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Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Griechenland hat Einnahmereserven

26. September 2019 / Aufrufe: 356 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands neue Regierung hat zur Steigerung der öffentlichen Einnahmen Maßnahmen parat, die sich nicht in Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen niederschlagen.

Die Diskussion mit den sogenannten Institutionen über Griechenlands Haushaltsplan für das Jahr 2020 ist in vollem Gang, wobei das griechische Finanzministerium auf der Umsetzung des von Premierminister Kyriakos Mitsotakis anlässlich der Internationalen Messe 2019 in Thessaloniki bekannt gegebene Paket der Steuererleichterungen beharrt.

Die griechische Regierung hat in ihrem Köcher sich weder auf Steuererhöhungen noch auf Ausgabensenkungen im klassischen Sinn der Memoranden beziehende Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmen auf Lager, um jedwede eventuell von den „Institutionen“ im Haushaltsplan 2020 für existent gehaltene „Lücke“ zu schließen.
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Griechenlands „Schlüssel“ für den Herbst 2019

21. August 2019 / Aufrufe: 312 Kommentare ausgeschaltet

Welche Faktoren in den kommenden Monaten die Wirtschaft Griechenlands maßgeblich beeinflussen werden.

Die Aufhebung der in Griechenland noch verbliebenen Kapitalverkehrskontrollen, die Tilgung des „teuren“ IWF-Kredits und die Steigerung der Positionierungen der inländischen Banken in Staatsanleihen sind gut, die Schlüssel für die Psychologie und die Wirtschaft des Landes sind jedoch andere.

Wenn die Experten Recht haben, wird der Wachstumsrhythmus der griechischen Wirtschaft im 2. Halbjahr 2019 höher sein als in der ersten Hälfte des Jahres. Der Hauptgrund ist das Paket der Wahlkampfleistungen, das den Betrag von 1 Mrd. Euro für Renten und Sozialleistungen und die Senkungen der MwSt. bei Gütern, Elektrizität usw. umfasste, und sekundär in einem viel kleineren Grad die Verbesserung der Psychologie mit dem Wechsel der Regierung.
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Griechenlands Aufschwung zeigt mäßige Dynamik

15. August 2019 / Aufrufe: 378 2 Kommentare

Griechenlands Pläne zur vorzeitigen Tilgung der Kredite des IWF und die Aussichten der griechischen Wirtschaft.

Die Pläne zur vorzeitigen Abbezahlung des IWF und die Aussichten der griechischen Wirtschaft allgemein im Mittelpunkt der heutigen Presseschau.

Im Mittelpunkt einer jüngst in der griechisch-sprachigen Sektion der Internet-Präsenz der Deutschen Welle (DW) publizierten Presseschau standen Griechenlands Pläne zur vorzeitigen Tilgung von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhaltener Kredite und die Aussichten der griechischen Wirtschaft.

Die deutsche Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ bezog sich ausführlich auf das Vorhaben der griechischen Regierung, einen Teil der teuren IWF-Kredite vorzeitig zu tilgen:
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Aufhebung der Kapitalkontrollen in Griechenland

6. August 2019 / Aufrufe: 531 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird mit der baldigen völligen Aufhebung der seit Sommer 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen gerechnet.

Die neue Regierung der Nea Dimokratia (ND) bereitet den Weg zur völligen Aufhebung der in Griechenland seit Ende Juli 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen vor.

Im Nachhall der Begegnung, die im Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist der Regierungspalast) Premierminister Kyriakos Mitsotakis mit dem Leiter der Griechischen Bank (TtE), Giannis Stournaras, hatte, tendieren alle Züge in Richtung umgehender Entwicklung rund um das konkrete große Thema (nach dem Ende der Begegnung hatte Herr Stournaras erklärt, die TtE werde der Regierung die vollständige Abschaffung der Kapitalverkehrskontrollen in einem baldigen Zeitraum vorschlagen).
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Griechenlands Investitionsprogramm braucht Lifting

25. Juli 2019 / Aufrufe: 233 Kommentare ausgeschaltet

Das Öffentliche Investitionsprogramm in Griechenland benötigt dringend ein Lifting.

Alle Parteien in Griechenland sind sich darin einig, das Öffentliche Investitionsprogramm (ÖIP) müsse ausgeführt und erhöht werden. Jedoch ist es dann doch immer das erste, was sie auf dem Altar der fiskalischen Zielvorgaben opfern.

Wir vermögen uns an keine politische Partei zu erinnern, die in irgendeinem Moment ein Thema der Reduzierung des ÖIP gestellt hat. Im Gegenteil. Alle Machtparteien sind für das ÖIP. Wenn jedoch die Stunde der schwierigen Entscheidungen kommt, also mit hohen politischen Kosten verbundene Kürzungen von Mitteln erfolgen sollen, damit das fiskalische Ziel erreicht wird, tun alle Regierungen das selbe: Sie kürzen die Ausgaben des ÖIP.
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Warum Griechenland die ENFIA jetzt senkt

24. Juli 2019 / Aufrufe: 1.083 Kommentare ausgeschaltet

Warum Griechenlands neue Regierung die Immobilienbesitzsteuer bereits ab 2019 und nicht wie angekündigt erst ab 2020 senkt.

Die Bekanntmachung Griechenlands neuen Premierministers Kyriakos Mitsotakis bezüglich einer durchschnittlichen Senkung der sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) um 22 % bereits ab 2019 kam unerwartet. Es gibt jedoch einen Grund.

Nur wenigste Personen scheinen gewusst zu haben, dass der Premierminister sich in seinen programmatischen Erklärungen auf die Senkung der ENFIA um durchschnittliche 22 % ab diesem Jahr beziehen werden würde. Gemäß dem vor der Bekanntgabe herrschenden Bild sollte die Senkung der Steuer auf das Immobilienvermögen einheitlich 30 % für jede Art von Eigentum betragen und ab 2020 zur Anwendung kommen.
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Gelbe Karten für Griechenlands neue Regierung

12. Juli 2019 / Aufrufe: 382 Kommentare ausgeschaltet

Die abgewählte Regierung der SYRIZA hinterließ Griechenlands neuer Regierung unter Kyriakos Mitsotakis eine Menge Gelber Karten der Gläubiger des Landes.

Griechenlands Gläubiger geben der neuen Regierung unter Kyriakos Mitsotakis ein Stelldichein für September 2019, sorgen jedoch schon jetzt dafür, auf entschiedenste Weise klarzustellen, die angestrebte Revision der (Primär-) Überschüsse von 3,5 % sei nicht verhandelbar.

Kurz vor Beginn der Sitzung der Eurogruppe am 08 Juli 2019 betonten sowohl EU-Kommissar Pierre Moscivici als auch der Vorsitzende des Organs, Mario Centeno, die Zielvorgabe bezüglich der Überschüsse sei Teil der Vereinbarungen des Jahres 2018, und signalisierten, Griechenlands  diesjähriger Haushalt werde mit einer fiskalischen Lücke von 1,9 Mrd. Euro (1 % des BIP) abschließen, welcher Umstand gegebenenfalls die Ergreifung zusätzlicher Korrekturmaßnahmen erfordern wird.
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Dornen auf Griechenlands Weg zum Aufschwung

7. Juli 2019 / Aktualisiert: 21. August 2019 / Aufrufe: 344 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem WSJ ist Griechenlands Weg zum wirtschaftlichen Aufschwung unabhängig davon, wer am 07 Juli 2019 die Wahlen gewinnt, voller Dornen.

Das Wall Street Journal (WSJ) sieht für die nächste griechische Regierung – welche immer diese auch sein wird – große Dornen auf dem Weg des wirtschaftlichen Aufschwungs und merkt an, das von den Gläubigern für das Land geschneiderte Kostüm sei zu eng um große Spielräume für Manöver zu lassen. Das WSJ schreibt:

Es wird erwartet, dass die Griechen am Sonntag (07/07/2019) eine unternehmensfreundliche Regierung wählen, die Aussichten für die Wirtschaft des Landes bleiben jedoch weiterhin Unheil verkündend. Nachdem sie die schlimmste Rezession eines entwickelten Landes seit dem 1930er Jahrzahnt durchlebte, bleibt die griechischen Wirtschaft im Verhältnis zu dem Jahr 2007, also vor der Krise, um 24% geschrumpft. Die Gläubiger Griechenlands beharren unter der Ägide Deutschlands weiterhin auf großen Primärüberschüssen zur Bedienung der Rettungskredite der letzten Jahre. Die harten Zielvorgaben der Gläubiger haben Griechenland erstickend hohe Steuern aufgebürdet, welche die unternehmerische Aktivität entmutigen und zur Auswanderung der jungen und gebildeten Menschen beitrage.
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Kommission zeigt Griechenland Gelbe Karte

5. Juni 2019 / Aktualisiert: 05. Juni 2019 / Aufrufe: 349 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Gläubiger sind wegen der von Alexis Tsipras ausgelobten Leistungen sowie auch einer Reihe diverser Misserfolge beunruhigt.

Am heutigen Mittwoch (04 Juni 2019) wird das Urteil der Gläubiger Griechenlands und konkreter der Europäischen Kommission gegenüber dem vor Ostern 2019 von Premierminister Alexis Tsipras angekündigten (Leistungs-) Paket erwartet.

Laut den vorliegenden Informationen wird in dem Bericht, der heute veröffentlicht werden soll, die Gelbe Karte gezeigt und von Griechenland verlangt werden, präventive Maßnahmen zu ergreifen, damit sowohl in diesem, aber auch im nächsten Jahr die Zielvorgabe für einen jährlichen Primärüberschuss von 3,5% erreicht wird.
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Konsum bringt Griechenland nicht das Wachstum

14. Mai 2019 / Aufrufe: 383 1 Kommentar

Ein Land wie Griechenland darf sein Wachstum nicht auf den Konsum gründen.

Die Konsumaufwendung darf dem Wachstum nicht im Weg stehen, in einem Land mit einer kleinen Produktivbasis wie Griechenland aber auch nicht als Wachstums-Dampfmaschine betrachtet werden.

Das Leichte für die Politiker ist, Geld zu verteilen, Steuern zu senken und allgemein angenehm zu sein. Wenn dies jedoch über einen großen Zeitraum geschieht und mit geliehenem Geld finanziert wird, kumuliert das Land Schulden und läuft in Gefahr, dass die Märkte ihm kein Geld leihen, damit an den Rand des Bankrotts gelangend.
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