Archiv

Artikel Tagged ‘memorandum’

Drei verlorene Jahre für Griechenland

25. Dezember 2017 / Aktualisiert: 23. Januar 2019 / Aufrufe: 930 2 Kommentare

Griechenland bedarf eines politischen Wechsels, weil es nicht verdient, weitere Gelegenheiten zu verpassen.

Der Eintritt in die Periode der Fest- und Feiertage bietet sich für eine erste Bilanzierung des verstrichenen Jahres 2017 an.

2017 war für Griechenland leider kein Jahr des „Abhebens“ der Wirtschaft und auch kein Jahr der großen Reformen, derer das Land bedarf, damit sich das Lebensniveau der Bürger verbessert, unternehmerische Gelegenheiten geschaffen werden und sich die geeigneten Umstände für die Rückkehr der hunderttausende zählenden Griechen gestalten, die wegen der wirtschaftlichen Krise gezwungen wurden, ins Ausland auszuwandern.
Gesamten Artikel lesen »

Düstere Nachrichten über Griechenlands Wirtschaft

14. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.232 2 Kommentare

Von den ausländischen Analysten und Investmenthäusern kommen schwarze Nachrichten bezüglich der Wirtschaft in Griechenland.

Nach der Veröffentlichung der Daten des BIP Griechenlands für das dritte Quartal 2017 wird von den ausländischen Analysten die offizielle Zielvorgabe für ein Wachstum der griechischen Wirtschaft um 1,6% inzwischen unverblümt in Zweifel gestellt.

Die Investment-Häuser des Auslands sprechen bezüglich der griechischen Wirtschaft von beunruhigenden Anzeichen und zeigen sich hauptsächlich wegen der schwachen Fakten in Bezug auf Konsum und Investitionen nachdenklich.
Gesamten Artikel lesen »

Wie Deutschlands politische Krise Griechenland beeinflusst

22. November 2017 / Aufrufe: 665 Kommentare ausgeschaltet

Warum die Regierung Griechenlands mit angehaltenem Atem die politischen Entwicklungen in Berlin beobachtet.

Nach dem Rückzug der Liberalen (sprich FDP) des Christian Lindner aus den Verhandlungen über die Bildung einer Koalitionsregierung und der sich für Angela Merkel am Horizont abzeichnenden Sackgasse hat sich für die griechische Regierung die politische Krise in Deutschland zu einem schwer zu lösenden Problem entwickelt.

Von deutscher Seite mag zu Gelassenheit geraten werden, wobei die Erklärungen Wolfgang Schäubles, der „von einer Prüfung, jedoch keiner Staatskrise“ sprach, für die in Berlin herrschende Situation aufzeigend sind, die jedoch diametral entgegengesetzt zu der in Athen herrschenden Lage ist, wo man die Entwicklungen in Deutschland mit angehaltenem Atem beobachtet, wobei die Möglichkeit von Neuwahlen die schlimmste Entwicklung wäre.
Gesamten Artikel lesen »

Rettung der Banken kostet Griechenland dutzende Milliarden Euro

17. November 2017 / Aufrufe: 845 Kommentare ausgeschaltet

Einem vernichtenden Bericht des EuRH zufolge erlitt Griechenlands Fiskus aus der Rekapitalsierung der griechischen Banken bisher einen Schaden von 36,4 Milliarden Euro.

Sich auf den Gang Griechenlands an die Finanzmärkte beziehend warnt der Europäische Rechnungshof (EuRH) und betont, die (Erreichung der) Fähigkeit des Landes, sich völlig über die Märkte zu finanzieren, sei ein schwieriges Unterfangen.

Laut dem Bericht des Europäischen Rechnungshofs mit Titel „Die Intervention der Kommission in der griechischen Finanzkrise“ trugen die von der Europäischen Kommission in Griechenland geplanten und umgesetzten Programme (sprich Memoranden) zwar zur Neuorganisation des Landes bei, aber nur marginal.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands „Rettung“ erfolgte zugunsten der Banken

11. November 2017 / Aufrufe: 1.310 2 Kommentare

Auch Jeroen Dijsselbloem gestand endlich ein, dass die angebliche Rettung Griechenlands in Wirklichkeit der Rettung der Banken gedient hatte.

Eurogruppe-Chef Jeroen Dijsselbloem, brachte vor dem Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) des Europäischen Parlaments die Ansicht zum Ausdruck, die Banken seien zu Lasten der Steuerzahler und auf eine falsche Weise gerettet worden.

Auf eine Frage des griechischen Europa-Abgeordneten der Volksunion, Nikos Chountis, antwortend, inwieweit er Olli Rehn zustimme, das erste Programm (sprich Memorandum) für Griechenland sei erfolgt, damit die Banken gestützt werden, merkte Jeroen Dijsselbloem an, dass zu Beginn der Krise „in allen Ländern das größte Problem die Banken waren„.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland steht Kritisches bevor

10. November 2017 / Aufrufe: 953 Kommentare ausgeschaltet

Die Zahlen zeigen das völlige Scheitern der Programme zur Rettung Griechenlands.

Die jüngsten Erklärungen des Eurogruppen-Leiters Jeroen Dijsselbloem, aber auch des Vorsitzenden der deutschen Liberalen, Christian Lindner, bezüglich des im Sommer 2018 auslaufenden griechischen Rettungsprogramm beweisen, dass für Griechenland das Kritische noch kommt.

Die höchsten europäischen Amtsträger haben klar gestellt, keine Entlastung der griechischen Verschuldung zu wünschen, jedoch eventuell eine Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands mit einem neuen, von einem neuen harten Maßnahmenpaket begleitetes Finanzierungsprogramm akzeptieren könnten, oder anderenfalls das Ausscheiden Griechenlands eine Einbahnstraße darstellen wird.
Gesamten Artikel lesen »

Zinsen treiben Griechenland in den Bankrott

8. November 2017 / Aufrufe: 848 Kommentare ausgeschaltet

Ohne eine mutige Entlastung seiner Verschuldung droht Griechenland wegen ab 2021 explodierender Zinszahlungen der Bankrott.

In dem Quartalsbericht für Juli – September 2017 der parlamentarischen Haushaltsstelle betonen die Sachverständigen des unabhängigen Trägers, es sei eine mutige Entlastung der Verschuldung Griechenlands notwendig, weil das Land in der Periode 2021 – 2026 verpflichtet ist, allein für Zinsen über 84 Mrd. Euro zu zahlen und bankrott gehen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, die ihm Luft verschaffen!

Weiter warnen die Sachverständigen in ihrem Bericht unter anderem ebenfalls vor einer endlosen Austerität auch nach dem „Ausgang“ aus den Memoranden.
Gesamten Artikel lesen »

120 Jahre Troika in Griechenland

7. November 2017 / Aufrufe: 722 Kommentare ausgeschaltet

Von Edward Law bis zu Delia Velculescu – 120 Jahre Troika in Griechenland.

Seit ungefähr eineinhalb Jahrhunderten tut Griechenland so, als ob es reformiert werde, und seine Gläubiger tun so, als ob sie ihm glauben. So funktionierte das Schema und so funktioniert es immer noch.

Die Regierungen tauften die Maßnahmen Reformen und täuschten – wie jüngst im Parlament Finanzminister Evklidis Tsakalotos – vor, dass diese zur Übererfüllung von Einnahmezielen führten, wogegen die Wahrheit ist, dass sie alle – abgesehen von einigen wenigen historischen Ausnahmen – ihr Gewicht auf die Beitreibung von Steuern warfen und die Ratschläge der Gläubiger bezüglich tiefer Zäsuren im Staat systematisch ignorierten.
Gesamten Artikel lesen »

In Griechenland siegte die Lüge

1. November 2017 / Aufrufe: 865 Kommentare ausgeschaltet

Seine Arroganz demonstrierend bestätigte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras praktisch den Eindruck des Beginns eines erneuten Parteiregimes.

Griechenlands Regierung Tsipras – Kammenos mag nicht die Memoranden abgeschafft haben, jedoch erreichte sie etwas viel Signifikanteres für ihre Strategie: sie hat die Wörter, also ihre Bedeutung „abgeschafft“ …

Die größten Verlierer unter der SYRIZA sind Rede und Gegenrede, sprich der Dialog. Was immer man über die glänzenden Tage der bald ihren dritten Geburtstag feiernden Koalitionsregierung sagt, fast nichts hat eine Bedeutung. Außerdem ist alles ein Gesinnungsgericht: „Bist Du einer von uns? Bist Du es nicht, bist Du gegen uns“ …
Gesamten Artikel lesen »

Brisante Vorwürfe wegen Fraport-Deal in Griechenland

22. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.069 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands in Griechenland erhebt schwere Vorwürfe in Zusammenhang mit der Abtretung 14 peripherer Flughäfen an die deutsche Fraport.

Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands, Vasilis Alevizopoulos, erhebt schwere Vorwürfe wegen der Überlassung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland an die Fraport.

Im Radiosender Parapolitika 90,1 FM mit dem Journalisten Giorgos Tragkas sprechend sagte er, den Vertrag haben die Ministerien für Verteidigung, Finanzen und Verkehrswesen unterschrieben und der Rechtsbeirat des Staates habe bis heute keine Kenntnis von dem strittigen Vertrag erhalten.
Gesamten Artikel lesen »