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Artikel Tagged ‘landarbeiter’

Aufenthaltserlaubnis für Landarbeiter in Griechenland

6. August 2020 / Aufrufe: 407 Kommentare ausgeschaltet

Arbeitgeber in Griechenland befindlicher ausländischer Landarbeiter können deren Aufenthaltsgenehmigung um bis zu 90 Tage verlängern lassen.

Gemäß dem Runderlass des Ministeriums für Bürgerschutz, mittels dessen der gesetzliche Erlass (PNP) mit Titel „Weitere Maßnahmen zur Bewältigung der sich fortsetzenden Folgen der Pandemie des Coronavirus COVID-19 und Rückkehr zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Normalität (FEK A‘ 90/01-05-2020)“ verlängert werden, wird die Aufenthaltsgenehmigung ausländischen Landarbeiter um bis zu 90 Tage verlängert.

In diesem Zusammenhang sei auf die am 22 Juli 2020 beschlossenen strengeren Maßnahmen an Griechenlands Grenzen verwiesen, in deren Rahmen unter anderem aus welchem Grund auch immer vor dem 04 August 2020 das Land verlassenden Landarbeitern bis auf weiteres die Möglichkeit einer Rückkehr nach Griechenland genommen wurde.
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Moderne Sklavenhaltung in Griechenland

24. Juli 2014 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.673 2 Kommentare

In landwirtschaftlichen Kulturen auf der Peloponnes in Griechenland werden nach wie vor ausländische Landarbeiter wie Sklaven gehalten.

15 Monate nach dem gewalttätigen Übergriff gegen die ausländischen Arbeiter einer Erdbeerplantage in Manolada auf der Peloponnes, die ihre fälligen Löhne forderten, enthüllen die Immigranten den alltäglichen „Albtraum“, den sie in den „Favelas“ von Manolada durchleben. Die Opfer des bewaffneten Vorarbeiters sagten im Prozess als Zeugen aus und sprachen über die unmenschlichen Bedingungen, unter denen sie arbeiten und leben.

Die Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ nahm Kontakt zu den Arbeitern auf den Feldern bei Manolada auf und enthüllt eine Szenerie der Verelendung und Ausnutzung in einem angeblich europäischen Land.
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Sackgasse für Immigranten und Produzenten in Griechenland

29. April 2013 / Aufrufe: 1.400 9 Kommentare

In in Griechenland verfault die Erdbeerernte auf den Feldern, weil die ausländischen Feldarbeiter keine Arbeitserlaubnis haben und die Bauern sie nicht beschäftigen dürfen.

Die kriminellen Ereignisse in Manolada sind allen bekannt. Und natürlich zu verurteilen. Das verbrecherische Verhalten bewaffneter Produzenten und Vorarbeiter in Kombination mit der institutionellen Lücke bei den Themen der Beschäftigung von Immigranten führt jedoch in die absolute Absurdität und die wirtschaftliche Vernichtung der Erdbeerproduktion in der Region von Ilias.

Nach den Ereignissen des 17 April 2013 wimmelt es nun plötzlich in der Region von Kontrolleuren des Arbeitsministeriums, welche die Felder und die Verpackungsanlagen überwachen und nach nicht versicherten Immigranten – Arbeitern suchen. Und hier beginnt die absolute Absurdität. Die ihre Arbeitskraft anbietenden Ausländer in Manolada sind hauptsächlich Immigranten mit sogenannter „rosa Karte“ – also mit einer vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung, jedoch ohne Arbeitserlaubnis.
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