Archiv

Artikel Tagged ‘migrant’

Griechenland: 702 Jahre Gefängnis für Schleuser

18. November 2019 / Aufrufe: 257 1 Kommentar

In Griechenland wurden zwei Polizeibeamte wegen der Beteiligung an einer Schleuserbande zu je 702 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die dreiköpfige Strafkammer des Berufungsgerichts Thrakiens verhängte eine Gefängnisstrafe von 702 (!) gegen jeden der beiden Polizeibeamten, die im Oktober 2018 wegen der Beteiligung an einer kriminellen Organisation festgenommen wurden, die Flüchtlinge und Migranten über den Grenzfluss Evros von der Türkei nach Griechenland schleuste.

Gegen einen Bürger, sprich einen Landwirt aus Soufli / Evros verhängte das Gericht eine Gefängnisstrafe von 698 Jahren. Laut thrakinea.gr haben die drei Verurteilten in der Praxis jeder 20 Jahre zu verbüßen.
Gesamten Artikel lesen »

15-jähriger Schleuser in Griechenland verhaftet

17. November 2019 / Aktualisiert: 17. November 2019 / Aufrufe: 288 Keine Kommentare

Nach einer stürmischen Verfolgung legte in Griechenland die Polizei einem gerade einmal 15 Jahre alten Schleuser illegaler Immigranten Handschellen an.

In Griechenland wurden in den letzten Stunden von Polizeibeamten der Verwaltungsbezirke Evros und Kavala fünf „Schlepper“ verhaftet, die in zwei verschiedene Fälle der rechtswidrigen Beförderung und Erleichterung der Einreise illegaler Migranten involviert sind

Unter diesen ist ein 15-Jähriger, der ohne Führerschein einen Pkw fuhr und illegal zwei Migranten beförderte. Auf dem Abschnitt Xanthi – Kavala der Egnatia-Autobahn missachtete der Minderjährige sogar das Signal der Polizisten, das Fahrzeug anzuhalten, woraufhin letztere seine Verfolgung aufnahmen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland soll „Invasoren“ auf unbewohnte Inseln bringen

4. Oktober 2019 / Aufrufe: 504 Kommentare ausgeschaltet

Kyriakos Velopoulos schlug vor, die aus der Türkei in Griechenland eintreffenden illegalen Invasoren auf unbewohnten Inseln unterzubringen.

Sich auf das Flüchtlingsthema und die Episoden in dem Auffanglager Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland beziehend sprach in der TV-Sendung „Ora Ellados 7:00“ Kyriakos Velopoulos von einer türkischen Verschwörung und von Erdogan angeordneten „faktischen Invasion„.

Der Vorsitzende der politischen Partei „Griechische Lösung“ (Ελληνική Λύση) betonte unter anderem charakteristisch:
Gesamten Artikel lesen »

Tricks der Schleuser in Griechenland

24. September 2019 / Aufrufe: 666 1 Kommentar

In Griechenland versuchten 10 Syrer, sich eines unglaublichen Tricks und gestohlener Reisepässe bedienend von Athen nach Zürich zu fliegen.

Allen verfügbaren Erfindungsgeist scheinen zehn Syrer aufgeboten zu haben, die von Griechenland ins Ausland und konkreter in die Schweiz zu reisen versuchten, indem sie vorspielten, Sportler einer Volleyball-Mannschaft zu sein.

Um überzeugend zu wirken, hielten sie sogar Bälle in ihren Händen, während alle gleich gekleidet waren und die gleichen Reisetaschen mit sich führten.
Gesamten Artikel lesen »

Dschihadisten machen in Athen „Party“

20. September 2019 / Aufrufe: 663 Kommentare ausgeschaltet

Eine Reportage des CBS deckt einen Ring auf, der Islamisten für 8.000 Dollar pro Kopf über Griechenland nach Europa schafft.

Ein ganzes amerikanisches Netzwerk, nämlich CBS News, brachte mit einer journalistischen Recherche all das fertig, was die Griechische Polizei (ELAS) mit den Kreisen der Menschen-Schlepper nicht schaffte.

CBS News sammelte Fakten, mit denen bewiesen wird, dass die Terroristen aus dem Islamischen Staat nach Griechenland einreisen und sich von dort aus zu den übrigen Ländern Europas begeben.
Gesamten Artikel lesen »

Alarm: Griechenland bleibt Hauptziel illegaler Migranten

16. Mai 2019 / Aufrufe: 351 Kommentare ausgeschaltet

Die meisten der seit Anfang 2019 über das Meer in Europa angelangten Flüchtlinge und illegalen Migranten sind in Griechenland.

Den Angaben der Vereinten Nationen (UNO) zufolge erreichte die Anzahl der seit Anfang 2019 über das Meer in Europa angelangten Flüchtlinge und illegalen Migranten 17.000 Personen.

Die meisten von diesen kamen in Griechenland an (und sitzen dort nun … „fest“), während auf dem zweiten Platz der einschlägigen Liste Spanien liegt.
Gesamten Artikel lesen »

Fremde in der selben Stadt

19. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 327 Kommentare ausgeschaltet

Autorin: Kate Kazanti (Κατέ Καζάντη)

Ja, in den Städten wohnten und bewegten sich die Fremden in der gesamten Geschichte immer nahe beieinander. Die selbe Angst der Andersartigkeit quält die Neuankömmlinge eben so wie auch die Einheimischen. Auf diese Weise entstehen die Gettos.

Auch wenn die Stadtbezirke Panteleimonas oder Kypseli eine schlechte Kopie eines Astoria afrikanischen Typs darstellen, in einem – dem Wichtigsten – unterscheidet sich unser multikulturelles Athen von New York: es ist bettelarm. Und weil abgesehen von der bewussten Angst vor der Kriminalität der unbewusste Schrecken vor der Unsicherheit plausible Auswege sucht, hassen wir den Fremdling sogar auch wenn er nicht kriminell ist. Sein Verhalten ist eins von den Dingen, die nicht vorhersehbar sind, weil der Fremde der unbekannten Konstanten ähnelt, die jede Gleichung unlösbar macht. „Wenn eine ausgewählte Kategorie von Ausländern aus ihren Häusern und Geschäften vertrieben wird, wird das Gespenst der Unsicherheit für kurze Zeit beschworen, das Abbild des fürchterlichen Ungeheuers der Unsicherheit wird zeremoniell verbrannt„, schreibt Sigmund Baumann. Aber das Ungeheuer selbst hat natürlich nicht sein letztes Wort gesprochen.

Die Getto-Wohnbezirke im Zentrum Athens trennt von den Nachbarbezirken ein imaginärer Zaun, der mittels der Abwesenheit der Kleingruppen all jener sichtbar wird, die eine nationale oder farbliche Dissonanz darstellen. Mehr als vierzig Afrikaner spielten um Mitternacht auf dem Kypselis-Platz Fußball, ein in anderen Nachbarschaften seltenes außergewöhnliches Schauspiel. Eine Szene wie im Film, friedlich, jedoch weiter unten werden ohne Ende Kleindiebstähle begangen. Wer kann die Sicherheit all jener, Griechen und Ausländer, garantieren, welche dieser bedürfen?

Zu einer Stunde, wo laut Galbraith die zufriedene Mehrheit der Überflussgesellschaft dramatisch zu einer immer kleineren Minderheit schrumpft, scheint sich die Sicherheit des Bürgers zusammen mit dem sogenannten Migrationsthema nicht in guten Händen befinden. Die Konzentration von Polizeikräften neben Bankfilialen, wenn etwas weiter der Drogenhandel floriert, die miese Beleuchtung, die Gleichgültigkeit und Nachlässigkeit, die Kreise zu zerschlagen, welche den Paria-Migranten ausnutzen – dies ist das Verhalten der Behörden gegenüber dem Problem. Hier liegt das Feld des Ruhmes für die wackeren Burschen der „Chrysi Avgi“. Die neue Kultur ist die Kultur der Not und der Angst, zu einer Stunde, wo alles was wir nötig hätten, die Pflege einer versöhnlichen und aufbauenden Kultur wäre. Werden die alten Normalitäten nicht zurückkehren, werden sich keine neuen Gleichgewichte zeigen.

Die Politik der Solidarität ist jedoch nicht nur ein großes Palaver. Sie enthält konkrete Aktionen, die niemals befolgt wurden. Die westliche Welt mag bei dem Anblick der aus ihrer Heimat vertriebenen Frauen und Kinder bis zu Tränen gerührt werden, hasst jedoch den Vater – Immigranten – Arbeiter und zittert vor ihm.

Unter dem Licht der griechischen Sonne entfällt die gesellschaftliche Schichtenbildung. An den Stränden sind Parias und Patrizier nicht zu unterscheiden. Außerdem präsentieren die halbnackten Körper eine erschreckende Ähnlichkeit. Die ethnologischen Unterschiede werden durch das Sonnenbaden ebenfalls eliminiert, da wir alle dazu neigen, dunkelhäutiger zu werden.

Das Heilmittel für die Leiden der Gesellschaft ist nicht die Philanthropie christlichen Typs mit den kurzen Beinen, die – wie das Erzbistum betont – im Sommer Urlaub macht. Das Heilmittel ist, dass jeder in seinem Herzen und seinem Verstand separiert, wer der tatsächliche Feind ist.

Quelle: Vradyni, S. 24
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Behörden in Griechenland sind unwillig, rassistische Gewalt abzuwenden

12. Juli 2012 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.257 22 Kommentare

Ein Bericht der HRW dokumentiert die Unwilligkeit der Behörden in Griechenland, rassistische Angriffe und Gewalt gegen Immigranten abzuwenden.

Die Organisation Human Rights Watch (HRW) publizierte einen 92 Seiten umfassenden Bericht über die xenophobe Gewalt in Griechenland und dokumentiert darin die Unwilligkeit der griechischen Verfolgungs- und Justizbehörden, die zunehmenden Angriffe gegen Immigranten, politische Asylbewerber und Flüchtlinge abzuwenden. Wie in dem Bericht mit dem Titel „Hass auf den Straßen. Die xenophobe Gewalt in Griechenland“ betont wird, „haben die Behörden trotz des klaren Wiederholungscharakters der Gewaltfälle und der zunehmenden Tendenz es nicht fertiggebracht, mit dem Ziel des Schutzes der Opfer und der Rechenschaftsablage der Täter effizient einzuschreiten„.

Aus Kriegsgebieten kommende Personen vermeiden aus Angst vor Angriffen, sich abends in Athen zu bewegen„, betonte Judith Sunderland, Forscherin der Organisation für Westeuropa, und fügt an: „Die Wirtschaftskrise und die Immigration rechtfertigen nicht das Fehlschlagen Griechenlands, der Gewalt zu begegnen, welche das gesellschaftliche Gerüst spaltet.
Gesamten Artikel lesen »

Schlepperbande in Griechenland ausgehoben

28. Juni 2012 / Aufrufe: 236 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde eine organisierte Bande von Migranten-Schleppern ausgehoben, die jahrelang illegale Immigranten von Griechenland in andere EU-Länder einschleusten.

Von dem Ausländer-Dezernat der Kriminalpolizei Athen wurde eine aus Indern und Pakistanern bestehende Bande ausgehoben, die mithilfe gefälschter Dokumente und gegen eine Vergütung von 1.000 Euro pro Person wenigstens zwei Jahren lang illegale Immigranten über den internationalen Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos“ von Griechenland in andere Staaten der EU verbrachte.

Nach einer konzertierten Aktion verhafteten die Polizeibeamten am 26 Juni 2012 am Flughafen und im Athener Stadtbezirk Tavrou vier Ausländer bzw. Mitglieder der Bande – zwei Inder im Alter von 31 und 42 Jahren und zwei Pakistaner im Alter von 22 und 29 Jahren – in dem Augenblick, wo sie versuchten, vier illegale Migranten indischer und pakistanischer Staatsangehörigkeit in ein EU-Land weiterzuleiten.

(Quelle: Zougla.gr)

Immigranten-Schlepper im Flughafen Athen in Griechenland verhaftet

14. Juni 2012 / Aufrufe: 432 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland fielen der Polizei auf dem Flughafen Eleftherios Venizelos zwei Angestellte in die Hände, welche illegale Immigranten in Flugzeuge einschmuggelten.

Die Methode der beiden verhafteten Bediensteten einer Betriebsgesellschaft des Flughafens war einfach: Unter Verwendung ihrer Magnetkarten schleusten sie die Migranten durch die Sicherheitstür zu den Flugzeugen durch, mit denen die Migranten dann in verschiedene europäische Länder einreisten.

In der Sache wurden am 10 Juni 2012 die beiden Beschäftigten, eine als Vermittler tätiger Iraner und fünf afghanische Staatsangehörige verhaftet, die illegal nach München in Deutschland reisen wollten. Die Verhaftungen erfolgten auf frischer Tat.

(Quelle: Zougla.gr)