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Artikel Tagged ‘inflation’

Griechenland untergräbt seine Zukunft

23. November 2020 / Aufrufe: 1.093 Kommentare ausgeschaltet

Verschuldung und Geburtenrückgang unterminieren Griechenlands zukünftiges Wachstums und die Perspektiven des Landes.

Selbst wenn es uns nicht gefällt, werden wir der Realität ins Auge zu schauen und die Dinge bei ihrem Namen zu nennen haben. Speziell (auch) Griechenland wird die hohe, nicht produktive Verschuldung und den Geburtenrückgang sehr teuer bezahlen.

David Hume, der große Philosoph der Aufklärung, hatte in Zusammenhang mit der Verschuldung erklärt, wenn ein Staat seine Zukunft verpfände, fällt er zwangsweise in einen Zustand von Ruhe, Ohnmacht und Unfähigkeit.
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Türkei soll in Falle gelockt werden

11. November 2020 / Aufrufe: 801 Kommentare ausgeschaltet

Erdogan vertritt, die Türkei soll in eine Falle gelockt werden und trage derzeit einen historischen Kampf aus.

Während einer Gedenkfeier für Mustafa Kemal Atatürk sprach der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan von einem „historischen Kampf“ der Türkei gegen jene, die das Land in eine „Falle“ der hohen Zinsen, Inflation und Devisenkurse zu locken versuchen.

Parallel brachte er sein Vertrauen zum Ausdruck, die Türkei werde die politischen Hindernisse zu überwinden schaffen und fortfahren, für die Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung, Beschäftigung und Exporte zu arbeiten, während er anmerkte, das Ziel des Landes sei, unter den 10 Top-Wirtschaften in der Welt zu sein.
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Griechenlands Opfer waren umsonst

20. März 2019 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 972 Kommentare ausgeschaltet

Der deutsche Ökonom Dr. Joachim Starbatty vertritt, mit den Memoranden seien Griechenlands Opfer von 10 Jahren umsonst gewesen.

Ihr Griechen habt eine große Anstrengung für nichts unternommen„, meint der unabhängige Europa-Abgeordnete und Wirtschaftsprofessor Dr. Joachim Starbatty.

Dr. Joachim Starbatty ist unabhängiger Europa-Abgeordneter (er wurde mit der Alternative für Deutschland – AfD gewählt) und ist ebenfalls Professor für Wirtschaft an der Universität Tübingen und einer der in Deutschland und international angesehensten Ökonomen. Seine Wirtschaftsplattform war eins der Sprungbretter, das die nationalistische AfD nutzte um ihre Anteile in die Höhe zu katapultieren. Dr. Starbatty kehrte der Partei den Rücken, jedoch nicht seinen Ansichten.
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Teuerung beutelt Griechenlands Konsumenten

18. Februar 2019 / Aufrufe: 570 Kommentare ausgeschaltet

Die Preise diverser Güter und Dienstleistungen des allgemeinen Grundbedarfs fingen in Griechenland im Januar 2019 erneut Feuer.

Laut den Angaben der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) stieg im Januar 2019 die Inflation um 0,4% im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres, wobei jedoch eine Reihe den sogenannten „Warenkorb der Hausfrau“ zusammenstellender Produkte signifikante Preiserhöhungen zeigen..

Charakteristische Beispiele sind Kartoffeln, deren Preis um 33% anstieg, und frisches Gemüse, das um 31,2% teurer wurde. Steigend bewegten sich ebenfalls die Preise bei Molkereiprodukten und Eiern (2,4%), Geflügel (1,1%), Fruchtsäften (4,4%), Brot und Getreideprodukten (0,6%), aber auch Tabak (1,9%).
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Inflationsrate in Griechenland steigt

20. April 2017 / Aufrufe: 598 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland zog die Inflation auch im März 2017 weiter an.

Gemäß den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) bekannt gegebenen Daten stieg in Griechenland im März 2017 die Inflation auf 1,7% (Jahresbasis) an, gegenüber 1,4% im Februar 2017.

Vor einem Jahr betrug die entsprechende Rate in Griechenland -0,7%, war also negativ.
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„Tückische“ Teuerung in Griechenland

11. September 2015 / Aufrufe: 1.663 Kommentare ausgeschaltet

Trotz der seit Monaten verzeichneten Deflation in Griechenland sehen die Konsumenten sich mit zum Teil schockierenden Preiserhöhungen bei Grundbedarfsgütern konfrontiert.

Die Teuerung überrollt den Markt, die offizielle Inflation in Griechenlands blieb jedoch auch im August 2015 (und damit im dreißigsten aufeinanderfolgenden Monat) negativ und gibt natürlich nicht die Realität wieder, welche die Griechen durchleben, die eine signifikante Minderung ihrer Einkommen erfuhren!

Aus den am 09 September 2015 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten geht ein Rückgang der Inflation im vergangenen August um 1,5% im Vergleich zu August 2014 hervor. Innerhalb der selben Periode wurden jedoch zum Teil erhebliche Preiserhöhungen bei Basisprodukten und Dienstleistungen von … bis zu über 19% verzeichnet.

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Wie Griechenland mit der Rückkehr zur Drachme sein würde

27. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 5.961 20 Kommentare

Laut Ernst & Young stellt für Griechenland ein Ausscheiden aus dem Euro keinen einfachen und schnellen Weg zur Bewältigung seiner wirtschaftlich Probleme dar.

Ernst & Young präsentierte am vergangen Donnerstag (23 Juli 2015) eine zusammen mit Oxford Economics für Rechnung ihrer Kunden erstellte schockierende Untersuchung über die Auswirkungen, welche die Rückkehr zur Drachme für die griechische Gesellschaft haben würde. Die Daten zeigen eine dramatische Abwertung des Lebensniveaus der Griechen und einen großen Rückgang des BIP.

Laut der Untersuchung würden wir bei einem koordinierten Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben:

  1. Die Banken würden für etliche Monate geschlossen bleiben, bis die neue Währung ausgegeben wird.
  2. Abwertung der neuen Währung um 50%, und dies, ohne die Möglichkeit spekulativen Drucks einzubeziehen.


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Griechenland: Inflation sinkt, Preise steigen

14. Dezember 2013 / Aktualisiert: 15. September 2020 / Aufrufe: 977 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl der Verbraucherpreis-Index sich in Griechenland seit Monaten negativ entwickelt, werden bei den Basisgütern signifikante Preiserhöhungen verzeichnet.

Der Nationale Griechische Handelsverband (ESEE) spricht von einer „Deflationsfalle“, da trotz des durch den rezessiven Zyklus der Wirtschaft bedingten Rückgangs des allgemeinen Niveaus der Preise bei vielen Gütern ein Anstieg der Preise verzeichnet wird, während die Schrumpfung der Einkommen zum Unvermögen der Abzahlung von Schulden und folglich zum Anstieg der Kosten des Geldes führt.

Aus der Analyse der Daten bezüglich des Verbraucherpreisindexes (- 2,9% im neunten aufeinanderfolgenden Monat) durch das Institut für Handel und Dienstleistungen des ESEE geht hervor, dass der Rückgang des allgemeinen Preisniveaus für Produkt- und Dienstleistungsgruppen (wie Kleidung, Schuhe, Bildung usw.) auf der einen Seite zu der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Produkte und einem theoretischen Anstieg der realen Einkommen beitragen kann, es sich jedoch in Wirklichkeit nur um die eine Seite der Münze handelt.
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Inflation in Griechenland auf historischem Tiefstand

14. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.796 Kommentare ausgeschaltet

Die Inflation hat in Griechenland im April 2013 das niedrigste Niveau seit 1968 erreicht.

Die Inflation blieb für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat negativ, da sie im diesjährigen April um 0,6% sank (auf Jahresbasis), gegenüber einem Rückgang von 0,2% im März. Trotz dieser Tatsache verzeichnete die Griechische Statistikbehörde (ELSTAT) jedoch auch Anstiege um bis zu 25% bei Produkten und Dienstleistungen, die den sogenannten „Warenkorb der Hausfrau“ bilden. Preiserhöhungen wurden beispielsweise bei Fleisch (1%), Frischfisch (1,8%), Frischobst (5,25), Frischkartoffeln (24,3%), Kleidung – Schuhwerk (2,2%), Heizöl (25,1%), Stromtarifen (12,3%) und Tabak (5,9%) verzeichnet.

Auf der Gegenseite gab es weitere Preissenkungen (hauptsächlich wegen des Versuchs, den Umsatz zu halten), wie beispielsweise bei Möbeln – Bodenbelägen (3,6%), Rechnern (5,7%), Weiße Waren (4%), Haushaltsgeräten (4,3%), Haushaltsdienstleistungen (8%), ärztlichen – zahnärztlichen – paramedizinischen Dienstleistungen (4,3%), Reparatur- und Wartungsdienstleistungen im Wohnungsbereich (2,8%), Büchern (3,8%), Telefoniediensten (5,1%), Freizeitdienstleistungen (3,2%), Friseuren – Friseursalons (4%), Schuldgeldern (4%) und Autos (5,6%). Ebenfalls wurden Rückgänge bei den Wohnungsmieten (5,5%) – wegen der Einkommensbeschränkungen der Vermieter -, bei Benzin (7,2%) – wegen des Rückgangs der internationalen Kraftstoffpreise – und bei Medikamenten (8,8%) – wegen der neuen Liste – verzeichnet.
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Griechenland: Löhne sinken, Preise nicht!

11. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 2.974 15 Kommentare

Während in Griechenland 2012 die Kürzungen der Löhne 30 Prozent tangieren, wurden Lebensmittel und Getränke nur um 0,54 Prozent billiger.

Nachdem die Kaufkraft der Griechen um 50% gesunken ist und 2012 die Kürzung bei den Löhnen 30% tangiert, könnte die Nachricht, dass im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr der Rezession endlich eine Deeskalation der Preise beobachtet wurde, nur dann Optimismus erzeugen, wenn von analogen Prozentsätzen der Senkungen die Rede wäre – was jedoch meilenweit von der Realität entfernt ist.

Beispielsweise ist der Rückgang bei Lebensmitteln – Getränken marginal, nur 0,54%. Dieses Missverhältnis schafft zusätzlichen Pessimismus bei den Experten, die von einem weiteren Beweis der Schwierigkeit sprechen, der Teuerung zu begegnen.
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