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Archiv

Artikel Tagged ‘steuerhinterziehung’

Griechenland will Steuerwesen weiter „digitalisieren“

24. November 2019 / Aufrufe: 259 Keine Kommentare

Griechenlands Finanzministerium will mittels elektronisch automatisierter Abläufe gegen Steuerhinterziehung und Bürokratie vorgehen.

Im europäischen Vergleich müssen in Griechenland die Unternehmen rund die doppelte Zeit „verpulvern“ um ihren formalen steuerlichen Verpflichtungen nachzukommen.

Dies wird im Kleingedruckten des Berichts der Europäischen Kommission über die sogenannte vierte post-memorandische „Bewertung“ angemerkt, der jüngst an die Öffentlichkeit gegeben wurde und eins der – zugegebenermaßen vielen – Gebrechen der griechischen Steuerarchitektur aufzeigt.
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Griechenland: Der Schlüssel liegt beim Bargeld

30. September 2019 / Aufrufe: 879 1 Kommentar

Der Schlüssel zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Griechenland liegt in der drastischen Beschränkung der Nutzung von Bargeld.

Kein Staat mit einer hohen Verschuldung kann glauben, über lange Zeit hohe Überschüsse zu generieren, wenn nur 19 % der Steuer-IDs rund 90 % der Einkommensteuer bezahlen.

Die Geschichten der Steuerhinterziehung in Griechenland haben kein Ende:
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Den schwierigen Part hat Griechenland noch vor sich

11. September 2019 / Aufrufe: 442 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands neuer Regierung steht eine weitere schwierige Hürde bevor.

Die Euphorie über die in dem Programm der neuen griechischen Regierung unter Kyriakos Mitsotakis für die kommenden 12 Monate umfassten Steuersenkungen darf uns nicht dazu verleiten, das noch Kommende zu übersehen.

Das Finanzministerium führt in seiner Bekanntmachung bezüglich der Eurostat-Angaben, die zeigten, dass in Griechenland im Jahr 2018 das geschätzte Mehrwertsteuer-Defizit (VAT gap) 7 Mrd. Euro überstieg, die verlorenen Einnahmen auf die Erhöhung der Besteuerung zurück.
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Skandalöser Steuerrassismus in Griechenland

7. Mai 2019 / Aufrufe: 592 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird seit 6 Jahren ein skandalöser steuerlicher Rassismus zu Lasten der mittelständischen Freiberufler und Selbständigen praktiziert.

Wenn sich in Griechenland ein Politiker hinstellen und sagen würde, ab dem nächsten Jahr werde für alle Griechen der Steuerfreibetrag völlig gestrichen und sogar die Arbeitslosen werden Einkommensteuer auf Basis sogenannter Lebenshaltungsindizien zahlen, wie z. B., in einem Haus mit Dach und Fenstern und nicht auf der Straße zu leben, und wie z. B. die Anzahl der Kinder, die sie haben, und dass sie auf Basis dieser Lebenshaltungsindizien sogar auch die Steuer des folgenden Jahres im Voraus plus einen Betrag von – sagen wir einmal – 650 € als Kopfsteuer für alle Griechen unabhängig davon zu zahlen haben werden, ob sie ein Einkommen haben oder nicht, dann würde es im Land eine Revolution geben!

Eine reine Kopfsteuer (Poll Tax) wollte im Jahr 1990 Thatcher einführen und wurde von ihrer eigenen Partei gezwungen, das Amt der Premierministerin niederzulegen!
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Griechenland: Finanzamt startet „Frühlings-Offensive“

30. März 2019 / Aufrufe: 652 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Steuerfahnder planen besonders intensive Kontrollen mit Schwerpunkt die Ausgabe von Zahlungsbelegen.

Die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) bereitet für die kommenden, hinsichtlich die Steuereinnahmen kritischen Monate einen Plan für ausgedehnte steuerliche Kontrollen bei Unternehmen und Gewerbetreibenden vor.

Es geht um Kontrollen, die ihren Höhepunkt während der Dauer der Spitzenperioden des inländischen und aus dem Ausland herrührenden touristischen Betriebs erreichen und sich hauptsächlich auf die Ausstellung von Quittungen und Rechnungen beziehen werden.
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Griechenlands Steuerfahnder „scannen“ Auslandskarten

14. März 2019 / Aufrufe: 669 Kommentare ausgeschaltet

Warum Griechenlands Steuerfahnder die im Inland mittels ausländischer Bankkarten getätigten Umsätze unter die Lupe nehmen und worauf sie abzielen.

Die Umsätze mit Bankkarten, die im Ausland ausgestellt worden sind, jedoch mit großer Häufigkeit in Griechenland benutzt werden, nimmt die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) mit einer Abgleichmethode ins Visier, der sie sich zum ersten Mal bedient und die analog zu den Befunden neue Horizonte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung eröffnen kann.

Informationen zufolge hat AADE-Leiter Giorgos Pitsilis die zuständigen Kontrollmechanismen angewiesen, die Daten über die Umsätze ausländischer Karten in Griechenland auszuwerten.
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Griechenlands Finanzamt nimmt sich Jecken vor

11. März 2019 / Aktualisiert: 14. März 2019 / Aufrufe: 238 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Steuerfahnder nehmen in Patra insbesondere Karnevalisten und deren Stammplätze ins Visier.

In der als „Karnevals-Hochburg“ bekannten Stadt Patra in Griechenland führen in den letzten Tagen Steuerbeamte und Bedienstete der sogenannten Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) ausgedehnte Kontrollen bei Karnevalsgruppen durch.

Die Kontrollen fokussieren sich auf die Stammplätze der Karnevalisten und begannen bei vielfrequentierten Stellen in der Stadt Patra, wie in der Fußgängerzone der Straße Rigas Feraios, wo viele Karnevalsgruppen ihre Kostüme ausgestellt haben um bei den Leuten dafür Werbung zu machen.
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Griechenland bremst Willkür des Finanzamts

25. Februar 2019 / Aufrufe: 466 Kommentare ausgeschaltet

Die in Griechenland seitens der Finanzämter praktizierte Willkür rief mittlerweile sogar die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen auf den Plan.

In Griechenland bemüht sich die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE), die Welle der Widersprüche der Steuerpflichtigen an die „Direktion für Lösung von Differenzen“ (DED) zu stoppen, aber auch den Strapazen der Steuerpflichtigen zu begegnen.

Die Leitung der AADE forderte die Leiter aller Steuerbehörden auf, besonders achtsam zu sein, wenn sie Fälle Steuerpflichtiger handhaben, die „originär“ sind und für die keine anweisenden / auslegenden Runderlasse oder Umsetzungsbeschlüsse ergangen sind.
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Griechenland: Warum zahlen wir Steuern?

19. Dezember 2018 / Aufrufe: 648 Kommentare ausgeschaltet

In einem Staat, in dem die fast Hälfte der Steuerzahler dem Fiskus Geld schuldet, muss etwas nicht in Ordnung sein.

Wenn in Griechenland fast jeder zweite Steuerpflichtigen fällige Verbindlichkeiten an das Finanzamt hat und über 1,15 Millionen Bürger mit Pfändungen und Zwangsmaßnahmen konfrontiert sind, stimmt etwas nicht. Sowohl nicht für jene als auch nicht für die übrigen.

Die Geschichten sind nicht wenige.
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Griechenland: Welcher „Markt“?

18. Dezember 2018 / Aufrufe: 426 Kommentare ausgeschaltet

Die Partizipation der sogenannten Unternehmerwelt Griechenlands an Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung.

Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung der diaNEOsis wurde für das Jahr 2015 die Größe der Schattenwirtschaft in Griechenland „auf rund 22,4%, also fast 40 Mrd. Euro veranschlagt!„. Die in der Studie als Pioniere verzeichneten „Hauptaktivisten“ der Schattenwirtschaft sind Selbständige und Kleinunternehmen (mit bis zu 9 Beschäftigten).

Aktuelleren Angaben zufolge entrichten 4,3% der juristischen Personen 83% der einschlägigen (Einkommens-) Steuer, damit die Größe der Steuerhinterziehung belegend. Die übrigen 95,7% nagen folglich am Hungertuch.
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