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Artikel Tagged ‘schweiz’

Schweiz zeigt Griechenland den Weg

26. Februar 2020 / Aufrufe: 554 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden bezeichnenderweise nicht ausgeschüttete Unternehmensgewinne viel höher als Dividenden besteuert.

Ioannis Kapodistrias, der das föderalistische System der Schweiz konstruierte, in Griechenland aber ermordet wurde, verbindet die beiden Länder. Die Unterschiede wie beispielsweise bei der Besteuerung von Gewinnen und Dividenden trennen sie jedoch.

Die Schweizer sind nicht wie die Griechen. Sie anerkennen und würdigen selbst auch die Ausländer, die ihrem Land entschlossen halfen. Ioannis Kapodistras, der ermordete erste Regierungschef Griechenlands, ist einer von diesen.
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Griechenland: Lagarde-Liste landete im Papierkorb

12. Juli 2018 / Aufrufe: 847 Kommentare ausgeschaltet

Die Griechenland 2010 zugespielte berüchtigte Liste Lagarde mit Daten zu rund 2000 von Griechen in der Schweiz geführten Bankkonten landete im Papierkorb.

Giorgos Pitsilis, Leiter der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) in Griechenland, gab mittlerweile auch offiziell im Parlament das Ende der Erforschung eventueller Steuervergehen auf der berüchtigten Lagarde-Liste bekannt.

Bei einer gemeinsamen Sitzung der Beauftragten für Institutionen und Finanzangelegenheiten lastete Giorgos Pitsilis die Verantwortung für die besagte Entwicklung den beiden einschlägigen Beschlüssen des Obersten Verwaltungsgerichts (StE) an und meinte, diese haben die Überprüfungen praktisch unmöglich gemacht.
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Schweizer Bankguthaben im Visier Griechenlands

23. März 2015 / Aufrufe: 1.547 2 Kommentare

Bern und Athen wollen das Thema schweizerischer Guthaben griechischer Bürger angehen, zu denen entgegen der deutschen Medienhetze keine offiziellen Daten vorliegen.

Laut Angaben der schweizerischen Zeitung „Tages-Anzeiger“ betragen die griechischen Guthaben im Land 1,4 Milliarden Euro. Der schweizerische Staatsminister kommt wegen des Themas nach Athen.

Wie ein Sprecher des Schweizer Finanzministeriums bekannt gab, werden in dieser Woche die Gespräche zwischen Bern und Athen mit Thema die nicht deklarierten Guthaben bei schweizerischen Banken wieder aufgenommen werden.
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UBS weist Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür

28. September 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 939 1 Kommentar

Laut Bloomberg strebt die schweizerische Bank UBS an, speziell auch Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür zu weisen.

Laut Bloomberg hat die schweizerische UBS von ihren in europäischen Ländern ansässigen Kunden Bescheinigungen über die steuerliche Legalität des bei der Bank geführten Vermögens gefordert, wozu der Leiter der Direktion für Vermögensverwaltung der Bank neulich einschätzte, dass die meisten Kunden der Bank dies bis Ende des laufenden Jahres getan haben werden – unter Ausnahme solcher aus Italien und Griechenland.

Es ist anzumerken, dass die von Griechen bei schweizerischen Banken geführten Guthaben laut internationalen Organisationen, die Daten der Zentralbank analysieren, auf ungefähr 60 Mrd. Euro veranschlagt werden. Parallel „verflüchtigten“ sich aus Griechenland auf Basis einschlägiger Schätzungen internationaler Organisationen (Global Financial Integrity) in dem Zeitraum 2003 – 2011 ungefähr 261 Mrd. Dollar, welche Beträge mit Fällen der Korruption und kriminellen Aktivität in Zusammenhang zu stehen scheinen.
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Schweiz blockiert rückwirkende Besteuerung griechischer Guthaben

6. Februar 2014 / Aufrufe: 2.299 3 Kommentare

Die in Griechenland geschürten Hoffnungen auf einen Geldregen aus der Besteuerung bei Schweizer Banken angelegter Guthaben scheinen sich als nichtig zu erweisen.

Wie sich aus den Erklärungen der schweizerischen Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf anlässlich eines Treffens mit dem griechischen Finanzminister Giannis Stournaras in Athen ergab, sind die Aussichten auf eine nachträgliche Besteuerung in der Vergangenheit von Griechen in die Schweiz gebrachter Gelder unendlich gering.

Die schweizerische Ministerin bzw. Leiterin des Eidgenössischen Finanzdepartments (EFD) charakterisierte das Modell der Vergangenheit als überholt und wollte damit die Politik gegenüber den Forderungen Griechenlands nach einer Besteuerung der bei Schweizer Banken eingegangenen Gelder auf den Punkt bringen, die sich hauptsächlich auf zukünftige Guthaben beziehen wird.
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Original der Lagarde-Liste ging in Griechenland verloren

27. Oktober 2012 / Aktualisiert: 25. April 2014 / Aufrufe: 896 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gestand der ehemalige Finanzminister Papakonstantinou ein, nicht zu wissen, wo die originale Daten-CD mit der berüchtigten Liste Lagarde verblieben ist.

Seitenhiebe gegen die Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) bezüglich der Handhabung der „Liste Lagarde“ ließ der ehemalige Finanzminister Giorgos Papakonstantinou bei seiner Aussage vor dem Ausschuss für Institutionen und Transparenz durchklingen. In seiner Stellungnahme vertrat Herr Papakonstantinou, die konkreten Daten hätten im Rahmen der Untersuchung und Kontrolle genutzt werden können, so wie es auch andere Länder taten. Jedenfalls gestand er ein, die von Frankreich geschickte originale CD mit den Daten griechischer Kunden der Schweizer Privatbank HSBC sei verloren gegangen.

Folglich war es notwendig, dass die SDOE diese Art von Informationen auch mittels der Recherche von Einkommen – Vermögen kontrolliert, um Steuervergehen ausfindig zu machen„, äußerte Herr Papakonstantinou und merkte an: „Es existiert ein institutioneller Rahmen, jedoch bedarf es auch des Willens, und dieser Willen ist nicht nur – wie viele sagen – politisch, sondern hauptsächlich behördlich.

Spezieller führte Herr Papakonstantinou unter anderem an, dass er am 25 Januar 2011 eine Konferenz mit Thema die Guthaben von Griechen im Ausland einberief, unter Teilnahme des Generalsekretärs des Finanzministeriums Herrn Plaskovitis, des Sondersekretärs der SDOE Herrn Kapeleris, des Beisitzers des Rechtsausschusses des Staates und der Direktorin seines Büros. Bei der Konferenz wurden erschöpfend alle Themen in Zusammenhang mit den Guthaben von Griechen im Ausland und speziell in der Schweiz und die Möglichkeit des Staates erörtert, Informationen zu schöpfen und Untersuchungen durchzuführen.
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Hetzen und Petzen – Griechische Sparer Spielball der Politik

26. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. November 2015 / Aufrufe: 1.989 11 Kommentare

Seit Beginn der Griechenlandkrise und der drohenden Wiedereinführung der Drachme haben tausende Griechen ihre Ersparnisse in die Schweiz in Sicherheit gebracht. In Griechenland werden sie nun kriminalisiert und von der Schweiz verraten.

Von allen Währungen dieser Welt behauptet sich der Schweizer Franken mit außergewöhnlicher Stabilität und Sicherheit. Das werden auch viele Griechen gedacht haben, als sie ihre Konten auflösten und ihre Ersparnisse in die Schweiz retten wollten. So ist es nicht verwunderlich, wenn die Zahl griechischer Kunden bei Schweizer Banken massiv zugenommen hat. Als Kunden mit versteuerten Geldern sind die Griechen in der Schweiz sehr willkommen. Ob Olivenbauer, Arzt oder Unternehmer. Alle sind sie gekommen.

Einem Bericht der amerikanischen Organisation Global Financial Integrity zufolge haben griechische Privatleute in den letzten Jahren über 260 Milliarden Euro ins Ausland, vorzugsweise in die Schweiz, transferiert.

Das Finanzministerium in Athen untersucht derzeit Überweisungen im Gesamtvolumen von 22 Milliarden Euro. Insgesamt geht es um 54.246 Personen und Firmen. Bislang hat die griechische Steuerfahndung etwa 15.000 Konten von Personen überprüft, die zwischen 2009 und 2011 mehr als 100.000 Euro ins Ausland überwiesen haben.
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Das Mysterium der Liste Lagarde in Griechenland

6. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.349 Kommentare ausgeschaltet

Das Mysterium um die sogenannte Liste Lagarde mit Daten fast 2000 griechischer Inhaber Schweizer Bankkonten scheint sich als handfester politischer Skandal zu entpuppen.

In Griechenland vermag niemand plausibel zu erklären, wie die berüchtigte „Liste Lagarde“ mit den Namen von 1.991 Anlegern in der Schweiz außerkonstitutionell in den Besitz des Evangelos Venizelos gelangte. Mit drei verschiedenen Bekanntmachungen versuchte die Ippokratous (= Parteizentrale der PASOK-Partei) glaubhaft zu machen, dass die Liste zusammen mit anderen Dateien auf dem Laptop des ehemaligen Finanzministers „vergessen“ worden war. Herr Venizelos erachtete es für angebracht, persönlich eine Kopie der Liste zu behalten, als er aus dem Finanzministerium ausschied, jedoch rechtfertigte kein seitdem von ihm bekleideter institutioneller Status diesen Zug von ihm.

Es handelte sich um Material, welches sich auf Steuersachen bezog, um explosives Material, welches die Namen von 1.991 Kontoinhabern enthielt, die eventuell der Steuerhinterziehung verdächtig waren. Herr Venizelos übergab ebenfalls niemals wie geschuldet die Liste an seinen Nachfolger im Finanzministerium, Filippos Sachinidis, damit jener sie gegebenenfalls auswertet.

Laut zuverlässigen Informationen existieren auf der Liste Namen von Unternehmern, im Ausland ansässigen Reederei-Gesellschaften und einer politischen Persönlichkeit, die bereits überprüft worden war und inzwischen aus dem Parlament ausgeschieden. Der höchste Betrag von 500 Mio. Euro erscheint auf dem Konto einer Angestellten einer Schifffahrtsgesellschaft.
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Staatsanwaltschaft in Griechenland bejaht Verwertung der Kontenlisten

5. Oktober 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 534 Kommentare ausgeschaltet

Staatsanwaltschaftliche Kreise in Griechenland vertreten die Ansicht, die Liste mit den Daten griechischer Inhaber schweizerischer Bankkonten dürfe verwertet werden.

Die Frage, ob die berüchtigte Liste mit den Daten der Inhaber von Bankkonten in der Schweiz angesichts der Tatsache, dass sie ein Produkt illegaler Spionage darstellt, ausgewertet werden könnte oder nicht, scheinen Kreise der Staatsanwaltschaft anders zu beurteilen als unter anderen der Staatsekretär im griechischen Finanzministerium, Giorgos Mavraganis neulich vertrat (siehe Griechenland verhandelt nicht über Daten-CDs aus Schweiz).

All jene, die vertreten, die Verwertung der Liste sei rechtswidrig, werden von Quellen „ausgeleert“, auf welche sich der Sender SKAI beruft und die erklären, die Liste könnte rechtskonform genutzt werden, da sie eventuell auch Kontoinhaber enthält, die wegen verbrecherischer Steuerhinterziehung überprüft werden. Laut den selben Quellen existieren Urteile des Obersten Gerichtshofs (Areopag), auf deren Basis die Verwendung der Daten möglich gewesen wäre.

Die Liste mit den Namen griechischer Inhaber schweizerischer Bankkonten befindet sich nunmehr in den Händen des Wirtschaftsstaatsanwalts Grigoris Peponis. Es wird sogar als möglich erachtet, dass er die Personen, die in die Sache der „Odyssee“ der Liste von Büro zu Büro seit Herbst 2010 bis heute involviert sind, zur Abgabe von Erklärungen vorladen wird.

Die sogenannte „Liste Lagarde“ Liste gelangte bei Herrn Peponis am Dienstag (02 Oktober 2012) an. Ihre „Reise“ begann von dem Büro des damaligen Finanzministers Giorgos Papakonstantinou und seines Amtsnachfolgers und heutigen Vorsitzenden der PASOK-Partei Evangelos Venizelos, der die (inzwischen angeblich nirgendwo mehr auffindbare …) Akte mit den konkreten Daten jetzt an das Büro des Premierministers Antonis Samaras schickte, der sie im weiteren Verlauf an das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) weiterleitete. Von dort wurde die Liste schließlich an den Wirtschaftsstaatsanwalt Grigoris Peponis übermittelt.

(Quelle: in.gr)

Griechenland verhandelt nicht über Daten-CDs aus Schweiz

20. September 2012 / Aktualisiert: 04. Februar 2014 / Aufrufe: 740 2 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland stellte klar, mit Deutschland nicht über den Erhalt der Daten illegaler CDs mit schweizerischen Kontendaten verhandeln zu werden.

Wie der Staatsekretär im griechischen Finanzministerium Giorgos Mavraganis in einem an das Parlament übermittelten Schreiben von ihm anführt, sind die berühmten CDs, welche Informationen zufolge die Namen von Anlegern der schweizerischen Banken enthalten, von Seite der Schweiz als Produkt aus Industriespionage charakterisiert worden und könnten deshalb keinen Gegenstand der Verhandlung zwischen Griechenland und Deutschland über ihren Erwerb von griechischer Seite darstellen. Der Staatsekretär betont sogar, dass bezüglich der Erwerbs dieser digitalen Träger auch Haftbefehle ergangenen sind.

Das Schreiben des Staatssekretärs des Finanzministeriums wurde dem Parlament in Beantwortung einer Anfrage der Abgeordneten der SYRIZA-Partei Panagiotis Kouroumplis, Panagiotis Lafazanis und Zoi Konstantopoulou in Zusammenhang mit den Schritten übermittelt, welche von der griechischen Regierung zur Erteilung von Informationen seitens der deutschen Regierung bezüglich der Guthaben griechischer Steuerpflichtiger in der Schweiz erfolgt sind.
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