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Artikel Tagged ‘rodopi’

Verdoppelung der Corona-Fälle in Griechenland

19. Juni 2020 / Aufrufe: 2.152 Keine Kommentare

Die aktuellen Fakten brachten in Griechenland einen völligen Umsturz des Bildes von der Entwicklung der Pandemie des Coronavirus COVID 19.

Die alltägliche Auszählung der Coronavirus-Fälle führt in Griechenland im Juni 2020 zu einem völligen Umsturz des Bildes, an das man sich bis Ende Mai 2020 gewöhnt hatte.

Der Vergleich ist zerschmetternd: in den ersten 18 Tagen des laufenden Monats gab es 110,2 % mehr Fälle als in den letzten 18 Tagen des Vormonats Mai 2020.
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„Explosion“ neuer Corona-Fälle in Griechenland

17. Juni 2020 / Aufrufe: 1.248 Keine Kommentare

Griechenland meldete am 17 Juni 2020 sowohl 55 neu Fälle bestätigter Infektionen mit dem Coronavirus COVID 19 als auch 2 Tote.

In Griechenland wurden am Nachmittag des 17 Juni 2020 insgesamt 55 neue Infizierungen mit dem Coronavirus COVID-19 sowie 2 neue Todesfälle bekannt gegeben.

Informationen zufolge wurden 49 der 55 neuen Fälle in den Verwaltungsbezirken Xanthi (43) und Rodopi (6) bestätigt, während weitere 3 in dem Verwaltungsbezirk Pellas, 2 in Athen und 1 bei einem Passagier eines Auslandsflugs nachgewiesen wurden.
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Branchen-Arbeitslosenquote in Rodopi in Griechenland bis 85 Prozent

5. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 426 Kommentare ausgeschaltet

Das Firmensterben in Griechenland hat in der Präfektur Rodopi die Arbeitslosenquote in den beiden wichtigsten Wirtschaftsbereichen der Region auf bis zu 85 Prozent steigen lassen.

Besonders beunruhigend sind die Daten bezüglich der Schließung von Unternehmen und des Anstiegs der Arbeitslosigkeit, wie Euripides Stylianidis, Abgeordneter der Partei Nea Dimokratia, in einer von ihm gestellten parlamentarischen Anfrage enthüllt. Laut den Angaben des Arbeitszentrums Komotini, auf welche sich der Abgeordnete beruft, haben konkret von insgesamt 68 Fabriken 24 endgültig geschlossen, und von den verbliebenen 44 sind nur 5 tatsächlich in Betrieb, während in den übrigen 39 Fabriken der Betrieb reduziert ist und Verzögerung von Lohnzahlungen, Freistellungen, unbezahlte Urlaube und „elastische“ Arbeitszeiten verzeichnet werden.

Wie der Abgeordnete der N.D. betont, hat speziell in den beiden bedeutendsten in der Präfektur Rodopi aktiven Branchen, nämlich in der Textilindustrie und auf dem Bausektor, die Arbeitslosigkeit sogar Raten von 85% bzw. 79,9% erreicht. Weiter führt Euripides Stylianidis an, dass diese schwierige Lage noch verschlimmert wird, da der Staat darin fortfährt, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, die Unternehmen mit zusätzlichen Steuern zu belasten, seine gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber den Unternehmen nicht nachzukommen (12%ige Förderung durch die Arbeitsbehörde OAED, Mehrwertsteuer-Rückzahlung, Verpflichtungen gegenüber Lieferanten), das Entwicklungsgesetz nicht zu aktivieren und die eingereichten neuen Investitionspläne nicht zu genehmigen oder die Exportorientierung der Unternehmen nicht zu unterstützen.

Wie Euripides Stylianidis moniert, gibt der stellvertretende Finanzminister Pantelis Ikonomou in seiner Antwort nicht nur keine Lösungen des Problems, sondern erklärt global und unbestimmt: „Die Verwaltung unternimmt jede mögliche Anstrengung zur Normalisierung des Zeitraums der Mehrwertsteuer-Rückzahlung, unter paralleler Wahrung der Interessen des Staates„! Und als ob dies nicht reichen würde, erinnert er daran, dass seit dem 02/07/2010 die Rückzahlungen der Mehrwertsteuer unter der Voraussetzung ohne Kontrolle erfolgen, dass die zurückgeforderten Beträge nicht höher als 30.000 Euro sind, womit er substantiell auch die Existenz des Problems eingesteht, da für höhere Beträge (die sich auf die Unternehmen beziehen) die Rückzahlungen erst nach einer vorläufigen oder regulären Unternehmensprüfung erfolgen.

(Quelle: Vradyni)