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Artikel Tagged ‘rücklage’

2 von 3 Griechen fehlen Rücklagen

9. Februar 2020 / Aufrufe: 170 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland haben zwei von drei Bürgern nicht einmal 1000 Euro auf der hohen Kante und 13 Prozent der Bevölkerung leben in Armut.

Daten der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OWZE / OECD) auswertend präsentierte der Unternehmens- und Industrieverband (SEV) eine sehr interessante Untersuchung über die wirtschaftliche Lage der Bürger Griechenlands.

Ein hoher Anteil der Bevölkerung (12,9 %) hat Einkommen unterhalb der Armutsgrenze (die bei 50 % des gemittelten Einkommens liegt, das wiederum das Einkommen ist, oberhalb dessen die einkommensstärkeren 50 % der Bevölkerung liegen).
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Sparen bleibt für Griechenlands Bürger ein Traum

7. November 2018 / Aufrufe: 427 Kommentare ausgeschaltet

Für die meisten Haushalte in Griechenland bleibt es ein unerreichbarer Traum, sei es auch nur etwas Geld zurücklegen zu können.

Trotz des formalen Ausgangs Griechenlands aus den sogenannten Memoranden hat sich im schweren Alltag seiner Bürger nicht viel geändert.

Laut der Wirtschaftsklima-Studie des Instituts für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) für Oktober 2018 erklären 6 von 10 Konsumenten, „gerade so über die Runden zu kommen„, und von diesen ist wiederum 1 von 10 gezwungen worden, auf Ersparnisse zurückzugreifen zu müssen um seinen Verpflichtungen entsprechen zu können.
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Griechenland bildet „Rücklagen“

19. August 2017 / Aufrufe: 594 Kommentare ausgeschaltet

In Umsetzung eines entsprechenden Beschlusses der Eurogruppe legt Griechenland ein Liquiditätspolster für den Schuldendienst an.

Angesichts des nahenden Endes des (aktuellen) Memorandums wird bei bei der Griechischen (Zentral-) Bank (TtE) ein Sonderkonto eingerichtet, auf dem die Gelder für die Schaffung einer „Rücklage“ des griechischen Fiskus gesammelt werden, die ausschließlich für die Tilgung der Verschuldung Griechenlands verwendet werden sollen.

Den im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlichten einschlägigen Beschluss unterzeichnete der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis.
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Goldreserven in Griechenland werden zu Steuern

24. Januar 2017 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.930 1 Kommentar

Die Bürger in Griechenland verflüssigen ihre letzten Vermögenswerte und Rücklagen, darunter speziell auch Goldmünzen, um Steuern zu bezahlen.

Die jüngst in der griechischen Tageszeitung „Kathimerini“ publizierten letzten Angaben der Griechischen Bank bezüglich der An- und Verkäufe sogenannter „Sovereigns“ (sprich englischer Goldmünzen) sind geradezu erschütternd.

Gemäß diesen Angaben verflüssigten die Griechen 2016, um ihren schweren wirtschaftlichen Verpflichtungen zu entsprechen, mehr als doppelt so viele Goldmünzen wie sie ankauften.
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Kassen in Griechenland verloren 70 Prozent ihres Vermögens

10. Juli 2012 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.089 5 Kommentare

Laut den Beschäftigten der Versicherungskassen in Griechenland verloren die Kassen infolge des Schuldenschnitts PSI 70% ihres in Staatsanleihen angelegten Vermögens.

Die tragische finanzielle Lage der griechischen Kassen infolge des kontinuierlichen Rückgangs des Beitragsaufkommens wegen der hohen Arbeitslosigkeit, der Kürzung der Löhne und Gehälter, der flexiblen Arbeitsverhältnisse und der hohen Beitragshinterziehung sowie auch des Anstiegs der Ausgaben infolge der Zunahme der Pensionierungen und Betriebskosten verschlimmerte nun noch der „Cut“ der griechischen Staatsanleihen.

Zu dieser Schlussfolgerung kommen die Bediensteten bei den Versicherungskassen, welche betonen, die bisherigen Optionen zum Ausgleich der Defizite seien die Senkung der (Haupt- und Zusatz-) Renten, die Reduzierung der einmaligen Abfindungszahlungen und die Kürzung der Gesundheitsleistungen und jeder sozialen Leistung.

Die großen Verluste aus dem Umtausch der griechischen Staatsanleihen würden vielleicht nur ein logistisches Problem darstellen, wenn sie nicht mit den dramatischen Auswirkungen zusammenfielen, welche die Rezession auf den Fluss der Einnahmen der Kassen hat.
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