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Artikel Tagged ‘rentenkürzung’

Neue Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen in Griechenland

8. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.743 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorentwurf des staatlichen Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht allein bei Renten und Sozialleistungen Kürzungen von weit über einer Milliarde Euro vor.

Der Vorentwurf des Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht die Kürzung von Aufwendungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro vor, wovon 1,2 Mrd. allein aus Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen herrühren werden.

Insgesamt wird der Posten für Gehälter und Renten im kommenden Jahr um 258 Mio. Euro im Vergleich zu diesem Jahr geringer sein, während für die Versicherung 696 Mio. Euro weniger ausgegeben werden sollen.
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Europäer fordern von Griechenland sofortige Maßnahmen

13. September 2015 / Aufrufe: 1.547 6 Kommentare

Die Europäer verlangen von Griechenland unabhängig von dem Ausgang der Wahlen am 20 September 2015 die sofortige Umsetzung radikaler sogenannter Reformen.

Die Europäer verlangen von der neuen Regierung, die sich aus den Wahlen am 20 September 2015 ergeben wird, erneut die sofortige Umsetzung der Reformen und Maßnahmen, gleich wer die Wahlen gewinnen wird.

Im Quartal Oktober – Dezember 2015 existieren Finanzierungsbedürfnisse von 7,9 Mrd. Euro, die ohne ausländische Hilfe nicht gedeckt werden können, während für die Rekapitalisierung der griechischen Banken sehr wahrscheinlich weitere 15 Mrd. Euro nötig sein werden.
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Die „geheimen“ Abzocken im Programm der SYRIZA in Griechenland

10. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 5.470 6 Kommentare

Das neue Wahlkampf- und Regierungsprogramm der SYRIZA in Griechenland nimmt alles und jeden ins Visier, wo es noch etwas zu holen geben könnte.

Anstatt in Griechenland die sogenannte „Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) wie versprochen abzuschaffen, etabliert die SYRIZA die Steuer dauerhaft, wandelt sie zu einer Einheitlichen Besitzsteuer (nicht nur auf Immobilien) um, erweitert sie auf alles was … sich bewegt, fliegt oder schwimmt und „exportiert“ sie zusätzlich auch noch ins Ausland, damit die Griechen sie auch für die Häuser bezahlen, die sie in den USA, Kanada, Australien oder wo auch immer auf der Erde haben!

Und anstatt die Reichen zu zahlen zu zwingen (die Ankündigung bezüglich 3 Mrd. Euro aus der Bekämpfung der hohen Steuerhinterziehung wurde aus dem neuen Wahlkampfprogramm der SYRIZA gestrichen), bereitet sie Sturmangriffe auf die Wohnungen der Steuerzahler vor und sucht nach dem Geld unter der Matratze oder wo immer sonst die einfachen Bürger es in Angst vor einen unkoordinierten Bankrott, der Beschneidung der Bankguthaben und der Rückkehr zur Drachme versteckten.
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Griechenlands Rentensystem und der Mythos der Ausschüsse

1. September 2015 / Aufrufe: 1.329 2 Kommentare

In Griechenland wurde wieder einmal ein Ausschuss gebildet, der sich mit dem Rentensystem befasst, jedoch kaum zu einer essentiellen Lösung beitragen wird.

Wenn man ein Problem nicht lösen möchte, bildet man einen Ausschuss.“ Es handelt sich um einen alten Spruch, der in der politischen Szene Griechenlands ohne Ausnahmen bis heute gilt. Der Ausschuss diskutiert, wägt Für und Wieder ab, macht Vorschläge für die Lösung eines Problems, die politische Führung umarmt die Vorschläge als besonders signifikant … und letztendlich geschieht etwas ganz anderes.

Dies war bisher der Verlauf der Ausschüsse und es ist nicht zu erwarten, dass sich umgehend etwas zum Besseren ändern wird. Außer die Realität selbst straft uns Lügen, für welchen Fall wir vorab dem Ausschuss gratulieren würden, der es schaffen wird, sich durchzusetzen.
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Griechenland: Wirtschaft oder Wahlen?

17. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.436 5 Kommentare

Premierminister Alexis Tsipras steht vor dem Dilemma, zwischen Neuwahlen und der Rettung der Wirtschaft Griechenlands wählen zu müssen.

Und nun? Dies ist die große Frage, die Griechenlands Premierminister zu beantworten aufgefordert ist, und das große Dilemma, das sich nach der Thriller-Abstimmung im Parlament über das dritte Memorandum erhebt.

Die Notwendigkeit blitzschneller Handlungen mit Ziel die Lösung des internen Problems der SYRIZA und die Überrumpelung der Abweichler, bevor sie sich zu organisieren schaffen, kollidiert mit den Bedürfnissen der Wirtschaft und den Verpflichtungen, die aus dem selbigen Memorandum und den Zusagen Alexis Tsipras‘ sowohl gegenüber den Gläubigern als auch – wie sich abzeichnet – gegenüber Angela Merkel und Francois Hollande persönlich entspringen.
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Neue Fluchtwelle auf öffentlichem Sektor in Griechenland

10. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.474 Kommentare ausgeschaltet

Aus Angst vor neuen Kürzungen ihrer Pensionen schicken sich in Griechenland zigtausende Beschäftigte des öffentliche Sektors zur Flucht in den Ruhestand an.

Der öffentliche Sektor in Griechenland begegnet in den letzten Wochen einer neuen Fluchtwelle, da zehntausende Bedienstete mit fundamentierten Rentenansprüchen aus Angst vor den neuen Regelungen und Kürzungen im Versicherungssystem massenweise ihre Pensionierung beantragen.

Ersten Schätzungen zufolge fundamentieren in diesem Jahr über 60.000 Bedienstete einen Pensionsanspruch (erfüllen also sowohl die erforderlichen Versicherungs- bzw. Wartezeiten als auch die Altersgrenzen). Wie die Zeitung „Ethnos“ in einer Reportage berichtet, wurden allein in den letzten Wochen mehr als 5.500 Pensionierungsanträge gestellt.
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Griechenland aufgezwungene Maßnahmen sind nicht realisierbar

17. Juli 2015 / Aktualisiert: 14. September 2016 / Aufrufe: 1.704 1 Kommentar

Laut dem Generalsekretär für Sozialversicherung sind die Griechenland von den Gläubigern aufgezwungenen Maßnahmen im Rentensystem nicht realisierbar.

In dem Morgenmagazin des griechischen TV-Senders Mega erklärte der Generalsekretär für Sozialversicherung, Giorgos Romanias, die von der Regierung Griechenlands mit den „Partnern“ vereinbarten Maßnahmen können nicht umgesetzt werden, und dies sei auch der Grund, aus dem er sein Amt niederlegen werde.

Wie Herr Romanias – sich auf die Änderung des Modus der Berechnung der Renten im Vergleich zu dem Modus beziehend, der galt, als jemand seine Rente beantragte – charakteristisch meinte, werden mit den am kommenden Mittwoch zu ratifizierenden Bestimmungen alle Rentenanwärter „unabhängig davon, wann sie ihren Rentenanspruch fundamentierten, ab dem 01/01/2015 beeinträchtigt„. (Hierzu sei angemerkt, dass die Bewilligung von Rentenanträgen in Griechenland nach wie vor bis zu mehrere Jahre dauert und die Antragsteller derweilen nicht selten versterben!)

Herr Romanias versicherte jedenfalls, die Renten für August 2015 werden regulär auf die Konten der Berechtigten überwiesen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Europa will Griechenland abstrafen

3. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.310 3 Kommentare

Clive Crook vertritt in einem Artikel bei Bloomberg, Europa wolle Griechenland abstrafen anstatt sich wirklich um die Erzielung einer tragfähigen Vereinbarung zu bemühen.

Europa will Griechenland mit einem Ausscheiden bestrafen„, lautet der Titel eines Beitrags von Clive Crook bei der Agentur Bloomberg, in dem er betont, während der mehr als 30 Jahre, die er über politische und wirtschaftliche Themen schreibt, jemals eine solche Wiederholung einer kontinuierlichen, selbstgefälligen, katastrophalen und gemeinsam vertuschten Unfähigkeit gesehen zu haben.

Ich beziehe mich nicht auf Alexis Tsipras und die SYRIZA„, meint er und fügt an, „während der Schaden sich zuspitzt, ist eine Bemühung im Gang, die Geschichte des beschämenden Scheiterns der Europäischen Union in Zusammenhang mit Griechenland neu zu schreiben„.
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Juncker an Griechenland: Begeht keinen Selbstmord!

30. Juni 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.712 7 Kommentare

Kommissions-Chef Juncker beschwor die Bürger in Griechenland, keinen Selbstmord zu begehen und bei dem Referendum am 05 Juli 2015 mit Ja und für Europa zu stimmen.

Eine klare Botschaft an Griechenland bezüglich einer „sperrangelweit geöffneten Verhandlungstür“ schickte aus Brüssel Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker während seiner Pressekonferenz, bei der er die Protokolle der Vereinbarung bekannt gab, die Griechenland nicht mehr zu sehen bekam, weil es die Durchführung einer Volksabstimmung am kommenden Sonntag (05 Juli 2015) beschloss.

Den Beschluss Europas unterstreichen wollend, die Verhandlungen fortzusetzen, sagte er spezieller, „die Tür steht sperrangelweit offen„. Mit seiner Botschaft zog Herr Juncker ein Resümee der Bemühungen, die er selbst, aber auch Europa unternahmen um zu einer Einigung mit Athen zu gelangen.
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Juncker nennt Griechenlands Premierminister einen Lügner

17. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.518 8 Kommentare

In dem eskalierenden Krieg zwischen Griechenlands Regierung und Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker schritt letzterer zu unerhörten Erklärungen.

Das Klima des … Bruchs zwischen Athen und den Gläubigern reflektieren die am Dienstag (16 Juni 2015) abgegebenen Erklärungen des Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker, der gleichermaßen indirekt wie unmissverständlich die griechische Regierung bezichtigte, das griechische Volk zu belügen, und dabei gleichzeitig bestritt, die Gläubiger haben die Durchsetzung bestimmter der in den letzten Tagen an das Licht der Öffentlichkeit gelangten Maßnahmen verlangt.

Die vollständige Erklärung des Jean-Claude Junckers lautete folgendermaßen:
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