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Artikel Tagged ‘schäuble’

Finanzminister Griechenlands: erschießt mich, wenn ich mich ändere

14. Februar 2015 / Aufrufe: 3.681 4 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis erklärte gegenüber dem Stern, wegen seiner Recherche über Skandale bei den Banken Drohungen erhalten zu haben.

Eine Macht, die er nicht haben möchte„, charakterisiert in einem am Donnerstag (12 Februar 2015) in der deutschen Zeitschrift „Stern“ veröffentlichten Interview Yanis Varoufakis seine Möglichkeit, als Finanzminister mit einem Wort die Finanzmärkte bewegen zu können, und kündigt an, die SYRIZA-Regierung werde die erste Regierung in Griechenland sein, die gegen die Kartelle im Land vorgehen wird.

Der griechische Finanzminister spricht unter anderem über Europas Defizit an Demokratie, während er Bundeskanzlerin Angela Merkel als „die derzeit mit Abstand cleverste Politikerin in Europa“ und die Deutschen als „bessere Europäer als die Franzosen und Griechen“ bezeichnet.
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Schäubles Spiel und Griechenlands Veto bei der Eurogruppe

13. Februar 2015 / Aufrufe: 1.844 Kommentare ausgeschaltet

Schäubles Spiel bei der Konferenz der Eurogruppe und das griechische Veto gegen ein angeblich gemeinsames Kommuniqué, das es niemals gab.

Im Nachhall der Konferenz der Eurogruppe am 11 Februar 2015, die mit einer Havarie des geplanten gemeinsamen Kommuniqués endete, bestätigt die griechische Seite, das Thema sei an der Phrase „Verlängerung oder erfolgreiche Vollendung des gegenwärtigen Programms“ hängen geblieben.

Regierungsquellen berichten von einem Klima der Zuversicht, da – wie sie äußern – die Gespräche weitergehen, die Kommunikation der Amtsträger und Faktoren der europäischen Seite mit Griechenland kontinuierlich und schnell sei, damit der Boden – auf technischer Ebene – für die nächste Eurogruppe am kommenden Montag (16 Februar 2015) vorbereitet wird.
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Imaginärer Dialog Varoufakis – Schäuble

9. Februar 2015 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.910 Kommentare ausgeschaltet

In der Financial Times wurde ein imaginärer Dialog zwischen den Finanzministern Griechenlands und Deutschlands publiziert, der extrem wahr sein könnte.

Mit Humor, aber auch … giftigen Sprüchen versucht die Financial Times (FT) ihre eigene Version der Dialoge zwischen dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble und dem griechischen Finanzminister YAnis Varoufakis bei ihrer Begegnung am vergangenen Donnerstag (05 Februar 2015) in Berlin zu präsentieren.

Lesen Sie einen unterhaltsamen … imaginären Dialog, der sich in Wahrheit zwischen den beiden Ministern abgespielt haben könnte, da er sich in einem hohen Grad auf Dinge stützt, die während ihres gemeinsamen Interviews durchsickerten oder für Eindruck sorgten.
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Griechenlands Finanzminister in Berlin – Dialog zwischen Gehörlosen

6. Februar 2015 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.828 2 Kommentare

Wolfgang Schäuble erklärte, sich mit Griechenlands Finanzminister einig zu sein, sich nicht einig zu sein, während Yanis Varoufakis meinte, selbst darin sei man sich nicht einig.

Wir diskutierten ausgiebig und eine geraume Zeit lang – nicht immer in Einklang -, aber auf der Ebene der traditionellen Freundschaft der beiden Länder. Wir einigten uns, einem vereinten Europa verbunden zu bleiben, erklärte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble während der Dauer der gemeinsamen Erklärungen mit Yanis Varoufakis nach ihrer Begegnung in Berlin.

Wie Herr Schäuble anmerkte, gab es einen signifikanten Fortschritt in der Realisierung des Programms in Griechenland, jedoch existieren viele Dinge, die noch geschehen müssen. Griechenland gehört in den Euro. Es muss mit den drei Institutionen verhandeln, die das Rettungsprogramm stützen, führte er unter anderem an.
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Schäuble missfällt Griechenlands Nähe zu Russland

3. Februar 2015 / Aufrufe: 4.298 14 Kommentare

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble äußerte sein Missfallen über die Annäherung zwischen Griechenland und Russland.

Dem starken Mann Deutschlands missfällt eine mögliche Kooperation zwischen Griechenland und Russland. Wolfgang Schäuble erklärte gegenüber Reuters, Berlin missfalle die Nähe der neuen griechischen Regierung zu Russland, und betonte, die Hilfe aus Moskau stelle keine tragfähige Lösung dar, welche die europäische Hilfe an Griechenland substituieren könne.

Auf eine bei der Reuters-Konferenz gestellte Frage bezüglich der Eurozone bzw. in welchem Grad die Beziehungen der neuen griechischen Regierung zu Russland einen Grund zur Beunruhigung darstellen, antwortete der deutsche Politiker: „Das gefällt uns nicht“ und fügte an, „ich glaube nicht, dass Russland die europäische Solidarität ersetzen können wird„.
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Schäuble ist gefährlicher als Tsipras

2. Februar 2015 / Aufrufe: 4.064 5 Kommentare

Es existiert die Ansicht, der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble stelle für die Eurozone eine größere Gefahr dar als Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras.

Thomas Wright, Leiter des „Project on International Order and Strategy“ bei der amerikanischen Denkfabrik „Brooking Institution“, erklärt in seiner in der amerikanischen Zeitschrift Newsweek veröffentlichten Analyse, „der neue Premierminister Griechenlands, Alexis Tsipras, hat einen klaren Auftrag zur Neuverhandlung der griechischen Verschuldung und der Beziehung zu der Europäischen Zentralbank„, und fügt an, „in den kommenden Wochen wird Viel über die wirtschaftlichen Themen geschrieben werden, die in den Verhandlungen umfasst sind„.

Im übrigen lässt er unmissverständlich durchklingen, dass nicht Griechenland, sondern das deutsche Dogma der Austerität den wahren Grund der Krise in der Eurozone darstellt.
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Troika verlangt von Griechenland „Vorvertrag“

2. November 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.090 1 Kommentar

Aus Deutschland wurde betont, bei dem Treffen Gikas – Schäuble in Berlin sei es zu keiner Vereinbarung über weitere Unterstützung an Griechenland gekommen.

Unter der Last des negativen Bildes auf dem griechischen Aktien- und Anleihenmarktes steigern Europa und IWF den Druck und verlangen greifbare Beispiele auf schwierigen Ebenen der Verhandlung, damit die Troika nach Griechenland zurückkommt.

Es gibt einen gestalteten Rahmen für die Verhandlungsagenda, antwortet Athen, wo man einschätzt, dass sich alles innerhalb der Zeitpläne bewegen wird, und bezeichnet die Übermittlung konkreter Positionen für die Verhandlungsagenda als Frage der Zeit.
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Zwangskredit an Griechenland, damit Troika bleibt

20. Juni 2014 / Aktualisiert: 25. Februar 2016 / Aufrufe: 1.334 2 Kommentare

Griechenland soll ein neuer Kredit des ESM aufgezwungen werden, um die weitere Beaufsichtigung des Landes durch die Troika sicherzustellen.

Die Hoffnungen der griechischen Regierung auf eine Vermeidung der engen Beaufsichtigung durch die Troika bis Ende des Jahres verflüchtigen sich, da der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble entschlossen ist, Griechenland die Aufnahme eines neuen Kredits des europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) aufzuzwingen, der die Fortsetzung der Beaufsichtigung durch die Troika bis Ende des Jahres 2016 sicherstellen wird.

Nach dem für die Parteien der griechischen Koalitionsregierung ungünstigen Ergebnis der Europawahl herrscht in Berlin eine intensive Beunruhigung über die inzwischen sichtbare Möglichkeit, dass sich bei den nächsten Wahlen die SYRIZA durchsetzt und eine gegenüber dem umgesetzten Wirtschaftsprogramms „feindliche“ Regierung bilden wird.
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Deutschland fühlt sich ungerecht behandelt!

11. April 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 1.630 8 Kommentare

Deutschland kann sich in Zusammenhang mit der Krise in der Eurozone verhalten wie es will, letztendlich wird es immer der Buhmann sein.

In Deutschland existiert ein Gefühl der müden Verdrossenheit, da – diesmal auf den Straßen Zyperns – wieder einmal die selben alten Nazi-Karikaturen in Erscheinung traten. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird mit Hitlerbärtchen gezeigt, obwohl es sie eher wie Charlie Chaplin aussehen lässt. Finanzminister Wolfgang Schäuble schwingt auf unbestimmt drohende Weise eine Pistole. Hakenkreuze auf Plakaten monieren die Berliner Diktatur. Wäre die Wut nicht dermaßen realistisch, wäre wahrscheinlich alles idiotisch.

In der deutschen Hauptstadt herrscht intensives Missfallen. „Nicht wir sind die Bösen„, meint Herr Schäuble, der sich selbst als den leidenschaftlichsten Phileuropäer im Kabinett der Frau Merkel sieht. Seine Regierung fordert einfach nur Logik, verantwortliche Politiken in der Krise der Eurozone. Wie er sagt, bedeute dies, dass alle Länder, die sich am Euro beteiligen, ihre Haushaltspläne der Kontrolle unterstellen müssen, damit sie auch ihre Wirtschaften wettbewerbsfähig machen. „Wer übermäßige Risiken eingeht, muss darauf vorbereitet sein, schließlich Verluste zu erleiden.
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Schäuble: Griechenland macht Fortschritte

26. März 2013 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 1.402 20 Kommentare

Wolfgang Schäuble bestätigt Griechenland, unter der Regierung Samaras große Fortschritte gemacht zu haben, und versichert den leidenden Bürgern sein Mitgefühl.

Griechenland schreitet voran„, erklärt in einem Interview mit der griechischen Zeitung „Ta Nea“ der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und sendet ein klares Signal der Unterstützung an die griechische Regierung: „Griechenland hat mit der Regierung Samaras große Fortschritte gemacht. Wir tun alles was wir können, um diesen Kurs zu unterstützen.

Bei dem Interview merkt der deutsche Minister an, „wenn Griechenland die Kraft und die Geduld hat, diesem Kurs konsequent zu folgen, wird es genesen und sich auf einer überlebensfähigen und stabilen Basis entwickeln können“ und fährt fort: „Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten bestehen signifikante und ernsthafte Gründe, zuversichtlich in die Zukunft zu sehen.
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