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Artikel Tagged ‘steuererhöhung’

Krise in Griechenland bezahlen die Armen

26. März 2015 / Aufrufe: 1.160 3 Kommentare

Während sich seit Ausbruch der Krise in Griechenland die steuerliche Belastung ärmerer Haushalte vervielfachte, blieben wohlhabende Familien weitgehend unbehelligt.

Laut einer Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung weitete sich die Kluft zwischen Reichen und Armen im Griechenland der Krise dramatisch aus. Die Ärmeren wurden steuerlich um (statistisch) bis zu 337% mehr belastet, die Vermögenden dagegen nur um 9%.

Griechenland. Solidarität und Angleichung in den Jahren der Krise“ lautet der Titel einer umfangreichen Untersuchung, die Tasos Giannitsis, emeritierter Wirtschaftsprofessor der Kapodistria-Universität Athen und ehemaliger Minister, zusammen mit Stavros Zografakis, Assistenzprofessor für Agrarwirtschaft an der Agronomie-Universität Athen, für Rechnung der deutschen Hans-Böckler-Stiftung für Makroökonomie ausarbeiteten.
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Griechenland dreht erneut an der Steuerschraube

6. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.220 Kommentare ausgeschaltet

Allen Beteuerungen der Regierung in Griechenland zuwider sieht der Haushaltsplan 2015 zusätzliche Steuereinnahmen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vor.

Das Programm des Haushaltsplans 2015 wird auf kurzfristige Einnahmen „getrimmt“, und zwar um (angeblich) neue harte Maßnahmen im zweiten Halbjahr abzuwenden, die zu zusätzlichen steuerlichen Belastungen führen würden. In diesem Sinn wird damit gerechnet, dass der größte Teil der Steuereinnahmen und speziell der Vermögenssteuern und der Einkommensteuer des Jahres 2015 ab Januar bis einschließlich Juni beigetrieben werden wird.

Die Gefahr, dass die (im Vergleich zu diesem Jahr für 2015 um 30% bzw. 400 Mio. Euro reduzierte) Solidaritäts-Sonderabgabe auf das Niveau des Jahres 2014 zurückkehrt, verängstigt den Wirtschaftsstab der griechischen Regierung, und deswegen gestaltet er den einnahmeorientierten Part des Haushaltsplans (der am kommenden Sonntag / 04 Dezember 2014) verabschiedet werden soll …) bereits um.
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Wer 2015 in Griechenland mehr Steuern zahlen wird

15. Oktober 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.970 3 Kommentare

Der Haushaltsplan 2015 in Griechenland sieht Steuermehreinnahmen von fast 2 Milliarden Euro vor, die speziell Steuerpflichtige mit geringen Einkommen belasten werden.

Der Haushaltsplan für 2015 mag keine neuen Steuerbeitreibungsmaßnahmen vorsehen und die ersten Steuerentlastungen bringen, hunderttausende Steuerpflichtige – hauptsächlich solche mit niedrigen Einkommen – werden jedoch aufgefordert sein, im kommenden Jahr mit der Bereinigung ihrer Steuererklärung mehr Steuern zu zahlen.

Arbeitnehmer, die ihr monatliches Einkommen mit Einkommen aus (meistens in einer unverhohlenen Scheinselbständigkeit ausgeübten) „freien“ Nebentätigkeiten (in Griechenland als Einkommen aus einem „Blokaki“ = „Quittungsblöckchen“ bezeichnet), Arbeitnehmer, die Sachleistungen erhalten, aber auch alle, die – wie beispielsweise Studenten – geringfügige Einkommen aus Gelegenheitsarbeit verdienen, werden sich 2015 mit einer höheren und nicht selten buchstäblich horrenden steuerlichen Belastung konfrontiert sehen.
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Endlich eine gerechte Steuererhöhung in Griechenland!

11. Oktober 2014 / Aktualisiert: 11. Oktober 2014 / Aufrufe: 965 Kommentare ausgeschaltet

Der Haushaltsentwurf 2015 in Griechenland sieht zusätzliche Steuern von 1,735 Mrd Euro vor, wozu auch die Besteuerung bisher steuerfreier Sachleistungen beitragen soll.

Bravo an Frau Katerina Savvaidou (Generalsekretärin für öffentliche Einnahmen des Finanzministeriums in Griechenland) und die „Stars“ ihres Stabes: Sie haben die Besteuerungsmaterie gefunden um unseren supereffizienten Staat zu finanzieren.

RÜCKWIRKEND (Achtung: rückwirkend!) ab dem 01-01-2014 werden für die Arbeitnehmer des privaten Sektors die Aufwendungen, welche die Firmen für Firmentelefone, die Benutzung von Firmenfahrzeugen, die Deckung der Aufwendungen für private Kindergärten usw. übernehmen, als Einkommen besteuert!
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Bürger in Griechenland bezahlten die Austerität teurer als andere

16. März 2014 / Aufrufe: 897 2 Kommentare

Laut einem Bericht des IWF bezahlten in Griechenland die Bürger die Austerität sehr viel teurer als in anderen Ländern, die ebenfalls Konsolidierungsprogramme umsetzten.

Ein Bericht des Internationalen Währungsfond mit Titel „Volkswirtschaftliche Politik und Einkommensungleichheit“ stellt fest, dass die von Griechenland umgesetzten Austeritäts-Maßnahmen eine unangemessen hohe Auswirkung auf die ärmsten 10% der Bürger des Landes hatten, weil die griechische Regierung einen primären Schwerpunkt auf die überproportionale Besteuerung speziell der niedrigeren Einkommen setzte.

Die Analytiker des Fonds vertreten, obwohl das griechische Programm auf progressiven Kürzungen und Steuern basierte, welche die größte Last der Konsolidierung zu den höheren gesellschaftlichen Schichten verschoben, waren die Kosten für die ärmsten 10% der Bürger im Verhältnis zu den mittleren Einkommen unverhältnismäßig hoch.
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Wie viel kostet der Haushaltsüberschuss in Griechenland?

11. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.083 Kommentare ausgeschaltet

Der in Griechenland bejubelte Haushaltsüberschuss resultiert nicht etwa aus erfolgreichen Reformen, sondern neuen Steuern und Kürzungen zu Lasten der Bevölkerung.

Gemäß dem Vorentwurf des Haushaltsplans 2014, den zufrieden und lächelnd der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras vorlegte, „veranschlagt“ die Regierung den primären Überschuss für 2013 auf 340 Mio. Euro und für 2014 auf 2,8 Mrd. Euro. Parallel werden bezeichnenderweise für 2014 allein aus der direkten Besteuerung von Einkommen und Immobilien zusätzliche Mehreinnahmen in Höhe von 2,2 Mrd. Euro veranschlagt.

Lassen wir uns jedoch etwas genauer anschauen, wie viel uns dieses … Wunder kostet.
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Neue Steuererhöhungen in Griechenland

3. Oktober 2013 / Aktualisiert: 12. Februar 2014 / Aufrufe: 3.425 8 Kommentare

Der Haushaltsplan 2014 in Griechenland sieht parallel zu weiteren Kürzungen bei Löhnen und Renten erneut drastische Erhöhungen der Besteuerung vor.

Mit dem Haushaltsplan 2014, dessen Vorentwurf am 07 Oktober 2013 dem griechischen Parlament vorgelegt wird, kommen Maßnahmen zur Erhöhung der Einnahmen und Senkung der Ausgaben in Höhe von 3,7 Mrd. Euro.

Trotz des Geschwätzes über keine Verhängung neuer Maßnahmen gilt als sicher, dass neue Steuermaßnahmen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro einbezogen sein werden, wobei das Gewicht auf die natürlichen Personen fällt (Arbeitnehmer, Rentner, Selbständige, Personenunternehmen). Die Auswirkungen für die Steuerzahler werden jedoch noch größer sein, da Kürzungen von Ausgaben in Höhe von 2,2 Mrd. Euro auf den Bereichen der Renten, Gesundheit, Bildung und Verteidigung vorbereitet werden.

Diese Maßnahmen sind natürlich bereits gesetzlich festgelegt worden und sind in diesem Sinn nicht … neu, werden jedoch 2014 (bzw. hinsichtlich der Besteuerung der Einkommen rückwirkend für das gesamte Jahr 2013!) zum ersten Mal zur Anwendung kommen.
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Griechenland: Steuerhinterziehung oder Steuerwiderstand?

12. August 2013 / Aufrufe: 1.852 Kommentare ausgeschaltet

Auf das Bruttoinlandsprodukt bezogen trieb der Fiskus in Griechenland 2012 mit 45% des BIP mehr Steuern und Einnahmen ein als jemals zuvor.

Troikaner und Politiker trachten nach einer weiteren Steigerung der öffentlichen Einnahmen in Griechenland, trotz der vergleichsweise großen Steuererhöhungen in den letzten Jahren. Ohne den moralische Pfeiler der hinreichenden Gegenseitigkeit (sprich Erbringung einer angemessenen Gegenleistung) der öffentlichen Dienste verweist die Besteuerung jedoch eher auf einen Raub.

Der Wert der in Griechenland produzierten Güter und Dienstleistungen in Marktpreisen, bekannt als nominales BIP (Brutto-Inlandsprodukt), sank im vergangenen Jahr etwas unter 194 Mrd. Euro. Auf diesem Niveau lag es zum letzten Mal im Jahr 2005. In jenem Jahr hatte das primäre Defizit, das nicht die Aufwendungen für Schulden umfasst, 1% des BIP erreicht, gegenüber ungefähr 1,5% im Jahr 2012. Die Gesamteinnahmen des griechischen Fiskus beliefen sich 2005 jedoch auf 39% des BIP, während sie im vergangenen Jahr auf 45% kletterten, obwohl die Wirtschaft sich im fünften Jahr der Rezession befand.
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Griechenland: Einkommen sinken, Steuern explodieren

29. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.194 Kommentare ausgeschaltet

Die statistische Auswertung der Steuererklärungen 2012 in Griechenland zeigt einen Rückgang der Einkommen um 18% und einen Anstieg der Steuerbelastung um 52%.

Der Steuersturm zog 2012 nicht wieder gutzumachend ungefähr 4,8 Millionen Arbeitnehmer und Rentner in Mitleidenschaft, die ihre Einkommen erheblich schrumpfen und ihre steuerliche Belastung in die Höhe schießen sahen.

Die Selbständigen „schafften“ dagegen, ihre Einkommen, aber auch die von ihnen an das Finanzamt gezahlten Steuern einzuschränken. Sechs von zehn Selbständigen erscheinen sogar mit Einkommen von bis zu 6.000 Euro, also unterhalb der Armutsgrenze, während bei den Arbeitnehmern und Rentnern fast jeder Vierte Steuerpflichtige ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze deklarierte.

Erklärend sei angemerkt, dass mit den Steuererklärungen des Jahres 2011 die Einkommen des Jahres 2010 und mit den Erklärungen des Jahres 2012 die Einkommen des Jahres 2011 deklariert wurden. Da inzwischen Löhne und Renten erneut rigorose Kürzungen erfuhren und parallel weitere Steuermaßnahmen verabschiedet wurden, wird die steuerliche Belastung der Einkommen des Jahres 2012 (für welche die Abgabe der Steuererklärungen 2013 noch im Gang ist) für zahllose Steuerpflichtige erneut erheblich höher als im Vorjahr ausfallen.
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Europa und IWF wollen Zyperns Erdgas

2. April 2013 / Aktualisiert: 06. März 2015 / Aufrufe: 993 5 Kommentare

Das zur Unterzeichnung anstehende Memorandum bestätigt, dass Europa und der IWF es von Anfang an auf die Erdgasvorkommen bei Zypern abgesehen hatten.

Gemäß dem an das Licht der Öffentlichkeit gelangten Entwurf des zu unterzeichnenden Memorandums verlangt die Troika von Zypern die Schaffung eines Sonderkontos unter der Kontrolle der Gläubiger, auf welches die Einnahmen aus dem Erdgas fließen werden.

Laut der elektronischen Ausgabe der Zeitung „Fileleftheros“, die den (derzeit nur auf Englisch verfügbaren) einschlägigen Text des Memorandums-Entwurfs ans Licht bringt, fordern die Gläubiger abgesehen von rigorosen Steuererhöhungen, Lohnsenkungen, Entlassungen auf dem öffentlichen Sektor und umfangreichen Privatisierungen die langfristige Bindung der Einnahmen aus dem Erdgas zwecks Bedienung der öffentlichen Verschuldung. Parallel wird die Schaffung eines speziellen gesetzlichen Rahmens verlangt, der den Sonderfond darin erleichtert, sein „Entwicklungswerk“ zu erzielen.
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