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Artikel Tagged ‘kapitalverkehrskontrolle’

Lockerungen bei Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland

28. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.922 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland gab weitere kleinere Änderungen und Lockerungen bei den im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen bekannt.

Wie in dem am vergangenen Freitag (25 September 2015) veröffentlichten Regierungsanzeiger (FEK 2001 / B) angeführt wird, beschloss der Wirtschaftsstab neue Änderungen bei den Ende Juni 2015 in Griechenland verhängten Einschränkung des Kapitalverkehrs.

Gemäß dem im Regierungsanzeiger veröffentlichten Beschluss besteht fortan für jeden Sparer (sprich je Kunden-ID) die Möglichkeit, pauschal bis zu 500 Euro im Monat zu Kreditinstituten im Ausland transferieren zu können. Das selbe gilt auch für den Transfer mittels der Griechischen Post (ELTA) und sonstiger Zahlungsinstitute und Zahlungsdienste.
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Griechenlands Zentralbank steht mit 106 Mrd in der Kreide

25. September 2015 / Aufrufe: 963 Kommentare ausgeschaltet

Die Verbindlichkeiten der Griechischen Bank gegenüber der EZB erreichten Ende Juli 2015 einen Rekordstand von rund 106 Milliarden Euro.

Die Verbindlichkeiten Griechenlands an das Zahlungssystem der Eurozone (Target2) erreichten Ende Juli 2015 das höchste Niveau seit 2012, da die Ängste, Griechenland würde zu einem Ausscheiden aus der Eurozone gezwungen werden, zu einem Abflüssen von Kapital aus dem Land führten.

Laut den jüngst zum ersten Mal von der Europäischen Zentralbank (EZB) bekannt gegebenen Angaben zum Zahlungssystem Target 2 hatte die Griechische Bank (Bank of Greece) Ende Juli 20215 gegenüber der EZB Nettoverbindlichkeiten in Höhe von 106,13 Mrd. Euro.
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Wie in Griechenland Milliarden-Investitionen „verbrannten“

19. September 2015 / Aufrufe: 3.890 Kommentare ausgeschaltet

Bürokratische Hürden, Rezession und nun auch noch Kapitalverkehrskontrollen ließen in Griechenland die Fördergesetze zu einem Monument des Scheiterns werden.

Die jahrelangen Verzögerungen bei der Genehmigungserteilung, und zwar trotz der Verabschiedung von Gesetzen, die nicht umgesetzt werden, sowie der unbekannte Zeitpunkt der Eingliederung und Finanzierung durch das Fördergesetz (die seit eineinhalb Jahren nicht existiert) und die Änderung des wirtschaftlichen Umfelds haben in Griechenland Investitionen von Milliarden Euro in die Luft gesprengt.

Die neue griechische Regierung wird sich sogar mit einem zweifachen Problem konfrontiert sehen werden: Auf der einen Seite mit dem Mangel an Mitteln, um die staatliche Bezuschussung zu decken, die für hunderte Investitionen, die von 2004 bis 2013 ohne entsprechende Vorsehung bezüglich der Erhöhung der Finanzierungsmittel dem Fördergesetz unterstellt wurden, eine Höhe von bis zu 5,6 Mrd. Euro erreichen könnten. Auf der anderen Seite mit einem Hagel der Stornierungen von Investitionsplänen inner- und außerhalb des Fördergesetzes wegen des kontinuierlichen Abgleitens der griechischen Wirtschaft.
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Kapitalkontrollen steigerten Steuereinnahmen in Griechenland

25. August 2015 / Aufrufe: 1.422 2 Kommentare

In Griechenland scheinen die Kapitalverkehrskontrollen und die Angst vor einem Schnitt der Bankguthaben dem Fiskus einen Anstieg der Einnahmen beschert zu haben.

Die Kapitalverkehrskontrollen und die Angst vor einem möglichen „Schnitt“ der Bankguthaben (Bail-In) scheinen in Griechenland etliche Steuerpflichtige dazu animiert zu haben, fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus zu begleichen. Zumindest ergibt sich dieser Rückschluss aus den jüngst (am 21 August 2015) veröffentlichten Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE).

Konkret stiegen im Juli 2015 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt um nur 388 Mio. Euro an, wogegen in den Vormonaten – und sogar auch trotz der günstigen 100-Raten-Regelung – die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus mit einem Rhythmus in einer Größenordnung von monatlich 1 Mrd. Euro zunahmen.
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Fragen und Antworten zu den Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland

7. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 5.464 Kommentare ausgeschaltet

Der Griechische Bankenverband veröffentlichte einen Katalog häufig gestellter Fragen und Antworten in Zusammenhang mit den Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland.

Der Griechische Bankenverband (EET) gab einen aktualisierten Katalog häufig gestellter Fragen und Antworten in Zusammenhang mit Barabhebungen, Bankkonten, Krediten, Schließfächern, Kreditkarten, Guthaben und diversen Bankgeschäften im Rahmen der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland an die Öffentlichkeit.

Eine wesentliche Änderung besteht darin, dass für Barabhebungen zwar immer noch ein allgemeines Tageslimit von 60,- Euro besteht, dies jedoch nicht jeden Tag genutzt werden muss oder anderenfalls verfällt, sondern für maximal 7 Tage (jeweils ab Samstag bis zum nächsten Freitag) „kumuliert“ werden darf und so beispielsweise einmal pro Woche ein Gesamtbetrag von 7 x 60 Euro = 420 Euro abgehoben werden kann.
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Über 1 Mio neue Debitkarten in Griechenland

6. August 2015 / Aufrufe: 1.629 Kommentare ausgeschaltet

Nach Einführung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland stellten die griechischen Banken über 1 Million neue Geldkarten aus.

Laut einem Artikel bei Bloomberg wurden von den griechischen Banken in den letzten drei Wochen ungefähr 1.000.000 neue Debitkarten ausgestellt.

Wie der Artikel berichtet, haben sich während der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland die Transaktionen mit Geldkarten in den Supermärkten und bei den Treibstoffverkäufen verdoppelt, während die Nutzung der Karten sich in den provinziellen Gebieten sogar verdreifachte.
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Warum in Griechenland die vorzeitige Tilgung von Krediten verboten ist

24. Juli 2015 / Aufrufe: 3.107 2 Kommentare

Aus welchem Grund ist derzeit die vorzeitige Tilgung eines Kredits bei einer Bank in Griechenland verboten?

Laut dem entsprechenden Dekret ist die vorzeitige – teilweise oder vollständige – Tilgung eines Kredits bei einem Kreditinstitut in Griechenland untersagt, unter Ausnahme einer Tilgung in bar (aus Barmitteln, die sich außerhalb des Bankensystems befinden) oder per Überweisung aus dem Ausland.

Der Grund ist, dass fast die Gesamtheit der Kredite der Unternehmen und Haushalte als Sicherheit im Eurosystem verpfändet ist, damit die griechischen Banken mittels der ELA außerordentliche Liquidität erhalten. Kurz gesagt, damit die Banken den Sparern den kleinen Betrag von täglich 60 Euro auszahlen können, haben sie fast die Gesamtheit der regulär bedienten Kredite der Haushalte und Unternehmen als Sicherheit hinterlegt.
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Restriktionen im Bankensystem Griechenlands

19. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.975 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland werden ab dem 20 Juli 2015 wieder öffnen, jedoch gelten weiterhin rigorose Kapitalverkehrskontrollen, Restriktionen und Verbote.

Nach den dreiwöchigen „Zwangsferien“ werden ab Montag, dem 20 Juli 2015, alle Banken in Griechenland endlich wieder öffnen, jedoch mit rigorosen Kapitalverkehrskontrollen und etlichen Problemen bei den fortan gestatteten Transaktionen und Schaltergeschäften.

Um sich nicht jeden Tag in den Warteschlangen vor den Bankautomaten herumquälen zu müssen, dürfen die Bürger im Rahmen des weiterhin geltenden generellen Tageslimits von 60 Euro an den ATMs fortan auch höhere Barbeträge abheben, die jedoch pro Woche nicht den maximalen Betrag von 7 x 60 Euro = 420 Euro übersteigen können.
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Stunde Null für Unternehmen in Griechenland

18. Juli 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.603 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklungen in Griechenland haben der Wirtschaft des Landes immensen Schaden zugefügt, während parallel eine rapide Verschlechterung der Versorgungslage droht.

Aus den Komplikationen, welche die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland verursachten, hat das griechische Unternehmertum einen ernsthaften Schlag erhalten. Der Liquiditätsmangel und die Beschränkungen bei dem Kapitalverkehr lassen Importe und Exporte versinken und niemand vermag die Welle der Verluste vorauszusehen, die noch folgen werden.

Die Entscheidung zur Durchführung Referendums und der Beschluss zur Verhängung von Kapitalverkehrskontrollen bei den griechischen Banken haben für tausende Unternehmen und Arbeitnehmer beispiellose Umstände einer Strangulierung geschaffen. Die Erklärung des neuen Finanzministers Evklidis Tsakalotos, „es besteht der Wille zu einem Neuanfang„, mag die Hoffnungen beflügelt haben, die Botschaften aus dem Raum der Unternehmen sind jedoch weiterhin überhaupt nicht ermutigend.
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Banken in Griechenland öffnen ab Montag

17. Juli 2015 / Aktualisiert: 20. März 2016 / Aufrufe: 2.274 2 Kommentare

In Griechenland sollen ab dem 20 Juli 2015 alle Banken wieder geöffnet sein, die Kapitalverkehrskontrollen werden jedoch weiterhin bestehen bleiben.

Der stellvertretende Finanzminister Dimitris Madras bestätigte am Donnerstagabend (16 Juli 2015), dass ab dem kommenden Montag alle Banken in Griechenland wieder öffnen werden.

Zu dem staatlichen Sender ERT sprechend führte Herr Madras an, ab Montag (20 Juli 2015) können die Bürger bei den Filialen der Banken wieder diverse Schaltergeschäfte abwickeln, betonte allerding, das derzeitige Tageslimit von 60 Euro für Barabhebungen bleibe bestehen (was im übrigen entsprechend auch für die verhängten Kapitalverkehrskontrollen gilt).
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