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Artikel Tagged ‘steuererhöhung’

Steuergewitter 2015 in Griechenland war fruchtlos

18. Januar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.052 6 Kommentare

Die harten Steuermaßnahmen des zweiten Halbjahrs 2015 in Griechenland brachten anstatt neuer Einnahmen einen Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Das wirtschaftliche Resultat der harten neuen Steuermaßnahmen, die in Griechenland während der Dauer des Jahres 2015 die Privatleute und Unternehmen heimsuchten, erwies sich als praktisch nichtig.

Laut der zuständigen Direktion des Finanzministeriums erreichten die Steuereinnahmen für das vergangene Jahr 46,424 Milliarden Euro, während der entsprechende Betrag 2014 bei 46,375 Milliarden Euro lag. Kurz gesagt, die „Ernte“ des Steuergewitters des Jahre 2015 belief sich auf gerade einmal 38 Millionen Euro.
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Griechenlands Gläubiger verlangen neue Maßnahmen

12. Januar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.335 10 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands beharren auf ihrer harten Haltung und verlangen jetzt neue Maßnahmen mit einem Volumen von bis zu 6 Milliarden Euro!

Während der Countdown für den Beginn der ersten Bewertung des Fortschritts Griechenlands bei der Umsetzung der geforderten Maßnahmen läuft, warnen ausländische Amtsträger und internationale Häuser vor der Gefahr, dass die reale Wirtschaft in die „Geiselhaft“ einer neuen monatelangen Verhandlung gerät. Unter den heutigen Gegebenheiten wird erwartet, dass dies in ungefähr zehn Tagen geschieht, ohne dass jedoch Verzögerungen ausgeschlossen werden können.

Die ersten Botschaften aus dem Ausland verstärken bereits die Gefahr, dass die anstehenden Verhandlungen mit den Institutionen sich als zeitraubend erweisen werden, wie sich im übrigen auch der Leiter der Eurogruppe vorwegzunehmen eilte, und zwar kurz vor Beginn des diplomatische Marathons griechischer Regierungsfunktionäre zur „Bewerbung“ der Positionen Griechenlands angesichts der Verhandlung über seine Verschuldung.
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Griechenland ist Weltmeister der Steuererhöhungen

4. Dezember 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 736 Kommentare ausgeschaltet

Eine Studie der OECD zeigt Griechenland als weltweiten Champion der Steuererhöhungen in der Periode 2007 – 2014 auf.

Gemäß den Fakten des Berichts der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD’s Annual Revenue Statistics) erweist Griechenland sich als … Weltmeister auf Ebene der Erhöhung der steuerlichen Belastung in der Periode 2007 – 2014, wobei es einzig im vergangenen weltweit die „nur“ dritthöchste Anhebung verzeichnete.

Wie aus den Angaben des Berichts hervorgeht, stieg die steuerliche Belastung in Griechenland 2014 um 1,5 Prozentpunkte und erreichte 35,9% des BIP, gegenüber 34,4% im Jahr 2013. Diese Erhöhung war die drittgrößte unter den 34 OECD-Ländern, wobei nur Dänemark (3,3%) und Island (2,2%) noch höhere Anstiege verzeichneten.
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Kfz-Steuer 2016 in Griechenland wird fällig

27. November 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.829 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ergingen die Bescheide zur Kraftfahrzeugsteuer 2016, die bis Ende des Jahres 2015 im Voraus zu entrichten ist.

In Griechenland können seit dem vergangenen Dienstag (24 November 2015) die Steuerbescheide zur Kraftfahrzeugsteuer für das Jahr 2016 über das Steuerportal des griechischen Finanzministeriums abgerufen werden. Obwohl die Einstellung der Bescheide sich um fast einen Monat verzögerte, ist die Kfz-Steuer für das Jahr 2016 wie üblich bis spätestens zum 31 Dezember 2015 vollständig im Voraus zu entrichten.

Im Vergleich zum Vorjahr sind bei den auf Hubraumbasis besteuerten Fahrzeugen in den Kategorien ab 1.358 cm³ die Beträge für ältere Fahrzeuge leicht gesenkt und für neuere Fahrzeug erhöht worden. Für erstmalig ab dem 01 November 2010 zugelassene und auf Basis der Kohlendioxid-Emission besteuerte Privatfahrzeuge wurde die Steuerfreigrenze von 100 auf 90 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt und der Steuersatz in allen Kategorien angehoben.
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Neue Steuermaßnahmen von über 3 Mrd Euro in Griechenland

22. November 2015 / Aufrufe: 2.289 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Haushaltsplan 2016 sieht neue Steuermaßnahmen vor, die dem Fiskus Mehreinnahmen in Höhe von sage und schreibe 3,2 Milliarden Euro bescheren sollen.

Auf 3,2 Mrd. Euro beläuft sich die Rechnung der (neuen) Steuern, welche in Griechenland die Steuerzahler im Jahr 2016 zu zahlen aufgefordert sein werden. In dem am 20 November 2015 dem Parlament vorgelegten Haushaltsplan werden epigrammatisch die Steuermaßnahmen beschrieben, welche das zweite Paket vorab zu erfüllender Forderungen (sprich der sogenannten „Milestones“ in der Umsetzung des Memorandums) enthalten wird.

Die neuen Steuermaßnahmen sehen die Erhöhung der Besteuerung der Landwirte und der Steuerpflichtigen, die Einkommen aus Mieteinnahmen erzielen, sowie auch Änderungen bei den Steuerklassen und den Steuersatz-Staffelungen der natürlichen Personen vor.
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Wie in Griechenland die Steuern dem Fiskus geopfert werden

18. November 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 2.196 2 Kommentare

Trotz der 23 Steuern, die in Griechenland seit 2010 erhöht oder ausgedacht wurden, bleibt aus den Steuereinnahmen kein einziger Euro für die Förderung der Wirtschaft übrig.

Weder eine noch zwei. In den Jahren des Memorandums wurden in Griechenland dreiundzwanzig Steuern erhöht oder neu ausgedacht, jedoch ist die Wirtschaft des Landes wieder nicht aus der Krise herausgekommen. Es handelt sich um Steuern, die auf alles, was kreucht, fleucht und … atmet erhoben wurden, damit die Einnahmeziel der von Griechenland umgesetzten Programme erreicht werden.

Wie die Angaben zu den Haushalten der Jahre der Krise und der Memoranden aufzeigen, haben wir somit ein klares Bild einer staatslastigen Wirtschaft, die in den letzten fünf Jahren mehr als 300 Milliarden Euro an Steuern aus den Taschen der Bürger und Unternehmen saugte. Parallel zeigen sie auch das Scheitern der Memoranden auf, das Steuer der griechischen Wirtschaft weg von dem Staat und hin zu dem öffentlichen Sektor zu drehen, da der größte Teil der staatlichen Einnahmen einzig und allein in die Alimentierung der staatlichen Maschinerie und all jener fließt, die von dieser durchgefüttert werden.

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Biersteuer zur Rettung Griechenlands

31. Oktober 2015 / Aktualisiert: 19. Mai 2018 / Aufrufe: 1.390 5 Kommentare

Bei der verzweifelten Suche nach immer neuen Einnahmen versetzt der unersättliche Fiskus in Griechenland nun auch den inländischen Kleinbrauereien einen herben Schlag.

Eine in der dem Parlament vorgelegten Gesetzesvorlage enthaltene Bestimmung setzt dem Status der reduzierten Sonderverbrauchssteuer auf Bierprodukte ein Ende. Ab dem 01 Januar 2016 wird die Bestimmung abgeschafft, die bisher galt und einen um 50% reduzierten Satz der Sonderverbrauchssteuer für alle unabhängigen (!) Kleinbrauereien in Griechenland vorsah, sofern ihre Jahresproduktion 200.000 Hektoliter (hl) Bier nicht überstieg.

Fortan werden die reduzierten Steuersätze analog zu dem Volumen besagter Brauereien differenziert und erreichen bis zu 75% des geltenden Regelsatzes. Die griechische Regierung erhofft sich aus dieser Maßnahme auf rund 3,4 Millionen Euro geschätzte Mehreinnahmen. Der Schuss könnte allerdings auch „nach hinten“ losgehen und zu Marktanteils- und Umsatzverlusten, Unternehmensschließungen, Entlassungen, Verlusten von Steuereinnahmen und Sozialabgaben usw. führen.
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Europäer fordern von Griechenland sofortige Maßnahmen

13. September 2015 / Aufrufe: 1.606 6 Kommentare

Die Europäer verlangen von Griechenland unabhängig von dem Ausgang der Wahlen am 20 September 2015 die sofortige Umsetzung radikaler sogenannter Reformen.

Die Europäer verlangen von der neuen Regierung, die sich aus den Wahlen am 20 September 2015 ergeben wird, erneut die sofortige Umsetzung der Reformen und Maßnahmen, gleich wer die Wahlen gewinnen wird.

Im Quartal Oktober – Dezember 2015 existieren Finanzierungsbedürfnisse von 7,9 Mrd. Euro, die ohne ausländische Hilfe nicht gedeckt werden können, während für die Rekapitalisierung der griechischen Banken sehr wahrscheinlich weitere 15 Mrd. Euro nötig sein werden.
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Griechenland: Wirtschaft oder Wahlen?

17. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.495 5 Kommentare

Premierminister Alexis Tsipras steht vor dem Dilemma, zwischen Neuwahlen und der Rettung der Wirtschaft Griechenlands wählen zu müssen.

Und nun? Dies ist die große Frage, die Griechenlands Premierminister zu beantworten aufgefordert ist, und das große Dilemma, das sich nach der Thriller-Abstimmung im Parlament über das dritte Memorandum erhebt.

Die Notwendigkeit blitzschneller Handlungen mit Ziel die Lösung des internen Problems der SYRIZA und die Überrumpelung der Abweichler, bevor sie sich zu organisieren schaffen, kollidiert mit den Bedürfnissen der Wirtschaft und den Verpflichtungen, die aus dem selbigen Memorandum und den Zusagen Alexis Tsipras‘ sowohl gegenüber den Gläubigern als auch – wie sich abzeichnet – gegenüber Angela Merkel und Francois Hollande persönlich entspringen.
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Neue Steuererhöhungen in Griechenland

28. März 2015 / Aufrufe: 3.391 2 Kommentare

Allem Anschein nach wird es in Griechenland erneut zu einer weiteren Anhebung der Mehrwertsteuer und sonstiger Verbrauchssteuern kommen.

Das Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die Regierungszentrale) steht in ständiger Kommunikation mit den zuständigen Ministerien und speziell dem Wirtschaftsstab, um die Liste der Reformen, die den Fluss der Finanzierung an Griechenland „deblockieren“ wird, innerhalb des Zeitplans zu vollenden und bis Montag den Partnern zuzusenden.

Ein kritischer Punkt der Beratungen sind laut der Zeitung Ethnos die Änderungen bei der Mehrwertsteuer, da die griechische Regierung bereits vor geraumer Zeit klargestellt hat, keine großen Bevölkerungs- und gesellschaftliche Gruppen weiter belasten zu wollen, die bereits den Steuersturm der vergangenen Jahren erlitten haben.
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