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Artikel Tagged ‘kapitalkontrolle’

Griechenlands Bürger beharren auf Bargeld

28. November 2017 / Aufrufe: 670 Kommentare ausgeschaltet

Einer Studie der EZB zufolge zählte Griechenland 2016 in der Eurozone zu den Ländern mit den höchsten Quoten bei der Verwendung von Bargeld.

Einer von Mitarbeitern der Europäischen Zentralbank (EZB) erstellten Studie zufolge befindet sich Griechenland unter den Ländern der Eurozone, in denen 2016 Bargeld das Hauptzahlungsmittel darstellte.

Die Studie mit Titel: „Die Verwendung vor Bargeld von Haushalten in der Eurozone“ ist von Henk Esselink und Lola Hernandez ausgearbeitet und auch auf der Internet-Präsenz der EZB eingestellt worden.
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Griechenland gestattet Eröffnung neuer Bankkonten

19. November 2017 / Aufrufe: 2.838 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen einer weiteren Lockerung der in Griechenland seit Juni 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen dürfen wieder bedingt neue Bankkonten eröffnet werden.

Nach dem am 14 November 2017 erlassenen und im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlichten Beschluss des griechischen Finanzministers Evklidis Tsakalotos publizierte der Griechische Bankenverband (HBA) in Form von Fragen und Antworten aktualisierte Erklärungen bezüglich der in Griechenland im Juni 2015 verhängten und bis heute bestehenden Kontrollen des Kapitalverkehrs (capital controls).

Nachstehend werden auszugsweise Änderungen angeführt, die sich auf die Eröffnung neuer Bankkonten, die Hinzufügung neuer / weiterer Mitinhaber zu bestehenden Konten und die Reaktivierung sogenannter inaktiver Konten beziehen.
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Griechenland kippt wirtschaftliche Regeln

30. August 2017 / Aktualisiert: 30. August 2017 / Aufrufe: 907 Kommentare ausgeschaltet

Die deutsche Presse zeigt eine Besonderheit Griechenlands auf Ebene der Wirtschaft auf.

Die Griechen ziehen vor, Unternehmen anstatt dem Staat Geld zu leihen„, lautet der Titel eines Beitrags in der der deutschen Zeitung „Frankfurter Allgemeine“ (FAZ), der betont:

Es ist außerordentlich selten, dass staatliche Anleihen (…) deutlich höhere Zinssätze als die Anleihen von Unternehmen des selben Landes bieten müssen.
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Wie Mitsotakis Griechenland zu retten verspricht

30. Juni 2017 / Aufrufe: 1.071 3 Kommentare

Der Vorsitzende der ND und Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis präsentierte 5 Schritte, mit denen Griechenland unter seiner zukünftigen Regierung aus der Krise kommen soll.

Am Abend des 28 Juni 2017 bei der Economist-Konferenz sprechend richtete der Vorsitzende der Nea Dimokratia (ND), Kyriakos Mitsotakis, einen Aufruf an die Marktwelt, sich darauf vorzubereiten, in Griechenland zu investieren:

Die früher oder später kommende politische Wende vorwegnehmend rufe ich die Marktwelt bereits jetzt auf: Bereitet Euch vor, in Griechenland zu investieren. Bringt Kapital, Beschäftigung, Know-how in unser Land. Und ich werde einen Rahmen mit Stabilität, niedrigerer Besteuerung, unverfälschtem Wettbewerb, weniger Bürokratie garantieren. Wir sind bereit, alles Nötige tun, damit unsere Wirtschaft anspringt. Wir haben keine andere Wahl als dies zu erreichen. Wir haben es als Nation schon einmal geschafft, wir können es auch jetzt. Mit Planung, harter Arbeit und dem Glauben der Bürger als Waffe werden wir Griechenland wieder zu einem Leuchtturm des Wachstums in unserer Region machen.
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Bargeld-Schwarzmarkt in Griechenland

12. September 2016 / Aufrufe: 6.873 3 Kommentare

Infolge der seit Mitte 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland hat sich ein eigentümlicher Schwarzmarkt für Bargeld entwickelt.

In einem Bericht der Wochenendausgabe der griechischen Zeitung „Vima tis Kyriakis“ ergeht die Rede von einem eigentümlichen „Schwarzmarkt“ für Bargeld, der ab dem Moment der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland im Sommer 2015 entstanden ist.

Ab dem Augenblick, wo Premierminister Alexis Tsipras gegen Ende Juni 2015 zu der einschlägigen Bekanntmachung schritt, wurden die Gelder der Anleger und Sparer in Griechenland infolge der Kapitalverkehrskontrollen bei den Banken „eingeschlossen“. Damals hatte der Premierminister die Kontrollen im Kapitalverkehr als „kurzes Intermezzo“ bezeichnet, das jedoch mehr als ein Jahr später immer noch spielt.
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Griechenland „killt“ seine Wirtschaft …

21. Januar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.704 1 Kommentar

In Griechenland muss endlich begriffen werden, dass es unmöglich ist, eine Wirtschaft durch ihren Staat in Gang zu halten.

Im Juli 2015 sahen wir in Griechenland drei Wochen lang die Rollläden der Bankfilialen geschlossen. Trotz all der damit verursachten Panik und des Trommelfeuers von Artikeln und Analysen, handelte es sich für die griechische Wirtschaft allerdings um keine essentielle Änderung: für viele griechische Bürger „schlossen“ die Banken bereits mit dem Ausbruch der wirtschaftlichen Krise.

Bankfunktionären zufolge bezieht sich heutzutage die Mehrheit der alltäglichen Vorgänge bei den griechischen Kreditinstituten auf den Erhalt von Zahlungen, die Einbehaltung von Rechnungsbeträgen und allgemein Hilfsarbeiten zugunsten des Fiskus. Welche Tatsache natürlich keine Überraschung hervorruft, da bekannt ist, dass die Gewährung von Krediten durch die Banken seit Jahren mit der Pipette erfolgt – ein Zustand, der sich mit der Kapitalflucht und der Verhängung der Kapitalkontrollen im vergangenen Sommer noch mehr verschlimmerte.
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Vorschlag zur Aufhebung der Kapitalkontrollen in Griechenland

3. Januar 2016 / Aufrufe: 2.130 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland schlagen eine schrittweise und bis Ende 2016 völlige Aufhebung der im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen vor.

Die griechischen Banken haben den zuständigen Ministerien für Finanzen und Entwicklung sowie auch der Griechischen Bank einen vollständigen und hinreichend dokumentierten Vorschlag bezüglich der Aufhebung der im Juni 2015 in Griechenland verhängten Kapitalverkehrskontrollen vorgelegt.

Zuverlässigen Informationen zufolge wurde der sich auf die Kapitalkontrollen beziehende Vorschlag der Banken und des griechischen Bankenverbands am 29 Dezember 2015 vorgelegt und sowohl dem Finanzminister Evklidis Tsakalotos als auch der Führung der Griechischen Bank unter Giannis Stournaras eingereicht.
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Rückgang der Bankguthaben in Griechenland trotz Kapitalkontrollen

31. Dezember 2015 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 1.296 2 Kommentare

Trotz der im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen gingen in Griechenland die Bankguthaben auch im November 2015 wieder zurück.

Gemäß den am 30 Dezember 2015 von der Griechischen (Zentral-) Bank publizierten Angaben gingen in Griechenland im November 2015 die Bankguthaben der privaten Haushalte und Unternehmer im zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut zurück.

Auf Monatsbasis sanken die Guthaben der privaten Haushalte und Unternahmen bei den griechischen Banken um 180 Mio. Euro bzw. 0,15% und erreichten insgesamt 120,9 Mrd. Euro, sprich das – wie Reuters anmerkt – niedrigste Niveau seit Mai 2003.
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Lizenz zum Gelddrucken für Griechenland

17. Dezember 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.036 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland erhielt von der Europäischen Zentralbank die Genehmigung, Münzgeld im Wert von rund 50 Millionen Euro auszugeben.

Inmitten der Kapitalverkehrskontrollen entdecken die Griechen den Wert der Münzen, da die Beschränkungen bei den Bargeldabhebungen in Kombination mit der anhaltenden wirtschaftlichen Flaute zu einer gestiegenen Nachfrage nach der Nutzung von Münzen geführt zu haben scheint – was zum Resultat hat, dass die auf dem griechischen Markt in Umlauf befindliche Menge nicht ausreicht.
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Abzocke der Banken in Griechenland

7. Dezember 2015 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 3.587 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland verdienen sich an dem infolge der Kapitalverkehrskontrollen geradezu explodierenden bargeldlosen Zahlungsverkehr dumm und dämlich.

Trotz des Umstands, dass in Griechenland wegen der Kapitalverkehrskontrollen das Volumen der obligatorischen Transaktionen per Internet (sprich WEB-Banking) zunimmt, bleiben die Gebühren und Provisionen der griechischen Banken für die alltäglichen Geschäftsvorgänge der Bürger und Unternehmen auf sehr hohen Niveaus und erreichen selbst für simple Transaktionen eine Höhe von bis zu 7 Euro.

Ohne in irgendeiner Weise für die Einschränkungen im Kapitalverkehr verantwortlich zu sein, werden die Bürger mit zusätzlichen Kosten belastet, ohne jedoch zu wissen, dass es auch einen Weg gibt … um die Gebühren der Banken zu umgehen. Welcher dieser Weg ist? Es sind die Bankschecks!
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