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Artikel Tagged ‘memorandum’

Den schwierigen Part hat Griechenland noch vor sich

11. September 2019 / Aufrufe: 420 Keine Kommentare

Griechenlands neuer Regierung steht eine weitere schwierige Hürde bevor.

Die Euphorie über die in dem Programm der neuen griechischen Regierung unter Kyriakos Mitsotakis für die kommenden 12 Monate umfassten Steuersenkungen darf uns nicht dazu verleiten, das noch Kommende zu übersehen.

Das Finanzministerium führt in seiner Bekanntmachung bezüglich der Eurostat-Angaben, die zeigten, dass in Griechenland im Jahr 2018 das geschätzte Mehrwertsteuer-Defizit (VAT gap) 7 Mrd. Euro überstieg, die verlorenen Einnahmen auf die Erhöhung der Besteuerung zurück.
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Lagarde gesteht Verbrechen gegen Griechenland ein

7. September 2019 / Aufrufe: 1.218 2 Kommentare

Christine Lagarde gestand zynisch die Hintergründe bezüglich der Memoranden für Griechenland ein und drohte, nicht die Büchse der Pandora öffnen zu wollen.

Christine Lagarde schritt jüngst zu dem entwaffnenden Eingeständnis, die Mitglieder der Troika – Europäische Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) – haben gemeinschaftlich die Verhängung des Stabilitätsprogramm beschlossen, das die Griechen ins Elend stürzte, und seien folglich alle dafür verantwortlich.

Den finsteren Vorhang der dunklen Hintergründe etwas weiter lüftend enthüllte Frau Lagarde sogar indirekt eine bewundernswerte Welt sich gegenseitig zerreißender Fraktionen, wo „viele Entscheidungen von vielen Involvierten getroffen wurden“ und schließlich – wie sich erwies – alle zusammen gemeinsam die Verurteilung und schwere Geiselhaft Griechenlands beschlossen.
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Kommission verlängert Griechenlands Beaufsichtigung

28. Juli 2019 / Aufrufe: 272 Keine Kommentare

Die verstärkte Beaufsichtigung für Griechenland wurde um sechs Monate verlängert.

Die Europäische Kommission gab am 26 Juli 2019 die Verlängerung des Rahmens sogenannter verstärkter Beaufsichtigung für Griechenland bekannt.

Laut der Kommission ist diese Verlängerung ein „reguläres und erwartetes“ Prozedere mit dem Ziel, dass die weitergehende Unterstützung zur Realisierung der im Rahmen des Stabilitätsprogramms für Griechenland vereinbarten Reformen auf Basis der Verpflichtungen der griechischen Behörden gewährleistet wird.
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Griechenland: SYRIZA legt Minen

22. Juni 2019 / Aufrufe: 336 Keine Kommentare

Wie in Griechenland die die SYRIZA das zweite Halbjahr 2019 zu verminen versucht.

Die zeitliche Verzögerung bei den Vorbedingungen und in der Verhandlung mit den Gläubigern, aber auch die vielfältigen Nebenwirkungen des von dem „Leistungsregen“ der vergangenen Wochen geschaffenen fiskalischen Lochs gestalten für die sich aus den Wahlen des 07 Juli 2019 ergebende Regierung Griechenlands ein „vermintes“ zweites Halbjahr.

Gemäß dem Konferenz-Programm der Eurogruppe für das zweite Halbjahr 2019 wird Griechenland sich fast alle zwei Monate einer „Bewertung“ zu stellen haben. Formal haben die dritte Beurteilung bei der Eurogruppe am 08 Juli, die vierte bei der Konferenz am 09 Oktober und die fünfte Bewertung bei der Eurogruppe am 04 Dezember ein Diskussionsthema zu sein.
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Griechenland mangelt es an Selbstkritik

24. Mai 2019 / Aufrufe: 430 Keine Kommentare

Griechenland täte gut daran, sich in Selbstkritik zu üben um aus seinen Fehlern zu lernen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die sogenannten europäischen Partner kamen 2010 nicht aus ihrer eigenen Initiative nach Athen. Sie wurden von Griechenland herbeigerufen, weil es sich von den Finanzmärkten kein Geld mehr leihen konnte. Üben wir uns also in Selbstkritik, bevor wir die anderen kritisieren.

Wenn ein Land nicht seine Fehler anerkennt und die notwendige Selbstkritik ausübt, ist sehr wahrscheinlich, dass es solche Fehler in Zukunft wiederholt. Griechenland scheint dieser Kategorie anzugehören.
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OECD: Griechenlands Arbeitnehmer … darben

25. April 2019 / Aufrufe: 250 Keine Kommentare

In Griechenland erweisen sich die Memoranden als dauerhafte Wunde für die wieder auf Niveaus des Jahres 2013 gesunkenen Einkommen der Arbeitnehmer.

Die Memoranden stellen eine große Wunde für die Einkommen der Bürger Griechenlands dar und wahrscheinlich wird es noch viele Jahre brauchen, damit sie sich wieder den Niveaus der Epoche vor der Krise nähern.

So schaffte der griechische Haushalt auch im Jahr 2018 nicht, eine Erholung seiner Einkommen zu sehen. Mit den jüngsten Angaben der OECD wird sogar hervorgehoben, dass in Griechenland das Einkommen des Arbeitnehmers auf die Niveaus des Jahres 2013, also noch niedriger als dorthin zurückkehrte, wo es sich im Jahr 2014 befand.
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Griechenlands Opfer waren umsonst

20. März 2019 / Aufrufe: 796 Keine Kommentare

Der deutsche Ökonom Dr. Joachim Starbatty vertritt, mit den Memoranden seien Griechenlands Opfer von 10 Jahren umsonst gewesen.

Ihr Griechen habt eine große Anstrengung für nichts unternommen„, meint der unabhängige Europa-Abgeordnete und Wirtschaftsprofessor Dr. Joachim Starbatty.

Dr. Joachim Starbatty ist unabhängiger Europa-Abgeordneter (er wurde mit der Alternative für Deutschland – AfD gewählt) und ist ebenfalls Professor für Wirtschaft an der Universität Tübingen und einer der in Deutschland und international angesehensten Ökonomen. Seine Wirtschaftsplattform war eins der Sprungbretter, das die nationalistische AfD nutzte um ihre Anteile in die Höhe zu katapultieren. Dr. Starbatty kehrte der Partei den Rücken, jedoch nicht seinen Ansichten.
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Deutschlands formlose Hilfe an Griechenland

26. Januar 2019 / Aufrufe: 1.046 Keine Kommentare

Vielen ist unbekannt, auf welche Weise Deutschland Griechenland quasi formlos hilft.

Während der Dauer der Memoranden hat Deutschland sich in Griechenland im Visier Vieler wiedergefunden. Jüngst auch mittels der (gemutmaßten) Verknüpfung der Aussetzung der neuen Rentenkürzungen mit dem Prespa-Abkommen.

Es gibt jedoch noch etwas, das Viele nicht wissen oder ignorieren.
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Verschuldung Griechenlands steigt

24. Januar 2019 / Aufrufe: 721 1 Kommentar

Griechenlands Verschuldung bläht sich trotz der harten Sparpolitik weiter auf.

Nach achteinhalb Jahren unerbittlicher memorandischer Austerität ist die öffentliche Verschuldung Griechenlands nicht nur nicht gesunken, sondern bläht sich weiterhin auf und hält Wirtschaft und Land gefesselt.

Die neueren Angaben der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) enthüllen das Fiasko:
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Griechenland droht Havarie bei der zweiten Bewertung

18. Januar 2019 / Aufrufe: 565 1 Kommentar

In Griechenland vergrößert sich wegen der politischen Ungewissheit die Gefahr einer fiskalischen Entgleisung.

Die heftigen politischen Entwicklungen in Griechenland drohen, die am 14 Januar 2019 auf Ebene technischer Stäbe begonnene zweite „post-memorandische“ Bewertung durch die Gläubiger in einen Schiffbruch mitzureißen.

Die Mehrzahl der ausländischen Agenturen mag der Version der fiskalischen Entgleisung wegen einer eventuellen lang anhaltenden politischen Instabilität mit Gelassenheit begegnen, wie im Wirtschaftsstab der griechischen Regierung angemerkt wird, stellt dies jedoch keinen Grund dar, sich in falscher Zuversicht zu entspannen.
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