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Artikel Tagged ‘liquidität’

Griechenland bleibt Champion bei roten Krediten

16. Januar 2020 / Aufrufe: 125 Keine Kommentare

Griechenland hat die höchste Quote notleidender Kredite in der ganzen Eurozone.

Die griechischen Banken behielten auch im dritten Quartal 2019 das „Championat“ bei den roten Krediten. Laut den am 12 Januar 2020 von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichten Angaben blieb In Griechenland der Index der nicht bedienten Kredite auf der höchsten Quote (37,4 %) unter den Ländern der Eurozone.

Der Mittelwert der roten Kredite in der Eurozone sank in den Keller und tangierte 3,41 %, was die niedrigste Quote seit 2015 ist. Reichlich hoch hält sich der Index der roten Kredite auch in Zypern, 20 % tangierend, und es folgen die portugiesischen Banken mit 10 %.
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„Anlagewürdige“ Zombies auch in Griechenland

14. Dezember 2019 / Aktualisiert: 24. Dezember 2019 / Aufrufe: 136 Kommentare ausgeschaltet

Die steigende Anzahl marginal als anlagewürdig bewerteter Unternehmen kann jederzeit einen Albtraum auslösen, der jedoch vielleicht auch einmalige Chancen bietet.

Die Verschuldung nimmt zu und zusammen mit ihr auch die Anzahl problematischer Firmen, welche die Rating-Agenturen (noch) der Investment-Kategorie zuordnen. Als sie diesen das letzte Mal „den Stecker herauszogen“, war es bereits zu spät.

Die Verschuldung ist ein Vermögenselement des Gläubigers und hat einen variablen Wert. Eine maßgebliche Rolle bei der Gestaltung des Preises spielt das Vertrauen des Gläubigers in die Fähigkeit des Schuldners, seine Schuld zu tilgen. Nimmt der Gläubiger an, das Tilgungsrisiko sei gemindert, wird er einen niedrigeren Zinssatz verlangen, und umgekehrt.
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Griechenland trocknet seine Wirtschaft aus

29. November 2018 / Aufrufe: 558 Kommentare ausgeschaltet

Mit seinem formlosen Zahlungsstopp enthält Griechenlands Fiskus der Wirtschaft des Landes dringend benötigte Liquidität vor.

In Griechenland gab der Staat im Oktober 2018 im zweiten aufeinanderfolgenden Monat … nicht einen einzigen Euro aus um Schulden an den privaten Sektor abzuzahlen.

Wie aus den am 26 November 2018 an die Öffentlichkeit gegebenen detaillierten Angaben über die Ausführung des staatlichen Haushaltsplans in den ersten zehn Monaten des Jahres hervorgeht, blieben die einschlägigen Finanzierungen aus dem staatlichen Haushalt an die zuständigen Träger „eingefroren“, die dann ihrerseits zu „blechen“ gehabt hätten.
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Griechenlands Marktgang wird schwierig

2. Oktober 2018 / Aufrufe: 330 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten lassen den geplanten Marktgang Griechenlands immer schwieriger erscheinen.

Selbst wenn Griechenland alles richtig macht, wird es sich auf den Finanzmärkten kein Geld zu befriedigenden Zinssätzen leihen können, wenn sich die Liquidität von den europäischen Rentenmärken verflüchtigt.

Wer mit Fondsmanagern über die europäischen Wertpapiere spricht, wird sie ihre Nachdenklichkeit über die Verschlechterung der Liquiditätsverhältnisse auf dem konkreten Markt zum Ausdruck bringen hören. Dies äußert sich üblicherweise mit dem Rückgang des Volumens der Transaktionen, was wiederum die Ausführung großer Orders von den Fonds usw. behindert.
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Varoufakis klagt gegen EZB

21. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.026 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis und Fabio De Masi erstatteten bei dem EuGH Anzeige gegen die EZB wegen der Banken Griechenlands.

Yanis Varoufakis und der deutsche EU-Abgeordnete Fabio De Masi verlangen von dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), die Europäische Zentralbank (EZB) zu zwingen, die juristische Überlegung zu enthüllen, auf der die Entscheidung bezüglich der Einfrierung der Liquidität an die griechischen Banken basierte.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis und ein deutscher Europa-Parlamentarier erstatten Anzeige gegen die Europäische Zentralbank um Zugang zu einem Dokument bezüglich des Beschlusses der EZB zu erhalten, im Jahr 2015 die Finanzierung der griechischen Banken einzufrieren.
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Haushalte in Griechenland haben Eigentum, aber kein Geld

4. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.453 1 Kommentar

Ein relativ großer Anteil der Haushalte in Griechenland verfügt über Wohneigentum und sogar Autos und Ferienwohnungen, jedoch eine nur sehr geringe Liquidität.

In seinem Wochenbericht über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland die Schlussfolgerungen aus der regelmäßigen Untersuchung der Europäischen Zentralbank (EZB) über Finanzierung und Konsum der privaten Haushalte präsentierend betont der griechische Industrie- und Unternehmensverband (SEB), dass die – wenn auch geschwächte – Familie immer noch als soziales Sicherheits- und Schutznetz funktioniert.

Laut der Untersuchung leben zwar die griechischen Haushalte zu einem verhältnismäßig großen Grad im eigenen Heim und haben ein Auto (und etliche auch eine Ferienwohnung), jedoch sind ihre Bankguthaben in der Regel sehr niedrig und sie begegnen Schwierigkeiten bei der Bedienung ihrer Kredite.
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Etwas ist faul im Euro-Reich

29. Juli 2015 / Aufrufe: 9.174 2 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis beschreibt, wie das von ihm vorgeschlagene parallele Zahlungssystem funktionieren sollte.

Um dem in den letzten Tagen von den Medien alles andere als zufällig losgetretenen unglaublichen Shitstorm zu begegnen, beschreibt der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis in einem in der Financial Times veröffentlichten Artikel das von ihm vorgeschlagene parallele Zahlungssystem in Griechenland.

Ich hatte das System präsentiert, als ich die Fäden des Finanzministeriums übergab, jedoch schenkte ihm kein Mitglied der Presse Beachtung„, betont Yanis Varoufakis und erklärt in dem nachstehend in deutscher Übersetzung (aus dem Griechischen) wiedergegebenen Beitrag, wie mithilfe des parallelen Zahlungssystems der Kreislauf der fälligen Verbindlichkeiten reduziert und dem Staat zu dringend benötigter Liquidität verholfen worden wäre.
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Wird die EZB Griechenland die Liquidität kappen?

16. Juni 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.598 3 Kommentare

Nach dem Abbruch der Verhandlungen stellt sich die Frage, ob die EZB am 17 Juni 2015 den Banken Griechenlands die Liquidität kappen und es Kapitalkontrollen geben wird.

Nachdem die Vertreter der griechischen Seite den Verhandlungstisch verließen, endeten am 14 Juni 2015 die Beratungen in Brüssel am Sonntagnachmittag ohne das geringste Ergebnis. Diese Entwicklung schürt Szenarien über einen endgültigen Bruch Griechenlands mit seinen Gläubigern, aber auch die Angst vor eventuellen Kapitalkontrollen.

Die Gespräche mit den Vertretern der Institutionen wurden etwas vor 19:00 Uhr (MEZ) überraschend unterbrochen, indem die Herren Dragasakis, Tsakalotos und Pappas den Verhandlungstisch in Brüssel verließen. Wie die französische Nachrichtenagentur berichtete, endeten die Gespräche in Brüssel ohne die Erzielung einer Vereinbarung und „es bleiben signifikant voneinander abweichende Ansichten„.
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Griechenland: mit der Pistole am Kopf

29. März 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.581 9 Kommentare

Für Griechenland läuft der Countdown, da die Kassen leer und seine bis Ende August 2015 zu deckenden Finanzierungsbedürfnisse groß sind.

Athen verbleiben nur noch wenige Stunden, um IWF, EU und EZB eine vollständige Liste mit Reformen zu präsentieren, die einerseits die außerordentliche Einberufung der Eurogruppe und andererseits die Fassung von Beschlüssen über die finanzielle Stützung des Landes gestatten wird.

Die Liquidität des Fiskus liegt im „roten“ Bereich, welche Tatsache sich auch daraus beweist, dass die Zahlung von Gehältern und Renten zum 30. März in Höhe von ungefähr 1,5 Mrd. Euro auf Geldern basiert, deren Schöpfung – sogar auch noch jetzt – aus den Guthaben betrieben wird, welche Träger der allgemeinen Regierung wie beispielsweise die „Attiko Metro SA“ (Attische U-Bahn) bei den Handelsbanken führen.
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Fiskus in Griechenland legt Wirtschaft trocken

27. Dezember 2014 / Aufrufe: 908 Kommentare ausgeschaltet

Zur Deckung seiner enormen Finanzierungsbedürfnisse entzieht der Fiskus in Griechenland Banken und Wirtschaft systematisch die dringend benötigte Liquidität.

In Griechenland lässt der Staat inzwischen auf systematische Weise die Kassenbestände der öffentlichen Träger und die Liquidität der Banken „zur Ader“, um sich wenigstens bis Ende Februar 2014 finanziell aufrecht zu halten.

Quellen des Wirtschaftsstabs der Regierung unterstreichen, dass die beiden obigen Liquiditätsquellen in Kombination mit den Steuereinnahmen die einzigen Liquiditäts-Rettungsringe des griechischen Fiskus darstellen.
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