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Bestreikung des Handelshafens Piräus ausgesetzt

17. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 214 1 Kommentar

Containerhafen Piräus in GriechenlandNachdem die Schlichtungsvorschläge der Ministerin für Wirtschaft, Wettbewerb und Handelsschifffahrt am Samstagnachmittag auf eine gewisse Befriedigung trafen, haben die Gewerkschaften die inzwischen fast 3 Wochen andauernde Bestreikung des größten griechischen Handelshafens Piräus vorerst beendet. Wie verlautbar wurde, soll Ministerin Luka Katseli den Gewerkschaftlern unter anderem die Wahrung ihrer arbeitsrechtlichen Privilegien und Bezüge zugesagt haben. Im übrigen wird gehofft, dass im Rahmen des weiteren Dialoges bis spätestens Anfang November eine endgültige Einigung zwischen den beteiligten Parteien ausgehandelt werden kann.

Informationen zufolge wurden die Vorschläge in Abstimmung mit der chinesischen Hafenverwaltungsgesellschaft COSCO unterbreitet, für deren Rechnung sich der chinesische Botschafter persönlich in die Verhandlungen eingeschaltet hat. Die COSCO scheint bereit zu sein, die Ausführung des mit dem griechischen Staat geschlossenen Vertrages um 2 – 3 Wochen aufzuschieben und der Hafenverwaltung Piräus (OLP) für diesen Zeitraum zu erlauben, die Ladearbeiten für Rechnung der COSCO selbst zu fakturieren. Die chinesische Gesellschaft scheint ebenfalls für eine eventuelle Kooperation mit der OLP offen zu sein, damit im Hafen kein Monopolstatus herrscht.

Bestreikung des Handelshafens Piräus geht in dritte Woche

13. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 229 Kommentare ausgeschaltet

Containerhafen Piräus in GriechenlandDie Hafenarbeiter, Angestellten und Techniker der Handelshafenanlagen Piräus in Griechenland beschlossen erneut einen diesmal dreitägigen Streik vom 14. bis 16. Oktober sowie auch die globale Verweigerung jeglicher Wochenendarbeit am darauffolgenden Samstag und Sonntag. Damit wird der Handelshafen Piräus aufgrund des bereits seit dem 01. Oktober 2009 kontinuierlich andauernden Ausstandes der Beschäftigten wenigstens bis Anfang der nächsten Woche geschlossen bleiben.

Ungeachtet der angespannten Lage und zunehmenden Versorgungsengpässe, der fatalen wirtschaftlichen Folgen für zahlreiche griechische Unternehmen und Unternehmer, des immensen Schadens für die Volkswirtschaft und letztendlich auch der nachhaltigen Diskreditierung Griechenlands als internationaler Handelsstandort wollen die Gewerkschaften die Annullierung oder zumindest Neuverhandlung des Vertrages mit der chinesischen Hafenverwaltungsgesellschaft COSCO erzwingen. Dass es nicht nur um konstitutionelle Aspekte, sondern vielmehr auch die rücksichtlose Verteidigung überaus feudaler Privilegien geht, ist inzwischen ein offenes Geheimnis.
Informationen zufolge hat die COSCO grundsätzlich Verhandlungsbereitschaft signalisiert, andererseits jedoch auch bereits Kontakte in Albanien aufgenommen.

Streik im Handelshafen Piräus geht weiter

11. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 277 1 Kommentar

Warencontainer der COSCODie gewerkschaftlichen Organe der Hafenarbeiter und Angestellten des Hafens Piräus in Griechenland haben erneut einen 48-stündigen Streik beschlossen, der ab Montag, dem 12. Oktober 2009 nahtlos an die inwzischen 11 Tage andauernde Bestreikung des größten griechischen Handelshafens anknüpft. Mit den Streiks soll die Annullierung der bereits 2006 eingeleiteten und schließlich in aller Form rechtskräftig besiegelten Übertragung des Managements an die chinesische Hafenverwaltungsgesellschaft COSCO erzwungen werden. Im Kern geht es darum, angesichts der beabsichtigten Modernisierung und Rationalisierung des Hafenbetriebes befürchtete Verluste von Arbeitsplätzen, aber auch exklusiver Privilegien zu verhindern.

Handelshafen Piräus wird weiter bestreikt

8. Oktober 2009 / Aktualisiert: 19. Oktober 2009 / Aufrufe: 216 Kommentare ausgeschaltet

Die Dachorganisation der griechischen Hafenarbeiter beschloss einen neuen 24-stündigen Streik für Freitag, den 09. Oktober 2009. Über das Wochenende werden die Hafenarbeiter des Hafens Piräus ebenfalls ihrer Arbeit fernbleiben, womit sich die Dauer der Bestreikung des größten griechischen Handelshafens auf inzwischen 11 Tage summiert.
Innerhalb der Hafenanlagen von Piräus sind rund 215.000 Tonnen Handelsgüter eingeschlossen, mehr als 12.000 Container trafen erst gar nicht im Hafen ein. Im Hafenbezirk ist die Lage chaotisch, da sich endlose Schlangen von Lastwagen gebildet haben, die darauf warten, Exportgüter im Hafen zu entladen oder Importwaren zu übernehmen.