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Artikel Tagged ‘rentensystem’

Das wahre Gesicht der Krise in Griechenland

13. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.603 1 Kommentar

Das Versicherungssystem wird in Griechenland das wahre Gesicht der Krise offenbaren.

In Griechenland scheinen mit zügigen Schritten die Tage zu nahen, wo das Arbeitsministerium aufgerufen sein wird, seinen Plan für das Versicherungssystem des Landes zu präsentieren.

Hätte Giorgos Katroungalos (unter der neuen SYRIZA-Regierung derzeit Minister für Arbeit, Sozialversicherungen und gesellschaftliche Solidarität) sich in der vergangenen Woche nicht nach Lima in Peru zu Begegnungen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) begeben, wäre dieser Zeitraum vielleicht noch mehr beschleunigt worden.
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Wie viel die „reichen“ Rentner Griechenlands verlieren

12. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.376 1 Kommentar

Rentner in Griechenland mit Bezügen von insgesamt über 1000 Euro brutto haben mit erneuten Kürzungen ihrer Renten um 10 bis zu 20 Prozent zu rechnen.

Feuer und Beil allen in Griechenland … die wagten, in ihrem Leben Versicherungsbeiträge – häufig auch bei mehr als einer Versicherungskasse und sogar obligatorisch – zu entrichten, um für ihr Alter eine bessere Rente sicherzustellen.

Die Entscheidung, der die Regierung sich zuwendet – und die praktisch die Minister bereits angekündigt haben – ist, dass die Renten bis insgesamt 1.000 Euro (brutto) „geschützt“ werden. Das bedeutet jedoch, dass alle Bezüge, die – immer auf den Gesamtbetrag der Haupt- plus Zusatzrenten bezogen – 1.000 Euro übersteigen, gekappt werden müssen – und zwar drastisch. Obwohl die Regierung von gestaffelten Kürzungen spricht, ist sicher, dass diese Staffelung zweistellige Prozentsätze umfassen wird, die ab 10% – 11% für alle beginnen, die sich im Bereich eines „Tausenders“ bewegen, und sich sogar bis zu 20% staffeln werden.
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Versteckte Schulden bedrohen Renten in Griechenland

11. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.110 Kommentare ausgeschaltet

Bei den Kassendefiziten offiziell nicht auftauchende versteckte Schulden in Höhe von 13 Milliarden Euro strangulieren die Sozialversicherungsträger in Griechenland.

„Versteckte“ Schulden in Höhe von 13 Mrd. Euro bei der Sozialversicherung aus … nicht gezahlten Renten und Gesundheitsausgaben bedrohen die Versicherungskassen in Griechenland und im weiteren Sinn ihre Versicherten und Rentner mit neuen Kürzungen.

Die interne Verschuldung – die bei den Kassendefiziten der Versicherungsträger offiziell nicht erscheint – ergibt sich aus den Daten, die der Vorsitzende des Panhellenischen Verbands der Beschäftigten der Träger für Sozialpolitik, Antonis Kourouklis, an die Öffentlichkeit gab. Die Liste der Schulden stellt sich folgendermaßen dar:
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Genug mit den Lügen über die Frührenten in Griechenland!

5. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 2.065 8 Kommentare

Das Rentensystem Griechenlands ist von Idiotie beherrscht und die Politiker lügen, wenn sie behaupten, an den Ungerechtigkeiten der Vergangenheit nichts ändern zu können.

Gemäß der jährlichen Studie des World Economic Forum über die globale Wettbewerbsfähigkeit liegt Griechenland bei der Wettbewerbsfähigkeit seines makroökonomischen Umfelds unter weltweit 140 Ländern auf der 132. Position. Wegen einer ungeheuren staatlichen Verschuldung, wegen Überbesteuerung, wegen eines nebulösen Steuersystems, wegen Bürokratie, Korruption und dysfunktionaler Justiz.

Die Regierung sagt dagegen, im 2. Halbjahr 2016 ein Wachstum zu erwarten! Essen Sie nicht. Am Abend haben wir Storchensuppe.
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Die Fundamente der gescheiterten Wirtschaft Griechenlands

11. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.110 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland verwurzelte Werte mögen gut für das Familienleben sein, führen jedoch in der Wirtschaft zu Stagnation und schlechten Karrieren.

Sehr viele Politiker und Ökonomen lasten der – von den Gläubigern Griechenlands beaufsichtigten – Austerität den Zusammenbruchs der griechischen Wirtschaft an.

Die Fakten zeigen jedoch weder historische Niveaus der Austerität noch dermaßen große staatliche Kürzung, um den großen Verlust an Arbeitsplätzen zu erklären. Was die Fakten zeigen, sind in den Werten und Überzeugungen der griechischen Gesellschaft verwurzelte wirtschaftliche Probleme.
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Griechenlands Rentensystem und der Mythos der Ausschüsse

1. September 2015 / Aufrufe: 1.365 2 Kommentare

In Griechenland wurde wieder einmal ein Ausschuss gebildet, der sich mit dem Rentensystem befasst, jedoch kaum zu einer essentiellen Lösung beitragen wird.

Wenn man ein Problem nicht lösen möchte, bildet man einen Ausschuss.“ Es handelt sich um einen alten Spruch, der in der politischen Szene Griechenlands ohne Ausnahmen bis heute gilt. Der Ausschuss diskutiert, wägt Für und Wieder ab, macht Vorschläge für die Lösung eines Problems, die politische Führung umarmt die Vorschläge als besonders signifikant … und letztendlich geschieht etwas ganz anderes.

Dies war bisher der Verlauf der Ausschüsse und es ist nicht zu erwarten, dass sich umgehend etwas zum Besseren ändern wird. Außer die Realität selbst straft uns Lügen, für welchen Fall wir vorab dem Ausschuss gratulieren würden, der es schaffen wird, sich durchzusetzen.
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Wahrheit über die Renten in Griechenland

13. Juni 2015 / Aufrufe: 8.561 6 Kommentare

Der hartnäckig auf weiteren Kürzungen bei den Renten in Griechenland beharrende IWF scheint offensichtlich absichtlich mit unwahren Zahlen zu argumentieren.

Das Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die regierungszentrale) eilte klarzustellen, dass der Internationale Währungsfond in Zusammenhang mit den Renten in Griechenland falsche Zahlen genannt hat. Nach Kategorien aufgeschlüsselt beträgt in Griechenland die durchschnittliche Monatsrente 664,69 Euro bei den Hauptrenten und 168,40 Euro bei den Zusatzrenten.

44,8% der griechischen Rentner (1.189.396 von insgesamt 2.654.784) beziehen sogar eine Rente unterhalb der stabilen relativen Armutsgrenze, die in Griechenland bei 665 Euro liegt. Jedenfalls ist anzumerken, dass der durchschnittliche Wert der monatlichen Renten in Griechenland und Deutschland ungefähr der selbe ist.
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Renten in Griechenland – Einigung oder nicht?

7. Juni 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.071 3 Kommentare

Obwohl in Griechenland bereits 45 Prozent der Renten unterhalb der Armutsgrenze liegen, fordern die Gläubiger erneut Rentenkürzungen und höhere Altersgrenzen.

Nach Monaten quälender Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern über die Rettung hat sich ein Thema als schwieriger als alle übrigen erwiesen: die Reformen bei den Renten. Unter dem Beharren des Internationalen Währungsfonds fordern die Gläubiger von Athen, die Hähne in einem System zuzudrehen, das sie für nicht tragfähig halten.

Funktionäre der linksradikalen SYRIZA-Regierung monieren, dass bereits schmerzhafte Angleichungen erfolgt sind, und drohen damit, die Gespräche platzen zu lassen. Wie generös ist also das Rentensystem in Griechenland? Wie stellt es sich im Vergleich zu anderen Systemen in Europa dar?
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Griechenlands Gläubiger fordern Rentenkürzungen von bis zu 62 Prozent

6. Juni 2015 / Aufrufe: 3.384 9 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands verlangen weitere rigorose Einsparungen im Rentensystem und behalten sich die Genehmigung jeglicher Änderungen im Arbeitswesen vor.

Um von 10% bis zu 62% gekürzte Renten sollen alle erhalten, die ab dem 01 Januar 2016 in die Frührente gehen, während ab dem selben Jahr bis 2022 jedes Jahr 6 Monate (und 1 Jahr ab 2022) zu den für die „alten“ Versicherten weiterhin geltenden niedrigeren Altersgrenzen hinzukommen, so dass niemand mehr ein Motiv hat, vor 62 Jahren in Rente zu gehen.

Kürzungen bei Hauptrenten, Beibehaltung der Null-Defizit-Klausel für die Zusatzrenten und Abfindungen, Streichung der Solidaritätszulage für Rentner (EKAS), aber auch sofortige Abschaffung der vorzeitigen Verrentungen ab dem 30 Juni 2016 sind jedoch nur einige der Maßnahmen, welche die Gläubiger in Zusammenhang mit der Versicherungsreform verlangen.
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Neue Bombe bedroht Versicherungssystem in Griechenland

31. Mai 2015 / Aufrufe: 5.080 1 Kommentar

Eine neue Bombe bedroht das Versicherungssystem in Griechenland und es besteht die Gefahr, dass sie die Versicherungskassen in die Luft jagen wird.

Laut der Zeitung „Imerisia“ befinden sich ungefähr 130.000 Arbeitnehmer im „Vorraum“ zum Renteneintritt, während weitere 150.000 derzeit „feststecken“, da sie noch nicht entweder das nötige Alter erreicht oder die erforderlichen Versicherungsjahre zusammengebracht haben. Diese beiden Kategorien Versicherter werden also früher oder später zu den derzeit 2.654.748 Rentnern hinzukommen und die jährlichen Aufwendungen für Renten auf über 28,14 Mrd. Euro emporschnellen bzw. einen Rekord der letzten 16 Jahre verzeichnen lassen.

Zur selben Stunde werden sich gefährlich die Defizite der Kassen ausweiten, bezüglich derer veranschlagt wird, dass sie allein in diesem Jahr (2015) 1,8 Mrd. Euro erreichen werden. Funktionären des Versicherungswesens zufolge nimmt diese rapide Zunahme der Rentner, aber auch der Aufwendungen für Rentenzahlungen, die derzeit monatlich 2,35 Mrd. Euro betragen und von denen 1,35 Mrd. Euro den Staatshaushalt „belasten“, neue Umstürze im Versicherungssystem vorweg.

(Quelle: dikaiologitika.gr)