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Artikel Tagged ‘steuergesetz’

Griechenland schränkt Bargeschäfte weiter ein

11. November 2019 / Aufrufe: 722 Keine Kommentare

Der Entwurf für das neue Steuergesetz in Griechenland sieht eine weitere Senkung der Grenze für Bargeschäfte auf 300 Euro vor.

Der in Griechenland am Donnerstagabend (09 November 2019) von dem Finanzministerium zur öffentlichen Beratung gestellte Gesetzentwurf mit Titel „Steuerreform mit Wachstumsdimension für das Griechenland von Morgen“ sieht eine weitere Senkung der Grenze für Bargeschäfte von derzeit 500 Euro auf fortan 300 Euro vor.

Mit Änderungen der letzten Minute speziell bei der sich auf die elektronischen Transaktionen beziehenden Bestimmung sieht der bis zum 14 November 2019 zur öffentlichen Beratung gestellte Gesetzentwurf unter anderem die Senkung der Bargeschäftsgrenze für alle Käufe und Dienstleitungen vor, die ausschließlich mittels elektronischer Transaktionen oder (Debit- / Kredit-) Karten abzuwickeln sind, wenn die Kosten 300 Euro übersteigen.

Griechenland beschränkt Bargeschäfte mit Privatleuten auf 300 Euro

Ab dem 01 Januar 2020 dürfen demnach in Griechenland alle Verkaufsläden sowie auch Unternehmen und Gewerbetreibende jedweder Natur fortan keine Bargeschäfte von über 300 Euro mehr akzeptieren.

Gemäß der einschlägigen Bestimmung sind für Warenverkäufe oder die Erbringung von Dienstleistungen an Privatpersonen die steuerlichen Belege (Rechnungen, Quittungen) im Wert von 300 Euro und mehr von ihren Empfängern (sprich Käufern der Waren oder Dienstleistungen) ausschließlich unter Nutzung von (bargeldlosen) Zahlungsmitteln mit Debit- / Kreditkarte oder einem anderen elektronischen Zahlungsmittel zu begleichen, wie beispielsweise – jedoch nicht einschränkend – Banküberweisung, Zahlung per Girokonto, Nutzung elektronischer Geldbörsen usw..

Für Zuwiderhandlungen ist abgesehen von allen weiteren möglichen Konsequenzen eine Geldstrafe vorgesehen. Die Höhe der derzeit geltenden Geldstrafe beträgt 100 Euro je Geschäftsvorgang, kann jedoch angeglichen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Signifikante Änderungen bei Immobilien in Griechenland

30. Juli 2019 / Aufrufe: 1.100 Kommentare ausgeschaltet

Das erste unter der neuen Regierung Griechenlands verabschiedete Steuergesetz bringt wesentliche Änderungen bei der Immobilienbesteuerung.

Der von der neuen Regierung Griechenlands dem Parlament vorgelegte Entwurf zum Steuergesetz, der am 30 Juli 2019 im Plenum debattiert werden soll und voraussichtlich ohne weitere Modifizierungen ratifiziert werden wird, umfasst signifikante Änderungen bei der Besteuerung von Immobilien.

Mit den in dem neuen Gesetz umfassten Änderungen sind vorgesehen:

  1. „Einfrierung“ der MwSt. bei den Übertragungen von Neubauimmobilien für drei Jahre,
  2. Aussetzung der sogenannten Zugewinnsteuer bei den Immobilientransaktionen für weitere drei Jahre,
  3. Steuernachlässe in Höhe von 40 – 50 % der Aufwendungen für energetische, funktionelle und ästhetische Aufwertungen von Immobilien.


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Griechenland startet Überzeugungsoffensive

27. Juli 2019 / Aufrufe: 335 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands neue Regierung unter Kyriakos Mitsotakis startet eine Unternehmung zur Wiederherstellung des Vertrauens der Partner und Gläubiger des Landes.

In Griechenland mag der Blick des Megarou Maximou (Anmerkung: gemeint sind Regierungszentrale / Regierungspalast) und der zuständigen Minister auf die drei ersten Gesetzentwürfe gerichtet sein, die bis Mitte August 2019 vorgelegt und verabschiedet werden sollen, Premierminister Kyriakos Mitsotakis macht jedoch bereits seine Planung für die nächsten Monate.

Wie im übrigen auch er selbst anerkannt hatte, wird diese Periode entscheidend sein, damit Griechenland in die Normalität eintritt und die Regierung angesichts des „Tags danach“ den sogenannten Partnern die notwendigen … Akkreditive gibt.
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Griechenland kriminalisiert Barzahler

21. Februar 2018 / Aufrufe: 1.836 3 Kommentare

Käufe im Wert von über 500 Euro bar bezahlenden Privatleuten droht in Griechenland eine Geldstrafe von jeweils 100 Euro.

Nach den in den beiden letzten Jahren erfolgten Änderungen bei den gesetzlichen Bestimmungen gab die sogenannte „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) die Liste der fallweise bis zu 20000 Euro erreichenden Geldstrafen bekannt, die beispielsweise gegen keine oder inkorrekte Zahlungsbelege ausstellende Ärzte und Nachhilfeschulen, aber auch in Fällen „frisierter“ Registrierkassen verhängt werden.

Im Bestreben nach einer totalen Kontrolle des Finanzverkehrs werden in Griechenland mittlerweile auch Barzahler „kriminalisiert“, denen abgesehen von allen übrigen Konsequenzen nunmehr bereits ab relativ belanglosen Barkäufen eine empfindliche Geldstrafe droht.
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Griechenland: 82 gesetzliche Steueränderungen in 4 Jahren!

5. Oktober 2017 / Aufrufe: 887 1 Kommentar

Die steuerliche Unsicherheit in Griechenland stellt ein maßgebliches Hemmnis für alle dar, die in dem Land investieren wollen würden.

Die äußerst häufigen Änderungen des Steuersystems stellen wenn nicht gar das größte, so doch zumindest eins der signifikantesten Hemmnisse für jeden dar, der in Griechenland zu investieren gedenkt.

Einer Reportage der griechischen Tageszeitung „Kathimerini“ zufolge ist es vielleicht der maßgebliche Faktor dafür, dass die Investoren sich zurückziehen und die großen Firmen ihren Sitz ins Ausland verlegen.
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Griechenlands Regierung kämpft gegen die Zeit

18. Februar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.473 2 Kommentare

Die politische und wirtschaftliche Ungewissheit infolge der monatelangen Verzögerung der sogenannten Bewertung durch die Gläubiger kommt Griechenland teuer zu stehen.

Es wurde damit gerechnet, dass die erste Bewertung des (neuen) griechischen Rettungsprogramms im Oktober 2015 vollendet werden würde. Als im August 2015 Poul Thomsen meinte, dies sei wegen der anstehenden vorgezogenen Neuwahlen unmöglich, wurde dem nicht viel Bedeutung beigemessen.

Als im Januar 2016 Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sagte, es werden Monate nötig sein, gab es sehr wohl Reaktionen. Inzwischen haben wir Mitte Februar 2016 und es hat sich nicht viel geändert.
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Griechenland steht auf Messers Schneide

11. Februar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.362 3 Kommentare

Inmitten einer gesellschaftlichen Explosion steht in Griechenland nicht nur die Regierung, sondern das gesamte politische System auf Messers Schneide.

Griechenlands Regierung ist mit einer komplexen gesellschaftlichen Explosion, aber auch mit den ernsthaften Sackgassen konfrontiert, welche die Kollision mit den Gläubigern geschaffen hat. In der ernsthaftesten Krise, die das Megaro Maximou (sprich die Regierung) in den letzten Monaten durchmacht, ist es aufgefordert, umgehend einen Ausweg zu finden, jedoch im selben Moment, wo die Szenarien über heftige politische Entwicklungen auflodern.

Regierungssprecherin Olga Gerovasili, aber auch Spitzenfunktionäre mögen die vorgezogenen Neuwahlen oder die Zustimmung der SYRIZA zu einer ökumenischen „exorzieren“, es gibt jedoch auch Stimmen, die alle Möglichkeiten offen lassen – wie die des Verteidigungsministers und Parteivorsitzenden der „Unabhängigen Hellenen“ (ANEL), Panos Kammenos, der den Institutionen (sprich Gläubigern) mit Neuwahlen „droht“.
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Amis, kommt nach Griechenland … und lasst euch besteuern

1. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.346 6 Kommentare

Tsipras versuchte bei seiner USA-Reise, Investoren zu mobilisieren, die jedoch angesichts des Investitionsumfelds in Griechenland schwerlich zu überzeugen sein werden.

Gerade, wo man sich an … unserem kleinen linken Premierminister Alexis Tsipras erfreut, wie er sich vor den Völker mordenden … Amerikanern verbeugt, sagt er irgendeinen Quatsch und macht die Stimmung wieder kaputt. Kommt nach Griechenland und investiert, sagte er … . Also wer jetzt? Die Amerikaner. In das Griechenland des Tsipras, der fliegende Brezel-Verkäufer wie die Oligarchie besteuert, und mit Skourletzis (Minister für Umwelt und Energie) und Dritsas (Minister für Seefahrt und Inselpolitik), die alles demontieren, was privat ist.

Tsipras‘ Worte in den USA: „… Griechenland ist ein Land mit vielen Vorteilen. Es befindet sich in Europa, in der Eurozone und einer sehr guten Lage, zwischen drei Kontinenten. Es kann zu dem Land werden, das ein Ort der Anziehung von Investoren sein wird. Dies ist mein Wunsch, mein Ziel.“ (Anmerkung: der Begriff Amerikanaki = kleiner Amerikaner wird umgangssprachlich als Synonym für leicht zu täuschende Person, Naivling verwendet.)
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Steuervorabzug bei gelegentlicher Nebentätigkeit in Griechenland

29. Juli 2014 / Aufrufe: 385 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß der neuen Steuergesetzgebung in Griechenland dürften Vergütungen gelegentlich erbrachter Dienstleistungen nicht dem 20-prozentigen Steuervorabzug unterliegen.

Mit dem Runderlass POL 1120/25.4.2014 (Thema: „Steuerliche Handhabung der Vergütungen, die für technische Dienstleistungen, Verwaltungshonorare, Vergütungen für beratende und ähnliche Dienstleistungen entrichtet werden„), mit dem Bestimmungen des Falls d, Par. 1 des Artikels 62 sowie auch des Falls d, Par. 1 des Artikels 64 des N 4172/2013 (Einkommensteuerordnung – KFE) bekannt gemacht werden, die sich auf die Einbehaltung von Steuern auf die obigen Vergütungen beziehen, stellen grundsätzlich klar, dass der Einbehaltung von Steuern die für diese Vergütungen entrichteten Zahlungen unterliegen – und zwar unabhängig davon, ob die Dienstleistungen in Griechenland erbracht worden sind -, wenn der Empfänger der Vergütung eine natürliche Person ist.
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Griechenland: Millionen Bürger Geiseln des Finanzamts

23. Juli 2014 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 997 Kommentare ausgeschaltet

2,6 Millionen Bürger in Griechenland sind Geiseln des Finanzamts, während die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus mit schwindelerregenden Rhythmen zunehmen.

Die fortwährenden Steuererhöhungen, die drastischen Kürzungen bei Löhnen und Renten, die Arbeitslosigkeit und die in den letzten vier Jahren erfolgten Unternehmensschließungen haben in Griechenland Millionen Haushalte und Unternehmen in eine wirtschaftliche Sackgasse geführt, womit sie nicht nur ihre Verbindlichkeiten nicht fristgemäß zu zahlen, sondern auch nicht einmal in die Zahlungsregelungen aufgenommen zu werden und diesen zu entsprechen vermögen, um ihre Schulden in Raten zu tilgen.

Bezeichnend ist, dass seit Anfang 2010 die fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus um 33,75 Mrd. Euro gestiegen sind. Ihre Aufblähung inmitten der Krise „erstickt“ die reale Wirtschaft und setzt der Bemühung um einen Aufschwung ernsthafte Hindernisse entgegen, zumal die Schuldner in der Angst vor der Pfändung ihrer Vermögenswerte leben. Die Pfändungsbescheide nehmen fortan den elektronischen Weg und werden zur Veranlassung … alles weiteren mit einem Rhythmus von 4.000 Bescheiden pro Tag an die Banken verschickt.
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