wobei sich die Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der Gewährung einer Wohnbeihilfe auch an Haushalte querstellen, die mit nur wenig über der absoluten Armutsgrenze liegenden Jahreseinkommen leben.

Im Rahmen des am 14 Mai 2018 begonnen vierten Verhandlungszyklus wird erwartet, dass die Technokraten des IWF auf den Vorschlag des griechischen Arbeitsministeriums hinsichtlich einer relativ ausgeweiteten Gewährung einer Wohnbeihilfe ab dem 01 Januar 2019 negativ reagieren werden.
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Neuwahlen in Griechenland sind nicht ausgeschlossen

6. April 2018 / Aufrufe: 567 2 Kommentare

Vorgezogene Parlamentswahlen in Griechenland erscheinen nicht sehr wahrscheinlich, sind aber auch nicht auszuschließen.

Die Märkte erwarten keine (Neu-) Wahlen in Griechenland, jedoch handelt es sich um eine Gefahr, die nicht ausgeschlossen werden kann„. Dies wird bei CNBC in einem Beitrag von Silvia Amaro angemerkt, der den Titel trägt: „Es gibt Wahlen in Europa, über die niemand redet, die jedoch den Märkten einen großen Schub verleihen könnten

Laut den zu CNBC sprechenden Analysten könnten eventuelle vorgezogene Neuwahlen sich aber für die griechische Börse tatsächlich als positiv erweisen.
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Griechenland hat keine Regierung

23. März 2018 / Aufrufe: 1.496 3 Kommentare

Yanis Varoufakis vertritt, Griechenland habe keine Regierung und es spiele keine Rolle, welche Partei an der Regierung sei.

Auf die Frage, was er in der Koalitionsregierung unter Alexis Tsipras und Panos Kammenos sieht, erklärte der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis gegenüber „Huffpost“, Griechenland „hat keine Regierung„, da alle Gesetzentwürfe von Brüssel diktiert werden.

Danach gefragt, ob er (noch) Beziehungen / Kontakte zu Alexis Tsipras habe, antwortete Yanis Varoufakis lakonisch mit „Null“. Parallel bestätigte er, angesichts der nächsten Wahlen eine Partei zu gründen, und fügte an, er werde „leider“ kandidieren.
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120 Jahre Troika in Griechenland

7. November 2017 / Aufrufe: 651 Kommentare ausgeschaltet

Von Edward Law bis zu Delia Velculescu – 120 Jahre Troika in Griechenland.

Seit ungefähr eineinhalb Jahrhunderten tut Griechenland so, als ob es reformiert werde, und seine Gläubiger tun so, als ob sie ihm glauben. So funktionierte das Schema und so funktioniert es immer noch.

Die Regierungen tauften die Maßnahmen Reformen und täuschten – wie jüngst im Parlament Finanzminister Evklidis Tsakalotos – vor, dass diese zur Übererfüllung von Einnahmezielen führten, wogegen die Wahrheit ist, dass sie alle – abgesehen von einigen wenigen historischen Ausnahmen – ihr Gewicht auf die Beitreibung von Steuern warfen und die Ratschläge der Gläubiger bezüglich tiefer Zäsuren im Staat systematisch ignorierten.
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