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Artikel Tagged ‘rekapitalisierung’

Griechenland: Countdown eines neuen Bankrotts

30. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.182 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland läuft der Countdown für einen neuen Bankrott seiner Wirtschaft.

In den vergangenen Tagen mag in Griechenland in den Massenmedien das Tagesgeschehen von den Feuerwerken anlässlich der vorläufigen Inhaftierung des ehemaligen Ministers Giannos Papakonstantinou beherrscht worden sein. Unabhängig davon befindet sich die reale Wirtschaft jedoch weiterhin im freien Fall.

Wer – sei als Selbständiger oder als Arbeitnehmer einer der hunderttausenden griechischen Unternehmen des privaten Sektors – auch nur den geringsten Bezug zur realen Wirtschaft hat, sieht um sich herum überall die Niedergeschlagenheit und die Verzweiflung der Menschen, welche die Zahnräder der realen Wirtschaft des Landes darstellen.
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Der Elefant im Zimmer ist unruhig

24. September 2018 / Aufrufe: 1.010 3 Kommentare

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist der gigantische Anstieg der nicht bedienten privaten Verschuldung.

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist weder die anstehende (erneute) Senkung der Renten noch die Höhe des reduzierten Mindestlohns (für junge Arbeitnehmer) und auch nicht die Höhe der Sozialabgaben.

Das größte Problem ist das gigantische Anwachsen der nicht bedienten privaten Verschuldung. Die sich derzeit auf 230 Mrd. Euro summierende nicht bediente Verschuldung der Bürger Griechenlands an die Banken und den Fiskus, die den „Elefanten im Zimmer der Krise“ darstellt, wobei sie die Gesamtheit der systemischen Banken im Würgegriff hat und bei der Finanzierung des Wachstums außer Gefecht setzt.
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Warum die Märkte Griechenland wieder „verkauften“

12. September 2018 / Aufrufe: 452 Kommentare ausgeschaltet

Das dritte Memorandum scheiterte zumindest in einem seiner Hauptziele, nämlich der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Eine lang anhaltende Wahlkampfperiode, Leistungsversprechen anlässlich der Internationalen Messe in Thessaloniki, Befürchtungen bezüglich einer Umkehrung eines Teils der Reformen, Banken und „rote“ Kredite (NPL), ein schwaches Wachstum, aber auch die negativen internationalen Umstände setzten die griechischen Assets unter Druck, wobei die Finanzierungskosten des Landes auf den unerschwinglichen Niveaus von 4,4% bleiben, die Verluste der Banken bei nur sechs Börsensitzungen 1,5 Mrd. Euro erreichen und die Gesamtverluste an der Börse 3,5 Mrd. Euro übersteigen.

Der Tag nach dem „großen Ausgang“ (aus den Memoranden) am 20 August 2018 zeigt außerdem, dass das dritte Memorandum zumindest in einem seiner Hauptziele scheiterte: der Rückkehr Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte.
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Rettung der Banken kostet Griechenland dutzende Milliarden Euro

17. November 2017 / Aufrufe: 779 Kommentare ausgeschaltet

Einem vernichtenden Bericht des EuRH zufolge erlitt Griechenlands Fiskus aus der Rekapitalsierung der griechischen Banken bisher einen Schaden von 36,4 Milliarden Euro.

Sich auf den Gang Griechenlands an die Finanzmärkte beziehend warnt der Europäische Rechnungshof (EuRH) und betont, die (Erreichung der) Fähigkeit des Landes, sich völlig über die Märkte zu finanzieren, sei ein schwieriges Unterfangen.

Laut dem Bericht des Europäischen Rechnungshofs mit Titel „Die Intervention der Kommission in der griechischen Finanzkrise“ trugen die von der Europäischen Kommission in Griechenland geplanten und umgesetzten Programme (sprich Memoranden) zwar zur Neuorganisation des Landes bei, aber nur marginal.
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Griechenlands Wirtschaftskrise wird zu endloser Odyssee

8. Januar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.830 9 Kommentare

Die wirtschaftliche Krise Griechenlands setzt sich wie eine endlose Odyssee fort und es steigen neue Ängste vor gesellschaftlichen Unruhen auf.

Wenn Stavros Staikos an das vor ihm liegende neue Jahr denkt, bringt er Angst zum Ausdruck. Obwohl er von seiner Natur her stoisch ist, tut der im Ruhestand befindliche Seemann der Handelsmarine sich schwer, sein Land und seine eigene Situation optimistisch zu sehen.

Es ist schwer, optimistisch zu sein„, meint Stavros Staikos, während er darauf wartet, an die Reihe zu kommen um in der zentralen Athener Geschäftsstelle des Verbands der Verbraucher und Kreditnehmer wirtschaftliche Ratschläge zu bekommen. „Wer hätte sich vorgestellt, hier anzugelangen? Wer hätte sich vorgestellt, dass ich mit meinen 63 Jahren Angst haben würde, meine Wohnung zu verlieren?
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Rekapitalisierung der Banken kostet Griechenlands Bürger 40 Mrd

2. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.093 2 Kommentare

Die skandalöse Refinanzierung der Banken in Griechenland schädigt Fiskus, gesetzliche Versicherungsträger und tausende Kleininvestoren um über 40 Milliarden Euro.

Wir monieren ein weiteres mal den großen Skandal der sogenannten Rekapitalisierung der Banken, der vielleicht der größte Skandal der griechischen Geschichte ist und mit dem der Fiskus, also die notleidenden überbesteuerten Steuerpflichtigen unseres Vaterlands schwindelerregende Beträge von über 40 Mrd. Euro verloren, Versicherungskassen und viele tausende Kleinaktionäre und kleine Obligationsinhaber ausgeplündert wurden, während die Banken fast umsonst in die Hände ausländischer Spekulanten übergingen, von denen viele im übrigen unbekannter Identität sind.

Dies betont in einer Erklärung der Vorsitzende der Partei „Nationalen Einheit“ (LAE), Panagiotis Lafazanis, und merkt dabei an, der Skandal könne nicht von der Immunität geschützt bleiben und „vertuscht“ werden, „zumal er wegen einer Reihe obskurer Beschlüsse und Regelungen der Regierung – wie den Ausschluss der griechischen Kleininvestoren von den Kapitalerhöhungen der Banken, die Abschaffung der Bevorzugung der alten Aktionäre und andere – möglich wurde„.
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Wie Griechenland seine Banken verlor

25. November 2015 / Aufrufe: 4.439 2 Kommentare

Die Rekapitalisierung der Banken in Griechenland ist ein skandalöses Geschenk an die Hedgefonds, das Fiskus, Kleinaktionäre und Steuerzahler dutzende Milliarden Euro kostet.

Was in Griechenland in der vergangen Woche bei den Banken geschah, betrifft nicht nur die Kleinaktionäre. Es betrifft uns alle, weil das Vermögen des griechischen Fiskus auf fast unverständliche Weise entwertet wurde und ungerechtfertigt und für immer etliche Milliarden Euro verloren gingen.

Was verloren wir? Was war schuld? Was lief schief? Wer ist verantwortlich? Gibt es überhaupt jemanden, der für das Vermögen und die Zukunft des Staates Sorge trägt?
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Griechenland scheitert an erster Hürde der Rettung

13. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.691 1 Kommentar

Das neue Programm zur Rettung Griechenlands könnte schon an der ersten Hürde, nämlich der Befriedigung aller vorab zu erfüllenden Forderungen der Gläubiger scheitern.

Griechenland ist in seiner Bemühung gescheitert, die erste Auszahlung von Bargeld unter dem neuen Rettungspaket der 86 Milliarden Euro sicherzustellen, da die Gläubigermächte urteilten, das Land habe nicht geschafft, einen ausreichenden Fortschritt bei der Durchsetzung grundsätzlicher Reformen zu verzeichnen.

Die gegen die Austerität eingestellte Regierung in Athen wird nicht – wie für diese Woche geplant war – 2,15 Milliarden Euro erhalten und ruft damit Befürchtungen hervor, das neue Programm zur Rettung des Landes werde bereits an der ersten Hürde scheitern.
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52 Prozent der Kredite in Griechenland sind „rot“

3. November 2015 / Aufrufe: 712 Kommentare ausgeschaltet

Die leistungsgestörten Kredite in Griechenland summieren sich mittlerweile auf 107 Milliarden Euro und entsprechen 52 Prozent der Gesamtheit der Kredite.

Die Realität vermag manchmal die Parameter der Stresstests zu übertreffen.“ Mit dieser Phrase versuchten die Funktionäre der Europäischen Zentralbank (EZB) die Frage zu beantworten, warum die Banken in Griechenland, die vor gerade einmal einem Jahr die Stresstests erfolgreich bestanden, in diesem Jahr „durchfielen“ und dabei sogar ein Kapitaldefizit der Größenordnung von 14,4 Mrd. Euro aufweisen.

In der vor wenigen Tagen von der EZB abgeschlossenen neuen „Übung zur Simulation extremer Situationen“ (Stresstest) sieht das extreme Szenarium für die griechische Wirtschaft für dieses Jahr eine Rezession von 3,3%, für 2016 von 3,9% und für 2017 einen kleinen Anstieg des BIP Griechenlands um 0,3% vor. Die Arbeitslosigkeit wird – immer gemäß dem selben Szenarium – 2016 auf 28,1% steigen. Bezüglich der Immobilienpreise wird eingeschätzt, dass diese in den kommenden drei Jahren um insgesamt 24,4% sinken werden.
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Griechenland: Privatisierungen und die nächste Tranche

1. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.270 Kommentare ausgeschaltet

Ein aufgewertetes Privatisierungsprogramm soll das Vertrauen der Investoren und Märkte wiederherstellen und zum Aufschwung der Wirtschaft Griechenlands beitragen.

Da Griechenland sich schwer tut, die nächste Tranche aus dem dritten Paket zu seiner Rettung zu bekommen, könnte die Wiederbelebung des eingefrorenen Privatisierungsprogramms bei der Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren nach Monaten häufig bitterer Streitereien helfen.

Griechenland hat zum Ziel, noch vor Ende des laufenden Jahres 14 lokale Flughäfen zu verpachten und den Verkauf der Mehrheit der Aktien des Hafens von Piräus einzuleiten, da die Regierung sich bemüht, die Veräußerungen von Vermögenselementen zu beschleunigen, bei denen es wiederholt misslang, den Erwartungen mittels der stetigen Rettungen zu entsprechen. Für das kommende Jahr (2016) zielen die Amtsträger in Athen auf 3,5 Milliarden Euro aus Verkäufen und Überlassungen öffentlicher Vermögenswert ab, also so viel, wie das Land in den vergangenen Jahren insgesamt zusammenbrachte.
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