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Artikel Tagged ‘Tourismus’

Fuchtel: Deutsche sollen Urlaub in Griechenland machen

27. März 2013 / Aufrufe: 2.147 20 Kommentare

Staatssekretär Fuchtel ermuntert die Deutschen, auch in diesem Jahr ihren Urlaub in Griechenland zu verbringen.

Anlässlich seines Besuchs im griechischen Ministerium für Tourismus am Dienstag (26 März 2013) schickte der deutsche Arbeitsminister Hans Joachim Fuchtel (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) an die Deutschen die Botschaft, auch in der diesjährigen touristischen Saison Griechenland zu besuchen.

Herr Fuchtel unterstrich, Griechenland sei ein „fantastisches Land für Urlaub während der gesamten Dauer des Jahres“ und erklärte weiter: „Es hat viele Schritte des Fortschritts getan und ist ein absolut sicheres Land, das es wert ist, dass es die Deutschen besuchen.

(Quelle: Ta Nea)

Krisen-Tourismus in Griechenland

25. Februar 2013 / Aufrufe: 2.882 9 Kommentare

Nach Religionstourismus, Agrotourismus und sogar Sextourismus gibt es in Griechenland nun auch einen organisierten Krisen- und … Erniedrigungstourismus.

Es handelt sich um eine völlig neue Art von Tourismus, der die edelsten Instinkte des Menschen befriedigt, wie jene, welche das Elend um uns herum als Bestätigung unseres eigenen Glücks nutzen. Und je größer dieses Elend, je größer der Abstand ist, um so größer ist auch die „Befriedigung“ darüber, dass … „wir – Gott sei Dank – nicht so wie jene sind„.

Solcherlei perverse Ideen benötigen natürlich einen „seriöseren“ Anstrich, wie beispielsweise eine „Thematik“ der Tour und im Vorliegenden „die Informierung über die wirtschaftliche und kulturelle Situation in Griechenland„. Dieses tolle „Business“ fiel als Idee auch einem amerikanischen Reisebüro ein – also eine Tour durch das Zentrum von Athen, die es sogar „Greek Crisis Walk“ nannte!
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Kirche in Griechenland steigt in Tourismus ein

24. November 2012 / Aktualisiert: 05. März 2020 / Aufrufe: 567 Kommentare ausgeschaltet

Die orthodoxe Kirche in Griechenland wird auf dem Sektor des religiösen Tourismus aktiv.

Die Griechische Kirche schreitet zur Zusammenarbeit mit der offiziellen Reiseagentur des Vatikans, aber auch der orthodoxen Kirche in Bulgarien, Zypern, Rumänien und Albanien, um den Religions-Tourismus voranzutreiben.

Die Kooperationsvereinbarung ist bereits unterzeichnet worden und die ersten Zusammenarbeiten der orthodoxen Kirchen und der Reiseagentur des Vatikans laufen an. Die Synodalstelle für Pilgerreisen der Griechischen Kirche nahm ihren Betrieb auf und hat zum Ziel, dass der religiöse, historische und kulturelle Reichtum bekannt gemacht wird.

Der Oberbürgermeister von Thessaloniki, Giannis Mpoutaris, enthüllte die Absicht der Gemeindeverwaltung, ein Büro der Mönchsrepublik Athos in Sankt Petersburg zu eröffnen, und die einschlägigen Gespräche sind bereits aufgenommen worden.

Wie der Präsident des Verbands der Touristik-Unternehmen (SETE), Andreas Andreadis, anführte, wird für 2013 mit einem Rekord bei den Ankünften von 17 Mio. Touristen und Einnahmen von 11 Mrd. Euro gerechnet.

Die Anzahl der Religions-Touristen erreicht weltweit 300 Millionen Personen, wobei der Umsatz des konkreten Marktsegments sich weltweit bei 15 Mrd. Euro bewegt.

(Quelle: CRETA LIVE)

Dramatischer Rückgang im Inlandstourismus in Griechenland

22. Juli 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.431 4 Kommentare

Im Inlandstourismus in Griechenland zeichnen sich Einbrüche von über 50% ab, da die meisten Griechen sich infolge der Wirtschaftskrise keinen Urlaub mehr leisten können.

Der Verlauf der Größen im Tourismus für das Jahr 2012 wird sich bei den Buchungen des Monats August entscheiden, die jedoch – wie seitens der Welt der Touristik des Landes betont wird – auf keinen Fall die rückläufige Entwicklung bei den Ankünften und Einnahmen der vorherigen fünf Monate umkehren können. Trotz der derzeitigen Änderung des Bildes bei den Buchungen nach Griechenland von Seite der Auslandmärkte schätzen die Träger des Tourismus, dass die Kombination billiger touristischer Pakete und nur wenige Tage dauernder Aufenthalte zu einem reduzierten Ergebnis im Verhältnis zum vergangen Jahr führen wird.

Alexandros Angelopoulos, Mitglied des Verbands griechischer Touristik-Unternehmen, bestätigte gegenüber der Agentur AMPE den Umschwung des Klimas bei den Buchungen und dass zwar speziell die Deutschen wieder nach Griechenland kommen, jedoch nicht zu den korrekten Preisen, und sich zusätzlich für kurze Ausflüge entscheiden.

Der große Dorn für den griechischen Tourismus bleibt jedoch auch in der diesjährigen Saison der griechische Tourist, wozu Dimitris Pollalis, Vorsitzender des Verbands der Hoteliers in Lakonien, betont, der griechische Tourist werde infolge der wirtschaftlichen Krise sehr schwer Urlaub machen.
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Deutsche Touristen wählen Griechenland

17. Juli 2012 / Aufrufe: 1.248 6 Kommentare

Seit der Stabilisierung der politischen Lage in Griechenland wird eine deutliche Zunahme der Buchungen deutscher Touristen verzeichnet.

Laut dem Geschäftsführenden Vorstand des Reisekonzerns Thomas Cook in Deutschland, Peter Fankhauser, verzeichnen die Buchungen deutscher Touristen in Griechenland nach der Stabilisierung der politischen Lage im Land einen Anstieg.

Laut Herrn Fankhauser haben in den letzten Wochen, nachdem Griechenland nach den Wahlen am 17 Juli 2012 nicht mehr auf den Titelseiten der Zeitungen erschien, die Buchungen für die griechischen Sommerressorts signifikant zugenommen. „Die Tendenz der Buchungen steht in Einklang mit den Publikationen. Sind die Schlagzeilen negativ, sinken die Buchungen, gibt es keine Schlagzeilen, steigen sie wieder„, erklärte er gegenüber Reuters.

Für Griechenland, wo der Tourismus 1/5 des Bruttoinlandsprodukts entspricht, sind die deutschen Touristen von vitaler Bedeutung, da Deutschland für das Land die größte Touristenquelle ist.

Im ersten Quartal des Jahres 2012 waren die Einnahmen Griechenlands aus dem Tourismus um 15% zurückgegangen.

(Quelle: Zougla.gr)

Rückgang der Ankünfte ausländischer Touristen in Griechenland fängt sich

11. Juli 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 783 Kommentare ausgeschaltet

Der anlässlich der Wahlen 2012 in Griechenland verzeichnete ausgeprägte Rückgang ausländischer Touristen scheint sich zu fangen und betrug im Juni nur noch 3,39 Prozent.

Bei 3,39% „landete“ der Absturz, der bei den internationalen Ankünften von Touristen auf den Hauptflughäfen Griechenlands im Juni 2012 im Verhältnis zum entsprechenden Monat des Vorjahres verzeichnet wurde. Es gibt jedoch auch touristische Regionen, in denen für Juni 2012 ein hoher Rückgang verzeichnet wurde, wie speziell auf Rhodos, auf Kos, in Kavala, auf Samos und natürlich in Athen.

Konkret begaben sich im Juni 2012 laut den detaillierten Daten des Verbands der Touristik-Unternehmen Griechenland (SETE) 1.729.841 Touristen per Flugzeug nach Griechenland, gegenüber 1.790.607 Besuchern im vergangenen Jahr, womit ein Rückgang von gerade einmal 3,39% verzeichnet wurde.
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Schwarzes Domino für Tourismus in Griechenland

15. Juni 2012 / Aktualisiert: 18. März 2021 / Aufrufe: 5.912 29 Kommentare

Der Tourismus in Griechenland erlebt einen Domino-Effekt, der die gesamte Branche in eine nie erlebte Rezession mit ungeheuren volkswirtschaftlichen Folgen hineinzieht.

Die geradezu terroristische Kommunikationsoffensive gegen Griechenland führte bereits zur Stornierung von 2.500.000 Buchungen und einem steilen Rückgang der Ankünfte und Buchungen der Ausländer. Zur selben Stunde können die Neu-Armen Griechen nicht einmal von den für 50 Euro angebotenen Aufenthalten in 5-Sterne Hotels profitieren!

Der Test des verlängerten Pfingstwochenendes (Anmerkung: 02 – 04 Juni 2012) war für den griechischen Tourismus tatsächlich das Schlimmste. Hoteliers und Gewerbetreibende im Tourismus unternahmen wirklich was sie konnten, um die Leute in die Hotels zu bringen, die jedoch in vielen Fällen leer blieben. Große Einheiten auf Kreta und Rhodos boten Super-Luxuszimmer für 120 und 140 Euro pro Nacht an. Und auf der Peloponnes warben andere mit Angeboten sogar bei 50 Euro pro Kopf und Nacht für Suiten, die den Griechen früher einmal zu Tagespreisen von 400 Euro vermietet wurden.

Die Griechen gingen jedoch nicht darauf ein. Nicht nur, weil sie sich den Ausländern gegenüber verraten fühlen. Den Griechen ist seit Jahren bekannt, dass die Hoteliers ihre Zimmer ab dem Winter „festmachen“ und den Agenturen „Land und Wasser“ anbieten, und danach warten sie auf die Griechen, um ihren Reibach zu machen. So bezahlt ein Grieche im Vergleich zu dem Engländer oder Deutschen etwa das Doppelte und Dreifache für ein Zimmer.
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Tourismus-Ziele 2012 in Griechenland sind unerreichbar

5. Mai 2012 / Aktualisiert: 29. April 2018 / Aufrufe: 1.763 13 Kommentare

Laut dem Verband der Touristik-Unternehmen in Griechenland sind die für das Jahr 2012 veranschlagten Ziele im Tourismus nicht erreichbar.

Auf Basis der Ergebnisse der beiden ersten Monate erachtet der Verband der griechischen Touristik-Unternehmen (SETE) die Ziele bezüglich 16 Millionen internationaler Ankünfte und 10 Milliarden Euro direkter Einnahmen aus dem Tourismus für 2012 als unerreichbar, da gemäß den Daten der Griechischen Bank ein signifikanter Rückgang sowohl bei den Ankünften als auch den Einnahmen verzeichnet wird.

Der SETE erachtet ebenfalls, dass dieser Rückgang sich für die ersten vier Monate des Jahres 2012 auf ungefähr dem selben Niveau fortsetzen wird, weil – wie angeführt wird – die notwendigen Maßnahmen und die strukturellen Änderungen „in einem großen Grad nicht umgesetzt wurden, während die Wirtschaftskrise in Europa sich verschlimmerte„. Andererseits beurteilt der SETE jedenfalls positiv, dass die Vorsitzenden der Parteien ND und PASOK, also die Herren Antonis Samaras und Evangelos Venizelos, als Teil des Programms ihrer Parteien einen niedrigen Mehrwertsteuer-Satz auf das touristische Paket und die Wiederherstellung der Mehrwertsteuer auf dem Sektor der Beköstigung auf 13% ankündigten.

Ein Land wie Griechenland, das von dem Tourismus lebt, kann nicht anders als die MwSt. auf sein touristisches Produkt auf ähnlichem Niveau mit dem seiner Mitbewerber zu halten, also in einer Größenordnung von 5% – 8%„, betonte der Verbandsvorsitzende Andreas Andreadis. „Der Beschluss des Wirtschaftsstabs der Regierung im Mai vergangenen Jahres, und zwar mit Zustimmung der Troika, zur Anhebung der MwSt. in der Gastronomie auf 23%, also einen weltweiten Spitzensatz, war völlig paradox und jenseits jeder wirtschaftlichen Logik„, fügte er an und endete: „Dies vernichtete in wenigen Monaten tausende Unternehmen und zehntausende Arbeitsplätze speziell junger Leute, während es letztendlich auch die Steuereinnahmen des Staates minderte.

Der SETE vertritt, dass – damit der Aufschwung beginnt – „unmittelbar nach den Wahlen die bekannten, dokumentierten und in vielfacher Hinsicht selbstverständlichen Maßnahmen zur Stärkung unseres Tourismus und der Verbesserung seiner Wettbewerbsfähigkeit umgesetzt werden müssen„.

(Quelle: Epikera)

Griechenland hofft auf Investitionen aus Deutschland

27. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.243 2 Kommentare

In Athen traf sich der deutsche Staatsekretär Stefan Kapferer mit drei griechischen Ministern, um Möglichkeiten zu Kooperationen und Investitionen in Griechenland zu erörtern.

Im Rahmen des Besuchs des deutschen Staatsekretärs des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen in Athen wurden die Möglichkeiten zu Investitionen aus Deutschland und Kooperationen auf den Sektoren der Energie bzw. speziell der erneuerbaren Energiequellen und Solarenergie, des Tourismus und des Handels erörtert sowie auch das Thema der Gründung einer griechischen Investitionsbank angesprochen.

Es gibt eine Offensive der Investitionsmöglichkeiten und Interessen„, erklärte charakteristisch der deutsche Staatssekretär und bezog sich auf das günstige Investitionsklima, das sich in Griechenland herausbildet.

Die Aussichten dieser Kooperation wurden kontinuierlich bei den Begegnungen erörtert, die Stefan Kapferer mit den griechischen Ministern für Entwicklung, Finanzen und Umwelt hatte. Der deutsche Staatssekretär verharrte speziell auch bei den Möglichkeiten, die auf der Ebene nicht nur von Regierungsträgern, aber auch Unternehmen existieren.
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60 Prozent der Arbeitnehmer im Tourismus in Griechenland unversichert

29. April 2011 / Aufrufe: 795 Kommentare ausgeschaltet

Laut offiziellen Angaben arbeiten rund 60 Prozent der Beschäftigten in der Tourismusbranche in Griechenland arbeiten ohne Sozialversicherung.

In den Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes in Griechenland arbeiten drei von fünf Arbeitnehmern ohne Sozialversicherung. In der konkreten Wirtschaftsbranche konzentriert sich der höchste Anteil der sogenannten „Schwarzarbeit“, da 60% der Beschäftigten nicht sozialversichert werden und illegal und unter den schlimmsten Formen der flexiblen Beschäftigung arbeiten.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima zeigen die offiziellen Daten für das Jahr 2010, dass von insgesamt 550.000 Beschäftigten der Tourismusbranche in den Monaten Juni bis September 228.000 Personen bei dem Sozialversicherungsträger IKA versichert waren (davon 130.000 Personen in Betrieben des Gaststättengewerbes und 98.000 Personen in den Hotels).
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