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Artikel Tagged ‘kapitalverkehrskontrolle’

Griechenlands Bürger beharren auf Bargeld

28. November 2017 / Aufrufe: 681 Kommentare ausgeschaltet

Einer Studie der EZB zufolge zählte Griechenland 2016 in der Eurozone zu den Ländern mit den höchsten Quoten bei der Verwendung von Bargeld.

Einer von Mitarbeitern der Europäischen Zentralbank (EZB) erstellten Studie zufolge befindet sich Griechenland unter den Ländern der Eurozone, in denen 2016 Bargeld das Hauptzahlungsmittel darstellte.

Die Studie mit Titel: „Die Verwendung vor Bargeld von Haushalten in der Eurozone“ ist von Henk Esselink und Lola Hernandez ausgearbeitet und auch auf der Internet-Präsenz der EZB eingestellt worden.
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Griechenland gestattet Eröffnung neuer Bankkonten

19. November 2017 / Aufrufe: 3.077 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen einer weiteren Lockerung der in Griechenland seit Juni 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen dürfen wieder bedingt neue Bankkonten eröffnet werden.

Nach dem am 14 November 2017 erlassenen und im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlichten Beschluss des griechischen Finanzministers Evklidis Tsakalotos publizierte der Griechische Bankenverband (HBA) in Form von Fragen und Antworten aktualisierte Erklärungen bezüglich der in Griechenland im Juni 2015 verhängten und bis heute bestehenden Kontrollen des Kapitalverkehrs (capital controls).

Nachstehend werden auszugsweise Änderungen angeführt, die sich auf die Eröffnung neuer Bankkonten, die Hinzufügung neuer / weiterer Mitinhaber zu bestehenden Konten und die Reaktivierung sogenannter inaktiver Konten beziehen.
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Griechenland kippt wirtschaftliche Regeln

30. August 2017 / Aktualisiert: 30. August 2017 / Aufrufe: 924 Kommentare ausgeschaltet

Die deutsche Presse zeigt eine Besonderheit Griechenlands auf Ebene der Wirtschaft auf.

Die Griechen ziehen vor, Unternehmen anstatt dem Staat Geld zu leihen„, lautet der Titel eines Beitrags in der der deutschen Zeitung „Frankfurter Allgemeine“ (FAZ), der betont:

Es ist außerordentlich selten, dass staatliche Anleihen (…) deutlich höhere Zinssätze als die Anleihen von Unternehmen des selben Landes bieten müssen.
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Griechenland: Viertes Memorandum oder Staatsbankrott

29. März 2017 / Aufrufe: 1.234 2 Kommentare

Der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle sieht den für 2018 geplanten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte weiter in die Ferne rücken.

Zu dem griechischen Radiosender Real FM sprechend machte der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle, Panagiotis Liargkovas, neue pessimistische Einschätzungen und merkte an, wenn es keine „sehr gute Einigung“ (mit den sogenannten Institutionen, sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) gebe, „sehe“ er ein viertes Memorandum oder anderenfalls den Staatbankrot innerhalb des Jahres 2018. In seinem Interview an Real FM gefragt, ob er das Ziel für realistisch halte, dass Griechenland nach dem Auslaufen des (derzeitigen bzw. dritten) Memorandums – also im Jahr 2018 – an die Finanzmärkte geht, betonte er:

Es scheint, dass der Zug unseres Marktgangs noch um einiges weiter fahren werden wird … . Auf Basis der heutigen Umstände scheinen die Kapitalverkehrskontrollen eher verstärkt zu werden, weil wir einen kontinuierlichen Abfluss von Bankguthaben beobachten„. (Siehe hierzu auch: Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro)
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Griechenlands Bürger bezahlen Steuern mit Matratzengeld

27. November 2016 / Aufrufe: 2.990 Kommentare ausgeschaltet

Die privaten Haushalte in Griechenland greifen offensichtlich ihre letzten Barreserven an um ihren steuerlichen Verpflichtungen nachkommen zu können.

Der größte Teil der direkten Steuern, welche in Griechenland die Steuerpflichtigen in den letzten Monaten des Jahres 2016 entweder zur Einkommensteuer oder Immobiliensteuer (ENFIA) entrichteten, wurde mit Abhebungen … aus der Matratze bezahlt.

Dieser Betrag wird auf etwa 5 Mrd. Euro veranschlagt und ist die Summe, um die das wie von der Griechischen Bank verzeichnete auf dem Markt in Umlauf befindliche Geld abnahm.
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Griechenlands Banken stoßen sich mit Abzocke gesund

14. September 2016 / Aufrufe: 2.192 3 Kommentare

Die Banken in Griechenland stoßen sich an horrenden Gebühren gesund und ersticken mittels wucherischer Kreditzinsen jede Bereitschaft zu unternehmerischen Initiativen.

Einnahmen wie die nach vielen Jahren wieder zurückgekehrten Jahresbeiträge bei Kreditkarten, die Gebühren für Auslandsüberweisungen – speziell nach der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen -, aber auch die Provisionen aus der Zunahme der Transaktionen mittels Debit- und Kreditkarten stärkten in in einem signifikanten Grad die Einnahmen der griechischen Bankbranche im ersten Halbjahr des Jahres 2016.

Die Verbesserung der Ergebnisse der vier systemischen Banken Griechenlands im ersten Halbjahr 2016 stützte sich ebenfalls zu einem großen Grad auf den Rückgang der Kosten des Geldes mittels des Sinkens der Zinssätze bei den Festgeldanlagen, was in Kombination mit der Reduzierung der Abhängigkeit von der ELA den organischen Gewinnverlauf unterstützte.
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Bargeld-Schwarzmarkt in Griechenland

12. September 2016 / Aufrufe: 7.014 3 Kommentare

Infolge der seit Mitte 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland hat sich ein eigentümlicher Schwarzmarkt für Bargeld entwickelt.

In einem Bericht der Wochenendausgabe der griechischen Zeitung „Vima tis Kyriakis“ ergeht die Rede von einem eigentümlichen „Schwarzmarkt“ für Bargeld, der ab dem Moment der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland im Sommer 2015 entstanden ist.

Ab dem Augenblick, wo Premierminister Alexis Tsipras gegen Ende Juni 2015 zu der einschlägigen Bekanntmachung schritt, wurden die Gelder der Anleger und Sparer in Griechenland infolge der Kapitalverkehrskontrollen bei den Banken „eingeschlossen“. Damals hatte der Premierminister die Kontrollen im Kapitalverkehr als „kurzes Intermezzo“ bezeichnet, das jedoch mehr als ein Jahr später immer noch spielt.
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Griechenlands Ausgang aus der Krise ist gefährdet

2. September 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.377 1 Kommentar

Rückgang der Exporte, Absturz der Umsätze und die unverändert hohe Arbeitslosigkeit bedrohen den Ausgang der Wirtschaft Griechenlands aus der Rezession.

Der Kurs der Wirtschaft Griechenlands zum Ausgang aus der langjährigen Rezession wird von einer dreifachen „Bombe“ bedroht.

Angesichts eines bevorstehenden schwierigen Winters für die griechische Wirtschaft schaffen der dramatische Rückgang der Exporte, der Absturz der Umsätze und die auf hohen – den höchsten der Eurozone – Niveaus verbleibende Arbeitslosigkeit eine trübe Szenerie.
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Colpo grosso mit bulgarischen POS in Griechenland

15. Mai 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.360 Kommentare ausgeschaltet

Mit Auslandskonten verknüpfte Terminals eröffnen Unternehmern in Griechenland Wege zur Umgehung der Kapitalverkehrskontrollen, aber auch zur Steuerhinterziehung.

Viele Unternehmen scheinen mittels der sogenannten POS-Terminals (sprich Kartenlesegeräte) einen Weg gefunden zu haben, die Kapitalbeschränkungen in Griechenland, aber auch ein „Fenster“ zur Steuerhinterziehung gefunden zu haben.

Etliche Unternehmer, hauptsächlich in touristischen Gebieten mit vielen Ausländern, verwenden zwei POS-Geräte, ein griechisches und ein bulgarisches, um (mittels letzterem) ihr Geld aus Griechenland hinaus zu schaffen.
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Griechenland ist ein größtenteils unfreies Land

3. Februar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.795 5 Kommentare

Griechenland liegt auf dem Weltindex wirtschaftlicher Freiheit zwischen Bangladesch und Mozambique und wird als größtenteils unfreies Land charakterisiert.

Auf dem von der Heritage Foundation erstellten weltweiten Index wirtschaftlicher Freiheit sank Griechenland 2015 auf Platz 138, da – wie die Organisation vertritt – das Land in der Wirtschafts- und Währungspolitik „die Kontrolle verlor„.

Wie die britische Zeitung Telegraph betont, wird Griechenland als „größtenteils unfreies“ Land charakterisiert und seine Situation verschlimmert sich stetig, nachdem es sich zu der Troika flüchtete, die zwar vertritt, Reformen zu forcieren um das Land effizienter, transparenter, moderner und wettbewerbsfähiger zu machen, in Wirklichkeit jedoch für Rechnung der nördlichen Gläubiger des Landes Schulden beitreibt.
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