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Artikel Tagged ‘steuerschuld’

Über zweieinhalb Millionen Steuerschuldner in Griechenland

12. März 2014 / Aufrufe: 924 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland haben 2,65 Millionen Steuerpflichtige Schulden an das Finanzamt, wobei seit Anfang 2013 neue Verbindlichkeiten von rund 10 Milliarden Euro aufgelaufen sind.

Laut dem griechischen Finanzministerium haben die 2.653.032 Steuerpflichtigen in Griechenland, die in Schulden an das Finanzamt ersticken, ab dem 01 Januar 2013 bis Ende Januar 2014 neu fällige Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 10,098 Mrd. Euro geschaffen.

Von diesen Schuldnern haben 2013 insgesamt gerade einmal 92.323 bzw. 3,48% im Rahmen der globalen Bestimmungen eine (Raten-) Zahlungsvereinbarung mit dem Ergebnis getroffen, dass der Fiskus 304,7 Mio. Euro einnimmt.
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Warnung vor weiterer Überbesteuerung in Griechenland

1. Februar 2014 / Aufrufe: 725 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der heftigen Überbesteuerung in Griechenland warnt die Haushaltsstelle, dass weitere Steuererhöhungen zur Ausweitung der Steuerhinterziehung führen werden.

„Nein zu neuen Steuern“ lautet es unmissverständlich in dem Quartalsberichts der Haushaltsstelle des griechischen Parlaments, in dem Fakten dargestellt werden, laut denen die Einkommensteuersätze für natürliche Personen und Unternehmen sowie auch die Mehrwertsteuer in Griechenland über dem EU-Durchschnitt liegen.

In einer in dem Bericht enthaltenen Analyse wird zu beantworten versucht, ob es in Griechenland eine Überbesteuerung gibt. Ein direkt Antwort wird nicht formuliert, es ergeht jedoch die Rede von bereits „schwer Besteuerten“ und wird eingeschätzt, dass eine eventuelle Erhöhung der Steuern keinen Anstieg der Einnahmen bewirken, sondern zur Ausweitung der Steuerhinterziehung und einem weiteren der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus führen würde.
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Zahlung von Steuern in Griechenland per Auslandsüberweisung

30. Januar 2014 / Aktualisiert: 03. Juli 2019 / Aufrufe: 3.223 Kommentare ausgeschaltet

Steuern und Abgaben an den Fiskus in Griechenland können seit Anfang 2014 auch direkt aus dem Ausland per SEPA-Überweisung an die Griechische Bank entrichtet werden.

Im Rahmen der voranschreitenden Rationalisierung der Steuerverwaltung in Griechenland ist seit 2014 die Entrichtung einer Reihe von Steuern und Abgaben an das griechische Finanzministerium fortan auch per direkter SEPA-Überweisung an die Griechische Bank möglich.

Dies kommt unter anderem speziell im Ausland lebenden Personen entgegen, die bezüglich der fristgemäßen Erfüllung ihrer steuerlichen Verpflichtungen in Griechenland bisher häufig auf „zwischengeschaltete“ Dritte (und deren Redlichkeit und Zuverlässigkeit) angewiesen waren. Ebenfalls können auf die selbe Weise Verbindlichkeiten beliebiger Dritter an den griechischen Fiskus beglichen werden – womit nicht zuletzt sichergestellt wird, dass die überwiesenen Beträge auch wirklich dem vorgesehenen Verwendungsweck zugeführt werden … .

Weitere Informationen bietet ein Merkblatt des griechischen Finanzministeriums (PDF, englisch): SEPA CREDIT TRANSFER – PAYMENT INSTRUCTIONS FOR TAXES AND DUTIES

Hinweis: Seit 2018 können im persönlichen TAXISnet-Account aufgelistete Verbindlichkeiten auch direkt aus der Anwendung online und in Echtzeit per Debit- / Kreditkarte vollständig oder teilweise beglichen werden.

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100000 neue Steuerschuldner in Griechenland

15. Dezember 2013 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 900 1 Kommentar

Das Heer der Steuerpflichtigen in Griechenland mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus nahm im Oktober 2013 um weitere 100000 Personen zu.

Weitere 100.000 Steuerpflichtige in Griechenland ließen im Oktober 2013 das Finanzamt unbezahlt und damit die gesamte fällige Verschuldung der natürlichen Personen gegenüber dem Fiskus um ungefähr 400 Mio. Euro ansteigen.

Zur selben Stunde präsentieren in dem Zeitraum Januar – Oktober 2013 die Einnahmen der Finanzämter im Verhältnis zu der Zielvorgabe eine Verzögerung von 191,3 Mio. Euro.
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Fiskus in Griechenland terrorisiert Steuerschuldner

6. Dezember 2013 / Aktualisiert: 18. Juli 2019 / Aufrufe: 1.402 7 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland gehen mit gleichermaßen lächerlichen wie grotesken Zwangsmaßnahmen gegen zahlungsunfähige Schuldner vor.

In Trikala komm das Vermögen eines Bürgers zur Zwangsversteigerung, der dem Fiskus einen Betrag von „14.194,70 Euro nebst den Zuschlägen und sonstigen Kosten bis zum Abschluss der Versteigerung“ schuldet.

Wie das Portal trikalanews.gr berichtet und auch das einschlägige Schriftstück präsentiert, bringt der Fiskus zur Beitreibung der Schuld den … Hocker des Schuldners unter den Hammer. Der Hocker ist aus Holz und das Erstgebot wurde auf … 50 Euro bestimmt, und wer ihn ersteigern möchte, muss den Betrag in bar oder in Form einer … Bankgarantie entrichten.

Wer nun meint, es handele sich um einen Witz oder zumindest nur einen absurden Einzelfall, sei eines Besseren belehrt:
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Präventive Pfändungen in Griechenland

23. November 2013 / Aktualisiert: 23. November 2013 / Aufrufe: 2.842 2 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland pfänden präventiv Zahlungen an Steuerpflichtige, zwecks Verrechnung mit zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten an den Fiskus!

Griechische Steuerzahler werden sich in nächster Zeit mit unerhörten Zuständen konfrontiert sehen, da in einem verzweifelten Versuch, Einnahmen in die Staatskassen zu bringen, die „alchemistischen“ Tricks und Sandkastenspiele des Finanzministeriums weitergehen.

Wie bekannt wurde, wird das Finanzministerium zu … präventiven Pfändungen von Geldern schreiten, die es juristischen und natürlichen Personen in verschiedenen Formen (Steuerrückzahlung, Landwirtschaftssubvention) schuldet, und zwar wegen Verbindlichkeiten letzterer, die zwar festgestellt, jedoch noch nicht fällig geworden sind.
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Kein Interesse an Promi-Immobilien in Griechenland

20. November 2013 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 2.594 2 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland forciert die Zwangsversteigerung der Immobilien von Steuerschuldnern, bisher allerdings ohne nennenswerte Erfolge.

Das griechische Finanzministerium, das zum ersten mal seit Jahrzehnten beschloss, zumindest einen Teil der Beträge der fälligen Verbindlichkeiten einzufordern, schreitet zu Pfändungen und Versteigerungen des immobilen Vermögens namhafter Großschuldner des Fiskus. Villen, Grundstücke, Fabriken, städtische Immobilien, Geschäftslokale, Lagerräume, Flurstücke gingen in die Hände des Fiskus über und kommen unter den Hammer.

Die griechische Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ präsentierte das Programm bereits erfolgter Zwangsversteigerungen sowie auch der Versteigerungen, die in den nächsten Monaten stattfinden sollen. Die Liste belegt, dass der Fiskus zum ersten Mal bei bekannten (und nicht) Personen und Unternehmen „Hand anlegt“, die insgesamt mehr als 30 Mrd. Euro schulden.

Dazu sei in Erinnerung gerufen, dass vor einigen Monaten das Finanzministerium mehr als 6.000 Großschuldner mit Schulden von jeweils über 150.000 Euro „in den Fokus“ rückte. Es gab sogar auch eine zweite Liste mit 554 Privatpersonen und 1.105 Firmen, die ins Visier des Finanzamts gerieten.
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Steuerschulden in Griechenland auf neuem Rekordstand

8. November 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.041 2 Kommentare

Die fälligen Verbindlichkeiten privater und juristischer Personen an den Fiskus in Griechenland summierten sich Ende September 2013 auf fast 62 Milliarden Euro.

Einen neuen Rekord verzeichneten die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus, die gegen Ende September 2013 knapp 62 Mrd. Euro erreichten, wobei die „neuen“ (also innerhalb des Jahres 2013 aufgelaufenen) fälligen Verbindlichkeiten sich auf 5.848 Mrd. Euro belaufen.

Eindruck, aber auch intensive Nachdenklichkeit verursacht der Umstand, dass die Anzahl der Unternehmen, die dem Fiskus Geld schulden, im September 2013 um 343.692 emporschnellte. Konkret beläuft sich die Anzahl der Unternehmen mit Schulden an den Fiskus auf 526.477, gegenüber 182.785 gegen Ende August 2013 – was zeigt, dass die Unternehmen sich in einer wirtschaftlichen Sackgasse befinden und zunehmend nicht mehr vermögen, ihren steuerlichen Verpflichtungen zu entsprechen.
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Griechenland: Steuerschulden? Gib Dein Haus!

4. Oktober 2013 / Aufrufe: 6.814 7 Kommentare

Eine neue gesetzliche Regelung in Griechenland sieht die Begleichung von Schulden an den Fiskus durch die Abtretung von Immobilien vor.

Das griechische Finanzministerium schreitet zu einer neuen gesetzlichen Regelung für die Steuerpflichtigen, die fällige Schulden an den Fiskus haben, diese jedoch nicht zu begleichen vermögen. In diesem Fall können die Schuldner – auch um nicht zuletzt ihrer Inhaftierung zu entgehen – ihre Immobilien an den Fiskus abtreten!

Die in Rede stehende Regelung kommt keinesfalls zufällig, da die kontinuierlich zunehmende Anzahl der Steuerpflichtigen, die ihre fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus schon jetzt definitiv nicht zu begleichen vermögen, spätestens mit dem Inkrafttreten der Bestimmungen der sogenannten Steuerreform ab 2014 unweigerlich explosive Dimensionen annehmen wird.
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Unternehmen in Griechenland droht plötzlicher Tod

24. September 2013 / Aufrufe: 2.622 7 Kommentare

Im Rahmen der verzweifelten Suche nach Einnahmen wird in Griechenland sogar auch die endgültige Eliminierung mittelständischer Unternehmen billigend in Kauf genommen.

In dem verzweifelten Versuch, fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland einzutreiben, erwägt das Finanzministerium sogar auch die „Blockierung“ der Steuer-IDs von Gesellschaften mit Schulden. Diese Maßnahme bringt jedoch automatisch die „Einfrierung“ aller Geschäftstätigkeiten und somit praktisch den „plötzlichen Tod“ der betroffenen Firmen mit sich.

Das griechische Finanzministerium adoptiert damit einen extrem harten Kurs gegenüber den Unternehmen mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus und forciert sogar auch die Deaktivierung ihrer Steuernummern, die erst wieder frei geschaltet werden, nachdem sie ihre Schulden in Ordnung gebracht haben.
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