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Artikel Tagged ‘memorandum’

Was die Krise in Griechenland veränderte und was nicht

12. August 2018 / Aktualisiert: 20. August 2019 / Aufrufe: 983 2 Kommentare

Führten laut der Financial Times acht verlorene und traumatische Jahren zu dem große Ziel, Griechenland zu sanieren?

Was in Griechenland die Krise veränderte und was nicht“ untersucht in einem am 09 August 2018 publizierten Artikel die Financial Times (FT). Von acht „verlorenen“ und „traumatischen“ Jahren sprechend unternimmt die britische Wirtsvchaftszeitung zu erforschen, ab das große Ziel erreicht wurde: wurde Griechenland saniert?

Wurden nach drei Memoranden, einem Verlust von 25% des BIP des Landes, einer Explosion der Armut und der Arbeitslosigkeit die im Argen liegenden Dinge ausgemerzt, die einen großen Teil der Verantwortung für diese beispiellose wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise tragen?
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Griechenland wurde zu einer modernen Kolonie

10. August 2018 / Aufrufe: 917 1 Kommentar

In Griechenland mag sich die Agenda geändert haben, das Klima bleibt jedoch das selbe!

Griechenland ist ein „anderes“ Land: armseliger, verwundbarer und mit allen Charakteristika einer modernen (Schulden-) Kolonie behaftet.

Trotz der nach den jüngsten mörderischen Bränden erfolgten Änderung der (politischen) Agenda beginnt demnächst formal die post-memorandische Periode.
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Griechenland soll nun mit eigenen Flügeln fliegen

9. August 2018 / Aktualisiert: 20. August 2019 / Aufrufe: 508 Kommentare ausgeschaltet

Laut der französischen Zeitung Le Monde wird Griechenland mit dem Auslaufen des dritten Memorandums fortan mit seinen eigenen Flügeln fliegen müssen.

Die griechischen Behörden erhalten die letzte Tranche europäischer Hilfe – Der ESM bewilligte die Auszahlung von 15 Mrd. Euro an Athen„, schrieb jüngst die französische Le Monde.

Das Büro des Premierministers Alexis Tsipras unterließ nicht, am vergangenen Montag (06 August 2018) seine Befriedigung zu zeigen.
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ESM gibt letzte Tranche an Griechenland frei

7. August 2018 / Aktualisiert: 31. Mai 2020 / Aufrufe: 401 Kommentare ausgeschaltet

Der ESM gab die 15 Milliarden Euro betragende letzten Tranche an Griechenland frei, mit der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und Tilgungen gedeckt werden sollen.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) gab die Auszahlung der letzten Tranche in Höhe von 15 Mrd. Euro aus dem Hilfsprogramm an Griechenland bekannt.

Laut der Bekanntmachung des ESM sollen 9,5 Mrd. Euro für die Schaffung des Liquiditätspolsters des Fiskus und 5,5 Mrd. Euro für die Bedienung der Verschuldung verwendet werden. Nach der in Rede stehenden Auszahlung wird das Liquiditätspolster Griechenlands insgesamt 24 Mrd. Euro erreichen und ab dem Auslaufen des Programms (sprich dritten „Memorandums“) am 20 August 2018 für ungefähr 22 Monate die Finanzierungsbedürfnisse des Landes decken können.
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Griechenland hat einen Marathon vor sich

5. August 2018 / Aktualisiert: 20. August 2019 / Aufrufe: 497 Kommentare ausgeschaltet

Laut der britischen Wochenzeitung Economist hat Griechenland einen Marathon vor sich, um zur Normalität zurückzukehren.

Griechenland kommt aus dem Rettungsprogramm heraus, hat den Marathon jedoch (noch) vor sich„, führt die britische Wochenzeitung Economist in einem Artikel an.

Der Autor kommentiert praktisch die Legende der griechischen Regierung über die Epoche nach dem Ausgang aus den Memoranden, und nachdem er zuerst Bezug auf all das nimmt, was im Juni 2018 bezüglich der Erleichterung der griechischen Verschuldung und der geplanten Rückkehr an die Finanzmärkte, betont er im weiteren Verlauf:
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Warum Griechenlands Lieferjunge Merkel erzürnte

18. Juli 2018 / Aufrufe: 824 Kommentare ausgeschaltet

Alexis Tsipras hoffte irrig, in Gegenleistung zu der mit Deutschland vereinbarten Rückführung illegaler Migranten fiskalische Spielräume eingeräumt zu bekommen.

Es gibt kein Problem, alles läuft gut„, meinte am 13 Juli 2018 Griechenlands stellvertretender Finanzminister Dimitris Tzanakopoulos nach der „Verhohnepiepelung“ der griechischen Regierung in Brüssel und der „Einfrierung“ der letzten „feierlichen“ Tranche des dritten Memorandums durch Merkel.

Allerdings erinnert der „ewige Sonnenschein“ der Erklärungen Tzanakopoulos‘ eher an das „zum Glück ist uns nichts passiert“ aus der bekannten Anekdote mit dem Lastwagenfahrer und seinem als Anhalter mitgenommenen unglücklichen Landsmann *.
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Griechenland wird seine Verschuldung nie tilgen können

17. Juli 2018 / Aufrufe: 705 Kommentare ausgeschaltet

Die britische Zeitung Guardian versucht in einem langen Artikel die Frage zu beantworten, ob Griechenland endlich der Katastrophe entkommen ist.

Anlass für den weitschweifigen Beitrag der Korrespondentin der britischen Zeitung in Athen, Elena Smith, stellt die anstehende Vollendung des letzten sogenannten Programms („Memorandums“) zur Rettung Griechenlands dar.

Niemand glaubt, dass Griechenland seine Verschuldung erfolgreich tilgen kann. Die im vergangenen Monat offengelegte Vereinbarung gibt Athen die Möglichkeit zu einer Prolongierung der Zahlungen zur Tilgung der Verschuldung von 320 Mrd. Euro um ein Jahrzehnt und gewährt die so sehr benötigte ‚Atempause‘ für die Modernisierung der Wirtschaft. Dies wird jedoch allgemein als unzureichend betrachtet, damit Griechenland in Zukunft einer weiteren Krise entgeht„, führt der besagte Artikel an.
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Die wirklichen Hinergründe des Bankrotts Griechenlands

10. Juli 2018 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 2.080 4 Kommentare

Das gigantische Anwachsen des öffentlichen Sektors, aber auch das Konsummodell und die Lebensweise seiner Bürger führten Griechenland in den Verfall.

Mit dem Verstreichen der Jahre fragen Griechenlands Bürger sich zunehmend, wie wir beim Bankrott und den Memoranden ankamen, während die Massenmedien und ein Teil der politischen Welt von Zeit zu Zeit ein Thema einer Erforschung und Suche nach Verantwortungen und Verantwortlichen aufgreifen, auch wenn sie sich streiten, ob die Erforschung ab 2010 oder ab 2009 oder noch weiter zurück beginnen soll – mit dem Ergebnis, dass keinerlei essentielle Untersuchung bezüglich dieses Themas erfolgt ist.

Leider sehen wir in Griechenland üblicherweise den Baum, verlieren jedoch das Bild des Waldes, und so sehen alle die Symptome der Krankheit, suchen jedoch nicht nach dem Grund, weil – wenn sie nach den Gründen für den Verfall des Landes suchen würden – die Nachforschung tief in die Vergangenheit zurückzuführen hätte.
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Griechenland tauschte Hölle gegen Fegefeuer

27. Juni 2018 / Aufrufe: 765 Kommentare ausgeschaltet

Anstatt in der Hölle sogenannter Rettungsprogramme soll Griechenland nun im ewigen Fegefeuer absurder Primärüberschüsse schmoren.

Es sind nicht nur die deutschen Massenmedien, die – hinsichtlich Griechenlands – dem am 21 Juni 2018 gefassten Beschluss der Eurogruppe bezüglich der griechischen Verschuldung pessimistisch begegnen.

Auf der selben Wellenlänge bewegt sich in einer einschlägigen Analyse auch die Nachrichtenagentur Reuters, die über die von der (derzeitigen …) Koalitionsregierung SYRIZA – ANEL abgezogene „Jubel-Show“ offensichtlich nicht gerührt war.
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Noch ein Aufschub für Griechenlands Umschuldung?

25. Juni 2018 / Aufrufe: 404 Kommentare ausgeschaltet

Nach den jüngsten Statements der Institutionen scheinen Griechenlands europäische Partner es mit einer essentiellen Intervention bei seiner Verschuldung nicht eilig zu haben.

Die aus den nicht verwendeten Geldern des 3. Programms („Memorandums“), den 2017 erfolgten Anleihen-Emissionen und der Erstattung der Gewinne der Zentralbanken geschaffene Liquiditätsrücklage ist geeignet, Griechenlands Kreditbedürfnisse wenigstens bis 2020 zu decken.

Parallel ist der Sekundärmarkt der griechischen Anleihen sehr beschränkt und folglich besteht keine Gefahr einer Entgleisung der sogenannten „Spreads“.
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