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Artikel Tagged ‘korruption’

Hintergründe der Rüstungs-Schmiergeldaffäre in Griechenland

6. Januar 2014 / Aufrufe: 2.050 2 Kommentare

Der ehemalige Funktionär Antonis Kantas des Verteidigungsministeriums in Griechenland ist im Vergleich zu dem Eisberg der Korruption im Rüstungswesen nur ein Eiswürfelchen.

Enthüllungen über Personen und Dinge, die vielen bekannt waren, aber bisher niemand eingestand? Hexenjagd oder selektive Konzentration auf bestimmte Personen, damit gewisse andere von dem Staub der Nachrichten verdeckt werden?

Wie auch immer, die Enthüllungen des ehemaligen (anfänglich stellvertretenden) Direktors für Rüstung im griechischen Verteidigungsministerium, Antonis Kantas, über die „Rüstungsparty“ zu den Tagen des Akis Tsochatzopoulos sind nicht mehr als nur ein Quäntchen von all dem, was geschah. Und hauptsächlich ein Quäntchen, das besonderer Vorsicht bedarf, zumal die Informationen von einem (inzwischen) erwiesenermaßen Bestochenen (und somit Kriminellen) kommen, der freimütig jeden „verpfeift“, um seine eigene Lage zu entlasten.
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Krauss-Maffei-Vertreter in Griechenland wegen Korruption in U-Haft

4. Januar 2014 / Aktualisiert: 05. Januar 2014 / Aufrufe: 1.288 Kommentare ausgeschaltet

In Zusammenhang mit den Schmiergeldzahlungen der deutschen Rüstungsindustrie in Griechenland wurde ein ehemaliger Vertreter der Krauss-Maffei Wegmann inhaftiert.

Der ehemalige Vertreter der deutschen Krauss-Maffei Wegmann in Griechenland, Dimitris Papachristos, der beschuldigt wird, in die Korruptions-Affäre in Zusammenhang mit den griechischen Rüstungsprogrammen verstrickt zu sein, wurde nach seiner mehrere Stunden dauernden Aussage vor dem Untersuchungsrichter für Korruptionsfälle, Spyros Georgoulias, in Untersuchungshaft genommen.

Der 78-jährige Angeklagte wurde von dem ebenfalls vorläufig inhaftierten ehemaligen Generaldirektor für Rüstung des griechischen Verteidigungsministeriums, Antonis Kantas, als eine der Personen benannt, die Schmiergelder „verteilten“.
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Vergessliche Finanzbeamte in Griechenland

6. Dezember 2013 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 1.274 6 Kommentare

Laut der Abteilung für interne Angelegenheiten des Finanzministeriums in Griechenland haben etliche Bedienstete erhebliche Vermögenswerte zu deklarieren vergessen.

Das Dezernat für interne Angelegenheiten des griechischen Finanzministeriums entdeckte bei der Überprüfung von Finanzbeamten luxuriöse Fahrzeuge, deren Kauf nicht durch die Einkommen gedeckt sind, nicht deklarierte Immobilien hohen Wertes und Auslandsüberweisungen.

Die meisten Betroffenen sputen sich nun, korrigierende Steuererklärungen nachzureichen, um die getätigten Käufe oder Auslandsüberweisungen zu decken, und berufen sich dabei auf Schenkungen, die Verwendung von Ersparnissen vorheriger Jahre, Kredite und Verkäufe von Vermögenswerten um ihre Erklärungen zu rechtfertigen.
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Akis-Gate in Griechenland: 5 + 1 im Gefängnis

10. Oktober 2013 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 1.027 Kommentare ausgeschaltet

Zusammen mit dem zu 20 Jahren Haft verurteilten ehemaligen Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos in Griechenland treten weitere 5 Verurteilte langjährige Haftstrafen an.

Akis Tsochatzopoulos wurde am 07 Oktober 2013 zum ersten ehemaligen Minister in Griechenland, der wegen „gewerbsmäßiger“ Wäsche schwarzer politischer Gelder aus Schmiergeldern verurteilt und mit der vorgesehenen Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis belegt wird, und bricht damit den (negativen) Rekord in der Geschichte der Justiz.

Der bereits am 11 April 2012 verhaftete und seitdem in Untersuchungshaft befindliche Akis Tsochatzopoulos kehrt damit nach dem Urteilsspruch im Alter von inzwischen über 74 Jahren in die Strafvollzugsanstalt Korydallos zurück, allerdings wird der Zeitraum, für den er eingesperrt bleiben wird, sehr viel kürzer als die Summe der gegen ihn verhängten Haftstrafen sein – sofern er den Haftprüfungstermin noch erleben sollte.
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20 Jahre Gefängnis für ehemaligen Minister in Griechenland

8. Oktober 2013 / Aktualisiert: 10. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.232 1 Kommentar

Der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos in Griechenland wurde wegen Geldwäsche zur möglichen Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die dreiköpfige Kammer des Berufungs-Strafgerichts sprach gegen den seit Mitte April 2012 in Untersuchungshaft befindlichen ehemaligen Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos wegen Legalisierung von Einkommen aus illegalen Aktivitäten die vorgesehene höchstmögliche Haftstrafe von 20 Jahren, während seine in der selben Sache angeklagte Ehefrau Viky Stamati und seine Tochter Areti Tsochatzopoulou zu jeweils 12 Jahren Gefängnis verurteilt wurden.

Das Gericht gestand den in der Sache für schuldig befundenen Angeklagten keinerlei mildernde Umstände zu, mit Ausnahme von Nikos Zigras, für den der mildernde Umstand der aufrichtigen Reue anerkannt wurde.
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Griechenland und die Raserei gegen den Euro

11. September 2013 / Aufrufe: 1.777 4 Kommentare

Der Euro stellt nicht nur einfach eine Währung, sondern auch einen Pass zur Beteiligung an dem europäischen Kern dar, dem Griechenland auf jeden Fall anzugehören hat.

All jene, die darauf beharren, Griechenland hätte dem Euro nicht beitreten dürfen, bringen eine alte und vielfach widerlegte Argumentation des Jahrzehnts von 1990 zurück, angereichert mit einer verstärkten Dosis über „griechische Ungeeignetheit“.

Ich antworte ihnen also Folgendes:
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Griechenland: Unser Staat ist der Feind unseres Staates!

7. September 2013 / Aufrufe: 1.059 1 Kommentar

Als größter Feind des Staates in Griechenland erweist sich immer wieder der Staat selbst.

Der Punkt, wo es niemals eine Verbesserung geben kann, ist dort, wenn jemand niemals seine Fehler anerkennen will und alle Unglücke den anderen anlastet. Es kommt nicht von ungefähr, dass das Volk betont, „die Fehler werden zur Lehre„, nur scheinen wir es nur zu sagen und nicht zu adoptieren. Heute sind uns jeder und alles schuld. Von der Troika und dem IWF bis hin zum „rückläufigen Merkur“.

Die einzigen, die keine Schuld haben, sind wir. Und im Fall der heutigen Anmerkung ist der einzige, der nicht schuld ist, der Staat, also der koordinierte Staat und im weiteren Sinne unsere Vertreter in allen Machtpositionen, in die sie jedoch mit unseren Stimmen gelangten.

Was haben also diese unsere gewählten Vertreter getan? So unvereinbar es sich auch anhören mag: sie legalisierten – und tun es weiterhin – überall die Illegalität, entweder um Stimmen zu fangen oder Schmiergelder einzusacken.
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Mauscheleien im Clan des Finanzministers in Griechenland

23. August 2013 / Aktualisiert: 29. September 2013 / Aufrufe: 2.468 3 Kommentare

Dem Finanzminister Giannis Stournaras in Griechenland wird angelastet, der Firma seiner Gattin und Töchter sei ein Präsent von 435.555 Euro zugeschustert worden.

Laut einer – wie eine Bombe einschlagenden – Meldung des unabhängigen Abgeordneten Nikos Nikolopoulos scheint die griechische Regierung der Gattin und den Töchtern des derzeitigen Finanzministers Giannis Stournaras ein „Präsent“ von 435.666 Euro (verweist es zufällig auf eine … „satanische“ Zahl?) gemacht zu haben. Die Veröffentlichung dieser Begebenheit folgt nur wenige Stunden nach der „skandalösen“ Reise des Herrn Stelios Stavridis mit dem Privatjet des Unternehmers Dimitris Melissanidis, die all jene in ihrer Ansicht bestätigt, die Zweiparteien-Regierung ND – PASOK halte Händchen mit konkreten Interessen.

Herr Stavridis, bis … neulich Präsident des „Fonds für die Verwertung des privaten Vermögens des griechischen Staates“ (TAIPED), flog mit dem privaten Flugzeug des Herrn Melissanidis, noch bevor die Fotografien mit den Handschlägen zwischen ihm, Herrn Stournaras und dem in Rede stehenden Unternehmer über der Verkauf von 33% des öffentlichen Trägers für Glückspiele, Lotterien und Wetten (OPAP) getrocknet waren – mit dem Resultat, dass der Finanzminister nach der Enthüllung der Zeitung „Proto Thema“ sich gezwungen sah, Herrn Stavridis zum Rücktritt aufzufordern.
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Kommunikative Feuerwerke des Finanzministeriums in Griechenland

19. August 2013 / Aufrufe: 587 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzbeamten in Griechenland beschuldigen das Finanzministerium, die geplante neue steuerliche Barbarei hinter kommunikativen Feuerwerken verbergen zu wollen..

Das gewerkschaftliche Organ der Finanzbeamten (POE-DOY) attackiert heftig die Führung des griechischen Finanzministeriums (YPOIK) und beschuldigt diese kommunikativer Feuerwerke anlässlich der Kontrollen der Sondereinheit für die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität (SDOE), aber auch der Prüfungen der Vermögensdeklarationen bei Funktionären der Behörde.

Die Finanzbeamten sprechen von einem Ablenkungsmanöver des YPOIK mit „dem Ziel, die neuen Pläne bezüglich der steuerlichen Barbarei zu verstecken„. Die gewerkschaftliche Organisation POE-DOY erklärt, sie selbst habe die Verstärkung des institutionellen Rahmens für die Kontrollen der Vermögensdeklarationen der Bediensteten des Finanzministeriums verlangt, und vertritt, die griechische Regierung könnte die Steuerhinterziehung bekämpfen, wenn sie es wollte.
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Korrupter Bürgermeister in Griechenland inhaftiert

1. August 2013 / Aufrufe: 506 Kommentare ausgeschaltet

Ein wegen versuchter Erpressung und passiver Korruption verhafteter stellvertretender Bürgermeister von Chaidari in Griechenland wurde in U-Haft genommen.

Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Chaidari in Attika, Marios Liakopoulos, der Anfang der Woche in flagranti wegen passiver Bestechung und versuchter Erpressung verhaftet wurde, ist auf Beschluss des Untersuchungsrichters und des Staatsanwalts in Untersuchungshaft eingewiesen worden.

Marios Liakopoulos, der die ihm angelasteten Beschuldigungen abstreitet, wurde nach der Anzeige eines 52-jährigen Besitzers eines Imbiss-Stands („Kantina“) verhaftet, der gemeldet hatte, der Beschuldigte habe von ihm erpresserisch 1.000 Euro verlangt um nicht zur Schließung des Imbiss-Betriebs zu schreiten.
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