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Artikel Tagged ‘reformprogramm’

Post-memorandische Auflagen für Griechenland

28. März 2018 / Aufrufe: 1.114 2 Kommentare

Griechenland soll einen an 7 Klauseln seiner Gläubiger gebundenen Konjunkturplan für die Epoche nach dem Memorandum vorlegen.

Die post-memorandische Vereinbarung hat zwei von dem griechischen politischen System verlangte schwierige politische Verpflichtungen, aber auch weitere 5 grundlegende strukturelle Eingriffe in ihrem Mittelpunkt.

Griechenlands Gläubiger verlangen, dass diese Klauseln ein untrennbarer Teil des Konjunkturplans werden, den sie – und zwar möglichst noch vor (dem orthodoxen) Ostern … – von der griechischen Regierung mit dem Ziel seiner Präsentation durch die Eurogruppe erwarten, die am 27 April in Sofia stattfinden wird.
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Griechenland läuft in Gefahr, noch ein Jahrzehnt zu verlieren

17. März 2018 / Aufrufe: 936 2 Kommentare

Griechenland braucht eine Reform des öffentlichen Sektors und Investitionen und keinen durch Verschuldung angetriebenen größeren Konsum.

Bloomberg rät den Investoren, ihren Optimismus hinsichtlich des wirtschaftlichen Aufschwungs Griechenlands und seiner Rückkehr an die Finanzmärkte zu zügeln.

In einem Beitrag mit dem Titel „Griechenland steckt bei den Reformen stillschweigend zurück“ betont die Nachrichtenagentur, das Wachstum in Griechenland mag sich in einem niedrigen Grad stabilisiert zu haben zeigen und dass manche dies als Anzeichen einer Rückkehr zur Normalität betrachten, jedoch „ist das Problem bei diesem Optimismus, dass nicht klar ist, woher sich die zukünftigen Antriebskräfte des Wachstums ergeben werden. Der Konsum der privaten Haushalte hat sich etwas erholt, bleibt jedoch mit einem durchschnittlichen Anstieg von 0,65% im Jahr 2017 schwach. Und mit den geplanten zusätzlichen Steuererhöhungen und Rentenkürzungen ist es schwer, Spielräume für eine darüber hinaus gehende Beschleunigung zu sehen.
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IWF gibt Scheitern des Griechenland-Programms zu

15. Juli 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.480 5 Kommentare

Der IWF gesteht ein, dass das griechische Programm gescheitert ist und die Wirtschaft Griechenlands sich nicht auf dem angestrebten Niveau befindet.

Die griechische Wirtschaft befindet sich nicht auf dem Konjunktur- und Beschäftigungsniveau, auf dem sie hätte sein müssen„, gestand vor kurzem (auch) der Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) Gerry Rice ein.

Wie er anführte, müssen alle realistisch anerkennen, dass die griechische Wirtschaft sowohl an den beiden obigen Fronten, aber auch bei einer Reihe wirtschaftlicher Indizes keinen Erfolg hatte. Aus diesem Grund strebe der IWF an, in dem neuen Programm jene Voraussetzungen zu gestalten, welche die griechische Wirtschaft an den Punkt bringen werden, an dem sie sich befinden müsste.
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Griechenlands Gläubiger verlangen neue Maßnahmen

12. Januar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.354 10 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands beharren auf ihrer harten Haltung und verlangen jetzt neue Maßnahmen mit einem Volumen von bis zu 6 Milliarden Euro!

Während der Countdown für den Beginn der ersten Bewertung des Fortschritts Griechenlands bei der Umsetzung der geforderten Maßnahmen läuft, warnen ausländische Amtsträger und internationale Häuser vor der Gefahr, dass die reale Wirtschaft in die „Geiselhaft“ einer neuen monatelangen Verhandlung gerät. Unter den heutigen Gegebenheiten wird erwartet, dass dies in ungefähr zehn Tagen geschieht, ohne dass jedoch Verzögerungen ausgeschlossen werden können.

Die ersten Botschaften aus dem Ausland verstärken bereits die Gefahr, dass die anstehenden Verhandlungen mit den Institutionen sich als zeitraubend erweisen werden, wie sich im übrigen auch der Leiter der Eurogruppe vorwegzunehmen eilte, und zwar kurz vor Beginn des diplomatische Marathons griechischer Regierungsfunktionäre zur „Bewerbung“ der Positionen Griechenlands angesichts der Verhandlung über seine Verschuldung.
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Griechenlands Reformliste

31. März 2015 / Aufrufe: 2.274 5 Kommentare

Griechenland legte eine Liste mit Maßnahmen vor, die dem Fiskus Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 3,7 Milliarden Euro einbringen sollen.

Teile der von der griechischen Regierung den Gläubigern vorgelegten Liste mit den Reformen werden an die Öffentlichkeit gegeben. Die „Durchsickerung“ erfolgte von Seite des griechischen Finanzministeriums, um auf die Kritik der ausländischen Medien, aber auch Angela Merkels zu antworten, es handele sich um einen „Bericht über Überlegungen“ und sie Sinn ergeben müssen.

Interessant ist die Tatsache, dass Athen sich zu Privatisierungen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro verpflichtet, welcher Betrag um 700 Mio. Euro niedriger liegt als die Zielvorgabe von 2,2 Mrd. Euro. Mit Sicherheit werden jedoch der Hafen von Piräus und die 14 peripheren Flughäfen sowie auch die Vollendung der Ausschreibung für die Pferdewetten (ODIE) enthalten sein.
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