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Artikel Tagged ‘taiped’

Wahrheiten und Lügen über die Privatisierungen in Griechenland

12. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.961 6 Kommentare

Das von Anfang an utopische Privatisierungs-Programm in Griechenland scheitert nicht zuletzt an der Gier der Gläubiger und sogenannten Partner des Landes.

Das Programm der Privatisierungen in Griechenland entwickelt sich zur „Titanic“. Alles begann an einem Mittag im Februar 2011, als der damalige Vertreter der Kommission in der Troika, Servaas Deroose, die „Bombe“ über Privatisierungen in Höhe von 50 Mrd. Euro bis 2015 warf. Den bei der Pressekonferenz im „Zappeio-Palast“ Anwesenden verschlug es die Sprache und sie fragten sich in einleuchtender Ratlosigkeit „wo bekommen wir dieses Geld her? Werden wir vielleicht die Akropolis verkaufen?

Die Zeit verstrich und letztendlich erwies sich die damalige – von der griechischen Regierung in höchsten Tönen gelobte – Bekanntmachung als nichts anderes als ein kommunikatives Feuerwerk, das unmöglich realisiert werden konnte.
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Griechenland: Das Land, das die Investitionen vorbeiziehen sah

17. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.786 Kommentare ausgeschaltet

Die Fiaskos bei den Privatisierungen in Griechenland zeigen, dass potentielle Investoren nicht nur knallhart pokern, sondern zum Teil auch qualitativ zu wünschen lassen.

Bei dem Stab des Fonds für Verwertung staatlichen Privatvermögens (TAIPED) herrscht Sorge über den nächsten Tag. Trotz der regierungsinternen Begeisterung über die Platzierung des Konstantinos Maniatopoulos am Steuer des Funds betonen die meisten Vorstände, die Probleme seien zahlreicher als die Lösungen. Und hauptsächlich, dass die Qualität der interessierten Investoren in einigen Fällen sogar auch die Ausschreibungen unterminiere.

Obwohl der TAIPED in den kommenden Monaten etliche Programme zu präsentieren hat, ist somit die Beunruhigung darüber, wie sie voranschreiten und ob sie zu einem Ergebnis – speziell wiederum zu einem wettbewerbsfähigen Preis – gelangen werden, offenkundig.
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Krokodilstränen der Regierung in Griechenland

17. August 2013 / Aufrufe: 527 Kommentare ausgeschaltet

Die Krokodilstränen der Regierung in Griechenland verstärken nur die Wut der Bürger über die unverhüllte Verhöhnung des griechischen Volkes.

Der Versuch der griechischen Regierung, die kontinuierliche Verhärtung ihrer Politik zu rechtfertigen, und – zum x-ten Mal in den drei Jahren der „Memoranden“ – einen Aufschwung der Wirtschaft, den Gang an die Märkte, eine Lösung im Thema der Verschuldung, neue strategische Allianzen und ein besseres Morgen zu versprechen, hat inzwischen die Charakteristika einer unverhohlenen Verspottung angenommen.

Diejenigen, die den Staat auflösen und den Zugang der Bürger zu kostbaren Gütern einschränken, haben die bodenlose Unverschämtheit, die Auflösung einen „flexiblen“ und „funktionellen“ Staat zu nennen, der jedoch für den Bürger leichter … zugänglich werden wird. Und trotzdem erfolgen die Entlassungen und die „Massakrierung“ genau auf jenen Sektoren, welche diese … armseligen „Dienste für den Bürger“ sicherstellen, auf den Sektoren, die wirkliche Dienstleistungen und Güter produzieren.
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Griechenland bringt staatliche Immobilien unter den Hammer

17. Dezember 2012 / Aufrufe: 721 2 Kommentare

Griechenland schreitet zur Verwertung 28 staatlicher Immobilien im Inland sowie weiterer sechs Immobilien im Ausland, welche den Fiskus mit erheblichen Aufwendungen belasten.

Der griechische Privatisierungsfond (TAIPED) genehmigte den Beginn des Verfahrens der Ausschreibung für die Verwertung 28 staatlicher Immobilien mit der Methode des Verkaufs und der Rückmietung (sale & lease back). Darunter befinden sich die Gebäude des Kulturministeriums (an der Straße Bubulina, Gebäude aus dem Jahr 1931) und die Gebäude des Innenministeriums und der Ministerien für Justiz, Gesundheit und Bildung. Ausgenommen wurden schließlich die Gebäude des Außenministeriums gegenüber dem Parlament, obwohl auch diese in der anfänglichen Planung der TAIPED enthalten waren.

Laut dem TAIPED „wird die Verwertung (der Immobilien) abgesehen von dem wirtschaftlichen Nutzen eine signifikante Verbesserung bei ihrer Funktionalität herbeiführen, während die Verlegung öffentlicher Träger in die lange Zeit ungenutzten Gebäude an der Thivon-Straße und der Kifissias-Allee die Effizienz der staatlichen Behörden verbessern wird„.
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Privatisierungsfond in Griechenland unter neuer Führung

26. Juli 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 447 1 Kommentar

Die Umbesetzung der Geschäftsführung des Privatisierungsfonds in Griechenland soll neuen Elan in das bisher äußerst schleppend verlaufene Privatisierungsprogramm bringen.

In dem Versuch, neuen Schwung in das staatliche Privatisierungsprogramm zu bringen, setzte die griechische Regierung am Mittwoch (24 Juli 2012) eine neue Führung der „Kasse zur Verwertung des privaten Vermögens des Staates“ (TAIPED) ein.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung der Regierung wurde als neuer Vorstand des Fonds der ehemalige geschäftsführende Vorstand der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) Takis Athanasopoulos eingesetzt, der in der Vergangenheit wiederholt mit dem Gewerkschaftsverband des Unternehmens zusammengestoßen war. In die Position des geschäftsführenden Vorstands der TAIPED wurde nach dem aufsehenerregenden Rücktritt des bisherigen Geschäftsführers Kostas Mitropoulos der Bankier Giannis Emiris berufen, der bisher Leiter der Investitionsabteilung der Alpha Bank war.

Amtsvorgänger Kostas Mitropoulos hatte in der vergangenen Woche mit Wirkung zum 10. August 2012 seinen Rücktritt eingereicht und seine Entscheidung mit der mangelnden Unterstützung seitens der Regierung und speziell dem Umstand begründet, dass nach wie vor kein Vorsitzender eingesetzt wurde und der Träger damit praktisch handlungsunfähig war.

Ziel des Privatisierungsprogramms ist die Schöpfung von 19 Mrd. Euro bis Ende 2015. Seit 2010, als Griechenland das erste Hilfspaket erhielt, wurden bisher gerade einmal 1,56 Mrd. Euro eingenommen. Das Privatisierungsprogramm besteht zu 90% aus Verpachtungen staatlichen Grundbesitzes und Abtretungen von Infrastrukturen.

(Quelle: Imerisia)