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Artikel Tagged ‘iwf’

IWF gibt Scheitern des Griechenland-Programms zu

15. Juli 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.431 5 Kommentare

Der IWF gesteht ein, dass das griechische Programm gescheitert ist und die Wirtschaft Griechenlands sich nicht auf dem angestrebten Niveau befindet.

Die griechische Wirtschaft befindet sich nicht auf dem Konjunktur- und Beschäftigungsniveau, auf dem sie hätte sein müssen„, gestand vor kurzem (auch) der Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) Gerry Rice ein.

Wie er anführte, müssen alle realistisch anerkennen, dass die griechische Wirtschaft sowohl an den beiden obigen Fronten, aber auch bei einer Reihe wirtschaftlicher Indizes keinen Erfolg hatte. Aus diesem Grund strebe der IWF an, in dem neuen Programm jene Voraussetzungen zu gestalten, welche die griechische Wirtschaft an den Punkt bringen werden, an dem sie sich befinden müsste.
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Dracoulescou: Griechenland hat nichts hinzugelernt

24. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.347 2 Kommentare

Erneut die EU, aber auch die Regierung Griechenlands attackierend, vertritt Delia Velcouleskou alias Dracoulescou, die Griechen haben nichts aus ihren Fehlern gelernt.

Auf dem Kongress des Economist in Athen sprechend brachte die Repräsentantin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Delia Velcoulescou, zum wiederholten Mal die beständige Position des IWF bezüglich der griechischen Verschuldung zum Ausdruck.

Es bedarf einer essentiellen Erleichterung der Verschuldung, die ganz klar nicht tragfähig ist„, meinte sie charakteristisch und stellte klar, dass der IWF, obwohl er in der Vereinbarung keine (Vertrags-) Partei darstellt, an den Diskussionen teilnimmt.
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Lagarde hat im Thema Griechenlands auch einmal recht

13. April 2016 / Aufrufe: 905 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Fehler des IWF im Thema Griechenlands hat Christine Lagarde zumindest in einem Punkt auch einmal recht.

Ich verabscheue den IWF eben so sehr wie 80% der Griechen, die laut der letzten Demoskopie brennend dessen Entfernung aus Griechenlands memorandischer Beaufsichtigung wünschen. Obwohl dies beileibe keine weltweite Besonderheit ist. Es gibt kein Land, das der IWF unter lobender Anerkennung verließ, nachdem er es vorher zu einer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ruine machte.

Aus diesem Gemeinplatz ergibt sich allerdings eine Frage: wie unterschiedlich wären die Resultate der Memoranden, wenn sie von einer rein europäischen Troika und ohne die Kredite und das Know-how des IWF durchgesetzt worden wären?
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Griechenland: Ruf doch mal Obama an …

28. Mai 2015 / Aufrufe: 2.446 1 Kommentar

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras den Tipp gegeben haben, sich wegen der laufenden Verhandlung an das Weiße Haus zu wenden.

Hinter der amerikanischen Intervention bei dem G7-Gipfel in Dresden zu Gunsten Griechenlands „verbirgt“ sich ein interessantes Hintergrundthema mit eigener Bedeutung.

Bei dem unlängst stattgefundenen Gipfeltreffen in Riga in Lettland war es die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras … den „Tipp“ gab, sich an das Weiße Haus zu wenden, damit es zu dem IWF vermittelt, damit dieser Flexibilität zeigt und das griechische Problem auch bei dem G7-Gipfel gestellt wird.
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Finanzielle Schlinge um Griechenland zieht sich zu

4. Mai 2015 / Aufrufe: 5.099 Kommentare ausgeschaltet

Bloomberg sieht eine Schlucht der Differenzen zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern.

Die Gespräche zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern nehmen eine Form höchster Dringlichkeit an, da die …. beiden Seiten sich auch nach vier Tagen intensiver Verhandlungen nicht zusammenraufen konnten.

Während ein Fortschritt verzeichnet worden ist und die Atmosphäre sich verbessert, sind die Differenzen in Themen der Besteuerung, des Verkaufs von Vermögensteilen sowie auch in Arbeits- und Rententhemen immer noch signifikant, führten gegenüber Bloomberg Personen an, die gut über den Verlauf den Verhandlungen unterrichtet sind.
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IWF blockiert endgültig Vereinbarung mit Griechenland!

7. Dezember 2014 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.903 2 Kommentare

In dem Bestreben, eine Lösung bezüglich der Tragfähigkeit der öffentlichen Verschuldung Griechenlands zu erzwingen, blockiert der IWF jede vorläufige Vereinbarung.

So viele Zugeständnisse die griechische Regierung auch macht, die Vereinbarung über die Bewertung wird zu keinem Abschluss kommen: Dies ist die Mitteilung, die der Internationale Währungsfonds an Athen und Brüssel schickt, indem er Maßnahmen verlangt, damit die volkswirtschaftlichen Lücken der beiden Jahre 2016 – 2017 geschlossen werden, und droht, ohne diese Maßnahmen nicht den Bericht über die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung auszustellen, der für den Abschluss der Bewertung erforderlich ist.

Informationen zufolge antwortet damit der Währungsfonds auf die Bemühung der griechischen Regierung, die Bewertung mittels einer politischen Entscheidung bei der Eurogruppe am Montag (08 Dezember 2014 ) zum Abschluss zu bringen und sich dabei dazu zu verpflichten, nötigenfalls Mitte des kommenden Jahres einen Mechanismus zur Korrektur eventueller volkswirtschaftlicher Abweichungen durch Maßnahmen wie die Erhöhung der Solidaritätsabgabe, Luxussteuern und Steuern auf Zigaretten / Spirituosen zu aktivieren.
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Niemand zwingt Griechenland, Geld vom IWF anzunehmen

23. September 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 548 Kommentare ausgeschaltet

Niemand zwingt Griechenland, die Kredite des IWF anzunehmen, wenn es glaubt, Zugang zu den Finanzmärkten haben zu können.

Spitzenfunktionäre des Internationalen Währungsfonds (IWF) schieben den Plan der griechischen Regierung für eine „samtene“ Scheidung „auf Eis“ und signalisieren laut der Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“, „es ist noch sehr früh um über eine Beendigung der Kreditvereinbarung zu sprechen, jedoch zwingt niemand Griechenland zum Verbleib, sofern es glaubt, Zugang zu den Finanzmärkten haben zu können„.

Wie es in der Reportage der Zeitung lautet, glaubt man bei dem Fonds, „es sei sehr früh“, um eine endgültige Entscheidung über die „Beendigung“ des Kreditabkommens mit Griechenland zu treffen, da derzeit niemand zu wissen vermag, ob Griechenland die Möglichkeiten hat und es sich leisten kann, die Kredite des IWF abzulehnen.
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Plan B – IWF will Griechenland loswerden

23. September 2014 / Aufrufe: 1.176 Kommentare ausgeschaltet

IWF und Kommission stellen sich auf die Entlassung Griechenlands aus dem Memorandum ein, womit sich jedoch eine Gleichung mit mehreren Unbekannten ergibt.

In Washington wird – und zwar in ständiger Kommunikation mit Brüssel – ein Plan B für den Tag nach dem griechischen Programm vorbereitet, da aus den mit griechischen Amtsträgern erfolgenden privaten Gesprächen, aber auch aus den aus Athen gesendeten Signalen offensichtlich ist, dass die Regierung Samaras nicht vorhat, mit einem Memorandum „am Hals“ in die sich abzeichnenden (vorgezogenen) Parlamentswahlen zu gehen.

Das wegen des unterschiedlichen Zeitplans der Kreditvereinbarungen mit dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Kommission (die eine endet im ersten Quartal 2016 und die andere Ende 2014) so wie so existierende Problem scheint auf keine andere Weise als nur mit der … gleichzeitigen Beendigung der Finanzierung zu lösen zu sein, sprich der Weigerung Athens, die für die kommenden eineinhalb Jahre vorgesehenen (weiteren) Kredite des IWF anzunehmen – welcher Perspektive sich grundsätzlich weder der Fonds noch die Europäer entgegen zu stellen scheinen.
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Griechenland will Scheidung von IWF

22. September 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.027 Kommentare ausgeschaltet

Die griechische Regierung erwägt, auf die restlichen Kredite des IWF zu verzichtet und eine endgültige Loslösung von dem Memorandum zu erreichen.

Die griechische Regierung arbeitet an einem Szenarium des Verzichts auf den Rest der Kredite des Internationalen Währungsfonds für 2015 und 2016, um Griechenland endgültig aus dem Memorandum herauszuführen.

Finanzminister Gkikas Chardouvelis umriss den Kurs der nächsten Züge der Regierung für eine „samtene“ Scheidung von dem IWF, um das Herauskommen aus den Memoranden und die Vermeidung eines neuen Hilfspakets sicherzustellen. „Der IWF will nicht allein Kredite geben, während die Europäer nicht damit zufrieden sind, dass Griechenland sich nur bei dem IWF Geld leiht und sie außen vor bleiben„, meinte er gegenüber Bloomberg TV.
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Wie Griechenland zum IWF geschickt wurde

19. Juli 2014 / Aufrufe: 848 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem geheimen Bericht wurde Griechenland infolge systematischer Manipulationen volkswirtschaftlicher Daten in die Arme des IWF getrieben.

Das Defizit des Jahres 2009, das den Weg des Eintritts Griechenlands in das Memorandum öffnete, war das Ergebnis einer systematischen Aufblähung der Daten, was eine Verzögerung des Haushaltsplans um ungefähr 14,7 Mrd. Euro zum Ergebnis hatte.

Die andauernden Änderungen der volkswirtschaftlichen Daten im letzten Quartal 2009 und die Neugestaltung des Nationalen Bruttosozialprodukts mittels wiederholter Korrekturen, die es um 23 Mrd. Euro reduzierten, trieben letztendlich das Defizit des Haushaltsplans auf 36,2 Mrd. Euro bzw. 15,8% des BIP hoch, gegenüber 14,4 Mrd. Euro bzw. 6,3% des BIP, wie von der damaligen Regierung der Nea Dimokratia veranschlagt worden war.
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