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Artikel Tagged ‘solidaritätsabgabe’

Hinweise an Investoren in Griechenland

4. Januar 2020 / Aufrufe: 286 Kommentare ausgeschaltet

Wie Investoren in Griechenland steuerliche Abenteuer und Fettnäpfchen vermeiden.

Anlässlich des Auslaufens des Jahres 2019 und des Umstands, dass in Griechenland in wenigen Monaten die Steuererklärungen für das vergangene Jahr eingereicht werden, halte ich für nützlich, den Investoren einige grundlegende Themen in Erinnerung zu rufen, damit sie steuerliche Abenteuer und schwere Geldstrafen vermeiden, die an Unwissenheit und nicht einem Vorsatz liegen.

Diese Hervorhebungen beziehen sich nicht nur auf die großen, sondern auch kleinere Investoren, für die eine zukünftige Steuerprüfung entweder durch das KEFOMEP (Prüfzentrum für Steuerpflichtige großen Reichtums) oder eine andere zuständige Stelle des Finanzministeriums zu unangenehmen Überraschungen führen kann.
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Vision für ein besseres Griechenland

8. September 2019 / Aufrufe: 504 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis gab in seiner Ansprache zur Eröffnung der Internationalen Messe Thessaloniki 2019 signifikante Maßnahmen bekannt.

Anlässlich der Eröffnung der 84. Internationalen Messe in Thessaloniki von dem Podium des Kongresszentrums „Ioannis Vellidis“ sprechend, wo er früher als Anführer der amtierenden Opposition zu einem „Pakt der Wahrheit“ aufgerufen hatte, richtete  Kyriakos Mitsotakis – nunmehr als neuer Premierminister Griechenlands – einen Appell zu „einem Pakt für Kreativität, Aktion und Effizienz, Erneuerung und Fortschritt“ an die Bürger und betonte:

Wir werden nicht die Schwierigkeiten und Herausforderungen verheimlichen, jedoch werde ich die Bezugnahmen auf ‚verbrannte Erde‘ vermeiden. Unsere Politik konzentriert sich in einem einzigen Satz: ‚Wir vergessen nicht, schreiten jedoch voran‘. Die Bürger wissen, wer das Land verwundete, unsere Aufgabe ist, die Wunden zu heilen.
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Griechenlands Steuerfahnder lauern Airbnb-Vermietern auf

20. April 2018 / Aktualisiert: 03. September 2018 / Aufrufe: 1.692 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer über Plattformen wie Airbnb zur Vermietung ausgelobter Immobilien in Griechenland geraten zunehmend ins Visier der Steuerfahndung.

Das Finanzamt in Griechenland hat einen … „Schnellverfahrens-Mechanismus“ angelegt um Steuerpflichtige zu „erwischen“, die Wohnungen mittels der elektronischen Plattform Airbnb vermieten, die Mieteinnahmen jedoch nicht in ihrer Steuererklärung deklarieren.

In einem Pilot-Betrieb des Mechanismus sind bereits die ersten Eigentümer, die Immobilien mittels der elektronischen Sharing-Plattform vermieteten, ausfindig gemacht worden, und die meisten von ihnen sputeten sich freiwillig, in ergänzenden Steuererklärungen die eingenommenen Mietzahlungen zu deklarieren und die entsprechende Einkommensteuer (nebst den fallweise fälligen Strafgeldern Zuschlägen) zu zahlen.
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Solidaritätsabgabe in Griechenland steigt um bis zu über 300 Prozent

8. Januar 2017 / Aufrufe: 3.149 2 Kommentare

Die sogenannte Solidaritätsabgabe wurde in Griechenland rückwirkend speziell für niedrigere Einkommen um bis zu über 300 und der Höchstsatz auf 10 Prozent erhöht!

Rückwirkend ab dem 01 Januar 2016 werden in Griechenland die 12.000 Euro übersteigenden Jahreseinkommen des Steuerjahres 2016 (sowie entsprechend nachfolgender Steuerjahre) mit einer neuen Staffelung der – ursprünglich „außerordentlich“ erhobenen, inzwischen jedoch zu einem festen Bestandteil der Einkommensteuer mutierten – sogenannten Sonder-Solidaritätsabgabe belastet, deren Sätze fortan ab 2,2% beginnen und bis zu 10% erreichen!

Wie aus den nachstehenden Tabellen hervorgeht, steigt damit im Vergleich zum Jahr 2015 die Belastung insbesondere für niedrigere Einkommen um bis zu über 300%!
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Neue Abzocke für Vermieter von Immobilien in Griechenland

9. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.715 5 Kommentare

Das Jahr 2017 beschert Vermietern von Immobilien in Griechenland eine rückwirkende Erhöhungen der Besteuerung ihrer Mieteinnahmen um bis zu über 36 Prozent.

In Griechenland werden 2017 über 2 Millionen Steuerpflichtige aufgefordert sein, um bis zu 36,2% höhere Steuern auf die Einkommen zu entrichten, die sie im Vorjahr (konkret ab dem 01 Januar 2016) aus Mieteinnahmen beziehungsweise allgemein aus Immobilien erwarben.

Grund für diese Entwicklung wird die Anwendung der neuen Steuerskala für Einkommen aus Immobilien sein, in der die Steuersätze von bisher 11% – 33% auf Niveaus von 15% – 44% erhöht worden sind.
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Belastungen eliminieren Selbständige in Griechenland

13. Mai 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.308 4 Kommentare

Die neuen Bestimmungen über Besteuerung und Sozialabgaben in Griechenland bringen für Freiberufler und Selbständige schockierende Belastungen.

Gemäß der in Griechenland am vergangenen Sonntag (08 Mai 2016) im Parlament ratifizierten Vorlage zum Versicherungsgesetz werden die Freiberufler zu Geschäftspartnern mit dem Staat, da die Änderungen bei den Steuersätzen, der sogenannten – inzwischen jedoch alles andere als – „außerordentlichen“ Solidaritätsabgabe und den Abzügen (sprich speziell Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung) eine explosive Landschaft schaffen.

Erwirtschaftet beispielsweise ein Freiberufler einen Reingewinn (vor Steuern) von 70.000 Euro, bleibt ihm nach Abzug direkter Steuern und Abgaben fast das selbe Geld als ob er Reingewinne von 50.000 Euro gehabt hätte.
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Verfassungswidrige Erhebung der Solidaritätsabgabe in Griechenland

13. Oktober 2015 / Aufrufe: 965 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand die Berechnung der Solidaritätsabgabe für verfassungswidrig und öffnete den Weg für Rückforderungen.

Der Senat des Obersten Verfassungsgerichtshofs (StE) in Griechenland befand mit seinem Urteil Nr. 2563/2015 den Modus der Berechnung der sogenannten Sonderabgabe in dem Zweig für verfassungswidrig, der sich auf Basis des Besitzes von Autos, Schwimmbecken, Booten usw. fiktiv veranschlagte Einkommen bezieht.

Wie der Senat des StE urteilte, ist die außerordentliche Solidaritätsabgabe als solche zwar rechtmäßig, der Modus ihrer Berechnung hinsichtlich der fiktiv festgestellten Lebensführungsindizien jedoch verfassungswidrig.
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Solidaritätsabgabe in Griechenland ist verfassungswidrig

25. Mai 2015 / Aufrufe: 713 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Rechnungshof in Griechenland befand die sogenannte Solidaritäts-Sonderabgabe für verfassungswidrig.

Wie der stellvertretende Präsident des Parlaments und SYRIZA-Abgeordnete Alexis Mitropoulos enthüllte, befand der Senat des Obersten Rechnungshofes die Solidaritätsabgabe für verfassungswidrig. „Es hatten Rentner geklagt„, erklärte Herr Mitropoulos in einer Sendung des TV-Senders ANT1 und betonte, sich auf das Urteil des Rechnungshofs beziehend, „wenn die Völker Kredite aufnehmen, schaffen sie nicht die Demokratie und die Judikative ab„.

Das Urteil über die (bei ihrer Einführung 2011 rückwirkend ab 2010 in Kraft gesetzte) Solidaritätsabgabe betrifft die Gesamtheit der Arbeitnehmer des privaten und öffentlichen Sektors und alle Rentner, die (gleich ob reale oder fiktive!) Monatseinkommen von über 1.000 Euro haben. Nach diesem Urteil müssen gegebenenfalls äquivalente Maßnahmen mit einem Volumen von ungefähr 2 Mrd. Euro gefunden werden.

(Quelle: in.gr)

Solidaritätsabgabe auf PV-Anlagen in Griechenland ist rechtmäßig

6. September 2014 / Aufrufe: 827 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand die zu Lasten der Betreiber photovoltaischer Anlagen erhobene Solidaritätsabgabe für verfassungskonform.

Die zu Lasten der Betriebsgesellschaften photovoltaischer Anlagen in Griechenland erhobene außerordentliche Solidaritätsabgabe wurde von dem Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) mit der Begründung für verfassungskonform befunden, dass Abgabe eine Steuer darstellt und nicht die Verfassung und die europäischen Rechtsregeln verletzt.

Die 2. Kammer des Obersten Kassationsgerichts wies alle – von dem Verwaltungs-Landgericht Piräus an den StE verwiesenen – Beschwerden ab, die von Betreibern photovoltaischer Anlagen eingelegt worden waren und von dem StE im Verfahren des zivilrechtlichen Pilotverfahrens (nach Gesetz N. 3900/2010) verhandelt wurden, und charakterisierte deren Behauptungen / Argumentation als unschlüssig.
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Sparguthaben in Griechenland werden zu Steuern

21. Oktober 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.873 1 Kommentar

In Griechenland haben die privaten Haushalte im September 2013 einen bis auf 1 Milliarde Euro veranschlagten Betrag von Sparkonten abgehoben um fällige Steuern zu bezahlen.

In Griechenland nagen die unerträglichen Steuerlasten an den Sparkonten: Die Bankguthaben befinden sich inzwischen auf einem sinkenden Kurs, da – wie die Angaben der Banken für September 2013 zeigen – die privaten Haushalte ihre Sparguthaben angreifen müssen um die Steuern zu bezahlen.

Einschätzungen der Banken zufolge wurden bereits Guthaben von bis zu einer Mrd. Euro abgehoben, während damit gerechnet wird, dass der Rückgriff auf die Spareinlagen sich fortsetzen wird, zumal die von den Steuerzahlern bis einschließlich Februar 2014 zu begleichende „Steuerrechnung“ mehr als 8,3 Mrd. Euro beträgt.
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